Länderporträt Niederlande

Wichtigste Merkmale des niederländischen Medienmarkts sind ein im europäischen Vergleich wohl einmaliges, dezentrales Netz einzelner kleiner öffentlich-rechtlichen Rundfunkbetreiber sowie ein hochkonzentrierter, fast ausschließlich von ausländischen Medienkonzernen dominierter Print- und Privatfernsehmarkt. Der Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt wird im wesentlichen von drei Unternehmen kontrolliert, im privaten TV-Bereich haben die in Luxemburg ansässige RTL-Group und SBS eine dominierende Stellung.

Die Niederlande sind nach wie vor ein Zeitungsleserland; mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung liest Tageszeitungen. Bemerkenswert sind hierbei die starke Präsenz von Gratisblättern sowie die völlige Abwesenheit von Boulevard- und Sporttiteln und Sonntagszeitungen. Insbesondere Regionalzeitungen haben in den vergangenen Jahren an Lesern verloren, wobei die Onlineausgaben der jeweiligen Titel nach wie vor nicht profitabel operieren. Doch als europäisches Land mit der höchsten Dichte an Breitband-Anschlüssen werden digitale Medienangebote immer wichtiger für die in den Niederlanden ansässigen Medienkonzerne. Die Telegraaf Media Groep etwa – das einzige nennenswerte private Medienunternehmen, das neben dem öffentlichen Senderverbund NPO aus den Niederlanden selbst stammt – hat die Transformation zu einem mittelfristig rein digital aktiven Konzern bereits in die Wege geleitet.

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Die größten Medienkonzerne der Niederlande

Basisdaten

Einwohner: 16,8 Mio.
Haushalte: 7,2 Mio.
Durchschn. Haushaltsgröße: 2,3 Personen
Religionen: Römisch-Katholisch (30%), Protestantisch (20%), Muslimisch (5,8%), andere (2%), atheistisch (42%)
Größte Städte: Amsterdam, Rotterdam, The Hague
Regierungsform: Konstitutionelle Monarchie
Staatschef: König Wilhelm-Alexander
Regierungschef: Mark Rutte (seit 2010)
EU-Mitglied seit: 1951
Arbeitslosenrate 2012: 5,3 %
Staatsverschuldung 2013: 71% des BIP
Haushaltssaldo in Relation zum BIP: -4% des BIP
BIP Kaufkraftparität global: 718,6 Mrd. (Rang 24 im weltweiten Vergleich)

Werbeausgaben insgesamt: 4,144 Mrd. Euro (2011)
Fernseh-Dauer pro Einwohner: 3,5 Stunden pro Tag
Größte Medien- und Telekommunikationskonzerne: De Persgroep, Telegraaf Media Groep, Sanoma, Mecom, RTL Group
Rundfunkgebühren: keine direkten Gebühren, öffentlich-rechtliche Anstalten finanzieren sich durch Steuer- und Werbeeinnahmen.

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Historische Grundlagen

Da sich in den Niederlanden im Gegensatz zu seinen europäischen Nachbarländern lange Zeit kein zentralistischer Einheitsstaat ausbildete, verlief auch die Entstehung des modernen niederländischen Mediensektors nach dem Prinzip der sog. „Versäulung“ (Verzuiling): Diverse religiöse und politische Gemeinschaften (insbesondere Katholiken und Protestanten sowie Liberale und Sozialisten) kreierten Medien entlang eigener ideologischer Vorzeichen. Diese konfessionell-politischen Allianzen begannen spätestens in der zweiten Hälfte der 20. Jahrhunderts zu bröckeln; die Spuren der Versäulung sind jedoch im gegenwärtige Mediensystem der Niederlande immer noch zu erkennen.

In der Phase zwischen dem Ende des ersten Weltkrieges und den 1960er/1970er Jahren gab es im Wesentlichen nur „versäulte“ Formen von Journalismus, was dazu führte, dass einzelne Medien als unkritische Sprachrohre ihrer jeweiligen Gruppe agierten. Religiöse und politische Eliten gelang es so, sensitive oder kontroverse Informationen mit dem Ziel zu unterdrücken, ihre eigenen Machtpositionen zu stärken. In der entsprechenden Mediengeschichtsschreibung dominiert bis heute die Prämisse, derzufolge eine in den 1960er Jahren beginnende Phase der Professionalisierung den niederländischen Journalismus von seinem parteifolitischen und konfessionellen Fesseln befreit hätte. Fakt ist, dass die Niederlande auf keine nennenswerte Tradition investigativen Journalismus zurückblicken, wie sie etwa am Anfang des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten gab.

Dafür bildete sich zwischen den Weltkriegen ein regionalisiertes Pressesystem heraus, das von kleineren, familienbetriebenen Titeln dominiert wurde. Nicht alle Zeitungen waren reine Lautsprecher ihrer jeweiligen politischen oder religiösen Gruppe; der beginnende kommerzielle Wettbewerb sorgte bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für einen „neutralen“, das heißt an kommerziellen Interessen ausgerichteten Pressesektor. Bemerkenswert war das völlige Fehlen früher Formen von Yellow Press-Journalismus. Größere Schlagzeilen, Fotos und sensationalisierte Nachrichten waren verpönt, stattdessen dominierte ein sachlicher, rein faktenorietierter Stil.

Der Anfang des 20. Jahrhunderte etablierte Rundfunksektor war ebenfalls ein Produkt der Versäulung. Soziale Bewegungen gründeten ihre eigenen, privat organisierten und von den Mitgliedern der jeweiligen Gruppe freiwillig finanzierten Sendestationen und Programme – mit dem paradoxen Nebeneffekt, dass so ein Netz diverser, quasi-öffentlich-rechtlicher Rundfunkangebote entstand, das eine viel höhere Partizipation der verschiedene Bevölkerungsteile aufwies, als es heutige öffentlich-rechtliche Sendeanstalten tun. Sämtliche relevanten Volksgruppen (mit Ausnahme sozialistischer und kommunistischer Gruppe, die ab den 1930er Jahren zunehmend medienpolitisch diskriminiert wurden) waren nicht etwa indirekt an der Gestaltung des Programms beteiligt (wie etwa durch Repräsentanten in Rundfunkgremien), sondern bekamen direkt Sendezeit zu freien Verfügung gestellt. Der niederländische Rundfunk war zwar segmentiert und ideologisiert, an Legitimität mangelte es ihm jedoch nie.

Das relativ autonome Rundfunksystem verhinderte jedoch nicht, dass es so gut wie keine kritische Berichterstattung über Nachbarland Deutschland nach der Machtergreifung Hitlers gab. Die staatliche Nachrichtenagentur ANP wurde im Volksmund nur „Papagei des Führers“ genannt. Überhaupt war die niederländische Rundfunkorgane zwischen den Weltkriegen weitesgehend entpolitisiert: den größten Teil des Programms dominierten Unterhaltungsformate; Parteipolitik und andere kontroverse Inhalte wurden möglichst ausgespart. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Marginalsierung linker Stimmen weitergeführt. Bis in die 1960er Jahren durfte die im Parlament vertretende kommunistische Partei CPN ihre potenziellen Wähler nicht über Fernsehen oder Radio ansprechen, während es rechtsextremen Parteien jedoch erlaubt wurde.

Nichtsdestotrotz avancierte die kommunistische Zeitung „De Waarheid“ zur auflagenstärksten Publikation unmittelbar nach Kriegsende. Zeitungen, die unter deutscher Besatzung aus dem Untergrund hatten berichten müssen („Het Parool“, „Vrii Nederland“ oder „Trouw“), blühten in der Nachkriegszeit auf. Die Popularität von „De Waarheid“ sank jedoch schnell wieder und Marktführer wurde "De Telegraf", der zuvor mit den Nazi-Regime kollaboriert hatte. In den 1970er Jahren begann eine Konzentrationswelle, die zu einer rapiden Abnahme der Printvielfalt führte: Gab es 1970 noch mehr als fünfzig Titel, die von insgesamt 35 Verlagen publiziert wurden, so sind es heute 21 Titel von neun Verlagshäusern. Drei dieser Verlage kontrollieren heute 90 Prozent des Pressemarktes.

Das während dieser Zeit dennoch teilweise investigative Recherchen über Korruption und Skandale in der Presse auftauchten, ist den in den 1970er Jahren zwischen Verlegern und Journalisten individuell ausgehandelten Redaktionsstatuten (redactiestatuten) zu verdanken, die die Einmischung von Anzeigenkunden in den redaktionellen Inhalt verboten. Direkte, durch Werbeinnahmen des öffentlichen Rundfunk querfinanzierten Fördermaßnahmen für Journalismus (Stimuleringsfonds voor de Pers) trugen ebenfalls zu einem Aufblühen des Pressesektors bei. Die Kehrseite dieser „Professionalisierung“ war eine zunehmende Boulevardisierung der Journalismuskultur. Celebrity-Gossip – erstmals von dem Magazin „Story“ praktiziert – fand schon bald auch auf den Titelseiten renommierter Blätter statt.

Im Rundfunkbereich öffneten sich die Niederlande für ideologiefreie, quasi-Privatsender (das Rundfunkgesetz von 1967, Omroepwet, verbot es weiterhin de facto einen rein privatwirtschaftlich operierenden Fernseh- oder Radiosender zu betreiben). Von Mitgliedern finanzierte Sender wie TROS oder Veronica, die ein rein auf Unterhaltung orientiertes Programm ausstrahlten, erhöhten mit hohen Einschaltquoten den Legitimitätsdruck auf die traditionellen Anbieter und es kam zu Konvergenzentwicklungen. Als RTL 1989 eine Lücke im System ausnutzte und damit begann, aus Luxemburg den ersten niederländischen Privatsender zu betreiben (innerhalb der Niederlande war dies weiterhin verboten), war dies der erste Schritt zu einer endgültigen Kommerzialisierung weiter Teile des Rundfunks. Der Druck der Europäischen Union die Medienlandschaften ihrer Mitgliedsstaaten zu liberalisieren, spielte ebenfalls eine Rolle. Der Marktanteil öffentlicher Sender ist zwischen 1989 und heute von 100 auf immerhin stabile 40 Prozent gesunken.

Medienunternehmen und -konzerne

Nederlandse Publieke Omroep
Bis 1960 bestand das niederländische öffentlich-rechtliche Rundfunksystem im wesentlichen aus den vier Radiobetreibern KRO (römisch-katholisch), NCRV (protestantisch), VPRO (liberal) und VARA (sozialistisch). In den vergangenen fünfzig Jahren sind dem in Hilversum angesiedelten NPO-Verband diverse weitere Programmveranstalter beigetreten und teilweise auch wieder aus diesem ausgetreten. Außer den drei landesweiten Sendern NED 1, NED 2 und NED 3 sind 13 weitere Rundfunkvereinigungen Teil des Verbunds, die Programmmaterial für die landesweiten Sender produzieren. Hinzu kommen mehr als 283 lokale öffentlich-rechtlicher Programmveranstalter.

De Persgroep
Der belgische Medienkonzern Persgroep, der sich in den Händen der Familie Van Thillo befindet, betreibt in den Niederlanden vier Zeitungen (die drei überregionalen Titel „de Volkskrant“,„Trouw“ und „Allgemeen Dagblad“ sowie „Het Parool“ aus den Regionen Amsterdam, bzw. Randstad) und das Magazin PS. Mit  Q-music Nederland betreibt der Konzern zusätzlich den drittreichweitenstärksten Radiosender. De Persgroep ist sonst in erster Linie auf dem belgischen – insbesondere dem flämischen – Markt tätig. 2009 expandierte De Persgroep in die Niederlande, nachdem ein Mehrheitsanteil (momentan 58,8 Prozent) am Verlag PCM Uitgevers erworben wurde.

Telegraaf Media Groep
Die Telegraaf Media Groep (TMG) versteht sich als niederländischer Medienkonzern der Zukunft. Eine umfassende Neustrukturierung des Unternehmens wurde im Herbst 2013 als Antwort auf Gewinn- und Umsatzrückgänge des kriselnden Print- und Fernsehgeschäft vorgenommen. Dazu gehörte der Verkauf einer Minderheitenbeteiligung am deutschen TV-Konzern ProSiebenSat.1 um Schulden zu tilgen sowie eine mittel- und langfristige Konzentration auf das Digitalgeschäft.

Publizistisches Flaggschiff von TMG ist die größte Zeitung der Niederlande, „De Telegraaf“. Außerdem gibt der Konzern das Regionalblatt „Noordhollands Dagblad“ heraus und betreibt ein Netz aus 80 regionalen Gratis-Wochenzeitungen (Holland Combinatie). Im Sommer 2012 wurde die größte Gratis-Tageszeitung „Metro“ von Metro International übernommen (zuvor betrieb TMG bereits mit „Sp!ts“ eine weitere Gratiszeitung; beide Redaktionen wurden mittlerweile zusammengelegt). Mit Sky Radio und Radio Veronica befinden sich ebenfalls zwei Radiosender im Portfolio. Den Großteil der Geschäftsaktivität besteht jedoch bereits aus Online-Medien wie z.B. der Spieleplattform Zigiz, dem Groupon-Pendant groupdeal.nl und dem Autoportal autotekoop.nl. Das soziale Netzwerk Hyves, das sich in Bezug auf Mitgliederzahlen lange erfolgreich gegen Wettbewerber Facebook durchsetzen konnte, wurde 2013 eingestellt.

Sanoma
Seit der Übernahme des Magazinverlegers VNU ist das finnische Unternehmen Sanoma der reichweitenstärkste Medienkonzern in den Niederlanden. Sanoma ist Marktführer auf dem niederländischen Zeitschriftenmarkt und darüber hinaus in zwölf weiteren Ländern aktiv (Finnland, Belgien, Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Slovenien, Slovakei, Ungarn, Serbien, Rumänien, Ukraine und Russland). Allein in den Niederlanden bringt Sanoma gegenwärtig mehr als 90 Zeitschriftentitel sowie die gleiche Anzahl an Onlinemedien und Webportalen heraus. Der Umsatz von Sanoma in den Niederlanden betrug 2012 760,4 Mio. Euro.

Mecom
Die britische Mecom Group ist in den Niederlanden mit ihren Ablegern Wegener und Media Groep Limburg aktiv. Wegener gibt betreibt sieben Regionalzeitungen („Brabants Dagblad“, „BN/DeStem“, „de Stentor“, „Eindhovens Dagblad“, „De Gelderlander“, „PZC“ und „De Twentsche Courant Tubantia“) heraus, die eine Leserschaft von zusammen rund 900,000 Menschen erreichen sowie betreibt die beiden Webseiten deOndernemer.nl und SweetDeal.nl. Limburg publiziert diverse Regionalzeitungen aus dem Großraum Limburg, die täglich von einer halben Million Menschen gelesen werden.

RTL Group
Seit dem Markteintritt als erster privater TV-Anbieter dominiert die RTL Group die private Fernsehlandschaft der Niederlande. Das in Luxemburg ansässige Unternehmen, am dem Bertelsmann Anteile hält, betreibt insgesamt sechs TV-Vollprogramme (RTL 4, RTL 5, RTL 7, RTL 8, RTL Crime und RTL Telekids), eine Produktionsfirma (Blue Circle) und einen Radiosender (RTL Lounge).

Tab. I: Auflagenzahlen der größten niederländischen Tageszeitungen 2010-2013

Quelle: Instituut voor Media Auditing

Tab. II: Die 20 beliebtesten Internetseiten 2013

Rang

Internetseite

Beschreibung

Mutterkonzern

1.

Google.nl

Suchmaschine

Google Inc.

2.

Google.com

Suchmaschine

Google Inc.

3.

Facebook

Soziales Netzwerk

Facebook Inc.

4.

YouTube

Videoportal

Google Inc.

5.

LinkedIn

Networking

LinkedIn Corporation

6.

Wikipedia

Enzyklopädie

Wikimedia Foundation

7.

Yahoo.com

Webportal

Yahoo Inc.

8.

Live.com

Webportal

Microsoft

9.

Nu.nl

Nachrichten

Sanoma

10.

Marktplaats.nl

Kleinanzeigen

eBay Inc.

11.

Telegraaf.nl

Nachrichten

Telegraaf Media Groep

12.

Twitter

Microblogging

Twitter Inc.

13.

Ing.nl

Banking

ING Group

14.

Bing.com

Suchmaschine

Microsoft

15.

Blogspot

Blogging

Google Inc.

16.

Wordpress

Blogging

Wordpress Foundation

17.

Imdb.com

Filmportal

Amazon Inc.

18.

Rabobank.nl

Banking

Rabobank

19.

Bol.com

E-Commerce

Bol.com b.v.

20.

Apple.com

Corporate website

Apple Inc.

Quelle: Alexa.com

 

Tab. III: Werbeausgaben nach Gattung (2007-2011)

Quelle: European Audiovisual Observatory

Abb. I: Prime Time Marktanteile der größten TV-Sender 2011

Quelle: European Journalism Observatory

Regulierung

Die wichtigsten Akteure innerhalb der niederländischen Medienpolitik sind die nationale Aufsichtsbehörden Commissariaat voor de Media sowie die für Medienkonzentration zuständige Stelle innerhalb der Bundeskartelbehörde ACM (Autoriteit Consument & Markt). Erstere ist in erster Linie für den Rundfunk zuständig: Sie verwaltet Frequenzen, kontrolliert, ob die öffentlich-rechtlichen Programme ihrem Auftrag erfüllen und reguliert den TV-Werbemarkt. Gemäß der 2003 verabschiedeten, neuesten Version des Mediengesetzes sind die öffentlich-rechtlichen Sender dazu verpflichtet, fünfjährliche Rechenschaftsberichte über ihre Tätigkeiten abzulegen. Oberstes Ziel der ACM ist es, die bereits bestehende hohe Konzentration auf dem Print- und TV-Markt durch Fusionen und Übernahmen nicht weiter zu forcieren und keine crossmediale Konsolidierung zuzulassen.

Über Verbandsarbeit und Lobbying von Interessengruppen reguliert sich der Medienmarkt zu einem gewissen Grad selbst, bzw. wird co-reguliert. Sämtliche Verlage haben sich zu den Interessensgruppen Nederlands Uitgeversverbond (Tageszeitungen und nationale Printprodukte) und Nederlandse Nieuwsbladpers zusammengeschlossen. Rund 9000 Journalisten sind hingegen im Journalistenverband NVJ (Nederlandse Vereiniging van Journalisten) organisiert. Das bekannteste Produkt niederländischer Selbstregulierung ist das von Verbraucherschützern, Familienverbänden und Industrie entwickelte und von Ministerien mitinitiierte Kijkwijzer-Bewertungssystem, das Minderjährige vor Gewaltdarstellungen im Fernsehen, in Filmen und in Videospielen schützen soll und von der Organisation Nicam betrieben wird.

Eine Idee, die in anderen europäischen Ländern im Angesicht der anhaltenden Printkrise immer wieder diskutiert wurde, ist in den Niederlanden bereits Realität: die direkte staatliche Förderung von Journalismus. Der Niederländische Pressefonds (Stimuleringsfonds voor de Pers) und der Fonds Bijzondere Journalistieke Projecten unterstützt Journalisten bei dem Aufbau eigener Redaktionen bzw. bei der Recherche spezifischer Themen.

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