Studie: 2009 weniger Transaktionen in der Verlagsbranche

29.01.2010

Im vergangenen Jahr hat es deutlich weniger Übernahmen und Beteiligungen auf dem Markt der deutschen Verlage gegeben als 2008. Die Zahl der Deals sank infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise erstmals seit 2004, ergab eine Untersuchung der Unternehmensberatung „Bartholomäus & Cie“. Die Studie registrierte 2009 insgesamt 213 Transaktionen (2008: 261), wobei die Hubert Burda Media Holding und die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck die aktivsten Marktteilnehmer waren. Die beiden Medienkonzerne investierten vor allem im Online-Bereich. So erwarb der Burda-Verlag beispielsweise für rund 48 Millionen Euro ein Viertel der Anteile am Online-Netzwerk Xing. Der größte Deal des Jahres im deutschen Verlagswesen – gemessen am Umsatz des gekauften Unternehmens – war im Dezember 2009 der Verkauf des Wissenschaftsverlags Springer Science + Business Media an die Finanzinvestoren EQT (Schweden) und GIC (Singapur), die 2,3 Milliarden Euro zahlten.

Mehr dazu:

- horizont.net: Finanzkrise bremst Kauflust der Verlage (28.01.2010)

Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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