Gannett: US-Zeitungskrise lässt Umsatz schrumpfen

01.02.2010

Der Umsatz des US-amerikanischen Medienkonzerns Gannett ist im vergangenen Jahr um rund 17 Prozent auf 5,612 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Wie das Unternehmen mitteilte, waren dafür insbesondere die sinkenden Anzeigen-Umsätze im Verlagsgeschäft verantwortlich, die 2009 um rund 28 Prozent einbrachen. Die Werbeerlöse sorgten gleichwohl immer noch für mehr als die Hälfte des Gannett-Gesamtumsatzes. Unter dem Strich erwirtschaftete der Medienkonzern, der mit „USA Today“ eine der auflagenstärksten Tageszeitungen der Vereinigten Staaten publiziert, einen Gewinn von rund 355 Millionen US-Dollar.

Mehr dazu:

- New York Times: Gannett Earns Profit (01.02.2010)
- Wall Street Journal: Gannett Reports Profit on Cost Cuts (01.02.2010)

Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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