Sky: Umbenennung belastet die Bilanz

13.08.2009

Der Abschied von der Marke „Premiere“ schlägt sich nun in der Bilanz des Bezahlsenders Sky Deutschland nieder. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal 2009 insbesondere wegen der Abschreibung des „Premiere“-Markenwerts einen Netto-Verlust in Höhe von rund 366 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 21,5 Prozent auf 230,6 Millionen Euro, teilte Sky Deutschland mit.

Zum Stichtag am 30.06.2009 hatte der Pay-TV-Sender 2,364 Millionen Abonnenten, rund 7.000 weniger als zum Ende des ersten Quartals 2009. Bis Ende 2010 will Sky nach eigenen Angaben 3,0 bis 3,4 Millionen Abonnenten haben. Mark Williams, Vorstandsvorsitzender der Sky Deutschland AG, zog dennoch ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt, den wir seit unserem erfolgreichen Marktstart am 4. Juli erzielt haben“, sagte er. Die Marke Sky habe schnell einen Bekanntheitsgrad von über 50 Prozent erreicht.  

Mehr dazu:  

- ARD: Sky - neuer Name, alte Sorgen (13.08.2009)
- Meedia: Sky - dick im Minus, aber voll im Plan (13.08.2009)
- Handelsblatt: Murdoch glaubt an die Zukunft von Sky (06.08.2009)

Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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