News Corp. verkauft „Weekly Standard“

18.06.2009

Rupert Murdochs News Corp. hat das politische Wochenmagazin "The Weekly Standard" an die Clarity Media Group des US-Unternehmers Philip Anschutz verkauft. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Im Verlag der Clarity Media Group erscheinen auch die Tageszeitungen "Washington Examiner" und "The San Francisco Examiner".

Der 1995 gegründete "Weekly Standard" gilt als politisch konservativ. Ihm wird trotz der geringen Auflage von rund 80.000 Exemplaren ein erheblicher Einfluss auf die republikanische Elite zugeschrieben. Nach Einschätzung der "Los Angeles Times" hat das Magazin für Rupert Murdoch jedoch an Bedeutung verloren, nachdem er 2007 das "Wall Street Journal" erworben hat. Außerdem habe ein Nischenmagazin wie der "Weekly Standard" derzeit keine Priorität in den großen Medienkonzernen, die unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden.

Mehr dazu:

Los Angeles Times: Anschutz snags Weekly Standard from Rupert Murdoch (17.06.2009)
Meedia: News Corp. verkauft "Weekly Standard" (18.06.2009)

Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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