Associated Press entlässt zehn Prozent der Belegschaft

24.11.2008

Die Finanz- und Werbekrise fordert weiter ihren Tribut: Verantwortliche der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) kündigten für 2009 an, 400 Stellen abzubauen. Die Rationalisierungspläne sind die Antwort auf das raue Klima, das der 1846 gegründeten Agentur vor allem in den Vereinigten Staaten entgegenschlägt. Zeitungshäuser wie Dow Jones (Tochterunternehmen von News Corp.) oder Tribune Co. sowie weitere hunderte von Lokalzeitungen haben angekündigt, künftig auf die Dienste von AP verzichten zu wollen. Aufgrund sinkender Anzeigenerlöse sind den Medienunternehmen die für 2009 gestiegenen Preise der AP zu teuer geworden. Time Warner, selbst Teil des gemeinnützigen AP-Konsortiums, arbeitet derzeit am Aufbau einer eigenen Nachrichtenagentur.

Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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