11. WarnerMedia (AT&T Inc.)

Umsatz 2021: $ 35,630 Mrd. (€ 30,126 Mrd.)

Überblick

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Noch ist WarnerMedia, größter Medienkonzern der Welt ab Ende der 1990er Jahre bis 2010, seit der Mega-Fusion 2018 ein Teil vom weltweit wertvollsten Telekom-Konzern AT&T. Knapp drei Jahre später aber wird die Fusion aufgekündigt. WarnerMedia wird wieder abgespalten und fusioniert 2022 mit Discovery, aktuell auf Platz 23 in unserem Ranking. Der neue Konzern erhält nach dem blockbuster media deal (New York Times) den Namen Warner Bros. Discovery.

Zur Einordnung in das Medienkonzern-Ranking 2021 beziehen wir uns auf die im AT&T-Jahresbericht genannten Umsatzzahlen für „WarnerMedia".

Basisdaten

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Hauptsitz:
AT&T
208 S. Akard St.
Dallas, TX 75202
USA
Telefon: 001 210 8214105
Website: about.att.com

WarnerMedia
30 Hudson Yards
New York, NY 10001
USA
Telefon: 001 212 484 8000
Website: www.warnermedia.com/us/brands

Branchen: Free-TV, Pay-TV, Streaming, Film- und TV-Produktion, Filmvertrieb, Werbung
Rechtsform:
Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01 - 31.12
Gründungsjahr: 1885 (AT&T), 1923 (Warner Brothers Pictures)

Ökonomische Basisdaten (in Mrd. US-$)
2021202020192018
Gesamtumsatz AT&T
168,86171,76181,19170,76
Umsatz WarnerMedia35,6330,4435,2620,59
Gewinn AT&T (Verlust)
21,48(3,82)14,9819,37
Aktienkurs (in $, Jahresende)18,5821,7229,5022,92
Mitarbeiter (AT&T)
203.000230.000247.800268.220

Geschäftsführung

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Management:

  • John Stankey, CEO, AT&T
  • Pascal Desroches, Senior Executive Vice President & Chief Financial Officer, AT&T
  • Ed Gillespie, Senior EVP – External and Legislative Affairs, AT&T
  • David S. Huntley, Senior EVP & Chief Compliance Officer, AT&T
  • Jason Kilar, CEO, WarnerMedia
  • Lori Lee, CEO AT&T Latin America & Global Marketing Officer, AT&T
  • David R. McAtee II, Senior EVP and General Counsel, AT&T
  • Jeff McElfresh, CEO AT&T Communication
  • Angela Santone, Senior EVP – Human Resources, AT&T

 

Aufsichtsrat:

  • William E. Kennard, former US Ambassador to the European Union, former chairman, FCC
  • Scott T. Ford, CEO, Westrock Group
  • Glenn H. Hutchins, Chairman, North Island and Co-Founder, Silver Lake
  • Stephen J. Luczo, Crosspoint Capital Partners
  • Michael B. McCallister, Retired Chairman and CEO, Humana Inc.
  • Beth E. Mooney, Retired Chairman and CEO, Key Corp.
  • Matthew K. Rose, Retired Chairman and CEO, Burlington Northern Santa Fe
  • John Stankey, CEO, AT&T
  • Cynthia B. Taylor, President and CEO, Oil States International
  • Luis A. Ubiñas, Former President of the Ford Foundation

Geschichte

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Die traditionsreiche Filmfirma Warner Brothers kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Das Studio entstand 1923 in Hollywood, einem abgelegenen Vorort von Los Angeles, wo es außer Sonne damals nicht viel gab. Als Söhne jüdischer Immigranten aus dem sogenannten Kongresspolen waren die vier Brüder Harry, Albert, Jack und Sam Warner (ohne Universitätsausbildung) fasziniert vom Zauber der Filmwelt, damals noch in Schwarzweiß und ohne Ton. Sie mieteten am Sunset Boulevard billige Geschäftsräume, um die ersten Filme zu produzieren. 1927 gelang ihnen mit „The Jazz Singer“, dem ersten Tonfilm der Geschichte, der Durchbruch. Jack Warner allerdings hatte Zweifel: „Wer will schon Filme sehen, in denen gesprochen wird?“ Die Warner-Brüder produzierten „The Jazz Singer“ und sollten es nicht bereuen. Mit den Gewinnen konnten sie sich ein Grundstück in Burbank nördlich von Hollywood kaufen und dort ein reguläres Filmstudio betreiben. Das Gelände ist bis heute im Vorspann jedes Warner-Films zu sehen.

Anders als Metro-Goldwyn-Mayer konzentrierte sich Warner Brothers nicht auf glamouröse Monumentalfilme, sondern auf weniger riskante Produktionen (Gangsterfilme, Liebesdramen). Das brachte zwar weniger Schlagzeilen, aber gute Geschäftszahlen. Weltbekannte Erfolgsfilme waren: „Casablanca“ (1942), „East of Eden“ (1955), „Rebel Without a Cause“ (1955), „My Fair Lady” (1964), „A Clockwork Orange” (1971), „The Exorcist” (1973), „The Shining” (1980), „Blade Runner” (1982), „Heat” (1995). Dann erweiterte Warner in den 1950er und 1960er Jahren das Geschäftsfeld auf die Fernsehfilm- und Schallplattenproduktion.

Der Vollständigkeit halber: ein Überblick über die (neben Warner) anderen Hollywood-Major-Studios. Universal Pictures (gegründet 1912, heute Teil von Comcast, auf Platz 3 des aktuellen IfM-Rankings), Paramount Pictures (gegründet 1912, heute Teil von Paramount Global, Platz 15 des IfM-Rankings), Walt Disney Pictures (gegründet 1923, Platz 6 des IfM-Rankings), Columbia Pictures (gegründet 1924, heute Teil von Sony, Platz 9 des IfM-Rankings). 20th Century Fox aber, gegründet 1935 und jahrzehntelang der sechste Major, gibt es nicht mehr, seit es 2020 von Disney übernommen wurde.

1969 kaufte Steven Ross, CEO von Kinney National Service, Warner Brothers für 400 Millionen Dollar. Jack, der letzte verbliebene Warner, zog sich aus Altersgründen zurück. Seine Brüder hatte er schon Ende der 1950er mit unfeinen Tricks aus dem ursprünglichen Familienunternehmen rausgeworfen. Zwei Jahre später wurde Warner Brothers in Warner Communications umbenannt und Ross läutete eine neue Ära ein. So wird er von Tim Wu in „The Master Switch“ als „das erste Exemplar des neuen Archetyps eines großen Medienmoguls“ bezeichnet, als Vorbild für schillernde Figuren wie später Michael Eisner (Disney) oder Barry Diller (Paramount). Unter Steven Ross umfasste das erste Medienkonglomerat in den 1980ern neben dem Filmstudio unter anderem den Comicverlag DC Comics, das Mad Magazine, den Videospieleentwickler Atari und das Fußballteam von Cosmos New York.

Time Inc. war 1922 gegründet worden, ein Jahr früher als Warner. Henry Luce und Briton Hadden, Schulfreunde und später Kommilitonen in Yale, hatten schon eine Weile mit dem Gedanken gespielt, ein wöchentliches Nachrichtenmagazin auf den Markt zu bringen. Eine damals revolutionäre Idee. Am 3. März 1923 dann lag die erste Ausgabe von Time an den Kiosken – mit enormem Erfolg. Es dauerte nicht lange bis weitere Zeitschriften folgten: die Foto-Illustrierte Life, das Wirtschaftsmagazin Fortune, das Tratschblatt People. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Time Inc. nicht nur der größte Magazinverlag der USA, sondern weltweit. Ein leidenschaftlicher (statt nüchterner) Schreibstil war das journalistische Konzept. Als Verleger Henry Luce einmal wegen der mangelnden Objektivität seiner Blätter kritisiert wurde, meinte er knapp: „Wir erzählen die Wahrheit so, wie wir sie sehen.“

1989 wurden Warner und Time zusammengeführt. Der Name TimeWarner stand ab da für den weltweit größten Medienkonzern. Die Idee eines solchen „integrierten Medienkonzerns“ sollte in den folgenden Jahren viele Fimen-Zusammenschlüsse im Medienbereich inspirieren. Für TimeWarner-Chef Gerald Levin war es nicht genug. 1996 kaufte er die CNN-Gruppe von dessen Gründer Ted Turner für 8,5 Milliarden Dollar. Turner hatte 1979 in Atlanta den ersten Sender gestartet, der rund um die Uhr Nachrichten zeigte. Anfangs wegen der ständigen Versprecher seiner jungen Korrespondenten als „Chicken Noodle Network“ verlacht, mauserte sich Turners „Cable News Network“ in wenigen Jahren zur weltweiten Autorität für Nachrichten. Das Geschäftsmodell funktionierte. Das bislang wenig profitable Genre der TV-Nachrichten brachte erst Turner und dann TimeWarner satte Gewinne ein.

Doch Levin wollte noch mehr. Am 10. Januar 2000 überraschte er die Öffentlichkeit mit der Ankündigung, dass er TimeWarner mit dem Internetkonzern AOL fusionieren wolle. Den weltgrößten Betreiber klassischer Medien mit dem erfolgreichsten Player digitaler Medien. Quasi berauscht vom Internetfieber an der Börse feierte die Welt die Fusion damals als Meilenstein für die endgültige Transformation der Old in eine New Economy. Dass nach den Konditionen des Zusammenschlusses die AOL-Aktionäre 55 Prozent an „AOL TimeWarner“ halten würden, obwohl Time Warner mit 27,3 Milliarden Dollar Umsatz neun Mal größer war als AOL (Umsatz: 3,1 Milliarden Dollar) und auch mehr als doppelt soviel Nettogewinn erwirtschaftete (1,95 Milliarden Dollar gegenüber 762 Millionen Dollar), erschien damals gerechtfertigt. Nach der Börsenbewertung hätten den AOL-Eignern sogar 70 Prozent zugestanden.

Nicht lange aber, bis die Internet-Blase platzte, und mit ihr die Euphorie. AOL Time Warner geriet in eine tiefe Krise. Levin trat im Juni 2002 als CEO zurück, AOL-Gründer Steve Case musste ein Jahr später seinen Posten als Chairman räumen. Neuer starker Mann im Konzern wurde Richard „Dick“ Parsons, ein Eigengewächs aus dem Hause TimeWarner, der sich auf die Werte der alten Medienwelt besann. Es gelang ihm, den angeschlagenen Konzern zu sanieren und wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Im Herbst 2003 strich er die drei Buchstaben „AOL“ aus dem Konzernnamen; TimeWarner war wieder TimeWarner. Ende 2009 spaltete TimeWarner seine Internetsparte AOL dann ab (inzwischen ist AOL nach Jahren der Eigenständigkeit Teil von Verizon).

Auch aus dem Musik-, Buch- und Kabelgeschäft zog sich TimeWarner zurück. Die Warner Music Group (WMG), eine der vier großen Plattenfirmen weltweit, wurde im Februar 2004 an eine Investorengruppe um Edgar Bronfman jun. verkauft (heute Teil von Access Industries, Platz 42 des IfM-Rankings), 2006 folgte die Abgabe der TimeWarner Book Group an den französischen Lagardère-Konzern, Platz 41 des IfM-Rankings), 2009 dann wurde TimeWarner Cable ausgegliedert. 2013 schließlich eine weitere Umstrukturierung: Die nach Jahren der Misswirtschaft defizitäre Magazinsparte Time Inc. wurde in ein eigenständiges Unternehmen überführt. WarnerMedia bestand jetzt im Wesentlichen aus einem der großen Hollywood-Studios, aus CNN und dem Bezahlsender HBO (in den 1990er Jahren maßgeblich beteiligt an der Neuerfindung des Serien-Genres). Mitte Juni 2018 erfolgte dann die Übernahme durch den größten US-Telekom-Konzern AT&T.

Management

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Randall Stephenson wird wohl in die Geschichte eingehen als der AT&T-Chef, der den Telekom-Konzern fast ruiniert hätte. John Stankey, Stephensons rechte Hand, sein Nachfolger und der aktuelle AT&T-CEO, könnte dafür derjenige sein, der das Unternehmen gerettet hat. Denn Stankey (geb. 1962) macht eine massive 102-Milliarden-Dollar-Fusion rückgängig, die einfach nicht funktionierte, die Fusion AT&T und WarnerMedia. Die Fusion des Mobilfunkriesen mit dem Unterhaltungsgeschäft. Im zweiten Quartal 2022 wurde WarnerMedia von AT&T abgespalten. In der Fachpresse stand: „John Stankey wirkte wie jemand, dem gerade eine enorme Last von den Schultern genommen wurde.“ Er sei begeistert davon, WarnerMedia loszuwerden und AT&T wieder zu einem reinen Mobilfunkanbieter zu machen.

Danach gab es einen Zusammenschluss von WarnerMedia mit Discovery (Platz 24 des IfM-Rankings). Das neue Unternehmen mit Namen Warner Bros. Discovery, mit einem Jahresumsatz von ungefähr 50 Milliarden Dollar aber wird nicht vom WarnerMedia-CEO Jason Kilar geleitet werden. Kilar: geboren 1971, Gründungs-CEO des Video-on-Demand-Service Hulu, im Geschäftsjahr 2022 mit einem Gehalt inklusive Boni von 52 Millionen Dollar der bestbezahlte Medienmanager. 

Sondern: Auch wenn Discovery bei der Fusion 2022 der kleinere Partner war, wurde deren Geschäftsführer David Zaslav, geboren 1960, der Chef des neuen Medienriesen. Zum Thema Zaslav titelte Bloomberg: „Der König des Trash-TV erhält die Schlüssel zum HBO-Königreich.“ Zaslav dazu in einer Pressekonferenz einfach: „Wir glauben, dass dieser Zusammenschluss uns zum besten Medienunternehmen der Welt macht."

Geschäftsbereiche

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Bis Anfang April 2022 war Warner ein Teil von AT&T. Dann erfolgte die WarnerMedia-Transaktion und Warner Bros. Discovery entstand. Bis dahin gliederte sich AT&T als größter Telekom-Konzern der Welt (Umsatz 2021: 169 Milliarden US-Dollar) in drei „berichtspflichtige Segmente“.

1. WarnerMedia (New York) teilte sich wiederum in:

Warner Bros., eines der „big five“-Hollywood-Filmstudios, die von Anfang an erst das amerikanische Kino, und bald die globale Filmindustrie dominiert haben. Das Warner Bros.-Segment innerhalb von WarnerMedia, einer der größten TV/Filmproduzenten weltweit, kann auf eine 200.000-stündige Programm-Bibliothek zurückgreifen. Dazu vereinigt Warner über 100 Marken unter seinem Dach, beispielsweise HBO, CNN, TNT, TBS, Eurosport, TLC, Animal Planet, HGTV, Cartoon Network und mehr. Im Streaming-Bereich betreibt man mit HBO Max und Discovery Plus derzeit zwei getrennte Angebote, wobei HBO Max schon deutlich verbreiteter ist. Zur Games-Sparte Warner Bros. Interactive Entertainment gehören zahlreiche Entwicklerstudios.

HBO, gegründet 1972, ist der älteste Pay TV-Kanal der USA, der heute seine Produktionen in 155 Ländern vertreibt, auch auf zahlreichen eigenen Spartenkanälen. Beispiele für globale HBO-Serienerfolge sind unter anderem „Sex and the City“ (1998), „The Sopranos“ (1999), „The Wire“ (2002) und „Game of Thrones” (2011). Im Mai 2020 wurde als Antwort auf Netflix und Amazon Prime Video das hauseigene Streaming-Angebot HBO Max gelauncht. Im Sommer 2021 hatten HBO und HBO Max weltweit zusammen 73 Millionen Abonnenten. 

Turner: Auf der Basis der 1970 von Ted Turner gegründeten gleichnamigen Sendergruppe werden unter der Turner-Marke über 180 Sender (Pay- und Free-TV) zusammengefasst, ausgestrahlt in 34 Sprachen und in mehr als 200 Ländern, in den Sparten Entertainment, News, Sport und Kinder, darunter Sender wie CNN, TNT, Cartoon Network, Boomerang, TCM Turner Classic Movies und Adult Swim.

2. AT&T Communications (Dallas): Mobilfunknetz mit über 200 Millionen Abonnenten in Nordamerika, das 2021 ungefähr 74 % des Gesamtumsatzes erwirtschaftete.

3. AT&T Latin America (Coral Gables, Florida): Die Lateinamerika-Sparte umfasste 20 Millionen Mobilfunk-Kunden in Mexiko und das Vrio-Satelliten-Bezahlfernsehen mit 10,3 Millionen Abonnenten in Lateinamerika und der Karibik. Vrio wurde Mitte November 2021 an die Grupo Werthein (Buenos Aires) verkauft.

Aktuelle Entwicklungen

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Nach der EU im Dezember 2021 gaben auch die US-Behörden im Februar 2022 grünes Licht für die Fusion von WarnerMedia und Discovery. Die AT&T-Aktionäre erhielten 71 Prozent der Anteile, die von Discovery 29 Prozent. Im Rückblick ist AT&T‘s Abspaltung von Warner ein Fiasko: AT&T hatte Time Warner für 102 Milliarden Dollar gekauft, nur um HBO, Warner Bros. und das kriselnde CNN jetzt wieder für weniger als die Hälfte (43 Milliarden) zu verkaufen. Vom Zusammenschluss mit Discovery aber wird WarnerMedia wohl profitieren. Noch liegt sein Streamingdienst HBO Max mit ungefähr 40 Millionen Abonnenten deutlich hinter der Konkurrenz von Netflix (207 Millionen Abonnenten) und Disney Plus (100 Millionen Abonnenten). Zusammen mit Discovery und deren rund 88 Millionen Zuschauern wird HBO aber deutlich schlagkräftiger.

Der neue CEO David Zaslav ist eigentlich an die billige Produktion von Reality-TV gewöhnt. Um aber mit Netflix konkurrieren zu können, muss HBO Max auch Premium-Serien anbieten. HBO Max und HBO zusammen haben im ersten Quartal 2022 mehr Nutzer in den USA gewonnen als Netflix und werden wohl bald auch in anderen Ländern starten. Discovery ist international sehr vertreten und hat Programme in anderen Sprachen, die es für HBO Max nutzen kann, so wie es das bei der Übernahme der HGTV-Muttergesellschaft Scripps Networks getan hat.

Weiterführende Literatur

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  • Steve Coll: The Deal of the Century: The Breakup of AT&T. New York: Open Road (2017)
  • David Thomson: Warner Bros: The Making of an American Movie Studio. Yale University Press (2017)