10. WarnerMedia (AT&T Inc.)

Umsatz 2020: $ 33,600 Mrd. (€ 29,410 Mrd.)

Überblick

Noch ist WarnerMedia, größter Medienkonzern der Welt ab Ende der 1990er bis 2010, seit der Mega-Fusion 2018 Teil vom weltweit wertvollsten Telekom-Konzern AT&T. Knapp drei Jahre später aber wird das Ende der Fusion verkündet. WarnerMedia wird wieder abgespalten und fusioniert mit Discovery, aktuell auf Platz 27 im IfM-Raking. Der neue Konzern mit Namen Warner Bros. Discovery wird wohl zwei Plätze gutmachen.

Zur Einordnung von WarnerMedia in das Medienkonzern-Ranking beziehen wir uns auf die im AT&T-Jahresbericht genannten Umsatzzahlen für „WarnerMedia" (30,444 Mrd. $) und „Vrio“ (3,154 Mrd. $, Teil des Latin America-Segments).

Basisdaten

Hauptsitz:
208 S. Akard St.
Dallas, TX 75202
USA
Telefon: 001 210 8214105
Website: about.att.com/pages/company_profile

Branchen: Telekommunikation, Kabel- und Satellitenfernsehen, Free-TV, Pay-TV, Streaming, Film- und TV-Produktion, Filmvertrieb, Werbung
Rechtsform:
Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01 - 31.12
Gründungsjahr: 1885 (AT&T), 1923 (Warner Brothers Pictures)

Ökonomische Basisdaten (Beträge in Mrd. $)
2020**2019**2018**2017**2016*2015*
Umsatz
171,76181,19170,76160,5551,335,29
Gewinn (AT&T, Mrd. $)
(3,82)14,9819,3729,8513,3313,69
Aktienkurs (in $, Jahresende)28,7639,0630,3438,8842,5334,41
Mitarbeiter (AT&T)
230.000247.800268.220254.000268.540281.450

 * Umsatz AT&T Entertainment Group (DirecTV)
** Gesamtumsatz AT&T einschließlich Time Warner

 

Umsatz nach Sparten (Beträge in Mio. $)

CommunicationsWarner MediaLatin America
2017
149.4574308.269
2018
143.72318.9417.652
2019142.35933.4996.963
2020
138.85030.4425.716

Geschäftsführung

Management:

  • John Stankey, CEO, AT&T
  • Pascal Desroches, Senior Executive Vice President & Chief Financial Officer, AT&T
  • Ed Gillespie, Senior EVP – External and Legislative Affairs, AT&T
  • David S. Huntley, Senior EVP & Chief Compliance Officer, AT&T
  • Jason Kilar, CEO, WarnerMedia
  • Lori Lee, CEO AT&T Latin America & Global Marketing Officer, AT&T
  • David R. McAtee II, Senior EVP and General Counsel, AT&T
  • Jeff McElfresh, CEO AT&T Communication
  • Angela Santone, Senior EVP – Human Resources, AT&T

 

Aufsichtsrat:

  • John Stankey, CEO, AT&T
  • William E. Kennard, former US Ambassador to the European Union, former chairman, FCC
  • Samuel A. Di Piazza, Retired Global CEO, PricewaterhouseCooper
  • Scott T. Ford, CEO, Westrock Group
  • Glenn H. Hutchins, Chairman, North Island and Co-Founder, Silver Lake
  • Debra L. Lee, CEO, Leading Women Defined
  • Stephen J. Luczo, Crosspoint Capital Partners
  • Michael B. McCallister, Retired Chairman and CEO, Humana Inc.
  • Beth E. Mooney, Retired Chairman and CEO, Key Corp.
  • Matthew K. Rose, Retired Chairman and CEO, Burlington Northern Santa Fe
  • Cynthia B. Taylor, President and CEO, Oil States International
  • Luis A. Ubiñas, Former President of the Ford Foundation
  • Geoffrey Y. Yang, Founding Partner and Managing Director, Redpoint Ventures  

Geschichte

WarnerMedia, die traditionsreiche, vorerst noch in AT&T integrierte Filmfirma, kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Das Studio der Warner Brothers entstand 1923 in Hollywood, einem abgelegenen Vorort von Los Angeles, wo es außer Sonne damals nicht viel gab. Als Söhne jüdischer Immigranten aus dem sog. Kongresspolen war den vier Brüdern Harry, Albert, Jack und Sam Warner eine Universitätsausbildung nicht vergönnt. Fasziniert vom Zauber der Filmwelt – damals noch in Schwarzweiß und ohne Ton – mieteten sie sich am Sunset Boulevard billige Geschäftsräume, um die ersten Filme zu produzieren. 1927 gelang ihnen mit „The Jazz Singer“, dem ersten Tonfilm der Geschichte, der Durchbruch. Jack Warner allerdings hatte Zweifel: „Wer will schon Filme sehen, in denen gesprochen wird?“ Die Warner-Brüder produzierten „The Jazz Singer“ und sollten es nicht bereuen. Mit den Gewinnen konnten sie sich ein Grundstück in Burbank nördlich von Hollywood kaufen und dort ein reguläres Filmstudio betreiben. Das Gelände ist bis heute in jedem Warner-Film im Vorspann zu sehen.

Anders als Metro-Goldwyn-Mayer konzentrierte sich Warner Brothers nicht auf glamouröse Monumentalfilme, sondern auf weniger riskante Produktionen (Gangsterfilme, Liebesdramen). Das brachte zwar weniger Schlagzeilen, aber gute Geschäftszahlen. Weltbekannte Erfolgsfilme waren: „Casablanca“ (1942), „East of Eden“ (1955), „Rebel Without a Cause“ (1955), „My Fair Lady” (1964), „A Clockwork Orange” (1971), „The Exorcist” (1973), „The Shining” (1980), „Blade Runner” (1982), „Heat” (1995). Dann erweiterte Warner in den 1950er und 1960er Jahren sein Geschäftsfeld auf die Fernsehfilm- und Schallplattenproduktion. Der Vollständigkeit halber ein Überblick über die (neben Warner) anderen verbliebenen Hollywood-Major-Studios: Universal Pictures (gegründet 1912, heute Teil von Comcast, Platz 2 des aktuellen IfM-Rankings), Paramount Pictures (gegründet 1912, heute Teil von ViacomCBS, Platz 13 des IfM-Rankings), Walt Disney Pictures (gegründet 1923, Platz 5 des IfM-Rankings), Columbia Pictures (gegründet 1924, heute Teil von Sony, Platz 8 des IfM-Rankings). 20th Century Fox aber, gegründet 1935 und jahrzehntelang der sechste Major, gibt es nicht mehr, seit es 2020 von Disney übernommen wurde.

1969 kaufte Steven Ross, CEO von Kinney National Service, Warner Brothers für 400 Millionen Dollar. Jack, der letzte verbliebene Warner, zog sich aus Altersgründen zurück. Seine Brüder hatte er schon Ende der 1950er mit unfeinen Tricks aus dem ursprünglichen Familienunternehmen rausgeworfen. Zwei Jahre später wurde Warner Brothers in Warner Communications umbenannt und Ross läutete eine neue Ära ein. So wird er von Tim Wu in „The Master Switch“ als „das erste Exemplar des neuen Archetyps eines großen Medienmoguls“ bezeichnet, als Vorbild für schillernde Figuren wie später Michael Eisner (Disney) oder Barry Diller (Paramount). Unter Steven Ross umfasste das erste Medienkonglomerat in den 1980ern neben dem Filmstudio unter anderem den Comicverlag DC Comics, das Mad Magazine, den Videospieleentwickler Atari und das Fußballteam von Cosmos New York.

Time Inc. war 1922 gegründet worden, ein Jahr früher als Warner. Henry Luce und Briton Hadden, Schulfreunde und später Kommilitonen in Yale, hatten schon eine Weile mit dem Gedanken gespielt, ein wöchentliches Nachrichtenmagazin auf den Markt zu bringen. Eine damals revolutionäre Idee. Am 3. März 1923 dann lag die erste Ausgabe von Time an den Kiosken – mit enormem Erfolg. Es dauerte nicht lange bis weitere Zeitschriften folgten: die Foto-Illustrierte Life, das Wirtschaftsmagazin Fortune, das Tratschblatt People. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Time Inc. nicht nur der größte Magazinverlag der USA, sondern weltweit. Ein leidenschaftlicher (statt nüchterner) Schreibstil war das journalistische Konzept. Als Verleger Henry Luce einmal wegen der mangelnden Objektivität seiner Blätter kritisiert wurde, meinte er knapp: „Wir erzählen die Wahrheit so, wie wir sie sehen.“

1989 wurden Warner und Time zusammengeführt. Der Name TimeWarner stand ab da für den größten Medienkonzern der Welt. Die Idee eines solchen „integrierten Medienkonzerns“ sollte in den folgenden Jahren viele weitere Fimen-Zusammenschlüsse im Medienbereich inspirieren. Für TimeWarner-Chef Gerald Levin war es nicht genug. 1996 kaufte er die CNN-Gruppe von dessen Gründer Ted Turner für 8,5 Milliarden Dollar. Turner hatte 1979 in Atlanta den ersten Sender gestartet, der rund um die Uhr Nachrichten zeigte. Anfangs wegen der ständigen Versprecher seiner jungen Korrespondenten als „Chicken Noodle Network“ verlacht, mauserte sich Turners „Cable News Network“ in wenigen Jahren zur weltweiten Autorität für Nachrichten. Das Geschäftsmodell funktionierte. Das bislang wenig profitable Genre der TV-Nachrichten brachte erst Turner und dann TimeWarner satte Gewinne ein.

Levin wollte mehr. Am 10. Januar 2000 überraschte er die Öffentlichkeit mit der Ankündigung, dass er TimeWarner mit dem Internetkonzern AOL fusionieren wolle. Den weltgrößten Betreiber klassischer Medien mit dem erfolgreichsten Player digitaler Medien. Quasi berauscht vom Internetfieber an der Börse feierte die Welt die Fusion damals als Meilenstein für die endgültige Transformation der Old in eine New Economy. Dass nach den Konditionen des Zusammenschlusses die AOL-Aktionäre 55 Prozent an „AOL TimeWarner“ halten würden, obwohl Time Warner mit 27,3 Milliarden Dollar Umsatz neun Mal größer war als AOL (Umsatz: 3,1 Milliarden Dollar) und auch mehr als doppelt soviel Nettogewinn erwirtschaftete (1,95 Milliarden Dollar gegenüber 762 Millionen Dollar), erschien damals gerechtfertigt. Nach der Börsenbewertung hätten den AOL-Eignern sogar 70 Prozent zugestanden.

Nicht lange aber, bis die Internet-Blase platzte, und mit ihr die Euphorie. AOL Time Warner geriet in eine tiefe Krise. Levin trat im Juni 2002 als CEO zurück, AOL-Gründer Steve Case musste ein Jahr später seinen Posten als Chairman räumen. Neuer starker Mann im Konzern wurde Richard „Dick“ Parsons, ein Eigengewächs aus dem Hause TimeWarner, der sich auf die Werte der alten Medienwelt besann. Es gelang ihm, den angeschlagenen Konzern zu sanieren und wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Im Herbst 2003 strich er die drei Buchstaben „AOL“ aus dem Konzernnamen; TimeWarner war wieder TimeWarner. Ende 2009, nach acht Jahren, spaltete TimeWarner seine Internetsparte AOL ab (inzwischen ist AOL nach Jahren der Eigenständigkeit Teil von Verizon, auf Platz 36 des IfM-Rankings).

Auch aus dem Musik-, Buch- und Kabelgeschäft zog sich TimeWarner zurück. Die Warner Music Group (WMG), eine der vier großen Plattenfirmen weltweit, wurde im Februar 2004 an eine Investorengruppe um Edgar Bronfman jun. verkauft (heute Teil von Access Industries, Platz 44 des IfM-Rankings), 2006 folgte die Abgabe der TimeWarner Book Group an den französischen Lagardère-Konzern, Platz 47 des IfM-Rankings), 2009 dann wurde TimeWarner Cable ausgegliedert. 2013 schließlich eine weitere Umstrukturierung: Die nach Jahren der Misswirtschaft defizitäre Magazinsparte Time Inc. wurde in ein eigenständiges Unternehmen überführt. WarnerMedia bestand jetzt im Wesentlichen aus einem der großen Hollywood-Studios, aus CNN und dem Bezahlsender HBO (in den 1990er Jahren maßgeblich beteiligt an der Neuerfindung des Serien-Genres). Mitte Juni 2018 erfolgte dann die Übernahme durch den größten US-Telekom-Konzern AT&T.

Management

Chef von AT&T, bis voraussichtlich 2022 Mutterkonzern von WarnerMedia, ist seit dem 1. Juli 2020 John Stankey (geb. 1962). Zuvor, von 2018 (also seit der Übernahme durch AT&T) bis April 2020, war Stankey CEO von WarnerMedia. Ihm folgte der 1971 geborene Jason Kilar, Gründungs-CEO des Video-on-Demand-Service Hulu, im Geschäftsjahr 2022 mit einem Gehalt inklusive Boni von 52 Millionen Dollar der bestbezahlte Medienmanager. 

Auch wenn Discovery bei der Fusion 2022 der kleinere Partner sein wird, wird deren CEO David Zaslav, laut “Bloomberg” der “King of Trash TV” das neue Unternehmen mit Namen Warner Bros. Discovery und mit einem Jahresumsatz von vermutlich über 50 Milliarden Dollar leiten.

Geschäftsbereiche

Noch ist Warner Teil von AT&T. Der größte Telekom-Konzern der Welt (Umsatz 2020: 172 Milliarden US-Dollar) gliedert sich in drei „berichtspflichtige Segmente“.

WarnerMedia (New York)
Das Geschäft unter CEO Jason Kilar (zuvor Chef des Hulu-VOD-Dienstes) teilt sich wiederum in:

Warner Bros., eines der „big five“-Hollywood-Filmstudios, die von Anfang an erst das amerikanische Kino, und bald die globale Filmindustrie dominiert haben. Das Warner Bros.-Segment innerhalb von WarnerMedia, einer der größten TV/Filmproduzenten weltweit, kann auf eine 100.000stündige Programm-Bibliothek zurückgreifen (mehr als 8.600 Kinofilme und 5.000 Fernsehprogramme). Die Games-Sparte Warner Bros. Interactive Entertainment vereint die Entwicklerstudios TT Games, Rocksteady, NetherRealm, Monolith Productions, WB Games Boston, Avalanche Software und WB Games Montréal.

HBO, gegründet 1972, ist der älteste Pay TV-Kanal der USA, der heute seine Produktionen in 155 Ländern vertreibt, auch auf zahlreichen eigenen Spartenkanälen. Beispiele für globale HBO-Serienerfolge sind unter anderem „Sex and the City“ (1998), „The Sopranos“ (1999), „The Wire“ (2002) und „Game of Thrones” (2011). Im Mai 2020 wurde als Antwort auf Netflix und Amazon Prime Video das hauseigene Streaming-Angebot HBO Max gelauncht. Im Sommer 2021 hatten HBO und HBO Max weltweit zusammen 73 Millionen Abonnenten. 

Turner: Auf der Basis der 1970 von Ted Turner gegründeten gleichnamigen Sendergruppe werden unter der Turner-Marke über 180 Sender (Pay- und Free-TV) zusammengefasst, ausgestrahlt in 34 Sprachen und in mehr als 200 Ländern, in den Sparten Entertainment, News, Sport und Kinder, darunter Sender wie CNN, TNT, Cartoon Network, Boomerang, TCM Turner Classic Movies und Adult Swim.

AT&T Communications (Dallas) teilt sich wiederum in das 5G Mobilfunk-Netz mit über 100 Millionen Abonnenten in Nordamerika; das „global backbone network” für Geschäftskunden weltweit; die Entertainment-Gruppe: Seit einigen Jahren lässt sich auf dem US-Fernsehmarkt das sogenannte Cord Cutting beobachten. Nutzer kündigen verhältnismäßig teure Kabel-TV-Abos, um Fernsehen nur noch über das Internet zu beziehen. Anfang 2017 beispielsweise hatte das Kabelangebot von AT&T auf mehreren Hundert Kanälen („Premium TV“) über 25 Millionen Abonnenten, im Oktober 2020 waren es noch 17,1 Millionen.
Auch der altehrwürdige Satellitenfernseh-Anbieter DirecTV (El Segundo, Kalifornien), den AT&T 2015 gekauft hat, zählt zur Entertainment Group. Und auch DirecTV ist vom Cord Cutting betroffen und gilt mittlerweile als Verkaufskandidat.

AT&T Latin America (Coral Gables, Florida) Die Lateinamerika-Sparte umfasst 110 Millionen Mobilfunk-Kunden in Mexiko und das Vrio-Satelliten-Bezahlfernsehen mit 11 Millionen Abonnenten in Brasilien, Argentinien, Barbados, Chile, Kolumbien, Curaçao, Ecuador, Peru, Trinidad und Tobago, Uruguay und Venezuela. Insgesamt erwirtschaftete AT&T Latin America 2020 einen Umsatz von 5,7 Mrd. US-Dollar.

Aktuelle Entwicklungen

Ob und unter welchen Auflagen die Fusion von Warner und Discovery grünes Licht von der Regulierungsbehörde FCC erhält, ist noch unklar - die derzeitige Lage unter einer Biden-Administration ist eine andere als vor 10 Jahren als Mega Mergers wie zwischen NBC Universal und Comcast oder auch vor drei Jahren zwischen Fox und Disney einfach durchgewunken wurden. Sollte es jedoch klappen, werden die AT&T-Aktionäre 71 Prozent der Anteile erhalten, die von Discovery 29 Prozent. 

AT&Ts Abspaltung von Warner ist jedoch insgesamt als Fiasko zu werten: AT&T hatte Time Warner für 102 Milliarden Dollar gekauft, nur um HBO, Warner Bros. und das stark kriselnden CNN jetzt wieder für weniger als die Hälfte (43 Milliarden) zu verkaufen. AT&T-Chef Stankey vollzieht also eine strategische Kehrtwende. Sein Vorgänger Randall Stephenson hatte den Konzern stark aufgebläht, und hoch verschuldet. Stankey hatte vor dem Warner-Deal im Februar 2021 schon 30 Prozent an DirecTV für 1,8 Milliarden verkauft – für den Schuldenabbau.  

Auf der anderen Seite wird WarnerMedia wohl profitieren von dem Zusammenschluss. Noch liegt sein Streamingdienst HBO Max mit ungefähr 40 Millionen Abonnenten deutlich hinter der Konkurrenz von Netflix (207 Millionen Abonnenten) und Disney Plus (100 Millionen Abonnenten). Zusammen mit Discovery und deren rund 88 Millionen Zuschauern wird HBO aber deutlich schlagkräftiger.

Weiterführende Literatur

  • Steve Coll: The Deal of the Century: The Breakup of AT&T. New York: Open Road (2017)
  • David Thomson: Warner Bros: The Making of an American Movie Studio. Yale University Press (2017)