19. The Hearst Corporation

Umsatz 2015: $ 10,700 Mrd. (€ 9,644 Mrd.)

Überblick

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Der älteste Medienkonzern der Welt, die Hearst Corp., hat seinen Sitz in New York City. Aus Tradition bildet der Zeitungs- und Zeitschriftensektor das Hauptgeschäftsfeld, wobei heute stark auf die Verzahnung mit Internetangeboten gesetzt wird. Die Mehrfachverwertung von Inhalten sowie das Anbieten von Special Interest-Publikationen bilden die beiden Hauptpfeiler der Strategie. Wichtige weitere Tätigkeitsfelder des US-Konzerns liegen im Fernseh- und Radiobereich, hier sowohl in der Produktion als auch in der Distribution.

Basisdaten

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Hauptsitz:
300 West, 57th Street, N.Y. 10019, USA
Telefon: 001-212-649-2000
Telefax: 001-212-765-2108
Internet: www.hearst.com

Branche: Zeitungen, Zeitschriften, Buchverlage, Internet-Services, Fernseh- und Radiosender, TV-Produktion
Rechtsform: Private Company
Geschäftsjahr: 01.01 - 31.12
Gründungsjahr: 1884

Tab. I: Ökonomische Basisdaten (Beträge in Mio. $)*
20152014201320122011200920082006200320001998
Umsatz Gesamt10.700ª10.300**10.000³3.780²3.800²3.850²4.300¹4.5204.1004.1002.375
Mitarbeiter13.43520.000k.A.20.000k.A.k.A.k.A.17.02620.000k.A.13.555

*Die Gesamtbewertung ist kompliziert, weil das Unternehmen nicht börsennotiert ist.
  Über den Großteil des Konzerns sind keine offiziellen Zahlen erhältlich.
¹Schätzung unter Berufung auf Hoovers, Inc., Quelle: StateoftheMedia.com
²Schätzungen von Forbes.com

³Schätzung von Adweek.com

**Schätzung von New York Post

ªQuelle: New York Post

Geschäftsführung

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Geschäftsführung:

  • Steven R. Swartz, President & CEO
  • James M. Asher, SVP, Chief Legal & Development Officer
  • William Hearst III, Chairman of the Board
  • Frank A. Bennack, Jr., Executive Vice Chairman
  • Mark E. Aldam, President, Hearst Newspapers
  • George Kliavkoff, Co-President, Hearst Entertainment & Syndication, President, Hearst Ventures
  • Lincoln Millstein, Senior Vice President & Special Assistant to the CEO
  • Eve Burton, Senior Vice President & General Counsel
  • David Carey, President, Hearst Magazines
  • Neeraj Khemlani, Co-President, Hearst Entertainment & Syndication, President, Hearst Digital Studios
  • Richard P. Malloch, President, Hearst Business Media
  • Mitchell Scherzer, Senior Vice President & Chief Financial Officer
  • Jordan Wortlieb, President,Hearst Television Inc.
  • Philip R. Wiser, Chief Technology Officer

Geschichte und Profil

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Gegründet wurde das Medienimperium von George Hearst. Der 30jährige Bauernsohn machte sich 1850 von Missouri nach Kalifornien auf, wo er die ertragreichsten Gold- und Silberminen Amerikas entdeckte und zu einem der wohlhabendsten Männer der USA wurde. 1880 kaufte Hearst die Tageszeitung "San Francisco Examiner" als publizistische Unterstützung für seine politische Karriere, 1886 ging er als Senator nach Washington. Die verlustbringende Zeitung interessierte ihn kaum, er hielt sie allenfalls für nützlich, um zu gegebenem Anlass ein Sprachrohr zu besitzen. Erst sein Sohn William Randolph (1863-1951), dem Orson Welles 1941 mit "Citizen Kane" ein filmisches Denkmal gesetzt hat, transformierte das Unternehmen zu einem Medienunternehmen, das freilich immer auch Anteile an anderen Geschäftsfeldern hielt. Bevor er die Zeitung seines Vaters im Sommer 1887 übernahm, sah sich Hearst Jr. zwar in den bekannteren Redaktionen an der Ostküste um, doch hat er, entgegen eines hartnäckigen Gerüchts, nie als Reporter für die Joseph Pulitzers „New York World“ gearbeitet. Vom „Examiner“ aus baute Hearst Jr. das größte Medienimperium der Welt auf. Nach dem Kauf mehrerer Zeitungen, investierte er 1918, mitten in einer der schlimmsten Zeitungskrisen der US-Geschichte, in das Filmgeschäft und baute ein eigenes Studio auf. Nachdem Charlie Chaplins „United Artists“ eine Partnerschaft ausschlugen, fand er in dem Ungarn Adolph Zukor einen kongenialen Partner für seine Produktionsfirma mit dem Namen „Cosmopolitan Productions“. Der Name Hearst und die Filmfigur Citizen Kane gelten seither als Synonym für den Typus des aggressiven, machtsüchtigen Medienmoguls.

Die Auflagenzahlen steigerte der Hearst durch Freiexemplare und den größten, plakativsten Überschriften der gesamten Westküste. Neben Pulitzer gilt Hearst als Erfinder des sogenannten "yellow journalism", dessen Erfolg auf dem Zuspitzen von Meldungen beruhte, auf Emotionalisierung und Skandalisierung. Legendär ist Hearsts Briefwechsel mit dem Maler Frederic Remington, den er 1898 nach Kuba schickte, damit dieser den erwarteten Ausbruch des Krieges zwischen Spanien und den USA illustrierte. Remington fand nach seiner Ankunft in Havanna alles ruhig und friedlich vor und schickte folgendes Telegramm: "Alles ruhig hier. Es gibt keinen Krieg. Möchte zurück". Hearst kabelte: "Bitte bleib. Du sorgst für die Bilder. Ich sorge für den Krieg“. Wenig später explodierte das Kriegsschiff USS Maine. Remington lieferte Bilder, und Hearst machte Auflage. Hearst setzte seine Blätter bedenkenlos für seine politischen Ambitionen ein, im Stile eines barocken Monarchen regierte er sein Medienreich von Castle San Simeon aus, einem riesigen Landsitz an der Westküste, wo er mit seiner Geliebten residierte. Er war ein leidenschaftlicher Kunst- und Antiquitätensammler, wovon das heute öffentlich zugängliche Castle San Simeon zeugt. Der Privatmann zählt sicher zu den größten Geldverschwendern der modernen Industriegeschichte. Heute gehören der Hearst Corp. 16 Tageszeitungen - neben diversen regionalen Titeln sind der "Houston Chronicle" und der "San Francisco Chronicle" die einzig wirklich großen Blätter, die noch im Portfolio verblieben sind. Die Hearst Corp. verfügt zudem über Zeitschriften wie „Harper´s Bazaar“ oder „Cosmopolitan“ sowie Filmstudios, Bildagenturen, Verlage, TV-Sender und Produktionsfirmen. Im Gegensatz zum Konzern, der seit Jahren von familienfernen Managern geleitet wird, war der „Examiner" bisher stets Sache des Hearst-Clans. Im Jahr 2000 zwang das Kartellamt die Familie jedoch, das Traditionsblatt zu verkaufen. Die Hearst Corp. habe, so die Kartellwächter, mit dem Erwerb des Konkurrenzblattes „San Francisco Chronicle“ in der Region eine Monopolstellung eingenommen. Eine Fusion der beiden großen Zeitungen wurde dadurch unmöglich, was dazu führte, dass die US-Zeitungskrise beide Blätter voll erfasste und an den Rand der Insolvenz führte.

Vor fünfzig Jahren trugen Printprodukte 77 Prozent zum Umsatz bei. Heute sind es weniger als fünfzehn Prozent. Was an Printtiteln bis heute geblieben ist, war das Resultat einer strategisch falschen Entscheidung aus dem Jahr 2006. Damals kaufte Hearst vom Konkurrenten MediaNews acht Zeitungen. Neben dem Traditionsblatt „Connecticut Post“ handelte es sich um die Zeitungen „The Darien News-Review“, „The Greenwich Citizen“, „Fairfield Citizen-News“, “New Canaan News-Review“, „New Milford Spectrum“, „Norwalk Citizen News“ und „Westport News“ sowie “The Stamford Advocate”, “Greenwich Time” und “The News-Times of Danbury”. Über den Kaufpreis, sowie eventuelle Konsequenzen für die Belegschaften der Zeitungen wurde zunächst nichts bekannt. Doch trotz des frischen Geldes von Hearst stand die MediaNews Group Inc. im Dezember 2008 vor dem Zusammenbruch. Als größter Anteilseigner musste Hearst für den Großteil der Kredite einstehen. Traditionell hat das Medienhaus notleidende Blätter über andere Projekte solange finanziert, bis der Sanierungsprozess eingeleitet und abgeschlossen war. Ende 2008 stellte sich heraus, dass diese Geschäftspolitik zu einer Falle geworden war. MediaNews ging in die Insolvenz und bescherte Hearst einen Verlust von mindestens 155 Millionen USD. Dieser Deal trug vermutlich mit dazu bei, dass der Vorstandsvorsitzende Victor F. Ganzi 2008 gehen musste und der schon fast legendäre Frank A. Bennack, der das Unternehmen zwischen 1979 und 2002 führte, aus dem Ruhestand zurück geholt wurde.

Dabei war Ganzi installiert worden, um den schwierigen Prozess des Übergangs in das digitale Zeitalter zu bewerkstelligen. Bennack galt dafür als zu alt. In den 80er Jahren erwarb Hearst Corp. drei TV-Stationen und 1991 20 Prozent am Sport-Kabelnetz ESPN. Seit Mitte der 80er Jahre gehören Magazinverlage wie Esquire und Redbook zum Portfolio. Dazu kamen mehrere Wirtschafts- und Branchendienste. Durch die Zusammenlegung der TV-Sparte mit Argyle Television kontrolliert Hearst heute fast drei Dutzend lokale TV-Stationen in den USA. Im Herbst 2009 nutze Hearst die Krise, kaufte alle frei handelbaren Aktien von Argyle und nahm den Unternehmensteil von der Börse. Hearst hatte den Aktionären im Sommer 2007 schon einmal ein Angebot gemacht, damals für knapp 23 Dollar je Aktie. Die Aktionäre lehnten das Angebot ab, weil sie es für zu niedrig hielten. Zwei Jahre später kaufte Hearst die Anteile für 4,50 Dollar pro Stück. Seit den letzten großen Akquisitionen im TV-Geschäft, drückt das Geschäftsverhalten von Hearst gleichwohl eine gewisse Ratlosigkeit aus. Hearst ist zu einem Beteiligungsunternehmen und zu einem omnipräsenten Kooperationspartner geworden. Es hält zahlreiche Minderheitsbeteiligungen an Start-Up Unternehmen und Technologie-Firmen, die an der Zukunft der Internet-Publizistik arbeiten. Manche reüssieren, manche verschwinden so schnell wie sie gegründet wurden.

2003 begann der Bau der neuen 500 Millionen US-Dollar teuren Zentrale, eines Glasaufbaus auf das bestehende sechsstöckige Gebäude am Manhattaner Columbus Circle. Das 46-stöckige Haus des Londoner Architekten Norman Foster nimmt seit Sommer 2007 alle 2000 Hearst-Mitarbeiter in New York auf, die vorher auf fünf Gebäude verteilt waren. Dass Hearst auch solche Summen nicht durch Kredite finanzieren muss, zeigt die Finanzkraft des familiengeführten Unternehmens.

Management

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CEO Steven Swartz begann seine Karriere als Journalist beim Wall Street Journal, wo er schnell zum leitenden Redakteur der ersten Seite aufstieg. Er gründete das Wirtschaftsmagazin Smart Money, ehe er ins Management von Hearst wechselte und sich dort bis zum Chief Operating Officer hocharbeitete. Swartz plant, die Strategie seiner Vorgänger - Diversifizierung vom reinen Zeitungskonzern zum multimedialen Informationskonzern fortzuführen.

Mehr als 30 Jahre - von 1979 bis 2013 - betreute Frank A. Bennack das operative Tagesgeschäft von Hearst. Während seiner Auszeit von 2002 bis 2009, als sein langjähriger Vertrauter Victor Ganzi als CEO einsprang, managte er die New York City Opera. Bennack war nach William Randolph Hearst der dauerhafteste und deshalb wichtigste Unternehmens-Chef von Hearst. Unter ihm kaufte Hearst Redbook, Exquire und gründete zusammen mit ABC den History Channel, Lifetime und A&E. Als Vorsitzender von Hearst stand ihm George R. Hearst zur Seite, der nach 50 Jahren im Unternehmen im Sommer 2012 im Alter von 84 Jahren verstarb.

Geschäftsfelder

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Hearst ist in sieben Geschäftsbereiche unterteilt.

Die Entertainment & Syndication-Sparte umfasst diverse Beteiligungen an TV-Networks wie ESPN (20 Prozent), A&E Networks (50 Prozent; A&E hält wiederum einen zehn-prozentigen Anteil an Vice Media) und Awesomness TV (25%) sowie den hauseigenen Cosmopolitan Network aber auch Onlinemedien wie Complex, Games Studios wie King Features und Produktionsfirmen wie Hearst Entertainment, Hearst Digital Studios und NorthSouth Productions.

Zu den wichtigsten Marken der Magazines-Sparte gehören Car and Driver, Cosmopolitan, Country Living, Dr. Oz, Elle, Esquire, Good Housekeeping, Harper's BAZAAR, HGTV, House Beautiful, Marie Claire, The Oprah Magazine und Popular Mechanics. Neben diversen Fachinformationsdiensten, die unter dem Dach des Business Media-Segment vereint sind, verlegt Hearst die Tageszeitungen "The Advocate" (Stamford), "Albany Times Union", "Beaumont Enterprise", "Connecticut Post", "Edwardsville Intelligencer", "Greenwich Time", "Houston Chronicle", "Huron Daily Tribune", "Laredo Morning Times", "Midland Daily News", "Midland Reporter-Telegram", "The News-Times" (Danbury, Connecticut), "Plainview Daily Herald", "San Antonio Express-News", "San Francisco Chronicle" und Seattlepi.com.

Die in der Broadcasting-Sparte organisierten 32 TV-Sender erreichen jeden fünften Haushalt in den USA - überwiegend an der Ostküste sowie in den Südstaaten. Der Geschäftsbereich Ventures wiederum umfasst diverse Risikokapital-Investments, für die Hearst bisher rund eine Milliarde Dollar ausgebegen hat. Dazu zählen Investitionen in über 20 Start-Ups. Zu den bekanntesten Marken gehören hierbei BuzzFeed, Stylus, Roku und Auctionata. Außerdem hat kontrolliert Hearst über seine Real Estate-Sparte diverse prestigeträchtige Immobilien.

Aktuelle Entwicklungen

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Für negative Publicity sorgt seit Juni 2012 eine Sammelklage ehemaliger Hearst-Praktikanten. Sie fordern Schadensersatz, weil sie im Rahmen ihrer Praktika bei Hearst-Magazinen bis zu 55 Stunden in der Woche ohne Bezahlung arbeiteten. Hearst argumentiert, dass die Praktikanten wertvolles Jobtraining erhielten. Deren Anwälte haben die Tätigkeiten als repetitive, anspruchslose Arbeit bezeichnet, für die das Unternehmen richtige Mitarbeiter beschäftigen müssen.

Derweil hat Hearst einst lukrativster Geschäftsbereich, die TV-Networks, damit begonnen, erhebliche Krisensymptome zu zeigen. Die gemeinsam mit Walt Disney betriebenen Senderketten ESPN und A&E tragen in Zeiten, in denen Millionen Amerikaner ihre Kabelverträge gekündigt haben, schon längst nicht mehr so zum Umsatz bei wie bisher. Insbesondere ESPN, das aufgrund seiner milliardenschweren Sportrechte lange als Must-See-Bestandteil der TV-Landschaft galt, leidet unter dieser Entwicklung schwer. Um gegenzusteuern hat CEO Swartz massiv in die Verjüngung des Programms investiert, in der Hoffnung die cord-cutter zurück an Bord zu holen. So wurden zwei neue Kanäle gestartet, die sich insbesondere an schwer von der Werbewirtschaft erreichbare Millenials wendet: der Lifestyle-Channel FYI und Viceland, der gemeinsam mit Vice Media betrieben wird, der derzeit wohl am stärksten gehypten Medienmarke der Welt.

Weiterführende Literatur

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» Louis Pizzitola, Hearst over Hollywood, 2002
» David Nasaw, The Chief: William Randolph Hearst – The Rise
   and Fall of the Real Citizen Cane, 2002
» Nancy Frazier, William Randolph Hearst: Modern Media Tycoon, 2001
» Nancy Whitelaw, Wiliam Randolph Hearst and the American Century, 1999

News

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12.12.14 / Time Warner Inc., The Hearst Corporation, News Corp. Ltd.

Vice Media: Medienkonzerne investieren weiter

14.10.13 / InterActiveCorp., The Hearst Corporation, Viacom Inc./CBS Corp.

Medienkonzerne vs. Aereo

26.07.13 / Axel Springer AG, News Corp. Ltd., Time Warner Inc., Advance Publications, The Hearst Corporation, The Washington Post Company

Nach dem Springer-Funke-Deal: die Print-Krise im internationalen Vergleich

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Alphabet Inc.
  2. Comcast
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Time Warner Inc.
  7. Viacom Inc./CBS Corp.
  8. Sony Entertainment
  9. Apple Inc.
  10. Altice Group
  11. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  12. Cox Enterprises Inc.
  13. Facebook, Inc.
  14. Liberty Media Corp./Liberty Interactive/Starz
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Dish Network Corporation
  17. Thomson Reuters Corporation
  18. Vivendi S.A.
  19. The Hearst Corporation
  20. Rogers Comm.
  21. Baidu Inc.
  22. Microsoft Corporation
  23. Charter Comm. Inc.
  24. RELX Group
  25. Bloomberg L.P.
  26. Lagardère Media
  27. BBC
  28. ARD
  29. Pearson plc
  30. Netflix
  31. Advance Publications
  32. Amazon.com Inc.
  33. Discovery Communications
  34. iHeart Media
  35. Nielsen Holdings plc
  36. Shanghai Media Group
  37. The Naspers Group
  38. Nippon Hoso Kyokai
  39. Grupo Televisa
  40. S&P Global
  41. Fuji Media Holdings, Inc.
  42. Yahoo! Inc.
  43. Globo Communicação e Participações S.A.
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Activision Blizzard Inc.
  46. ITV plc
  47. Electronic Arts
  48. Verizon (AOL)
  49. Nintendo Company Ltd.
  50. Mediaset SpA
  51. Axel Springer SE
  52. ProSiebenSat.1 SE
  53. Phoenix Publishing & Media Group
  54. France Télévisions S.A.
  55. Nippon Television Holdings
  56. IAC/InterActiveCorp.
  57. Time Inc.
  58. Bonnier AB
  59. TEGNA
  60. Quebecor Inc.
  61. Grupo Clarin
  62. Scripps Networks Interactive
  63. Gannett Co. Inc.
  64. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  65. Univision Communications
  66. Daily Mail & General Trust plc
  67. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  68. Bandai Namco Holdings Inc.
  69. Graham Holdings Company
  70. Bauer Media Group
  71. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  72. China Central Television
  73. ZDF
  74. Lionsgate Entertainment Corporation
  75. Bell Media
  76. TF1 S.A.
  77. Twitter
  78. Hunan Broadcasting System
  79. Spotify AB
  80. tronc, Inc.
  81. Modern Times Group
  82. Georg von Holtzbrinck GmbH
  83. Sanoma Group
  84. Schibsted Media Group
  85. Grupo Planeta
  86. Egmont Group
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. SRG SSR
  89. Asahi Shinbun Company
  90. Tribune Media
  91. Essel Group
  92. Scholastic Corporation
  93. NOS
  94. Meredith Corporation
  95. New York Times Company
  96. Gazprom-Media
  97. Grupo PRISA
  98. China Publishing Group
  99. Ubisoft Entertainment
  100. De Persgroep