38. Nippon Hoso Kyokai

Umsatz 2015: JPY 683,100 Mrd. (€ 5,086 Mrd.)

Basisdaten

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Hauptsitz:
NHK Broadcasting Center, 2-2-1 Jinnan, Shibuya-ku, Tokyo 150-8001, Japan
Telefon: 0081-3- 3465-1111
Website: www.nhk.or.jp

Branche: Fernsehen, Hörfunk, Online
Rechtsform:  Gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts
Geschäftsjahr: 01.04. - 31.03.
Gründungsjahr: 1926

Tab.: Ökonomische Basisdaten (Beträge in Mio. Yen)
20152014201320122011201020092008200720062005
Erträge Gesamt*683.100654.900662.900647.900692.600680.100665.500670.000657.500672.400678.500

*Erträge setzen sich zu mehr als 95 Prozent aus Rundfunkgebühren zusammen

Geschäftsführung

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Management:

  • Katsuto Momii, President
  • Hikaru Doumoto, Executive Vice President
  • Yukinori Kida, Executive Director of Broadcasting
  • Kuoki Morinaga, Chief of Engineering
  • Jun Imai, Executive Director, Corporate Planning and Internet Services
  • Tadanobu Sakamoto, Senior Director, Compliance, Public Relations
  • Hisashi Anzai, Senior Director, Assistance of Broadcasting
  • Yoshinori Nemoto, Senior Director, Human Resources
  • Youichi Matsubara, Senior Director, Audience Services
  • Hiroshi Araki, Senior Director, NHK World
  • Noriyuki Ogi, Senior Director, Group Plannin & Management
  • Ichizou Oohashi, Senior Director, New Broadcasting Center & Finance

 

Board of Governors:

  • Tatsuo Uemura, Waseda University
  • Michiko Hasegawa, Saitama University
  • Katsuhiko Honda, Japan Tobacco Inc.
  • Masako II, Hitotsubashi University
  • Izumi Kobayashi, ANA Holdings
  • Hideo Miyahara, Knowledge Capital
  • Shunzo Morishita, Hanshin Expressway Ltd.
  • Naomasa Nakajima, Kaiyo Academy
  • Yumiko Sato, Otemon Gakuin University
  • Yoshihiru Sekihachi, The Hokkaido Bank
  • Ryoichi Ueda, Mitsubishi Corporation
  • Hiromi Watanabe, Fukushima Yakult Co. Ltd.

Geschichte und Profil

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Das Rundfunkzeitalter begann in Japan am 22. März 1925, als die Rundfunkanstalt Tokyo (Tokyo Hoso Kyoku) ihre erste Radiosendung ausstrahlte. Im Juni und Juli folgten die Rundfunkanstalten in Osaka und Nagoya. Am 20. August 1926 vereinigten sich die drei Regionalsender zum „Shadan Hojin Nippon Hoso Kyokai“ (Gemeinnütziger Rundfunkverein Japans), abgekürzt NHK, auf englisch: Japan Broadcasting Corporation. Bis 1950 hatte NHK das Monopol für den öffentlichen Hörfunk im Inland und – ab 1. Juni 1935 – ins Ausland. 1928 begann das NHK-Studio in Osaka eine Gymnastiksendung. Sie wurde ins landesweite Programm übernommen und ist als „Radio Taiso“ bis heute eine japanische Institution: In vielen Schulen, Fabriken und Parks begann der Tag mit der NHK-Morgengymnastik. Zeitansagen und Wetterberichte gibt es seit 1928. 1931 wurde als Bildungsfunk ein zweites Programm eingerichtet, seit 1935 wird Schulfunk gesendet. Das erste Programm konzentriert sich seither auf Nachrichten, Kommentare, Börsenberichte, Sportübertragungen und Unterhaltungssendungen.

Während des zweite Weltkrieges wurde NHK das Hauptinstrument zur Verbreitung von Kriegspropaganda und Durchhalteparolen. Diese Phase endete mit der Übertragung der Kapitulationsansprache des Kaisers am 15. August 1945 – für die meisten Japaner die erste Gelegenheit, die Stimme des Tenno zu hören. Nun übernahm die amerikanische Besatzungsmacht die Kontrolle über den Staatssender. 1950 wurde das Rundfunkwesen auf eine neue Rechtsgrundlage gestellt: Das Rundfunkgesetz beseitigte das NHK-Monopol und sah die Zulassung von Privatsendern vor. Am 1. Juni 1950 konstituierte sich NHK unter Beibehaltung des alten Namens in seiner heutigen Rechtsform als gemeinnützige Rundfunkanstalt des öffentlichen Rechts. An die Stelle staatlicher Steuerung trat die Kontrolle durch das Parlament, das den vom Ministerpräsidenten berufenen Vorstand bestätigen und den Jahreshaushalt beschließen muss; der Vorstand wählt den NHK-Präsidenten aus seiner Mitte.

1953 nahm NHK den Fernsehbetrieb auf, der ab 1960 schrittweise auf Farbe umgestellt wurde. 1959 richtete NHK neben dem allgemeinen Programm einen Bildungskanal ein. 1982 begann die Umstellung bestimmter Fernsehprogramme auf Stereo (Musiksendungen) und Zweisprachigkeit: Manche Nachrichtensendungen, Diskussionsprogramme oder ausländische Filme können seither per Knopfdruck alternativ auf Japanisch, Englisch oder in einer nicht-englischen Originalsprache gehört werden. Ab 1984 konnten Haushalte mit eigener Satellitenschüssel zunächst ein, ab 1986 zwei Satellitenprogramme von NHK empfangen; das vollwertige Satellitenprogramm auf zwei Kanälen lief 1989 an. 1991 begann NHK damit, täglich mehrere Stunden in der selber entwickelten „Hi-Vision“-Technik des hochauflösenden Fernsehens zu senden; 2015 wurde schließlich die analoge Ausstrahlung vollständig eingestellt.

1995 nahm NHK den Fernsehbetrieb nach Amerika und Europa, 1998 in die asiatisch-pazifische Region auf. Mit fünf Satelliten wird seitdem fast die ganze Welt abgedeckt. Das japanischsprachige Angebot wurde 1999 auf 24 Stunden täglich erweitert, das englischsprachige ist regional verschieden. Seit Februar 2009 strahlt NHK World ein 24-stündiges englischsprachiges Programm aus. Die Programme können gegen entsprechende Gebühren über Exklusivantennen direkt oder indirekt über lokale Kabelfernsehanbieter empfangen werden. Seit Dezember 2008 bietet NHK ein „NHK-on-demand“ Programm. Gegen eine zusätzliche Gebühr ist es dann möglich, per TV und Internet bereits gesendete Beiträge zu empfangen. Dies schließt das umfangreiche NHK-Archiv mit über 516.000 Beiträgen ein.

Die in Japan auch als "Zwei verlorene Dekaden" (Ushinawareta Nij?nen) bezeichnete, zwanzig Jahre andauernde Wirtschaftskrise zwischen 1991 und 2011 hatte auch für NHK gravierende Konsequenzen. Zunächst kam es zu einem Gebührenboykott, der bis Ende 2006 auf 1,12 Millionen Haushalte anstieg, was die Regierung erwägen ließ, ein Gesetz zu verabschieden, dass das Nichtzahlen von Rundfunkgebühren erstmalig unter Strafe stellt. Dieses Vorhaben wurde nach anhaltenden öffentlichen Debatten vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Seit Ende 2008 ist zudem ein Gesetz in Vorbereitung, das der Regierung zukünftig erlauben soll, stärker auf Inhalte einzuwirken. Bereits 2005 war NHK in Kritik geraten, weil herauskam, dass führende Politiker 2001 die Zensur einer Dokumentationssendung erwirkten, in der es um japanische Zwangsprostitution während des zweiten Weltkriegs ging. NHK wurde deshalb vom Obersten Gericht in Tokio zur Zahlung einer Geldstrafe für diesen Vorfall verurteilt.

Management

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In Bezug auf das Gebührenaufkommen ist NHK hinter der BBC und ARD, die drittgrößten öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt der Welt. Im Vergleich zur ARD muss sie allerdings mit weniger als der Hälfte des Personals auskommen und hat einen etwa doppelt so hohen Marktanteil beim inländischen Fernsehen (rund 30 % oder etwa so viel wie ARD und ZDF zusammen). Anders als die deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist das gesamte NHK-Programm weiterhin frei von jeglicher kommerzieller Werbung. So muss NHK auch nicht mit den Privatsendern – die auf nationaler Ebene in fünf Verbundnetzen organisiert sind – konkurrieren.

NHK-Präsident Katsuto Momii ist ein ehemaliger Top-Manager, der zuvor 40 Jahre beim japanischen Mischkonzern Mitsui sowie dem IT-Unternehmen Unisys tätig war. Er verfügte über keine nennenswerte Erfahrung im Rundfunksektor. Kurz nach Amtsantritt sorgte er für einen Eklat, als er sich unnötigerweise zur immer wieder aufflammenden Kontroverse um den Einsatz von Zwangsprostituierten durch das japanische Militär während des zweiten Weltkriegs äußerte und sich dabei als rechter Nationalist outete. "Trostfrauen", so die euphemistische Bezeichnung, seien auch in anderen Ländern zum Einsatz gekommen und die internationale Diskussion in Bezug auf die Praxis sei für ihn deshalb schleierhaft, so Momii. Kritiker bewerten die Ernennung Momii durch Premierminister Abe als getarnten Schachzug die Anstalt auf Regierungslinie zu bringen. Das Manöver war wohl erfolgreich. Gefragt nach der Rolle von NHK in Bezug auf die diversen territorialen Streitigkeiten mit Japans Nachbarstaaten sagte er: "Es wäre unklug für NHK nach links zu gehen, wenn die Regierung nach rechts will."

Geschäftsfelder

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NHK ist ähnlich wie das ZDF zentral organisiert. Am Hauptsitz Tokyo wurden auch die zwei eigenen Forschungsinstitute für die Bereiche Rundfunktechnologie und Kultur errichtet. Außerhalb Tokyos unterhält NHK 53 eigene Studios, mindestens eins in jeder Provinz. Im Ausland ist NHK mit vier Hauptstudios für Amerika (in New York), Europa (in Paris), Asien (in Bangkok) und China (in Peking) sowie 30 Studios und Korrespondentenbüros vertreten. Neben dem Vorstand sorgt eine Reihe von Beratungsgremien dafür, dass NHK seine gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben erfüllt. Ein zentraler und acht regionale Programmbeiräte mit bis zu zwanzig Mitgliedern aus allen Gesellschaftsbereichen überwachen die Ausgewogenheit und Unvoreingenommenheit der Sendungen.

Rundfunk: NHK strahlt im Inland vier Fernseh- (General TV, Educational TV, BS 1 und BS Premium) sowie drei Hörfunkprogramme aus. Beim Hörfunk gibt es die Aufteilung in Allgemeines Programm („Daiichi Hoso“/Radio 1) und Bildungsfunk („Daini Hoso“/Radio 2). Radio 2 sendet auch Nachrichten auf Englisch, Koreanisch, Chinesisch und Portugiesisch für in Japan lebende Ausländer. Hinzu kommt das UKW-Programm („FM Hoso“). 
Ins Ausland sendet NHK täglich Hörfunk über Kurzwelle in 22 Sprachen, darunter auch auf Deutsch („Radio Japan“). Fernsehsendungen ins Ausland werden über Satelliten ausgestrahlt und können entweder direkt über Exklusiv-Antenne („NHK World TV“) oder über einen örtlichen Anbieter von Kabelfernsehprogrammen („NHK World Premium“) empfangen werden.

Sonstige: NHK hat einen Teil seiner Aktivitäten in Tochterunternehmen ausgelagert: NHK Service Center 100%, NHK International 100%, NHK Engineering Service 100%, NHK Hoso Kenshu Center (NHK Rundfunkausbildungszentrum) 100%, Nippon Hoso Kyokai Gakuen (NHK-Fernunterricht) 100%, NHK Kokyo Gakudan (NHK-Symphonieorchester) 100%, NHK Kosei Bunka Jigyodan (Sonderprogramme für Behinderte und Senioren) 100%. Für die Programmplanung und –produktion sowie den Vertrieb von NHK-Produkten sind weitere 15 mehrheitliche NHK-Töchter zuständig.

Engagement in Deutschland/Europa

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NHK ist außerordentliches Mitglied der European Broadcasting Union (EBU), unterhält Fernsehstudios in London, Paris, Berlin und Moskau sowie ein Korrespondentenbüro in Brüssel. Im Berliner Büro sind insgesamt fünf feste Mitarbeiter beschäftigt. Von dort wird die Berichterstattung aus Deutschland, Österreich und Ost- und Südosteuropa, inklusive Balkan, abgedeckt. Der NHK-Satellitenkanal BS1 strahlt regelmäßig Nachrichten der europäischen Sender ZDF, ARD, BBCITN, F2, RTR und TVE aus. Mit der Deutschen Welle bestand bis 2000 eine personelle Zusammenarbeit, die aber von deutscher Seite als Sparmaßnahme aufgekündigt wurde.
NHK plant, sein Engagement im Ausland massiv zu verstärken. Seit Anfang 2009 strahlt eine privat finanzierte Tochtergesellschaft über Satelliten und das Internet vielfältige Programme über Japan aus. Das gesamte 24-stündige-Programmangebot ist auf Englisch verfügbar und seit Anfang Februar 2009 empfangbar. Seit September 2009 verbreitet NHK sein Programm weltweit auch in HD-Qualität über Intelsat.

Aktuelle Entwicklung

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Schon vor der umstrittenen Nominierung von Katsuto Momii geriet NHK wegen zu großer Nähe zur japanischen Regierung in die Kritik. Die Fukushima-Katastrophe von 2011 war für NHK in dieser Hinsicht alles andere als eine Sternstunde. In der 24-stündigen Berichterstattung in den Tagen nach dem Reaktorunfall ignorierte NHK systematisch sämtliche Stimmen der japanischen Anti-AKW-Bewegung. Momii ist der dritte Mann an der Spitze der Anstalt, der aus der Privatwirtschaft stammt. Kritiker werfen NHK deshalb vor, zum Sprachrohr der Konzerne und der Regierung geworden zu sein. Die Idee, ehemalige Manager aus der Industrie die Verantwortung über die Anstalt zu übertragen, wurde 2005 aus der Not heraus geboren. Damals waren Stimmen laut geworden, die forderten, die starre NHK-Bürokratie zu durchbrechen und NHK stattdessen im Stile eines privaten Unternehmens zu führen.

Hinzu kommt der mediale Wandel, der NHK wie öffentlich-rechtlichen Anstalten in anderen Ländern, enorm zu schaffen macht. Bereits 2010 fand eine NHK-Studie heraus, dass 60 Prozent aller japanischen Teenager durchschnittlich weniger als fünf Minuten pro Woche NHK-Sender sahen oder hörten. In der Folge hat sich der Informationsanteil der Primetime-Sendungen zugunsten von seichten Unterhaltungsformaten verschoben. Die zumindest theoretisch auf Neutralität getrimmten Informationssendungen haben es zudem immer schwerer in einer polarisierten japanischen Gesellschaft, die in den letzten Jahren nach rechts gerückt ist.

Literatur

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Susan J. Pharr/Ellis S. Krauss (Hrsg.), Media and Politics in Japan, 1996.
Ellis S. Krauss, Broadcasting Politics in Japan: NHK Television News, 2000.
David McNeill/Lucy Birmingham, Strong in the Rain: Surviving Japan's Earthquake, Tsunami, and Fukushima Nuclear Disaster, 2012.

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Alphabet Inc.
  2. Comcast
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Time Warner Inc.
  7. Viacom Inc./CBS Corp.
  8. Sony Entertainment
  9. Apple Inc.
  10. Altice Group
  11. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  12. Cox Enterprises Inc.
  13. Facebook, Inc.
  14. Liberty Media Corp./Liberty Interactive/Starz
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Dish Network Corporation
  17. Thomson Reuters Corporation
  18. Vivendi S.A.
  19. The Hearst Corporation
  20. Rogers Comm.
  21. Baidu Inc.
  22. Microsoft Corporation
  23. Charter Comm. Inc.
  24. RELX Group
  25. Bloomberg L.P.
  26. Lagardère Media
  27. BBC
  28. ARD
  29. Pearson plc
  30. Netflix
  31. Advance Publications
  32. Amazon.com Inc.
  33. Discovery Communications
  34. iHeart Media
  35. Nielsen Holdings plc
  36. Shanghai Media Group
  37. The Naspers Group
  38. Nippon Hoso Kyokai
  39. Grupo Televisa
  40. S&P Global
  41. Fuji Media Holdings, Inc.
  42. Yahoo! Inc.
  43. Globo Communicação e Participações S.A.
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Activision Blizzard Inc.
  46. ITV plc
  47. Electronic Arts
  48. Verizon (AOL)
  49. Nintendo Company Ltd.
  50. Mediaset SpA
  51. Axel Springer SE
  52. ProSiebenSat.1 SE
  53. Phoenix Publishing & Media Group
  54. France Télévisions S.A.
  55. Nippon Television Holdings
  56. IAC/InterActiveCorp.
  57. Time Inc.
  58. Bonnier AB
  59. TEGNA
  60. Quebecor Inc.
  61. Grupo Clarin
  62. Scripps Networks Interactive
  63. Gannett Co. Inc.
  64. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  65. Univision Communications
  66. Daily Mail & General Trust plc
  67. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  68. Bandai Namco Holdings Inc.
  69. Graham Holdings Company
  70. Bauer Media Group
  71. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  72. China Central Television
  73. ZDF
  74. Lionsgate Entertainment Corporation
  75. Bell Media
  76. TF1 S.A.
  77. Twitter
  78. Hunan Broadcasting System
  79. Spotify AB
  80. tronc, Inc.
  81. Modern Times Group
  82. Georg von Holtzbrinck GmbH
  83. Sanoma Group
  84. Schibsted Media Group
  85. Grupo Planeta
  86. Egmont Group
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. SRG SSR
  89. Asahi Shinbun Company
  90. Tribune Media
  91. Essel Group
  92. Scholastic Corporation
  93. NOS
  94. Meredith Corporation
  95. New York Times Company
  96. Gazprom-Media
  97. Grupo PRISA
  98. China Publishing Group
  99. Ubisoft Entertainment
  100. De Persgroep