34. iHeart Media

Umsatz 2015: $ 6,242 Mrd. (€ 5,626 Mrd.)

Überblick

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iHeart Media (ehemals CC Media Holdings) ist mit 860 Stationen und über 110 Millionen wöchentlichen Hörern das mächtigste Radioimperium der USA. iHeart agiert zudem im Bereich Außenwerbung sowie indirekt über das inzwischen ausgegliederte Tochterunternehmen Live Nation in der Promotion, Produktion und Präsentation von Live-Unterhaltung. International operieren iHeart-Sender in 45 Ländern mit Schwerpunkt auf Australien und Neuseeland.

Die Unternehmensstruktur von iHeart Media, Inc. ist komplex: das Konglomerat besteht aus den Firmen iHeartMedia Capital (mit dem Tochterunternehmen iHeart Communications), Clear Channel Outdoor Holdings und iHeartMedia (mit dem Tochter-Radiounternehmen iHeartRadio). Der gesamte Konzern befindet sich im Besitz von zwei Private Equity-Firmen, Thomas H. Lee Partners und Bain Capital Partners.

Basisdaten

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Hauptsitz:
200 East Basse Road, San Antonio, Texas 78209
Telefon: 001 210 822 2828
Telefax: 001 210 822 2299
Internet: www.iheartmedia.com

Branche: Radiostationen, Rechtehandel, Live Entertainment, Außenwerbung,
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1972 als San Antonio Broadcasting Company, ab 1975 Clear Channel Communications, 2012 iHeart Media 

Tab. I: Ökonomische Basisdaten (in Mio. US-Dollar)
20162015201420132012201120102009200820072006
Umsatz (in Mio. US-Dollar)6.2746.2426.3006.2436.2476.1615.8665.5526.6896.8177.067
Gewinn (Verlust) nach Steuern (in Mio. US-Dollar)(240)(755)(794)(584)(411)(268)(479)(4.034)(4.005)938,5691,5
Aktienkurs (Jahresende)1,110,97,356,533,404,398,253,102----
Beschäftigte18.70018.70019.20020.80020.80021.20020.28319.29528.90030.40031.800
Tab. II: Umsatz nach Geschäftsfeldern (in Mio. US-Dollar)
iHeart MediaAmerican OutdoorIntern. OutdorRadioAußenwerbung
(USA & Int.)
Sonstiges
2005------3.5032.665411
2006------3.6972.897473
2007------3.5593.282207,7
2008------3.2943.289209,965
2009------2.7362.737k.A.
2010 ------2.8982.800261,461
2011------2.9873.001

234,542

2012------3.0852.950281,879
2013------3.1152.946224
20143.1621.2531.708----213
20153.2841.3491.457----164
20163.4031.2781.424----72

Geschäftsführung

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Management:

  • Bob Pittman, Chief Executive Officer
  • Richard J. Bressler, Chief Operating Officer and Financial Officer
  • Wendy Goldberg, Executive Vice President and Chief Communications Officer
  • Robert H. Walls, Executive Vice President and General Counsel
  • Gayle Troberman, Executive Vice President and Chief Marketing Officer
  • Scott Wells, Chief Executive Officer, Clear Channel Outdoors America
  • William Eccleshare, Chairman & Chief Executive Officer, Clear Channel International
  • John Sykes, President of Entertainment Enterprises
  • Steve Mills, Global Chief Information Officer
  •  

Aufsichtsrat:

  • Bob Pittman, iHeartMedia
  • Richard J. Bressler, iHeartMedia
  • Laura A. Grattan, Thomas H. Lee Partners
  • Frederic F. Brace, Beaucastel LLC
  • Chuck H. Cremens, WMF Group
  • Matthew J. Freeman, McCann Erickson, Bain Capital Partners LLC
  • Jim C. Carlisle, Thomas H. Lee Partners
  • Scott M. Sperling, Thomas H. Lee Partners
  • Blair Edward Hendrix, Bain Capital Partners LLC
  • Ian K. Loring, Bain Capital Partners LLC
  • John P. Connaughton, Bain Capital Private Equity
  • Irving L. Azoff,  Azoff MSG Entertainment LLC

Geschichte und Profil

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Clear Channel, heute das mächtigste Radioimperium der USA, erblickte 1972 durch einen Zufall das Licht der Welt. Der Investmentbanker L. Lowry Mays hatte für eine Anlegergruppe eine Finanzierung zum Ankauf einer Radiostation arrangiert. Als das Interesse der Investoren abkühlte, übernahm Mays den Sender gemeinsam mit dem ortsansässigen Autohändler B. J. „Red“ McCombs und gründete die San Antonio Broadcasting Company. 1975 quittierte Mays den Bankdienst und widmete sich ganz dem Radiogeschäft. Er kaufte seine erste überregionale Station und nannte sein Unternehmen Clear Channel Communications („Clear Channel“ bezeichnet im amerikanischen Radiomarkt eine Station, die USA-weit exklusiv auf einer Frequenz zu empfangen ist).
Das hohe Preisniveau und die restriktiven gesetzlichen Bestimmungen verdarben Mays Anfang der 90er Jahre kurzzeitig die Lust am Radiomarkt. Er entdeckte das Fernsehen für sich und erwarb bis 1992 sieben TV-Stationen. 1992 und 1996 wurden im Telecommunications Act die Konzentrationsbeschränkungen im US-Radiomarkt schrittweise aufgehoben. 1994 kontrollierte Clear Channel 35 Radio- und neun TV-Stationen, 1997 waren es bereits 175 Radio- und 18 TV-Stationen.

Ende der 90er Jahre schaffte Mays endgültig den Sprung zum Medienmogul. 1999 wurde Clear Channel durch die Übernahme von Jacor Communications zum zweitgrößten Radioanbieter der USA. Die Nummer 1, AMFM wurde 2000 für 23,8 Milliarden Dollar erworben. Durch Übernahme von Jacor-Chef Randy Michaels in den Clear Channel-Vorstand nach dem Merger 1998 fand Mays den idealen Partner. Michaels, der seine Radiokarriere in den 70ern als shock jock („incredibly horny, wet and ready naked in-studio guests“) begonnen hatte, machte aus seiner Geschäftsphilosophie schon zu Jacor-Zeiten keinen Hehl: „We’re big. We’re bad. We’re rich“. Unter der Ägide von Michaels und Mays wurde die Marktmacht des Konzerns voll genutzt. Die Verflechtung mit dem Veranstalter Clear Channel Entertainment führte 2001 zu einem Kartellverfahren, in dem Clear Channel beschuldigt wurde, Singles von Künstlern, die konkurrierende Veranstalter für Touren verpflichten, aus der Playlist zu streichen.

1999 übernahm Clear Channel auch SFX Entertainment, den größten Anbieter von Musik- und Sportereignissen in Amerika. Heute besitzt Clear Channel über 860 Radiostationen in 150 Regionen der USA, hält Beteiligungen an über 240 Radiostationen in Australien, Mexiko und Neuseeland und betreibt 800 000 Außenwerbeflächen in mehr als 60 Ländern (ca 110.000 davon in den USA. Die Live-Unterhaltungssparte Clear Channel Entertainment wurde Ende 2005 unter dem Namen "Live Nation" in einem Spin-Off als eigenständige, börsennotierte Firma ausgegründet. Dieser Schritt war notwendig geworden, weil der Spielraum des Unterhaltungsanbieters unter dem Dach des Großkonzerns durch kartellrechtliche Bestimmungen immer stärker eingeschränkt wurde. 

Mays übergab die Leitung des Konzerns im März 2005 an seine Söhne Mark P. Mays (CEO) und Randall T. Mays (President und CFO), um sich selbst in den Aufsichtsrat zurückzuziehen. Dieser familieninterne Wechsel sicherte dem studierten Erdölingenieur, der seine Erfolge einer manischen Kosteneffizienz verdankte, zunächst weiterhin großen Einfluss auf den Konzern. So führte er unter anderem die „Cyber-Jocking"-Methode ein: Mit modernen digitalen Techniken wurden Radiosendungen ganz oder teilweise vorproduziert und dann an einem beliebigen Ort und Zeitpunkt als vermeintliche Live-Sendungen ausgestrahlt. Die Sprachbeiträge der Moderatoren konnten dabei - automatisch oder manuell - mit aktuellen Nachrichtenmeldungen, Reportagen und Wettervorhersagen beliebig kombiniert werden. Das macht es beispielsweise möglich, zentral hergestellte Inhalte an lokale Gegebenheiten anzupassen.

 Im November 2006 kündigte die Unternehmensleitung an, Clear Channel Communications für 18,7 Milliarden Dollar an eine Investorengruppe um die Beteiligungsfirmen Thomas H. Lee Partners (bekannt durch ihre Beteiligung an der Übernahme von ProSiebenSat1 Media durch Haim Saban) und Bain Capital Partners zu veräußern. Die Familie Mays sollte das Unternehmen auch unter den neuen Eignern weiterführen. Nach Bekanntgabe der Jahresbilanz 2006 verweigerten die Großaktionäre Fidelity Management & Research (9%) und Highfields Capital Management (5%) ihre Zustimmung zu der Transaktion, da sie das Unternehmen für unterbewertet und das Übernahmeangebot für zu niedrig hielten. Am 25. September 2007 befürworteten schließlich über 70 Prozent der Aktionäre den Merger. Nachdem die Federal Communications Commission (FCC) und das Kartellamt ihre Zustimmung gegeben hatten, fand am 30. Juli 2008 die Übernahme von Clear Channel Communications durch die eigens zu diesem Zweck gegründete CC Media Holdings für 24 Milliarden US-Dollar statt.

Die FCC erteilte ihre Genehmigung jedoch nur unter Auflagen und einschließlich kritischer Stellungnahmen von zwei der fünf Kommissionsmitglieder. Die vorgebrachte Kritik richtete sich unter anderem gegen die einseitige, rechtslastige politische Berichterstattung von Clear Channel Stationen. Die ideologische Ausrichtung der Radioprogramme, so die Befürchtung, würde sich durch die Beteiligung von Bain Capital Partners noch verstärken, da einer der Gründer des Investmentunternehmens Mitt Romney ist, ehemaliger Gouverneur von Massachussetts und Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei. Hinzu kam der Vorwurf, Clear Channel habe seine Marktmacht missbraucht, um George W. Bushs Wiederwahl und den Irakkrieg zu unterstützen (entgegen der verbreiteten Ansicht boykottierte nicht Clear Channel die Bush-kritische Countryband "Dixie Chicks" über alle Kanäle hinweg, sondern Konkurrent Cumulus Media; dennoch unterstützten einzelne Clear Channel-Sender und Moderatoren wie Glen Beck die Anti-Dixie Chicks-Bewegung)

Zudem standen die zum Zeitpunkt des Übernahmeantrags bestehenden Besitzverhältnisse nicht in Einklang mit den Media Ownership Rules der FCC und wurden nur durch Bestandsschutzklauseln ermöglicht. Die FCC verlangte deshalb als Bedingung für die Übernahme den Verkauf von 48  Radiostationen innerhalb der Top-100-Märkte der USA - unabhängig von der ohnehin beabsichtigten Trennung von den 448 kleineren Stationen.

Management

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CEO Bob Pittman hat das Radiogeschäft von der Pike auf gelernt. Um sich Flugstunden zu finanzieren, fing er als 15-jähriger DJ bei einer kleinen Radiostation in Mississipi an. Mit 19 war er bereits Programmchef eines Senders in Pittsburgh. Später nahm ihn der legendäre Time Warner-Chef Steve Ross unter seine Fittiche und formte ihn zu einem der erfolgreichsten Medienmanager der letzten Dekaden: Als erster MTV-Chef war er für die internationationale Expansion des Musiksenders verantwortlich und launchte nebenbei die Kabelsender VH-1 und Nickelodeon. Als AOL-Präsident brachte er Internet in Millionen von Haushalte. Und als Mitglied des Investoren-Konsortium Pilot Group erwarb er früh Anteile an Start-Ups wie Zynga, Huffington Post oder Facebook.

So investierte er auch fünf Millionen in iHeartRadio und wollte dem Unternehmen eigentlich nur beratend zur Seite stehen. Doch Pittman übernahm schließlich die Leitung, weil es ihn reizte, das katastrophale Image vergessen zu machen und die enormen Potenziale des Konzerns zu wecken. Seitdem predigt er die nach wie vor hohe Reichweite des Mediums Radio - insbesondere, wenn es mit Online-Apps wie der populären Plattform iHeartRadio verbunden wird.

Und doch könnte sich Pittman's Einstieg bei iHeartMedia als folgenschwerer Fehltritt und schwarzer Fleck auf seiner ansonsten weißen Weste erweisen. Denn auch Pittman hat es in den bisherigen drei Jahren seiner Amtszeit nicht geschafft, die dramatische Schuldenlast des Unternehmens auch nur ansatzweise zu senken. Momentan sieht es so aus als ob Pittmans Aufgabe darin besteht, den von Beobachtern bereits als unabwendbar beschriebenen Niedergang des Konzerns zu verwalten.

Geschäftsfelder

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Radio:
Seit 2000 ist Clear Channel/iHeartRadio der mit Abstand größte Radioanbieter der USA, betreibt 247 AM- und 614 FM-Stationen und erreicht so in der Zielgruppe der 18-49-Jährigen im Tagesdurchschnitt über 45 Prozent der Bevölkerung. 148 Sender sind davon in den 25 bevölkerungsreichsten Radiomärkten der USA präsent.
Clear Channels Premiere Radio Networks, der Vermarktungsarm für Eigenproduktionen, lizensiert 100 Programme für über 5.000 Radiostationen in den USA, vor allem Sendungen von Starmoderatoren wie Big Boy, Delilah und Steve Harvey aber auch rechtskonservativen Talkradio-Ikonen Rush Limbaugh, Sean Hannity oder Glenn Beck.

Außenwerbung:
Mit der Übernahme von Eller Media Company, Universal Outdoor und More Group 1997/98 wurde die Kontrolle von Radiostationen strategisch durch den Ausbau der Außenwerbung flankiert. Durch weitere Ankäufe entwickelte sich Clear Channel zu einem der größten Anbieter von Werbeflächen in den USA (107.000) und 22 europäischen und lateinamerikanischen Ländern (540.000). Zudem betreibt iHeartMedia den Radio- und TV-Werbevermarkter Katz Media.

Aktuelle Entwicklungen

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iHeartMedia droht unter seiner enormen Schuldenlast von knapp 21 Milliarden Dollar (mehr als die gesamte US-Radioindustrie pro Jahr an Werbeumsätzen generiert) zusammenzubrechen. Mittlerweile glaubt niemand mehr daran, dass iHeart jemals in der Lage sein wird, seine Schulden zu begleichen. Trotz respektabler Umsätze generiert das Unternehmen jedes Jahr Verluste, weil es die enormen Zinsen der Schulden tilgen muss. Wie bei ähnlichen "Leveraged Buyout"-Geschäften haben die Private Equity-Gruppen Thomas H. Lee Partners und Bain Partners Clear Channel 2008 nicht "gekauft", sondern sie haben die Transaktion größtenteils durch Kredite finanziert, die dem Unternehmen auferlegt wurden. Neben dem AOL-Time Warner-Merger muss der Bain/THL-Clear Channel-Deal als einer der katastrophalsten Entscheidung der jüngeren Medienkonzerngeschichte gelten.

Doch die Schulden sind nicht allein Schuld an der kritischen Situation. Natürlich war der Kaufpreis von 27 Milliarden Dollar - bezahlt auf dem Höhepunkt der Mega-Buyout-Manie 2008, viel zu hoch. Ein weiterer Grund ist jedoch das kriselnde Radiogeschäft selbst. Denn trotz seiner enormen Marktmacht und besten Beziehungen zur Musikindustrie und deren erfolgreichsten Künstlern hat iHeartMedia offenbar Probleme sein Digitalgeschäft ausreichend zu monetarisieren. Dabei umarmt der Medienkonzern die neuen digitalen Technologien mit großem Erfolg. Die Smartphone-App iHeartRadio hat sich zur Vorzeigeapplikation für die Zukunft des Radios gemausert. Die kostenlose App vereinigt über 850 Radiosender mit nutzergenerierten Playlisten, die gleichfalls als "Radios" von anderen zu empfangen sind. Damit zieht die Senderkette mit Konkurrenten wie Pandora und Spotify gleich, deren Herzstück die personalisierten Radios der aktiven Zuhörer sind. Die App ist mit 80 Millionen registrierten Nutzern (Stand: Januar 2016) und einer Reichweite von 245 Millionen Hörern enorm populär. Die Frage nach der Zukunft des Unternehmens bleibt jedoch. Das wahrscheinlichste Szenario: der Konzern meldet Insolvenz an und wird in der Folge in seine Einzelteile aufgespalten.

Literatur

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James Foust, Big Voices of the Air. The Battle over Clear Channel Radio, 2000

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Alphabet Inc.
  2. Comcast
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Time Warner Inc.
  7. Viacom Inc./CBS Corp.
  8. Sony Entertainment
  9. Apple Inc.
  10. Altice Group
  11. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  12. Cox Enterprises Inc.
  13. Facebook, Inc.
  14. Liberty Media Corp./Liberty Interactive/Starz
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Dish Network Corporation
  17. Thomson Reuters Corporation
  18. Vivendi S.A.
  19. The Hearst Corporation
  20. Rogers Comm.
  21. Baidu Inc.
  22. Microsoft Corporation
  23. Charter Comm. Inc.
  24. RELX Group
  25. Bloomberg L.P.
  26. Lagardère Media
  27. BBC
  28. ARD
  29. Pearson plc
  30. Netflix
  31. Advance Publications
  32. Amazon.com Inc.
  33. Discovery Communications
  34. iHeart Media
  35. Nielsen Holdings plc
  36. Shanghai Media Group
  37. The Naspers Group
  38. Nippon Hoso Kyokai
  39. Grupo Televisa
  40. S&P Global
  41. Fuji Media Holdings, Inc.
  42. Yahoo! Inc.
  43. Globo Communicação e Participações S.A.
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Activision Blizzard Inc.
  46. ITV plc
  47. Electronic Arts
  48. Verizon (AOL)
  49. Nintendo Company Ltd.
  50. Mediaset SpA
  51. Axel Springer SE
  52. ProSiebenSat.1 SE
  53. Phoenix Publishing & Media Group
  54. France Télévisions S.A.
  55. Nippon Television Holdings
  56. IAC/InterActiveCorp.
  57. Time Inc.
  58. Bonnier AB
  59. TEGNA
  60. Quebecor Inc.
  61. Grupo Clarin
  62. Scripps Networks Interactive
  63. Gannett Co. Inc.
  64. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  65. Univision Communications
  66. Daily Mail & General Trust plc
  67. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  68. Bandai Namco Holdings Inc.
  69. Graham Holdings Company
  70. Bauer Media Group
  71. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  72. China Central Television
  73. ZDF
  74. Lionsgate Entertainment Corporation
  75. Bell Media
  76. TF1 S.A.
  77. Twitter
  78. Hunan Broadcasting System
  79. Spotify AB
  80. tronc, Inc.
  81. Modern Times Group
  82. Georg von Holtzbrinck GmbH
  83. Sanoma Group
  84. Schibsted Media Group
  85. Grupo Planeta
  86. Egmont Group
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. SRG SSR
  89. Asahi Shinbun Company
  90. Tribune Media
  91. Essel Group
  92. Scholastic Corporation
  93. NOS
  94. Meredith Corporation
  95. New York Times Company
  96. Gazprom-Media
  97. Grupo PRISA
  98. China Publishing Group
  99. Ubisoft Entertainment
  100. De Persgroep