3. Comcast Corporation

Umsatz 2019: $ 108,940 Mrd. (€ 97,310 Mrd.)

Überblick

Seit der Gründung 1963 ist aus der kleinen Kabelfernseh-Firma ein kolossaler Medienkonzern geworden, zeitweise (2011-2015) der größte der Welt. Heute ist Comcast nach AT&T und Charter der US-weit drittgrößte Anbieter von Kabel-TV und Internet. Zum Portfolio gehören: Vier Hollywood-Studios, zwei TV-Senderketten, News- und Entertainment-Sender, Themenparks, eine Mehrzweckarena und das Eishockey-Team der Philadelphia Flyers.

Basisdaten

Hauptsitze:
Comcast Corporation
One Comcast Center
Philadelphia, PA 19102-2148
USA
Telefon: 001 215 286 1700
Website: corporate.comcast.com

NBCUniversal Media, LLC
30 Rockefeller Plaza
New York, NY 10112-0015
USA
Telefon: 001 212 664 4444
Website: www.nbcuniversal.com/about

Branchen: Film- und TV Produktion, Pay-TV, Spartenkanäle, Kabelnetze, Telekommunikation, Internet-Services, Freizeitparks, Hotels
Rechtsform: Aktiengesellschaft (seit 1972)
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1969

Tab. I: Ökonomische Basisdaten
201920182017201620152014
Umsatz (in Mio. $)108.94294.50785.02980.73674.51068.775
Gewinn (in Mio. $)13.05711.73122.7358.6788.1638.380
Aktienkurs (in $, Jahresende)45,0135,8140,0534,5328,2228,67
Beschäftigte190.000184.000164.000159.000153.000139.000

Geschäftsführung

Management:

  • Brian L. Roberts, Chairman and CEO, Comcast Corporation
  • Jason S. Armstrong, Executive Vice President & Treasurer
  • Lisa Bonnell, Executive Vice President, Comcast Global Audit & General Auditor
  • Karen Dougherty Buchholz, Executive Vice President, Administration 
  • Steve Burke, Senior Advisor
  • Michael J. Cavanagh, Chief Financial Officer
  • Lynn R. Charytan, Executive Vice President & Senior Deputy General Counsel, Comcast Corporation and Executive Vice President & General Counsel, Comcast Cable
  • David L. Cohen, Senior Advisor
  • Kristine Dankenbrink, Executive Vice President, Ta
  • Robert L. Eatroff, Executive Vice President, Global Corporate Development & Strate
  • Kimberley D. Harris, Executive Vice President of Comcast Corporation and General Counsel of NBCUniversa
  • Jennifer Khoury, Executive Vice President & Chief Communications Officer
  • Adam Miller, Chief Administration Officer, Comcast Corporation and Executive Vice President, NBCUniversal
  • Daniel C. Murdock, Executive Vice President, Chief Accounting Officer & Controller
  • Thomas J. Reid, Chief Legal Officer and Secretary
  • Mitch Rose, Executive Vice President, Federal Government Affair
  • Geoffrey Sands, Executive Vice President, Corporate Strateg
  • David A. Scott, Chairman and Chief Executive Officer, Comcast Spectaco
  • Jeff Shell, Chief Executive Officer, NBCUniversa
  • Dana Strong, Group Chief Executive, Sky
  • David N. Watson, President and CEO, Comcast Cable
  • Dalila Wilson-Scott, Executive Vice President and Chief Diversity Officer, Comcast Corporation & President, Comcast NBCUniversal Foundation

Aufsichtsrat:

  • Kenneth J. Bacon
  • Edward D. Breen
  • Maritza G. Montiel
  • Brian L. Roberts
  • Madeline S. Bell
  • Gerald L. Hassell
  • Asuka Nakahara
  • Naomi M. Bergman
  • Jeffrey A. Honickman
  • David C. Novak

Geschichte

1963 kaufte Ralph J. Roberts mit zwei Kompagnons für 500.000 Dollar den TV-Kabelnetzanbieter American Cable Systems, mit 1.200 Kunden im Raum Tupelo/Mississippi. 1969 benannte Roberts sein Unternehmen in Comcast um („COMmunication“/„broadCAST“). Mit dem Kauf regionaler Kabelnetze (1986 Group W Cable, 1988 Storer Communications) erhöhte sich die Zahl der Abonnenten auf über zwei Millionen. 1995 sicherte sich Comcast durch ein 1,4-Milliarden-Geschäft gemeinsam mit TCI 57 Prozent der Anteile am Teleshopping-Sender QVC (den man 2003 an Liberty Media weiterverkaufte), 1997 erfolgte (als Joint Venture mit Disney) die Übernahme einer Kontrollmehrheit am Showbiz-Kanal E! Entertainment: Die Diversifizierung auch in Richtung Programmproduktion wurde so forciert. Weiter kam es 1999 zum Wettstreit um den Kabelrivalen MediaOne, der damaligen Nummer vier im Geschäft. Ende März verkündete Comcast schon die Fusion mit MediaOne, als AT&T mit einer 58-Milliarden-Gegenofferte auftauchte. Schließlich musste Comcast den Plan aufgeben, konnte aber im Gegenzug zwei Millionen Kabelhaushalte von AT&T für rund neun Milliarden US-Dollar übernehmen. Weitere Kabel-Zukäufe (Auswahl): Maclean Hunter (mit 550.000 Kunden) 1994, E.W. Scripps (800.000) 1995, Jones Intercable (1 Mio.) 1998, Prime Communications (430.000) 1998, Greater Philadelphia Cablevision (79.999) 1999, Lenfest Communications (1,3 Mio.) 2000.

2001 bot sich Comcast/den Roberts die Gelegenheit zur Revanche für den gescheiterten MediaOne-Deal, als AT&T den Verkauf seines Kabelgeschäfts ankündigte – ein Geschäftsbereich, der erst 1999 mit dem Kauf von Tele-Communications Inc. entstanden war, dem zu der Zeit (nach Time Warner) US-weit zweitgrößen Kabelfernseh-Anbieter. AT&T-Chef Michael Armstrong investierte weitere 100 Milliarden in die Kabelnetze, bis die Investoren die Geduld verloren und der Aktienkurs unter Druck geriet. 2001 gab der überschuldete Telefonriese bekannt, seine Kabelsparte abstoßen zu wollen: Ein hitziges Bietergefecht begann. Neben Comcast bewarben sich AOL Time Warner und Cox Communications um AT&T Broadband und seine damals über 13 Millionen Kunden. Am Ende gewann Comcast, mit einem mächtigen Verbündeten. Microsoft half mit einem Milliardenbetrag aus, vor allem um einen Sieg von Time Warner zu verhindern, dem Erzrivalen im Breitband-Business. Für 47 Milliarden Dollar (und der Übernahme von 25 Milliarden Schulden) erhielt Comcast kurz vor Weihnachten 2001 den Zuschlag. Und wurde mit insgesamt 21,4 Millionen Kabelkunden zum größten Anbieter der USA. Ab 2002 dann der Generationswechsel: Ralph J. Roberts Sohn Brian (geb. 1959) kam ans Ruder, erst als CEO, dann 2004 als Aufsichtsratsvorsitzender. Noch im selben Jahr fasste er den riskanten Plan einer feindlichen Übernahme des Disney-Konzerns. Die 66 Milliarden-Offerte wurde aber weder von den Disney-Eignern noch den Comcast-Aktionären gebilligt, im April musste Roberts kapitulieren.

Der große Coup gelang Brian Roberts aber mit der Übernahme von NBCUniversal. 2009 verkündeten Comcast und der NBCUniversal-Mutterkonzern General Electric den Plan, im Januar 2011 gab die Regulierungsbehörde FCC grünes Licht für den 13,8 Milliarden-Deal und Comcast gewann 13 Kabelsender, drei Nachrichtenkanäle, fünf Sportsender, vier Themenparks (Hollywood, Florida, Japan, Singapur) und ein Hollywood-Studio dazu. Und nicht irgendeins. Universal Pictures ist das weltweit fünftälteste Filmstudio, und das älteste der Hollywood-„Big Five“ (Universal, Columbia, Walt Disney, Warner, Paramount), gegründet vom Württemberger Immigranten Carl Laemmle (1867-1939). Geschichten aus der Pionierzeit des Films: Laemmle erfand um 1910 das Star-System und entwickelte mit der Universal Film Manufacturing Company, 1912 in New York inkorporiert, ein vertikal integriertes Major-Studio. Filmproduktion, Vertrieb und Vorführung in eigenen Kinos aus einer Hand: zentrales Element des Studio-Systems im „goldenen Hollywood-Zeitalter“. Universal spezialisierte sich anfangs vor allem auf Horrorfilme und drehte mit „Frankenstein“, „Dracula“, „Die Mumie“ und „Das Phantom der Oper“ Klassiker der Filmgeschichte.

Noch ein Blick zurück: Eine Reihe von Mediengruppen (MCA, Matsushita, Seagram, Vivendi) kauften und verkauften die Universal Studios (und Themenparks), bis sie am Ende 2004 beim Mischkonzern General Electric landeten. GE gehörte auch die National Broadcasting Company (NBC), einer der „Big three“ der kommerziellen, US-weiten TV-Networks neben ABC (heute Disney) und CBS (heute Viacom/CBS) aus der Anfangszeit des Fernsehens in den 1940ern, weltweit bekannt durch Serienhits wie der „Tonight Show“ (ab 1954), „Bonanza“ (ab 1973), „Cheers“ (ab 1982), „The Cosby Show“ (ab 1984), „Miami Vice“ (ab 1984), „Seinfeld“ (ab 1989) und „Friends“ (ab 1994). Unter dem Dach von GE entstand so das Super-Konglomerat mit dem Namen NBCUniversal, mit dem Headquarter im 70-stöckigen GE Building (ehem. RCA Building) in der Mitte des Rockefeller Center-Komplexes an der New Yorker 5th Avenue. 2011 dann kam Brian Roberts, kaufte NBCUniversal und aus dem GE Building wurde das Comcast Building.

In der Folge scheiterte Comcast 2015 mit dem Versuch, die zweitgröße US-Kabelfirma Time Warner Cable für 45,2 Milliarden Dollar zu übernehmen. Das Justizministerium legte Widerspruch ein, kündigte im April 2015 einen Antitrust-Prozess an, der Deal wurde abgesagt. Dafür hatte Charter Communications einen Monat später für 78,7 Milliarden Dollar Erfolg. Auch die im November 2017 angekündigte Übernahme von 21st Century Fox ließ Comcast bald fallen. „We never got the level of engagement needed to make a definitive offer.” Hier konnte Disney dann bekanntermaßen zuschlagen, für 71,3 Milliarden Dollar.

Erfolgreich im Gegenzug war Brian Roberts bei den Ankäufen von DreamWorks Animation im April 2016 (für 3,8 Mrd.) und des britischen Pay-TV-Konzerns Sky im September 2018, wo er sich in einer Übernahmeschlacht in der letzten Auktionsrunde gegen 21st Century Fox durchsetzen konnte, für 30 Milliarden britische Pfund.

Management

Comcast-CEO Brian Roberts (geb. 1959) ist wie der Vater, der 2015 im Alter von 95 Jahren verstorbene Firmengründer Ralph Roberts, ein „old-fashioned cable guy“. In erster Ehe verheiratet, drei Kinder, gilt er als weniger exaltiert als die meisten anderen superreichen Kabelbarone, als einer, der im Hintergrund agiert. 1981 war er als Kabelinstallateur im Unternehmen eingestiegen, bis Ende der 1990er hatte sich der reibungslose Generationentransfer vollzogen. Mittlerweile führt an ihm kein Weg vorbei. Er hält heute 33% der stimmberechtigten „Class B“-Aktien und ist sozusagen CEO auf Lebenszeit. In der Comcast-Unternehmensverfassung („Articles of Incorporation“) findet sich die Bestimmung: „Mr. Brian L. Roberts soll zum Vorstandsvorsitzenden ernannt werden, falls er es möchte und solange er dazu in der Lage ist.“ Keine Rede von der im Normalfall üblichen Entlastung von Top-Managern auf Hauptversammlungen.

David L. Cohen, Senior Advisor, ist eine weitere zentrale Personalie auf der Comcast-Führungsebene. Ein einflussreicher Mann: Die Washington Post bezeichnete ihn als „Comcast’s secret weapon“ und „chief dealmaker“. Wie der Chef den Demokraten nahestehend, kommandiert der „Consigliere“ von Roberts und Comcast-Cheflobbyist ein 20-köpfiges Lobbying-Team und verteilt jährlich rund 15 Millionen US-Dollar (Quelle: OpenSecrets.org) an Kongressabgeordnete, an republikanische und demokratische Delegierte aus Senat und Repräsentantenhaus.

Geschäftsfelder

Comcast teilt seine Aktivitäten in drei „primary businesses“. Unter Comcast Cable (1) bzw. der Xfinity-Marke für Privatkunden, dem mit einem Anteil von 52 Prozent 2019 mit Abstand profitabelsten Comcast-Geschäftssegment, finden sich sämtliche Aktivitäten des US-weit drittgrößten Kabelfernseh- und Internetanbieters. Am 31.12.2019 waren es 31,5 Millionen Kunden. Umsatz 2019: 58,1 Milliarden US-Dollar.

NBCUniversal (2) ist in vier „berichtspflichtige Segmente“ aufgeteilt. Cable Networks, d.h. News-Kanäle (CNBC, MSNBC), Entertainment- (darunter USA Network, E!, Syfy, Bravo, Oxygen, Universal Kids) und Sport-Sender (NBC Sports, The Olympic Channel, Golf Channel). Broadcast Television: Im Wesentlichen die landesweit empfangbaren Networks von NBC und dem spanischsprachigen Telemundo (Miami, Florida). Filmed Entertainment: Filmproduktion und -vertrieb weltweit von Universal Pictures bzw. den Studios Illumination, DreamWorks Animation und Focus Features. Theme Parks bezieht sich auf die Standorte in Orlando (Florida), Hollywood und Osaka (Japan). Ein Resort in Singapur wurde an örtliche Betreiber lizensiert, ein weiteres in Peking wird zusammen mit chinesischen Unternehmen entwickelt. Umsatz 2019: 34 Milliarden US-Dollar.

Sky (3) umfasst die Geschäfte der 1989 von Rupert Murdoch als „UK’s first satellite TV service“ gegründeten Sky plc, die Comcast im September 2018 übernommen hat. Umsatz 2019: 19,2 Milliarden US-Dollar.

Other business interests schließlich sind die konzerneigenen (unter ComcastSpectacor zusammengefassten) Vermögenswerte der „Philadelphia Flyers“ (NHL-Eishockeyteam) und der „Wells Fargo Center“-Multifunktionsarena in Philadelphia.

Engagement in Europa

„Expand the international footprint“: Von einem Engagement auf dieser Seite des Atlantiks kann man im engeren Sinne erst seit Ende September 2018 sprechen, als Comcast „den europäischen Pay TV-Markt ins Visier” nahm und sich in der Übernahmeschlacht um das britische Medien- und Telekommunikationsunternehmen Sky gegen Rupert Murdochs 21st Century Fox durchsetzte. Für rund 33 Milliarden Euro. Zuvor war Sky die mit umgerechnet 15,35 Milliarden Euro Umsatz 2018 zweitgrößte europäische Mediengruppe nach Bertelsmann. Sky bietet hauptsächlich Pay-TV (Filme, Serien, News, Sport) in Großbritannien, Irland, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien und der Schweiz. Umsatz für den Zeitraum vom 9.10.18 bis zum 31.12.18: 4,587 Milliarden US-Dollar.

Aktuelle Entwicklung

„Cut the cord“ – Zerschneide das Kabel. Seit Jahren ist die US-Fernsehindustrie im Umbruch. Das klassische bezahlte TV der US-Kabelriesen ist zwar noch immer die Regel, doch zunehmend auf dem Rückmarsch. Besonders die Jüngeren gehen und nutzen Streamingdienste auf ihren Laptops und Smartphones. Im Gesamtjahr 2019 beispielweise kündigten 733.000 Abonnenten bei Comcast Xfinity, 2.131,5 pro Tag. Das Comcast-Kabelgeschäft schrumpft also v.a. wegen der „Cord Cutting Revolution“ und nicht, wie man es hätte erwarten können, weil Comcast wegen katastrophalem Kundenservice immer weit oben rangierte unter „Amerikas meistgehassten Unternehmen“. Dazu habe die Pandemie den Zuschauer-shift von linear zu non-linear noch verstärkt, so Jeff Shell, CEO von NBCUniversal, bei der Vorstellung der Comcast-Geschäftszahlen des zweiten Quartals 2020.

Was blieb Comcast anderes übrig, als einen eigenen Streaming-Dienst aufzubauen. Peacock (der „Pfau“, der auf das Logo von NBC verweist) ging am 15. Juli 2020 auf Sendung, bis auf Weiteres nur in den USA. Mit großem Erfolg: Ende Januar 2021 hatte Peacock schon 33 Millionen Abonnenten. Und mit einem umfangreichen Katalog von aktuellen und älteren Produktionen (Filme und Serien wie „The Blacklist“, „Suits“, „Mr. Robot“, „Brooklyn Nine-Nine“, „Mr. Griffin“, „Dr. House“, „Psych“, „Monk“) und einer Reihe neuer Serien, darunter ein „Battlestar Galactica-Reboot“. Die Lizensierung der eigenen Produktionen an Dritte (Netflix, Amazon und Co.) wird man natürlich einstellen.

Insofern werden alle sehen müssen, wo die Inhalte herkommen, auch die konzerneigenen, europäischen Pay TV-Kanäle von Sky. Hier droht mittelfristig der Verlust von HBO-Material („Game of Thrones“, „Die Sopranos“), das HBO-Eigner AT&T mit HBO Max selbst vermarkten wird, auch die Showtime-Serien („Californication“, „Dexter“, „Homeland“, „Masters of Sex“,  „The Affair“) werden nicht mehr verfügbar sein, denn Showtime ist Teil von CBS, und die In-house-Produktionen werden über kurz oder lang bei dem Viacom/CBS-eigenen Streamer unterkommen. Ein zunehmend fragmentierter Markt.

Weiterführende Literatur

  • Christopher Williams: The Battle for Sky: The Murdochs, Disney, Comcast and the Future of Entertainment. London: Bloomsbury Business; 2019
  • William Novak: An Incredible Dream: Ralph Roberts and the Story of Comcast (2012)
  • Michelle Hilmes (Hrsg.): NBC: America’s Network. University of California Press (2007)
  • Clive Hirshhorn: The Universal Story: The Complete History of the Studio and All Its Film. London: Hamlyn (2001)