Erstmals finanziert sich US-Zeitung durch Online-Auftritt
12.01.09
Die „LA Times“ ist die erste Publikation in der Geschichte der US-amerikanischen Zeitungslandschaft, deren gesamten Redaktionskosten durch Onlinewerbung finanziert werden. Chefredakteur Russ Stanton verkündete jüngst, dass der Umsatz durch Onlineanzeigen ausreicht, um die Kosten der Online- und Printausgabe der „LA Times“ zu decken. Allerdings hat das publizistische Flaggschiff des im Dezember 2008 in Insolvenz gegangenen Medienkonzern Tribune Co. rund die Hälfte aller Angestellten entlassen. Der Journalist und Blogger Jeff Jarvis (Foto) sieht in diesem Zusammenhang Anzeichen für ein baldiges Ende der gedruckten Zeitungen.
Institut für Medien- und Kommunikationspolitik
Aktuelle Links
Hart, Peter 2010: Fear & Favor 10th Annual Report - Hidden Interference in the newsroom. Report der Organisation FAIR (Fairness & Accuracy In Reporting), der Vorfälle des Kalenderjahres 2009 auflistet, in denen kommerzielle Interessen die journalistische Integrität der Nachrichtenredaktionen der großen US-Medienkonzerne beschädigt haben.
Unternehmen im Fokus
Globo Communicação e Participações S.A. ist die führende Mediengruppe Lateinamerikas. » mehr

