Tageszeitungen von US-Medienkonzernen rufen zur Wahl von Obama auf

20.10.08

Von rund 150 US-Tageszeitungen empfehlen mehr als zwei Drittel ihren Lesern, bei der kommenden Präsidentschaftswahl für Barack Obama zu stimmen, wie eine Analyse der Huffington Post ergab. So haben sich in den letzten Wochen die einflussreichen Publikationen „Houston Chronicle“ (gehört zum Medienkonzern Hearst), „Austin-American Statesman“ (Cox Enterprises), „New York Post“ (News Corp.), „Plain Dealer" (Cleveland; Advance Publications) sowie die „L.A. Times“ und der „Chicago Tribune“ (beide Tribune. Co.) für ein „endorsement“ Obamas entschieden. Der „Chicago Tribune“ hat sogar erstmals in seiner Geschichte zur Wahl eines demokratischen Präsidentschaftskandidaten aufgerufen. Entscheidend für die Lobgesänge der US-Zeitungslandschaft auf Obama (siehe Übersicht) ist unter anderem John McCains Wahl von Sarah Palin als Vizepräsidentschaftskandidatin: Ausnahmslos alle der oben genannten Zeitungen bezeichneten die Gouverneurin aus Alaska als unqualifiziert.


Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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Hart, Peter 2010: Fear & Favor 10th Annual Report - Hidden Interference in the newsroom. Report der Organisation FAIR (Fairness & Accuracy In Reporting), der Vorfälle des Kalenderjahres 2009 auflistet, in denen kommerzielle Interessen die journalistische Integrität der Nachrichtenredaktionen der großen US-Medienkonzerne beschädigt haben.


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