Axel Springer setzt auf Geschäft mit digitalen Medien
11.03.10
Der Umsatz der Axel Springer AG ist im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent auf 2,61 Milliarden Euro gesunken. Gut ein Fünftel davon wurde im Ausland erwirtschaftet, teilte der viertgrößte deutsche Medienkonzern bei der Bilanzpressekonferenz in Berlin mit. Von besonderer Bedeutung sei das wachsende Geschäft mit digitalen Medien, wie zum Beispiel dem Immobilien-Online-Portal immonet.de oder der Online-Jobbörse stepstone.de: „Die Erlösrückgänge der Printmedien konnten so zu einem Teil ausgeglichen werden“, heißt es im aktuellen Geschäftsbericht der Axel Springer AG. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, betonte bei der Präsentation der Zahlen: „Jeden fünften Euro setzen wir inzwischen in unseren digitalen Geschäftsfeldern um.“ Innerhalb der kommenden sieben Jahre solle der Anteil der digitalen Erlöse auf 50 Prozent steigen. Insgesamt geht Döpfner für das laufende Geschäftsjahr von stabilen oder leicht steigenden Umsätzen aus, vor allem aufgrund des Wachstums im digitalen Bereich.
Mehr dazu:
- Süddeutsche Zeitung: Krise überstanden - Positive Bilanz bei Springer (10.03.2010)
- Handelsblatt: Springer-Verlag kommt gut durch das Krisenjahr (10.03.2010)
- taz: Krise? Bei uns doch nicht (10.03.2010)
Institut für Medien- und Kommunikationspolitik
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