Vivendi steigert Medienumsatz um knapp sechs Prozent
01.03.10
Der französische Medien- und Telekommunikationskonzern Vivendi hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz in den Mediensparten um 5,8 Prozent auf 11,954 Milliarden Euro gesteigert. Er profitierte dabei stark von seiner Videospiel-Sparte Activision Blizzard, wie das Unternehmen heute mitteilte. Dank der Kassenschlager „Call of Duty: Modern Warfare 2“, „DJ Hero“ und „World of Warcraft“ stieg der Umsatz in diesem Segment um gut 45 Prozent auf 3,038 Milliarden Euro. Stabile Umsätze in Höhe von 4,553 Milliarden Euro verbuchte die Pay-TV-Gruppe Canal+, während der Umsatz der Universal Music Group um 6,2 Prozent auf 4,363 Milliarden Euro zurückging. Der Gesamtumsatz des Konzerns, der unter anderem auch Mehrheitseigner des französischen Mobilfunkanbieters SFR ist, lag 2009 bei 27,132 Milliarden Euro (2008: 25,392 Milliarden Euro). Der Nettogewinn schrumpfte: Vivendi verdiente im abgelaufenen Geschäftsjahr 2,58 Milliarden Euro und damit 5,5 Prozent weniger als im Jahr 2008.
Mehr dazu:
- Handelsblatt: Vivendi - Einmal Wahnsinn und zurück (01.03.2010)
- boerse.ARD.de: Vivendi spielt gut mit (01.03.2010)
- Vivendi Press Release: 2009 Targets Achieved (01.03.2010)
Institut für Medien- und Kommunikationspolitik
Aktuelle Links
Hart, Peter 2010: Fear & Favor 10th Annual Report - Hidden Interference in the newsroom. Report der Organisation FAIR (Fairness & Accuracy In Reporting), der Vorfälle des Kalenderjahres 2009 auflistet, in denen kommerzielle Interessen die journalistische Integrität der Nachrichtenredaktionen der großen US-Medienkonzerne beschädigt haben.
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