ITV und BBC bestätigen Kooperation

13.03.09

Der angeschlagene britische TV-Sender ITV darf künftig auf Regional-Nachrichten der öffentlich-rechtlichen BBC zugreifen. Dies gaben die beiden Konzerne in einer gemeinsamen Stellungnahme bekannt. Die Zusammenarbeit soll vor allem die Reduzierung der Kosten bei der News-Produktion gewährleisten. Laut Schätzungen von ITV sollen jährlich so bis zu sieben Millionen Pfund eingespart werden können.
ITV kämpft derzeit mit einem starken Rückgang der Werbeeinahmen. Zudem beklagte der Konzern erst kürzlich, dass die Verpflichtungen eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders, die unter anderem die Produktion von Regionalnachrichten vorsehen, nur schwer zu realisieren seinen.
Wie die Hilfestellung konkret aussieht, wird derzeit noch verhandelt. Vorstellbar sei eine Zusammenlegung der Redaktionsbüros sowie die Möglichkeit, technisches Equipment gemeinsam zu nutzen. Zudem soll ITV Video-Inhalte mit regionalen Nachrichten der BBC ausstrahlen dürfen.

Mehr dazu finden Sie hier:

Eight ITV regional news services may share BBC buildings (The Guardian)
ITV and BBC to share resources to cut cost of regional news (brandrepublic)
ITV, BBC sign memorandum on local news partnership (Finanznachrichten)


Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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Aktuelle Links

Hart, Peter 2010: Fear & Favor 10th Annual Report - Hidden Interference in the newsroom. Report der Organisation FAIR (Fairness & Accuracy In Reporting), der Vorfälle des Kalenderjahres 2009 auflistet, in denen kommerzielle Interessen die journalistische Integrität der Nachrichtenredaktionen der großen US-Medienkonzerne beschädigt haben.


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