US-Medienkonzerne im Aufwind

12.02.2010

Der US-amerikanische Unterhaltungskonzern Walt Disney und der US-Medienkonzern Viacom haben in dieser Woche ihre Zahlen für das vierte Quartal 2009 präsentiert. Beide Unternehmen erwirtschafteten in den Monaten von Oktober bis Dezember nach eigenen Angaben Gewinn. Walt Disney kam auf 844 Millionen US-Dollar (4. Quartal 2008: 851 Millionen US-Dollar), Viacom erzielte einen Nettogewinn in Höhe von 694 Millionen US-Dollar (4. Quartal 2008: 172 Millionen US-Dollar). Der Viacom-Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal allerdings um rund drei Prozent auf 4,098 Milliarden US-Dollar – trotz des erfolgreichen Home-Entertainment-Geschäfts mit DVD-und Blu-ray-Verkäufen der Filme „Transformers 2: Revenge of the Fallen“ und „Star Trek“ im Weihnachtsgeschäft. Der Umsatz von Walt Disney stieg im 4. Quartal 2009 leicht auf 9,739 Milliarden US-Dollar. Der kalifornische Medienkonzern habe „die Krise endgültig abgehakt“, kommentiert das Handelsblatt.

Mehr dazu:

- New York Times: Cost-Cutting Helps Profit at Viacom (11.02.2010)
- Handelsblatt: Disney übertrifft mit TV-Geschäft Erwartungen (09.02.2010)


Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

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