Jugendmedienschutz gestalten
Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Nordrhein-Westfalens, Frau Dr. Angelica Schwall-Düren, beauftragte im Frühjahr 2011 das IfM mit der Durchführung einer Veranstaltungsreihe zum Jugendmedienschutz. Dies wurde von allen Ländern begrüßt. Beim Medienforum NRW fand als Auftaktveranstaltung ein Colloquium mit Netzaktiven, Wirtschaftsjuristen und Medienpädagogen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Länder und Landesmedienanstalten statt. Unter der Leitfrage, wie ein sinn- und verantwortungsvoller Jugendmedienschutz aussehen kann, entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Thesen und identifizierten wesentliche Problemfelder. Bei der anschließenden zweimonatigen Online-Konsultation sind diese Thesen der breiten Öffentlichkeit in Form von sechs Fragen zur Diskussion gestellt worden. Außerdem bestand die Möglichkeit, eigene Thesen und Vorschläge einzubringen.
Nach Abschluss der Online-Konsultation wertete das IfM die Beiträge aus. Die Diskussion konzentrierte sich zum einen auf fachliche Fragen des Jugendmedienschutzes. Angesprochen wurden Herausforderungen wie z. B. die zunehmende Medienkonvergenz, der internationale Hintergrund, Jugendschutzprogramme oder das Prinzip der regulierten Selbstregulierung. Ebenfalls diskutiert wurden grundsätzliche Fragen zum Grad von Jugendmedienschutz oder zur Rolle von Medienkompetenz. Zum anderen wurde in den Beiträgen aber auch das „Wie“ der politischen Kommunikation erörtert.
Herr Dr. Lutz Hachmeister, Leiter des IfM, präsentierte den Ergebnisbericht seines Instituts nunmehr den Rundfunkreferenten der Länder. Diesen Ergebnisbericht können Sie hier abrufen. Den Audio-Mitschnitt zum Colloquium können Sie ebenfalls aufrufen.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihre Beiträge.


