1. Microsoft Corporation/MSN

Umsatz 2009: $ 58,437 Mrd. (€ 41,896 Mrd.)

Überblick

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Microsoft ist der größte Softwareproduzent der Welt. Die erfolgreichsten Produkte sind das Betriebssystem Windows sowie die Bürosoftware Microsoft Office. Mit der Gründung des Onlineportals MSN stieg Microsoft 1995 in den Internetmarkt ein. In den letzten Jahren erweiterte Microsoft seine Produktpalette und produziert auch erfolgreich Unterhaltungselektronik (Xbox). Seit seiner Gründung im Jahr 1975 wird Microsoft von Kritik an seinen Lizenzierungspraktiken begleitet, die dem Unternehmen zu einer Quasi-Monopolstellung auf dem Markt für Computer-Betriebssysteme verholfen haben.

Basisdaten

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Hauptsitz:
Microsoft Corporation
One Microsoft Way
Redmond, WA 98052-7329
USA
Tel: (425) 882-8080
Fax: (425) 706-7329
http://www.microsoft.com

Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 31.06. – 30.06.
Gründungsjahr: 1975

 

Tab. I: Ökonomische Basisdaten

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

Umsatz (in Mio. US-Dollar)

58,437

60,420

51,122

44,282

39,788

36,835

32,187

Gewinn (Verlust)* (in Mio. US-Dollar)

14,569

17,681

14,065

12,599

12,254

8,168

7,531

Aktienkurs (Jahresende, in US-Dollar)

29,41

19.44

35.46

29.35

25.33

25.57

23,43

Dividende pro Aktie** (in US-Dollar)

0,13

0,44

0,40

3,40

0,35

0,16

0,11

Beschäftigte

k..A.

91,000

78,565

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

* net income
** pro Quartal

&nb

Tab. II: Umsatz nach Segmenten 2007-2009 (in Mio. US-Dollar)

2009

2008

2007

Client (Betriebssysteme)

14,712

16,865

14,911

Server & Tools

14,126

13,102

11,104

Online Services

3,088

3,214

2,434

Business Division

18,894

18,929

16,476

Entertainment & Devices (Xbox, Zune, etc.)

7,753

8,206

6,139

Geschäftsführung

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Management:

  • Steven A. Ballmer, Chief Executive Officer & Executive Director
  • Peter Klein, Chief Financial Officer
  • Brian Kevin Turner, Chief Operating Officer
  • J Allard, Chief Experience Officer & Chief Technology Officer, Entertainment & Devices Division (bis Herbst 2010; Posten wird danach abgeschafft)
  • Robert J. Bach, President, Entertainment & Devices Division (bis Herbst 2010; Posten wird danach abgeschafft)
  • Jean-Phillipe Courtois, President, Microsoft International
  • Stephen Elop, President, Microsoft Business Division
  • Qi Lu, President, Online Services Division
  • Mich Mathews, Senior Vice President, Central Marketing Group
  • Bob Muglia, President, Server and Tools Business
  • Craig Mundie, Chief Research and Strategy Officer
  • Ray Ozzie, Chief Software Architect
  • Rick Rashid, Senior Vice President, Research
  • Eric Rudder, Senior Vice President, Technical Strategy
  • Steven Sinofsky, Senior Vice President, Windows and Windows Live Division
  • Brad Smith, Senior Vice President, General Counsel, Corporate Secretary, Legal & Corporate Affairs
  • Hank Vigil, Senior Vice President, Consumer Strategy & Partnerships
  • Lisa Brummel, Senior Vice President, Human Resources
  • Gayle Troberman, Chief Marketing Officer


Board of Directors:

  • Steven A. Ballmer, CEO, Microsoft Corporation
  • Dina Dublon, JP Morgan Chase
  • William Henry Gates III, Microsoft Corporation
  • Raymond V. Gilmartin, Merck & Co.
  • Reed Hastings, Netflix Inc.
  • David F. Marquardt, August Capital
  • Charles H. Noski, AT&T Corporation
  • Helmut Panke, BMW AG
  • Maria M. Klawe, Harvey Mudd College


Besitzverhältnisse: William Henry Gates III, Brian Kevin Turner, Ray Ozzie, Jon Shirley, David Marquardt (zusammen 12%, Rest: Streubesitz)

Geschichte und Profil Microsoft

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Die Protagonisten

William Henry Gates wurde 1955 in Seattle als Sohn eines Anwalts und einer Lehrerin geboren. 1967 begann er die renommierte Privatschule Lakeside School zu besuchen. Dort lernte er Paul G. Allen kennen. Zusammen bauten sie Microsoft auf, den größten Softwarekonzern der Welt.
Gates und Allen sammelten erste Erfahrungen mit einem Rechner, nachdem 1968 in der Lakeside School der Plan gereift war, die Schüler mit der neuesten Technik in Berührung bringen zu wollen. Einige Eltern organisierten einen Wohltätigkeitsbasar, aus dessen Erlös ein „ASR-33 Teletype“ angeschafft wurde, ein Fernschreiber, der zehn Zeichen pro Sekunde drucken konnte. An einem solchen Gerät lernten Gates und Allen, was es heißt, zu programmieren.
Die in den 50er Jahren gestartete Produktion von Seriencomputern war in den 60er Jahren noch gering ausgeprägt, dass das größte Problem für die aufstrebenden Technikgenies der Zugang zu Computern darstellte. Diese kosteten selten unter 20.000 US-Dollar. Die Anschaffung war also eher großen Firmen, Militärbasen oder Universitäten vorbehalten. Zum Glück für Gates und Allen war der Vater eines Mitschülers der Gründer der Computerfirma CCC (Computer Center Corporation). Er beauftragte die Schüler damit, den Großrechner PDP-10 auf Fehler zu überprüfen. Dafür erhielten sie zwar keine Bezahlung, jedoch wertvolle Computerzeit, in der sie weitere wichtige Kenntnisse erlangten. Zeitweise wurde ihnen jedoch aus disziplinarischen Gründen der Zugang verwehrt, weil es ihnen gelungen war, die Passwörter anderer Benutzer zu knacken.

1972 gründeten Gates und Allen ihre erste Firma mit dem Namen „Traf-O-Data“, deren erster Auftrag darin bestand, ein Analyseprogramm für Geräte zu erstellen, die den Autoverkehr maßen. Es war insbesondere der Mikroprozessor 8008 von Intel, der ihnen in modifizierter Version bei der Programmierung half. Ein Jahr später trennten sich die Wege der Freunde. Allen besuchte die Washington State University, während Gates an der Harvard Universität studierte. Dort freundete er sich mit Steve Ballmer an, der 1998 Präsident von Microsoft werden sollte.


Die Entstehung eines Softwaregiganten

Dem Gründungsmythos zufolge war das wichtigste Ereignis in der Microsoft-Unternehmensgeschichte, das Erscheinen der neuesten Ausgabe des Hobby-Technik-Magazins „Popular Electronics“ im Januar 1975. Auf der Titelseite war eine Abbildung des bis dato leistungsstärksten Minicomputers, dem Altair 8800, der nach einem Ort im Serienuniversum von Star Trek benannt war und als Vorläufer des heutigen Personal Computers gilt. „Popular Electronics“-Leser konnten für 400 Dollar ein Kit zum Zusammenbauen des Altair bestellen. Als Paul Allen den entsprechenden Artikel las, hatte er die Vision von einem riesigen Markt für die von ihm und Gates programmierte Software. Das Duo entwickelte eine Version der Programmiersprache BASIC („Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction Code“) für den Altair. Nach fünf Wochen harter Arbeit flog Allen nach Albuquerque, New Mexico zur Geschäftsstelle des Unternehmens MITS (Micro Instrumentation and Telemetry Systems), das den Alstair entwickelt hatte. Nach erfolgreicher Demonstration unterzeichneten Allen und Gates einen Vertrag, dessen Ausgestaltung wesentlich zum späteren Erfolg von Microsoft beitrug. MITS durfte künftig die BASIC-Version auf ihren Computern vertreiben, unter der Bedingung, dass sie Gates und Allen, die weiterhin die Rechte an ihrer BASIC-Version behielten, einen Anteil an jedem verkauften Rechner zahlten.

Im August 1975 war es soweit, Gates und Allen institutionalisierten ihre Partnerschaft und nannten ihre Firma „Micro-Soft“ als Kurzformel für „Microcomputer-Software“. Ein Jahr später verschwand der Bindestrich im Firmennamen. Microsoft begann damit, erste Mitarbeiter einzustellen und eröffnete ein erstes Büro in Albuquerque. Die Vereinbarung, die Gates und Allen trafen, sah vor, dass Allens Anteil an dem Unternehmen 36 Prozent betrug, während Gates Anteil 64 Prozent ausmachte, da Gates der Meinung war, einen größeren Beitrag geleistet zu haben. In ihrem ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete Microsoft einen Umsatz von 100,000 US-Dollar.
1977 expandierte Microsoft weiter, indem die Firma ihre BASIC-Version jetzt auch für die Computerhersteller Tandy („TRS-80“), Commodore („PET“) und Apple („Apple II“) produzierte.
Gates war zu diesem Zeitpunkt so sehr mit seiner Firma beschäftigt, dass er sich entschloss, sein Studium in Harvard abzubrechen. Microsoft produzierte inzwischen auch Versionen der Programmiersprachen COBOL, FORTRAN und Pascal.

1978 hatte sich der Markt für Computer signifikant verändert. Altair Computer hatten ihre marktbeherrschende Stellung verloren und der Gewinn, den Pertec, die Firma, die MITS inzwischen aufgekauft hatte, erzielte, war unbedeutend geworden. Stattdessen fokussierte sich Microsoft auf den asiatischen Markt und ging eine Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmer Kazuhiko Nishi und dessen ASCII-Konzern ein. ASCII vertrieb fortan exklusiv alle Microsoft-Produkte in Ostasien. Die Firmenzentrale wurde im selben Jahr von Albuquerque nach Bellevue, Washington, verlegt. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Microsoft bloß zwölf Mitarbeiter. Doch Microsoft durchbrach erstmals die Umsatz-Schallmauer von einer Million US-Dollar.

Anfang der 80er Jahre wurden für den Konzern entscheidende Weichenstellungen vorgenommen. Microsofts Manager Steve Wood verließ den Konzern und wurde durch Gates alten Studienkumpel Steve Ballmer ersetzt, der zunächst als Assistent des Präsidenten fungierte. Ballmers Hauptaufgabe bestand darin, möglichst schnell mehr qualifiziertes Personal einzustellen. Außerdem wurde Microsoft 1981 zu einem börsennotierten Unternehmen. Microsoft, Inc. beschäftigte zu dieser Zeit mehr als 100 Mitarbeiter.

Ebenfalls zu Beginn der 80er Jahre verschob Microsoft seinen Fokus von Programmiersprachen auf Betriebssysteme. Im August 1980 trafen sich Gates und Ballmer zu Gesprächen mit dem Computerhersteller IBM. IBM war auf der Suche nach einem Betriebssystem für seinen Heimcomputer mit dem Arbeitstitel „Acorn“, beziehungsweise „Project Chess“ (später auf den Markt gebracht mit dem Titel „IBM PC“), nachdem Verhandlungen mit dem Softwarekonzern Digital Research über die Adaption des Betriebssystems CP/M gescheitert waren. Gates und Ballmer versicherten den IBM-Offiziellen, dass sie ein geeignetes Betriebssystem in kurzer Zeit würden liefern können. Sie verschwiegen allerdings, dass ein solches Betriebssystem nicht einmal annähernd existierte und Microsoft nicht über das technische Know-How für die Entwicklung verfügte. Doch Paul Allen hatte von einem Programmierer namens Tim Paterson gehört, der für Seattle Computer Products (SCP) eine Software namens QDOS (Quick and Dirty Operating System) entwickelt hatte. Gates überzeugte Rod Brock, den Chef von SCP,  ihm die Rechte des Betriebssystems für 50,000 US-Dollar zu verkaufen. Microsoft begann daraufhin auf Basis von QDOS ein Betriebssystem für den IBM PC zu entwickeln und gab ihm den Namen PC DOS (Personal Computer Disk Operating System). Wie schon zuvor, handelte Gates einen Vertrag aus, der besagte, dass Microsoft die Rechte an seiner DOS-Version behielt und diese an andere Computerhersteller verkaufen konnte. Der Siegeszug, den der Heimcomputer im Verlauf der 80er Jahre antrat, sorgte dafür, dass Microsoft sein Betriebssystem unter dem Namen MS-DOS an IBM’s Konkurrenten verkaufen konnte. SCP verklagte später Microsoft, man behauptete von Gates im Dunklen darüber gelassen worden zu sein, dass Microsoft QDOS für IBM weiterentwickelte. 1986 erhielt SCP eine Million US-Dollar Entschädigung.

Im Februar 1983 verließ Paul Allen Microsoft, nachdem Ärzte bei ihm Morbus Hodgkin diagnostiziert hatten. Zwei Jahre später gründete Allen seine eigene Firma Asymetrix Corporation. Im selben Jahr entwickelte der Designer David Strong Microsofts erste Maus. Der Verkaufspreis lag damals bei 195 US-Dollar. Die Maus war keine Erfindung von Microsoft. Der Computeringenieur Douglas Engelbart hatte die erste Computer-Maus bereits 1970 patentieren lassen.

1986 wurden die Bauarbeiten für die Microsoft-Zentrale in Redmond, Washington, fertig gestellt, die seitdem Sitz des Unternehmens ist.


Windows für die Welt

Die Entstehungsgeschichte von Windows gehört zu den spannendsten Kapiteln der Unternehmensgeschichte. Seit 1981, als Apple und VisiCorp der Öffentlichkeit erstmals so genannte GUIs (Graphical User Interfaces) präsentierten, stand Microsoft unter Druck, ein ähnliches grafisches und Maus-unterstütztes Betriebssystem zu präsentieren.
Die PR-Abteilung von Microsoft begann ab 1983 damit, eine groß angelegte Werbeoffensive für Windows zu fahren, obwohl das Betriebssystem meilenweit von der Fertigstellung entfernt war. Für Bill Gates waren stets die GUI’s von Apples Computern „Macintosh“ und „Lisa“ Vorbild für Windows. Der Apple Macintosh wurde 1984 zum ersten erfolgreichen Heimcomputer, der über ein GUI verfügte. Apple-Chef Steve Jobs wurde bei der Entwicklung von zahlreichen Besuchen der  Forschungsstelle des Technologieunternehmens Xerox in Palo Alto inspiriert. Xerox produzierte dort seit 1973 den „Xerox Alto“, einen nicht-kommerziell vertriebenen Computer, der als erster über eine grafische Benutzeroberfläche und Maus-Unterstützung verfügte. Steve Jobs überzeugte die Verantwortlichen von Xerox, ihm die GUI-Technologie im Austausch für Aktienanteile von Apple zu überlassen. Die Apple-Programmierer sowie einige herübergewanderte Xerox-Angestellte verfeinerten das Betriebssystem und erweiterten es um Elemente, wie Papierkorb, Taschenrechner oder Notizblock.

Der Legende nach hat Microsoft sein Betriebssystem Windows von Apple gestohlen. Ganz so eindeutig spielte sich die Entwicklung von Windows jedoch nicht ab. Fakt ist, dass Bill Gates bei der Entwicklung von Windows stark von Apples Betriebssystem Mac OS inspiriert wurde, als Jobs ihm persönlich frühe Prototypen des Macintosh gezeigt hatte. Als Windows 1.0 1985 auf den Markt kam, war das Programm voller Fehler und arbeitete langsam. Im Prinzip handelte es sich bei der ersten Windows-Version um eine erweiterte Form von MS-DOS. Um Windows zu verbessern, traf sich Gates zu geheimen Verhandlungen mit Apple und lizenzierte einige Features von Mac OS, so zum Beispiel den „Papierkorb“, überlappende Fenster und Multitasking-Funktionen. Im Gegenzug erhielt Apple Garantien, dass Microsoft sein Schreibprogramm Word für den Macintosh entwickeln und die Veröffentlichung der Excel-Software auf das Jahr 1986 verschieben würde.

Rowland Hanson, seit 1983 Chef der Unternehmenskommunikationsabteilung, setzte entscheidende Änderungen in Bezug auf die Corporate Identity von Microsoft durch. Eine Änderung bestand darin, die Namen der Produkte einheitlich zu gestalten. So wurde das Schreibprogramm Multi-Tool Word in Microsoft Word umbenannt. Das 1985 eingeführte Betriebssystem Interface Manager ist dank Hanson heute unter Microsoft Windows bekannt.

Die Windows-Version 2.0, die 1987 veröffentlicht wurde, war fast deckungsgleich mit Mac OS, sichtbar für Laien daran, dass sie erstmals Icons, die Dateien darstellten, beinhaltete. Apple, das der Meinung war, der Lizenz-Deal würde sich nur auf Windows 1.0 beschränken, warf Microsoft Urheberrechtsverletzungen vor und verklagte das Unternehmen. Die Folge war ein sechsjähriger Prozess, der unter dem Namen „Apple Computer, Inc. vs. Microsoft Corporation“ in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Der zentrale Vorwurf der Apple-Anwälte lautete, dass Microsoft das Copyright-geschützte „Aussehen und Gefühl“ (look and feel) des Macintosh-Betriebssystems kopiert hätte. Microsoft behauptete hingegen, dass Apple den Prozess initiiert hatte, um an die geistigen Eigentumsrechte für graphische Benutzeroberflächen im Allgemeinen zu gelangen. 1994 wies das zuständige Gericht bis auf unbedeutende Details alle wesentlichen Vorwürfe von Apple zurück. Der zuständige Richter Vaughn R. Walker argumentierte, dass die Mehrzahl der Elemente, die Microsoft von Mac OS übernommen hatte, in der Lizenzvereinbarung beider Konzerne von 1985 enthalten war. In Bezug auf weitere Bestandteile von Windows, die denen von Mac OS ähnelten, urteilte das Gericht mit Verweis auf die „Merger-Doktrin“, diese könnten nicht urheberrechtlich geschützt werden, da sie den einzigen Weg darstellten, eine bestimmte Idee auszudrücken. Bis zum heutigen Tag behaupten ehemalige Apple-Verantwortliche, Microsoft hätte ihr Betriebssystem gestohlen. Microsoft relativiert diese Behauptung stets mit dem Hinweis, Apple hätte sein Betriebssystem seinerseits von Xerox kopiert.

Während der Prozess auf Hochtouren lief, veröffentlichte Microsoft 1990 Windows 3.0, das sich gegenüber seinen Vorgängern stark verbessert präsentierte und den Siegeszug als das vorherrschende Betriebssystem für PC’s antrat (eine Kooperation mit IBM bei der Entwicklung des Betriebssystem OS/2 scheiterte im selben Jahr spektakulär). Erst seit der Einführung von Windows 3.0 konnten PC’s mit Apple-Computern mithalten. Im ersten Jahr wurden vier Millionen Exemplare von Windows 3.0 verkauft, was zur Folge hatte, dass Microsoft der erste Softwarekonzern der Welt wurde, der mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz machte. 1993 gab es bereits mehr als 25 Millionen lizenzierte Windows-Benutzer weltweit. In den Folgejahren brachte Microsoft regelmäßig verbesserte Versionen seines Betriebssystems heraus (Windows 3.1, Windows NT (beide 1992), Windows 95, Windows 98, Windows 2000, Windows Millennium Edition (2000), Windows XP (2001) und Windows Vista (2006/2007)).

1985 wurden Microsoft-Aktien erstmals an der Börse gehandelt. Bill Gates Aktienpaket hatte am ersten Tag einen Wert von 300 Millionen US-Dollar. Zwei Jahre später war die Aktie derart gestiegen, dass Gates in den Klub der Milliardäre aufstieg.

Die darauf folgenden Jahrzehnte waren für Microsoft durch die Diversifizierung der Unternehmensstruktur geprägt.

Prozesse und Expansionen

Parallel zur Online-Expansion (siehe Geschichte von MSN) kam das Unternehmen wegen seiner zweifelhaften Geschäftspraktiken zweimal ernsthaft mit dem Gesetz in Konflikt. 1998 kam es zum „United States vs. Microsoft“-Prozess. Im Zuge der „Browser-Kriege“ wurde dem Konzern vom amerikanischen Bundesjustizministerium vorgeworfen, durch die Verknüpfung des Microsoft Internet Explorers mit dem Betriebssystem Windows von einer illegalen Monopolstellung zu profitieren. Berühmt sind in diesem Zusammenhang die Videobänder der Verhandlung geworden, auf denen zu sehen ist, wie ein genervter und hochgradig neurotischer Bill Gates über die Definitionen von trivialen Wörtern streitet. 1999 befand das Gericht Microsoft der Monopolisierung überführt und ordnete eine Teilung des Unternehmens in zwei voneinander getrennte Einheiten an, die Betriebssysteme und Software unabhängig voneinander produzieren sollte. Microsoft ging in Berufung und erwirkte, dass der zuständige Richter Jackson ausgetauscht und das Verfahren neu aufgerollt wurde. Ende 2001 schließlich urteilte die Richterin Collen Kollar-Kotelly in einem Vergleich, dass Microsoft seine Betriebssysteme auch für Applikationen und Browser anderer Hersteller kompatibel machen sollte. Neun Bundesstaaten der USA lehnten den Vergleich ab und kritisierten die Entscheidung als legalisierte Monopolstellung für Windows.

Doch nicht nur mit den USA lieferte sich Microsoft einen jahrelangen Rechtsstreit. Die Softwarehersteller Novell (1993) und Sun Microsystems (1998) hatten sich bei der Europäischen Kommission über die Lizenzierungsverfahren und die strukturellen Nachteile beschwert, die deren Softwareprodukte aufgrund des Windows-Betriebssystem erlitten. 2004 kam Kommission zu dem Ergebnis, das Microsoft gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen hatte. Insbesondere der vorinstallierte Windows Media Player, der seit 1995 Bestandteil jedes Windows-Betriebssystems war, habe Wettbewerber signifikant benachteiligt, so der EU-Vorwurf. Der Konzern musste eine Geldstrafe von 497 Millionen Euro bezahlen und verpflichtete sich, zukünftig auch Windows-Versionen ohne den Media Player anzubieten. Ein weiterer EU-Prozess, in dem es um die kontroverse Vorinstallation des Internet Explorers auf Windows-PCs ging, wurde erst Ende 2009 nach jahrelangen Verhandlungen abgeschlossen. Die europäsiche Kommission für Wettbewerb unter deren scheidender Vorsitzenden Neelie Kroes urteilte, künftig werde ein Fenster erscheinen, in dem die Nutzer brandneuer PCs gefragt werden, welchen Browser sie bevorzugen. 

2001 stieg der Konzern mit der Entwicklung der Spielekonsole Xbox in den Videospielmarkt ein. Um das Konkurrenzgerät zur PlayStation von Sony mit entsprechender Software zu füttern, wurde mit Microsoft Game Studios ein Game Publisher ins Leben gerufen, der Spiele für die Xbox, ihren Nachfolger Xbox 360 und für PCs produziert.

Im Februar 2008 erschütterte Microsoft mit einem 45 Milliarden US-Dollar schweren Übernahmeangebot für Yahoo! die gesamte Internetbranche. Der Software-Riese versprach sich vom Aufkauf von Yahoo! Synergieeffekte, die jährlich eine Milliarde US-Dollar an Einsparungen bringen könnten und die führende Stellung von Google auf dem Online-Anzeigenmarkt beeinträchtigen würde. Auch diesmal war es wohl vor allem Yang zuzuschreiben, dass die Übernahme zunächst gestoppt wurde, für die Microsoft sogar bereit war, einen Kredit aufzunehmen und sich mit rund 23 Milliarden US-Dollar zu verschulden. Rund eine Woche nach der Microsoft-Initiative verkündete der Yahoo!-Vorstand in einer Pressemitteilung, das Angebot wäre „nicht im Interesse von Yahoo! und unseren Aktionären“. Das Unternehmen, seine globale Marke, seine Zielgruppe und seine Zukunfsperspektiven seien durch das Angebot „substanziell unterbewertet“.

Schließlich fädelte Yangs Nachfolgerin Carol Bartz im Juli 2009 eine Kooperation zwischen Micosoft und Yahoo ein. Ab 2010 werden die Suchanfragen auf Yahoo-Seiten von Microsofts neuer Suchmaschine Bing bearbeitet. Beide Unternehmen versprechen sich von der Zusammenarbeit eine Aufwertung ihres Werbegeschäfts. In den ersten fünf Jahren der zunächst eine Dekade laufenden Partnerschaft erhält Yahoo 88 Prozent der Erlöse der neben den Suchergebnissen veröffentlichten Anzeigen, während Microsoft die übrigen zwölf Prozent einfährt. Microsoft wird steigt durch das Abkommen von Nummer Drei zu Nummer Zwei auf dem Suchmaschinenmarkt auf und versucht so auf lange Sicht Google die Marktführerschaft streitig zu machen. Die auf Bing geschalteten Anzeigen bekommen so eine größere Reichweite und werden lukrativer. Zudem kann sich Microsoft der bisher entwickelten Suchtechnologie von Yahoo bedienen und mit dieser die Bing-Suche weiter verfeinern.

Geschichte und Profil MSN

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1995 wurde die Online-Abteilung The Microsoft Network (MSN) gegründet, zu der auch der Nachrichtenkanal MSNBC zählte, ein Joint-Venture mit NBC. MSN erblickte am 24. August 1995 zum ersten Mal das Licht des World Wide Web. Die Internetseite war zu dieser Zeit als bloßes Portal konzipiert, das den Benutzern einen bequemen Einstieg ins Internet bieten sollte. In seinen ersten Jahren war MSN aber vorwiegend in den Staaten erfolgreich, da der Dienst an amerikanische Strukturen angepasst war.

Es war kein Zufall, dass MSN parallel zur Einführung von Windows 95 auf den Markt gebracht wurde. Der Siegeszug, den MSN in den neunziger Jahren begann, lässt sich nur im Kontext des Konkurrenzkampfs zwischen Microsofts Internet Explorer und dem Netscape Navigator/Communicator begreifen. Der Kampf um die Vorherrschaft auf diesem Markt ist als „browser wars“ in die Internetgeschichte eingegangen. Bis 1995 war Netscapes Produkt der am meist verbreitete Webbrowser für das noch junge Internet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen um die Gunst der User. In immer kürzeren Intervallen veröffentlichten die Rivalen neue und verbesserte Versionen der Browser. Der Launch des Internet Explorers 4.0 stellte einen Wendepunkt im Zweikampf dar. Er war schneller, konnte dynamische Websites besser laden und integrierte ein Feature für die Wiedergabe von MP3-Dateien.
Wie tief die beiden Lager in den Zeiten der Browserkriege gespalten waren, spiegelte sich auf vielen Internetseiten wieder, die, je nach Vorliebe, Logos abbildeten, die beschrieben, mit welchem Browser die Homepage am besten abgebildet würde („best viewed in Netscape“; „best viewed in Internet Explorer“).

Sowohl für Microsoft als auch für Netscape stand viel auf dem Spiel. Nicht nur versprach der populärere Browser eine beträchtliche Menge an Gewinn, da Suchmaschinenfirmen enorme Summen an Geld dafür bieten würden, als voreingestelltes Tool mit dem Browser kombiniert zu werden. Auch stellten Webbrowser mächtige Zugangstore für die Informationen im Internet dar. So konnte der Konzern, der dieses Zugangstor kontrollierte, erheblichen Einfluss auf seine Nutzer ausüben.
Bald zeichnete sich ab, dass der Internet Explorer über lange Sicht zur Nummer eins im Browser-Marktsegment werden würde.
Das hatte vor allem drei Gründe: Erstens war Netscape nur ein relativ kleines Unternehmen, das sich auf ein singuläres Produkt konzentrierte. Microsoft dagegen hatte als Softwaregigant sein Geschäft diversifiziert und konnte es sich leisten, in anderen Bereichen erwirtschaftetes Geld in den Internet Explorer zu stecken. Zweitens war der Internet Explorer dem Netscape Navigator inzwischen in technischen Belangen überlegen. Der dritte und entscheidende Faktor war der 90-prozentige Marktanteil, den Microsoft bei der Bereitstellung von Betriebssystemen besaß. Der Internet Explorer war in das Software-Bündel jeder Version von Windows integriert, so dass Anwender kein Bedürfnis danach verspürten, die Netscape-Alternative herunter zu laden und zu installieren.
Ende der neunziger Jahre hatte Microsoft das Rennen endgültig gewonnen und die Verhältnisse komplett gedreht. Nun waren es circa 90 Prozent aller Internetbenutzer, die den Internet Explorer zum Surfen benutzten.
Der Ausgang des Browserkonkurrenzkampfes ist für die Geschichte von MSN deshalb so wichtig, weil Millionen von Internetusern plötzlich MSN als Startseite hatten, was den Bekanntheitsgrad phänomenal steigerte. Bereits 1996 erreichte die Anzahl der User, die sich mit dem Internet Explorer ins Internet gingen, die Millionengrenze.

Microsoft begann damals, die MSN-Homepage graduell in ein Webportal umzubauen, welches verschiedene Dienste, wie Email, Suchmaschine, Nachrichten und andere Inhalte anbot. Dieses geschah in Zusammenarbeit mit Medienkonzernen und durch Akquisitionen anderer Internetdienste.

Im Dezember 1997 kaufte man den damaligen Webmail-Marktführer Hotmail für 400 Millionen US-Dollar auf, der über acht Millionen Kunden verzeichnete, und benannte ihn in MSN Hotmail um. Das Guinness Buch der Rekorde verzeichnete MSN Hotmail im Jahr 2000 mit seinen inzwischen 67 Millionen registrierten Kunden als größten Webbasierten Emaildienst der Welt.
Im Herbst 1998 wurde der Startseite eine Suchmaschine hinzugefügt. Diese basierte jedoch nicht auf eigener Suchtechnologie. Man kaufte die Suchergebnisse des Suchdienstes Inktomi und erweiterte die Maschine 1999 durch Treffer von Looksmart und AltaVista. Erst 2004 veröffentlichte MSN eine eigene Suchtechnologie, die fünf Millionen Webseiten im Index hatte.
Ein weiterer Meilenstein war die Einführung des MSN Messenger Service (zeitgleich mit Yahoos Konkurrenzprodukt), der sich bis heute so großer Beliebtheit erfreut, dass der Name MSN sich als Synonym für den Messenger anstatt für die gesamte Netzwerksparte von Microsoft durchgesetzt hat. Der Messenger ist bis heute das wichtigste Zugpferd von MSN, zumal es als Pionier auf dem Gebiet des Voice Messaging gilt.
Parallel zur inhaltlichen Erweiterung des Portals expandierte MSN auch weltweit. Portale in der Landessprache von England, Frankreich und Deutschland im Jahr 1998 waren der Anfang. Es folgten Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Brasilien, Malaysia, die Niederlande, Neu Seeland, Norwegen, Singapur, Spanien, Schweden, Schweiz, Südafrika (alle 1998), Portugal und Mexiko (1999:T1msn bezeichnet den Zusammenschluss von MSN und Telmex), sowie Israel (2000) und die gesamte arabische Welt (MSN Arabia, 2001). 2005 formten MSN und die Shanghai Alliance Investment Ltd. das Beteiligungsunternehmen MSN China.
 
Das Jahr 2000 war durch eine groß angelegte Werbekampagne gekennzeichnet, mit dem Ziel das regenbogenfarbene Schmetterlingslogo in das kollektive Gedächtnis zu brennen. In der Musiksparte breitete sich MSN immer weiter aus. Zum einen geschah dies durch den Launch von MSN Music in Zusammenarbeit mit den führenden Majorlabels, einem Portal für die Suche und den Konsum von Musik. Es zeichnet sich durch regelmäßige, exklusive Webcasts von Konzerten der bekanntesten Popstars wie Madonna und Paul McCartney aus. Im April 2000 war MSN laut Konzernangaben mit 201 Millionen Usern erstmals die am meisten frequentierte Internetadresse der Welt.

Ab 2001 intensivierte sich der Konkurrenzkampf mit AOL. MSN, von Beginn an
mit dem Plan konzipiert, AOL auf dem Provider-Markt zurückzudrängen, initiierte die so genannte „Switcher“-Werbekampagne, die mit einem Budget von 50 Millionen US-Dollar amerikanische AOL-Kunden dazu animieren sollte, zu MSN zu wechseln.

2006 entschied sich MSN aufgrund zunehmenden Drucks von Google und Yahoo dazu, bestimmte Dienste, wie etwa den Messenger oder Hotmail, umzubenennen und unter dem neuen „Windows Live“-Logo zu präsentieren. Den Usern sollte ein stärkerer Bezug zu Microsofts Windows-Betriebssystemen vermittelt werden, um so mehr Marktanteile zu erreichen. Services allerdings, die Inhalte liefern, wie das Portal msn.com, sind unter altem Namen bestehen geblieben.
Dieser inkonsequente Relaunch des etablierten MSN-Namens sorgte für höhere Betriebskosten, Entfremdung und Konfusion unter den Benutzern. So wurde bereits Anfang 2007 ein Team von Programmierern mit dem Namen „The January Effect“ damit beauftragt den Namen MSN wieder verstärkt ins Blickfeld zu rücken und Klarheit in der Unterscheidung zwischen Windows Live- und MSN-Produkten zu sorgen.

Management

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Nachdem im Februar 1983 Paul Allen wegen schwerer Krankheit aus dem Konzern ausgestiegen war, führte Bill Gates ihn zunächst allein weiter. Seit 2000 liegt die Unternehmensführung von Microsoft in den Händen von Bill Gates altem Studienkumpel Steve Ballmer. Laut Gates gibt es keinen besseren CEO als Ballmer, da dieser während seiner jahrelangen Firmenzugehörigkeit in beinahe jeder Abteilung gearbeitet habe. Gerüchten zufolge soll Ballmer so detailverliebt zu Werke gehen, dass er sogar in der Lage sei, die Quartals-Verkaufszahlen von Microsoft Office in Schweden auswendig zu zitieren.

Nachdem er CEO wurde, begann Ballmer mit einer umfassenden Umstrukturierung des Konzerns. Von der Marketingabteilung bis zur strategischen Unternehmensplanung blieb kein Unternehmensteil Microsofts von Ballmers Reformmaßnahmen verschont. Ballmer war es auch, der den Einstieg in für Microsoft wesenfremde Märkte initiierte. Unter seiner Führung trat der Konzern mit der Xbox in den Videospielmarkt ein und erweiterte sein Portfolio durch die Akquirierung von Great Plains Software, einem Hersteller von Software für die Planung von Unternehmensressourcen (firmiert heute unter dem Namen Microsoft Dynamics GP). Um mit Apples iPod zu konkurrieren, ließ Ballmer den leider wenig hitverdächtigen Zune-Player entwickeln, der bis heute nicht in Europa erschienen ist.

Um Microsoft im 21. Jahrhundert noch erfolgreicher zu machen, setzt Ballmer auf eine veränderte Unternehmenskultur. Um diese durchzusetzen, achtet er darauf, dass jeder Mitarbeiter nun jährlich dahingehend evaluiert wird, was seine Leistung zum Wert des Konzerns beigetragen habe. Ehrlichkeit, Integrität und Respekt lauten die Werte, die Ballmer von seinen Mitarbeitern einfordert. Microsoft soll nicht mehr bloß die Idee eines gigantischen Softwareproduzenten abstrahlen, sondern das eines warmen, freundlichen Unternehmens, das größten Wert auf die Kommunikation mit dem Kunden legt. Das Image von Microsoft soll sich ändern, doch Ballmer selbst ist laut Aussagen von Mitarbeitern nicht besonders umgänglich. Ein ehemaliger hochrangiger Microsoft-Manager gab zu Protokoll, seinen Arm lieber in einen Mixer stecken, als nochmals unter Ballmer arbeiten zu wollen. Ballmer gilt zudem als passionierter Google-Hasser.

Die Rivalität der beiden Konzerne, angeheizt durch die Jagd Microsofts nach Yahoo, hat eine persönliche Note. Als der Computeringenieur Mark Lucovsky im November 2004 Ballmer davon in Kenntnis setzte, dass er zu Google wechseln würde, warf Ballmer einen Stuhl nach dem armen Mann und untermalte seinen Wurf mit einer Hasstirade auf Googles CEO Eric Schmidt, die mit den inzwischen legendären Worten geendet haben soll: „I’m going to f---ing kill Google“. Angeblich soll Ballmer seinen Kindern verboten haben, via Google das Internet zu durchsuchen sowie iPods zum Musikhören zu benutzen.
Das Bild von Ballmer als milliardenschwerer, exzentrischer Manager wird durch seine öffentlichen Auftritte weiter gefestigt. Ein Video, das Ballmer dabei zeigt, wie er bei einer Microsoft-Mitarbeiterversammlung laut schreiend über die Bühne hüpft, entwickelte sich unter dem Titel „Dance Monkeyboy“ zum YouTube-Klassiker.

2006, mehr als dreißig Jahre nach der Gründung von Microsoft, verkündete Bill Gates seinen Rückzug aus dem Tagesgeschäft. Den Posten des „Chief Software Architect“ übernimmt Ray Ozzie. Gates und seine Frau Melissa wollen sich vor allem ihrer Wohltätigkeitsstiftung "The Bill & Melinda Gates Foundation" widmen.

Geschäftsbereiche

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Microsoft ist in fünf Geschäftsfelder unterteilt: "Client" (Betriebssysteme), "Server & Tools", "Online Services", „Business“ und „Entertainment & Devices“.

Innerhalb der Microsoft Business Division werden alle Softwaretitel für mittelständische und große Unternehmen entwickelt. Kernstück der Business-Sparte ist Microsoft Office, das vom Chef der Sparte Jeff Raikes Anfang der 80er Jahre persönlich entwickelt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Office ist nach Windows Microsofts erfolgreichstes Programm. Die neue, im Mai 2010 erschienene Version von Office wurde um diverse Web 2.0 Funktionen erweitert. Die kostenpflichtigen Office-Dienste haben inzwischen immer mehr Konkurrenz durch die vergleichsweise günstigen Pendants von Google (Google Aps) bekommen. Bereits 25 Millionen Firmen und Unternehmen benutzen diese werbefinanzierten Dienste, was jedoch nur drei Prozent aller weltweiten Firmen ausmacht. Die restlichen 97 Prozent benutzen noch immer Office. Dennoch hat sich Microsoft entschieden, im Verlauf von 2010 ebenfalls eine kostenlose, internet-basierte Version von Office anzubieten. 

Das Segment "Client" beinhaltet die Entwicklung und den Verkauf von Windows-Betriebssystemen an Unternehmen und Einzelpersonen. Das aktuelle Betriebssystem Windows 7 soll den technischen und kommerziellen Reinfall von Windows Vista wieder wettmachen. Unmittelbar nach Erscheinen von Vista waren sich einfache Nutzer und Computerspezialisten einig, dass es einer der größten Flops der Firmengeschichte von Microsoft war. Das Betriebssystem, so die herrschende Meinung, sei langsam, unübersichtlich und nerve durch ständige Sicherheitswarnungen. Der seit Oktober 2009 erhältliche Nachfolger Windows 7 wurde wohlwollender von der IT-Community aufgenommen. Laut Aussage von Microsoft-Chef Ballmer ist Windows 7 das sich am schnellsten verkaufte Betriebssystem aller Zeiten. Bisher wurden 150 Millionen Exemplare abgesetzt.. Laut einer Studie von Forrester Research sind 86 Prozent der Windows 7-Nutzer zufrieden mit dem Betriebssystem.  Problematisch ist dabei, dass nur zehn Prozent aller Nutzer von Windows XP bereit sind, in näherer Zukunft auf Windows 7 umzusteigen. Zudem sträuben sich die meisten großen und mittelständischen Unternehmen ihre Verwaltung auf Windows 7 umzustellen. Mittels online-basierte Testversionen sollen diese für Microsoft essentiell wichtigen Kunden überzeugt werden. Die Entwicklung von Windows 8 hat bereits begonnen, der Nachfolger soll 2012 erscheinen.

Die Sparte Entertainment & Devices ist für die Entwicklung von Unterhaltungshardware und –software verantwortlich und war in den letzten Jahren einer der profitabelste Geschäftsbereiche von Microsoft. Von 2001 bis 2006 produzierte der Konzern die Spielekonsole Xbox, die weltweit 22 Millionen Mal verkauft wurde. Der Nachfolger Xbox 360 (seit 2005 im Handel) ist ein ähnlicher Erfolg. Im Februar 2010 setzte sich Microsoft erstmals von der Konkurrenz auf dem Konsolenmarkt ab. Mit 422,000 in jenem Monat verkauften Exemplaren wurde die Xbox 360 erstmals zur Nummer Eins auf dem Konsolenmarkt. Im Zuge der Einführung der dünneren "Xbox Slim" im Juni 2010 wiederholte sich dieser Erfolg und es wurden zum zweiten Mal innerhalb eines Monats mehr Exemplare der Xbox verkauft als von Nintendos "Wii". Die kostenpflichtige Onlinefunktion "Xbox Live" hat sich derweil ähnlich gut entwickelt. Mittels "Xbox Live" können User online mit anderen Xbox-Besitzern spielen und Serienfolgen, Filme und Extra-Content für Xbox-Spiele erwerben. Im Juli 2010 wurden erstmals die Umsatz-Schallmauer von einer Milliarde US-Dollar durchbrochen. Damit ist "Xbox Live" neben "World of Warcraft" die einzige Online-Gaming-Plattform die nennenswerte Profite erwirtschaftet.

Die herausragende Stellung auf dem Konsolenmarkt könnte weiter ausgebaut werden, insbesondere wenn Microsoft zum Weihnachtsgeschäft 2010 die Kamera für die Xbox 360 veröffentlicht. Das gemeinsam mit dem israelischen Start-Up 3DV Systems entwickelte Gerät "Kinect" soll dem Konkurrenten Nintendo Marktanteile streitig zu machen, dessen Wii-Konsole auf Kameratechnologie beruht. Erste Bilder der Kamera, die fähig ist, die Spieler dreidimensional im Raum zu lokalisieren und deren Stimmen zu erkennen, verheißen nicht weniger als eine erneute Revolution der Videospielwelt. Im Gegensatz zur Wii brauchen Kinect-Spieler keinen Controller in den Händen zu halten, sondern können die Spiele mit ihren Händen bzw. ihrem Körper steuern. Damit soll die letzte Schranke fallen, die Menschen bisher davon abgehalten hat, Videospiele zu spielen. Analysten der davon aus, dass "Kinect" den Umsatz von Microsoft im ersten Jahr des Erscheinens um bis zu zwei Milliarden US-Dollar erhöhen wird.
2006 wurde zudem die In-Game-Werbeagentur Massive übernommen, die Werbebotschaften in Videospielen platziert.

Um mit Apple’s iPod zu konkurrieren, entwickelte Microsoft den (in Europa bisher nicht erhältlichen) Zune-Player, der mit allen Windows-Computern und der Xbox 360 kompatibel ist. Die Verkaufszahlen von Zune reichen bisher bei weitem nicht an Apples Verkaufsschlager heran.
Das Sorgenkind des Entertainment & Devices-Segment ist die Mobilsparte. Das Handy-Betriebssystem Windows Mobile hat bisher nur einen geringen Marktanteil von weniger als sieben Prozent (erstes Quartal 2010). Das gemeinsam mit Verizon Wireless hergestellte Mobiltelefon "Kin" entwickelte sich zu einer der desaströsesten Reinfälle der Konzerngeschichte: Konzipiert als Handy für die Social-Networking-Generation verschlang das Geräte Entwicklungskosten von einer Milliarde US-Dollar nur um sechs Wochen nach Verkaufsstart wieder vom Markt genommen zu werden. Derzeit begründen sich die Hoffnungen, doch noch Fuß im Mobilsektor zu fassen, auf der neuesten Version des Betriebssystems Windows Mobile 7, dass im Oktober 2010 erscheinen soll.

Microsoft Online Services ist das Segment, in dem alle Onlineaktivitäten von Microsoft zusammengefasst sind.

Anzeigen/Werbung

Microsoft AdCenter
Ähnlich wie Google AdWords basiert das Microsofts Anzeigensystem sowohl auf dem Maximalbetrag, den ein Werbekunde pro User-Klick bezahlen möchte (PPC – „pay per click“-Verfahren) und der Rate, die anzeigt, wie oft eine Anzeige neben den Suchergebnissen von MSN Search gezeigt wurde (CTR – „Click-trough rate“)

Suchfunktionen

Bing

In Zukunft will sich Microsoft verstärkt um sein Suchmaschinen-Segment kümmern. CEO Ballmer hat angekündigt, langfristig die Vorherrschaft von Google in diesem Markt brechen zu wollen. So will das Unternehmen künftig jedes Jahr zwischen einer und zwei Milliarden US-Dollar in die Weiterentwicklung der Anfang Juni gestarteten neuen Suchmaschine Bing investieren. Bing ersetzt damit die erfolglosen Vorgänger Windows Live und MSN Search, die sich nie gegen die Suchmaschinen von Google und Yahoo durchsetzen konnten. Der Name Bing wurde gewählt, um das Geräusch eines erfolgreichen Fund onomatopoetisch zu repräsentieren. Kritiker unken jedoch bereits, Bing sei ein Akronym für "But It's Not Google".

Im Rahmen einer Partnerschaft mit Yahoo wird Bing ab 2010 für alle Yahoo-Seiten die Suchtechnologie bereitstellen. Yahoo hat dagegen seine eigene Suchmaschine eingestellt. Microsoft will sich von Google abgrenzen, indem es Bing als "Entscheidungs-Maschine" promotet, deren Funktionen über eine herkömmliche Suchmaschine hinausgeht. So integriert Bing unter anderem Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und foursquare in seine Suche. Unter dem Bing-Label werden alle ehemaligen Such-Applikationen und Social Networking-Funktionen von MSN/Windows Live zusammengefasst (Bing Video, Bing Shopping, Bing Groups, Bing Maps etc.). Bing konnte laut ComScore im Zuge der Kooperation mit Yahoo seinen Marktanteil inzwischen auf 12,7 Prozent erhöhen (Marktanteil von Google: 62,6 Prozent, Stand Juni 2010). Bei den Zahlen ist allerdings Vorsicht angebracht:  Das Internet-Marktforschungsinstitut ComScore will seine Datenerhebungstechniken modifizieren, da Googles Konkurrenten (darunter auch Bing) mittels automatisierter Suchanfragen auf ihren Webauftritten die Zahlen künstlich erhöht haben sollen.


Kommunikation

Windows Live Messenger
Nach dem Yahoo! Messenger das populärste Messengerprogramm der Welt und Zugpferd von MSN. MSN ist zum Synonym für den MSN Messenger geworden.

Windows Live Hotmail
Weltweiter Marktführer im Webmail-Segment. Beinhaltet einen Gigabyte an Speicher für Emails. Im Oktober 2009 wurden etwa zehntausend Hotmail-User Opfer einer Phishing-Kampagne, indem ihre Hotmail-Adressen inklusive der Passwörter auf einer Website veröffentlicht wurden.


Web 2.0-Produkte:

MSN Games
Spiele-Sektion von MSN. Benutzer können Spiele herunterladen oder online mit anderen spielen.

Windows Live Spaces
Blogging und Social Networking Portal.

Engagement in Deutschland

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Microsoft ist global gesehen in elf „Areas“ aufgeteilt. Die Bedeutung die dem deutschen Geschäft zukommt, äußert sich darin, dass Deutschland eine eigene solche „Area“ bildet. Der deutsche Markt gilt als der viertgrößte Microsoft-Markt weltweit. Direkt ins Hauptquartier nach Redmond, Washington berichtet Microsofts deutscher Geschäftsführer Achim Berg. Der ehemalige Telekom-Manager, der für das Festnetzgeschäft des Telekommunikationsunternehmens verantwortlich war, beerbte Anfang 2007 Jürgen Gallmann. Berg ist studierter Informatiker, der von sich behauptet, Microsofts Programme und Anwendungen selbst zu testen. Vorgänger Gallmann verließ die Microsoft Deutschland GmbH im Streit und kritisierte die starke Einmischung der Muttergesellschaft in das deutsche Tagesgeschäft.

Seit August 2004 ist Dr. Dorothee Ritz als Country Manager OSG Germany bei Microsoft Deutschland tätig. Sie ist für sämtliche Geschäftsaktivitäten von MSN in Deutschland verantwortlich. Ritz, die als Juristin im Bereich Online-Strafrecht promoviert hat, ist eine Brancheninsiderin und Expertin. Vor ihrem Engagement bei MSN war sie unter anderem bei der Bertelsmann AG tätig, wo sie AOL Europe mitbegründete, wechselte später in die Geschäftsführung von AOL Australien und übernahm außerdem für Bertelsmann in London die weltweite Umsetzung der strategischen Marketing-Allianzen mit AOL Time Warner, Telefonica, Terra Lycos Inc. und Lycos Europe mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Milliarde US-Dollar.

Engagement in China

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Im Zuge des von Konkurrent Google verkündeten (jedoch nicht in die Tat umgesetzten) Rückzugs aus China, äußerte Microsoft-Chef Ballmer, dass sein Unternehmen nicht im entferntesten daran denke, den chinesischen Markt zu verlassen. Stattdessen will das Unternehmen den geringen Marktanteil von Google in China ausnutzen, um dort mit seiner neuen Suchmaschine Bing Fuß zu fassen.

Microsoft sieht in der Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung kein moralisch-ethisches Problem und betont nur die örtlichen Gesetze zu respektieren, wie es das in jedem anderen Land tut. Zudem ist Microsoft auf die Kooperation der chinesischen Behörden angewiesen, um die massive Software-Piraterie in China einzudämmen, die die Profitabilität von Windows und Office bedroht. Ein weiteres Problem für Microsoft ist die chinesischen Sprache. Da Bing auf chinesisch - je nach Betonung - entweder "krank", "kalt" oder "Pfannkuchen" bedeutet, musste Microsoft den Namen in "bi ying" ändern ("antworten müssen").

Aktuelle Entwicklung

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2009 wurde Microsoft mit voller Wucht von der Finanzkrise getroffen. Um jährlich 1,5 Milliarden US-Dollar einzusparen, wurden zwischen Januar 2009 und Februar 2010 mehr als 5000 Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Die Rekordumsätze und Gewinne aus dem letzten Quartal des Kalenderjahres 2009 sind das direkte Ergebnis von Einsparungen von Gehaltskosten. Der Konzern, der im Frühjahr 2010 in der Börsenberwertung erstmals hinter Konkurrent Apple zurückfiel, präsentierte jedoch im Sommer 2010 im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 Rekordumsatzzahlen. Vorraussetzung waren dafür die Absatzzahlen der Hardware-Produzenten Intel, Dell und HP, die im zweiten Quartal 2010 22 Prozent mehr PCs verkauft haben. Viele Unternehmen entsorgten ihr veraltetes Computer-Equipment und ersetzten es durch neue PCs - eine Entwicklung von der Microsoft durch die Lizensierung seiner Betriebssysteme (insbesondere Windows 7) profitierte.

Steve Ballmer erklärte für die kommenden Jahre eine "new efficiency" zum Leitmotiv des Konzerns. Das Forschungsbudget des Unternehmens wurde im Oktober 2009 bis auf weiteres auf 9,5 Milliarden US-Dollar beschränkt - zwar noch immer das größte der Welt, aber für Microsoft-Verhältnisse eher gering. Seit Juni 2009 werden nur noch die Rechnungen von Mitarbeiter-Handys von Microsoft beglichen, die ein Windows Mobile-Betriebssystem installiert haben. Es gilt inzwischen als größtes Tabu für Microsoft-Angestellte in Gegenwart von Steve Ballmer sein iPhone zu zücken. Ballmer erklärte jüngst bei einem öffentlichen Auftritt, sein Vater hätte früher für den Autohersteller Ford gearbeitet und selbstverständlich auch selbst einen Ford gefahren. Gleiches erwarte er von seinen Angestellten, von den Berichten zufolge dennoch mehr als 10,000 heimlich ein iPhone benutzen.

Ein weiterer Schwerpunkt soll in den nächsten Jahren auf Cloud Computing liegen. So sollen Microsofts wichtigste Produkte - Office und Windows - Schritt für Schritt zu onlinebasierten Anwendungen umfunktioniert werden. Konkurrenz ist in den letzten Jahren auf diesen Feldern durch Google erwachsen, das diese Strategie mit dem Betriebssystem Google Chrome OS und dem weitaus günstigeren Google Apps bereits verfolgt. Die Fokussierung auf Cloud Computing bietet Steve Ballmer die Möglichkeit, endlich aus den übergroßen Fußstapfen von Bill Gates zu treten, der in den 1990er Jahren bekanntlich die Möglichkeiten des Internets völlig falsch einschätzte. 

Zudem konnten Anfang 2010 zwei wichtige institutionelle Hürden für den künftigen Erfolg von Microsoft aus dem Weg geräumt werden. Im Februar genehmigten US-amerikanische und europäische Regulierungsbehörden die Kooperation mit Yahoo im Suchmaschinenbereich. Außerdem beendete Microsoft seinen jahrelangen Rechtsstreit mit der Europäischen Union in Bezug auf die Quasi-Monopolstellung des Browsers Internet Explorer. Die EU-Wettbewerbsbehörde und Microsoft einigten sich auf eine Einstellung des Verfahrens, unter der Bedingung, dass Microsoft 1,7 Milliarden Euro Strafe zahlt. Zudem werden die Windows-User künftig mittels Pop-Up-Fenster gefragt, welchen der zahlreichen erhältlichen Browser sie benutzen und installieren möchten. Um die Politik künftig für sich zu gewinnen gab Microsoft allein im ersten Quartal 2010 1,7 Millionen US-Dollar für Lobbying in Washington aus. So setzt sich das Unternehmen vehement für ein Gesetz ein, dass elektronische Krankenakten von Patienten vorsieht. Entsprechende Technologie möchte Microsoft an Krankenhäuser und Kommunen verkaufen. Außerdem setzt sich Microsoft für eine Liberalisierung der Visa-Politik der USA ein, da der Konzern noch mehr ausländische Mitarbeiter fest einstellen möchte.

News

23.11.09 / News Corp. Ltd., Microsoft Corporation/MSN, Google Inc.

Microsoft und News Corp. wollen sich gegen Google verbünden

Der Medienkonzern News Corp. und Microsoft verhandeln nach Medienberichten derzeit über eine Kooperation. Demnach sollen Inhalte aus dem Medienimperium von Rupert Murdoch zukünftig nicht mehr bei der Google-Suche auftauchen,...

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05.08.09 / Yahoo! Inc., Microsoft Corporation/MSN, Google Inc.

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Im Zuge der Kooperation von Microsoft und Yahoo bei der Internet-Suche werden mindestens 400 Yahoo-Mitarbeiter zum Software-Konzern Microsoft wechseln. Dies gab Yahoo in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC...

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30.06.09 / Microsoft Corporation/MSN, eBay Inc.

Studie: Fast 70 Prozent der Deutschen nutzen das Internet

69,1 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen das Internet. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsunternehmens TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 durchgeführt hat. Laut...

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