46. Yahoo! Inc.

Umsatz 2014: $ 4,618 Mrd. (€ 3,476 Mrd.)

Überblick

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Im Januar 1994 von Jerry Yang und David Filo gegründet, betreibt Yahoo! heute ein Onlineportal mit einer Fülle von Produkten und Dienstleistungen. Nachdem die eigene Suchmaschine zeitweise eingestellt wurde und im Rahmen einer Partnerschaft auf die Suchtechnologie von Microsoft zurückgegriffen wurde, wandelte das Management Yahoo in einen onlinebasierten Medienkonzern um. Kritiker sehen Yahoo wegen der unklaren Ausrichtung seit Jahren in einer Identitätskrise. 43 Millionen Menschen besuchen monatlich allein das Webportal Yahoo.com (Stand Juni 2016) und weitere hundert Millionen sind auf weiteren Yahoo-Seiten und Blogs aktiv.

Basisdaten

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Hauptsitz:
Yahoo! Inc.   
701 First Avenue, Sunnyvale CA 94089 
Telefon: 001-408-349-3300
Telefax: 001-408-349-3301
Internet: www.yahoo.com

Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. – 31.12.
Gründungsjahr:  Januar 1994

Tab. I: Ökonomische Basisdaten
20152014201320122011201020092008200720062005
Umsatz (in Mio. $)4.9684.6184.6804.9874.9846.3246.4607.2086.9706.4265.258
Gewinn (Verlust)  (in Mio. $)(4,748)1435905668001.244605598695751959
Aktienkurs (in $, Jahresende)33,2650,5140,4419,916,1316,6316,7811,9523,264037
Beschäftigte

10.400

12.50012.20011.70014.10014.00013.90013.60014.30011.4009.800

Geschäftsführung

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Management

  • Marissa Mayer, Chief Executive Officer
  • Ron Bell, General Counsel & Secretary
  • Adam Cahan, Senior Vice President of Mobile and Emerging Products
  • Ken Goldmann, Chief Financial Officer
  • David Filo, Co-Founder & Chief Yahoo
  • Laurie Mann, Senior Vice President, Search Products
  • Jeff Bonforte, Senior Vice President, Communications Products
  • Jay Rossiter, Executive Vice President, Platforms
  • Rose Tsou, Senior Vice President, Asia Pacific
  • Lisa Utzschneider, Senior Vice President, Americas Sales
  • Bryan Power, Senior Vice President, Human Resources
  • Ian Weingarten, Senior Vice President, Corporate Development & Partnerships
  • Simon Khalaf, Senior Vice President, Publisher Products
  • Enrique Munoz Torres, Senior Vice President, Product & Engineering, Advertising and Search
  • Martha Nelson, Senior Vice President, Global Editor-in-Chief
  • Debra Berman, Senior Vice President, Marketing

 

Aufsichtsrat

  • Tor Braham, Deutsche Bank
  • Eric Brandt, Broadcom Corporation
  • David Filo, Yahoo
  • Catherine Friedman, Morgan Stanley
  • Eddy Hartenstein, Tribune Publishing
  • Richard Hill, Novellus Systems
  • Marissa Mayer, Yahoo
  • Maynard Webb, Webb Investment Network
  • Thomas J. McInerney, IAC
  • Jeffrey Smith, Starboard Value
  • Jane E. Shaw, Intel

Geschichte und Profil

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Anfang der neunziger Jahre trafen sich die beiden Studenten Jerry Yang und David Filo auf dem Universitätsgelände in Stanford. Eine folgenschwere Begegnung, wie sich später herausstellen sollte.
Yang, ein Taiwanese, kam mit 10 Jahren in die USA. Er lernte in Rekordzeit die englische Sprache und wurde aufgrund seines diplomatischen Geschicks schon bald Schulsprecher seiner High School. Später bekam er ein Stipendium für die Stanford University und begann Jura und Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Seinen Abschluss machte er jedoch als Elektroingenieur. Während dieser Zeit arbeitete er in der Universitätsbibliothek, wo er ein verbessertes Verfahren zur Systematisierung des Bücherbestands entwickelte.
Filo, bereits mit einem Abschluss für Technische Informatik der Universität Tulane in New Orleans ausgestattet, freundete sich mit Yang auf dem Campus an. Die Studienveranstaltungen, die sie besuchten, langweilten sie, und so wandten sie mehr Zeit darauf auf, im noch jungen Internet zu surfen als sich auf ihr Studium zu konzentrieren.

Im Januar 1994 erschufen Yang und Filo eine Website mit dem Namen „Jerry’s Guide To The World Wide Web“, ein hierarchisch angelegtes Verzeichnis anderer Websites. Die beiden Studenten wussten, dass ein enormer Bedarf innerhalb der Internet-Community bestand, einen einzigen Ort im Netz zu haben, um geeignete Websites zu finden. Die Doktoranden entwickelten also eine Navigationshilfe, um die rasant wachsende Anzahl von Internetseiten des Webkatalogs in Kategorien zu ordnen.

Drei Monate später wurde „Jerry’s Guide To The World Wide Web“ in “Yahoo!” umbenannt. Laut Aussage von Yang und Filo wurde der Name aus drei Gründen gewählt. Ursprünglich bedeutet Yahoo! “rau, unverfälscht, grob“. Außerdem ist „Yahoo!“ eine Abkürzung für „Yet Another Hierarchical Officious Oracle“. Eine weitere Inspiration für die Namensgebung war Yangs regelmäßiger Ausruf „Yahoo!“ (zu Deutsch etwa: „Juhu!“), immer wenn er eine neue Website entdeckt hatte, die er seinem Verzeichnis hinzufügen konnte. Da bereits ein Anbieter von Barbecue-Soße das Copyright auf den Namen hatte, wurde ein Ausrufezeichen hinzugefügt.

Rasch verzeichnete die neue Suchmaschine eine Million Anfragen von über 100.000 Benutzern. 1995 wurde Yahoo! offiziell gegründet. Im März desselben Jahres wurde Yahoo! in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Mitte August 1995 begann man erstmals Anzeigen auf der Internetseite zu präsentieren. Ebenfalls 1995 wurde Tim Koogle erster CEO von Yahoo!. 1996 ging Yahoo! an die Börse. Yang und Filo wurden nicht nur über Nacht zu Multimillionären, sondern auch Prototypen des modernen Geschäftsführers - als junge, anti-korporative Unternehmer, die in Jeans das Büro betraten und bis spät in die Nacht barfuss auf Augenhöhe mit den Angestellten arbeiteten.

Ausgestattet mit Risikokapital von Sequoia Capital, das später auch den Konkurrenten Google Starthilfe gab, sowie Reuters Ltd. und der japanischen Investmentfirma Softbank folgte eine weltweite Expansion des Erfolgsmodells. So wurden bis 2000 schrittweise die nationalen Märkte von Deutschland, Japan, Großbritannien, Japan, Frankreich (jeweils 1996), Singapur, Australien, Korea, Dänemark, Norwegen, Schweden (jeweils 1997), Italien, Spanien (jeweils 1998), China (1999), Argentinien, Indien, Kanada (jeweils 2000) mittels in der jeweiligen Landessprache verfasster Portale erschlossen.

Bald nach dem Börsengang wurde Yahoo! von einer bloßen Suchmaschine in ein Web-Portal umgewandelt. Dieses geschah größtenteils durch die Akquirierung anderer internetbasierter Dienstleistungsfirmen. Bezeichnend für die Abkehr von Yahoo! von einer reinen Suchmaschine hin zu einer multimedialen Entertainment-Plattform war ein Abkommen, das Yahoo! und Konkurrent Google im Jahr 2000 unterzeichneten. Dieses Abkommen besagte, dass auf der Homepage von Yahoo! getätigte Suchanfragen künftig von der Google-Suchmaschine bearbeitet würden. Diese Zusammenarbeit wurde im Jahr 2004 beendet. Yahoo! benutzt fortan wieder seine eigenen Suchalgorithmen.

Nach sechs sehr erfolgreichen Jahren geriet Yahoo! 2001 jedoch in seine erste große Krise. Andere Internet-Dienstleiter und Web-Portale, insbesondere Google, drangen schrittweise in das von Yahoo! besetzte Marktsegment der Online-Suche ein. War Anfang 2000 eine Yahoo!-Aktie noch 235 $ wert, sank der Wert auf 11 $ pro Aktie im August 2001.

2004 beendete Koogles Nachfolger Terry Semel die Partnerschaft mit Google im Suchmaschinensegment und verbesserte die eigene Suchtechnologie. Das Upgrade der Suchmaschine war aber weniger ein Resultat der Innovationskraft der eigenen Ingenieure, sondern erfolgte vielmehr durch die Akquisition von Inktomi, Overture Services Inc., von deren Filialen AltaVista und AlltheWeb.  

Mit dem Kauf von Flickr, einem digitalen Photo-Portal und blo.gs, einem Weblog-Forum, dem Launch von Yahoo! 360° (inzwischen wieder eingestellt) und Yahoo! Music wurde im Jahr 2005 auf die Web 2.0-Revolution reagiert. Erneut wurde hier die Handschrift des zweiten CEO Terry Semel sichtbar, der sich offenbar der Techniken bediente, die er bei  Warner Music kennen gelernt hatte. Zu erwähnen ist auch der eine Milliarde Dollar teure Einstieg beim chinesischen Online-Händler Alibaba. Der Wert der Alibaba-Anteile sollte sich in den nächsten zehn Jahren verfielfachen und sogar letzlich den Wert des Kerngeschäfts von Yahoo übersteigen. Gerügt wurde Yahoo indes für sein Engagement in China. Der Journalist Shi Tao wurde 2006 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er eine regimekritische Email über sein Yahoo Mail-Account an eine Nicht-Regierungsorganisation verschickt hatte. Verschiedene Zeitungen berichteten, dass Yahoo direkt mit der chinesischen Regierung zusammengearbeitet habe, um die Festnahme zu ermöglichen.

Im Februar 2008 erschütterte Microsoft mit einem 45 Milliarden US-Dollar schweren Übernahmeangebot für Yahoo! die gesamte Internetbranche. Der Software-Riese versprach sich vom Aufkauf von Yahoo! Synergieeffekte, die jährlich eine Milliarde US-Dollar an Einsparungen bringen könnten und die führende Stellung von Google auf dem Online-Anzeigenmarkt beeinträchtigen würde. Die Reaktion von Google ließ nicht lange auf sich warten. In seinem Blog bezeichnete David Drummond, „Chief Legal Officer“ des Suchmaschinen-Marktführers, die Offerte von Microsoft als feindliche Übernahme, die die Offenheit und die Freiheit des Internets bedrohe. Außerdem warnte er davor, dass Microsoft auf dem besten Weg sei, eine ähnliche Monopolstellung im Internet zu erreichen, wie sie der Konzern bereits in Bezug auf Betriebssystemen von Computern etabliert hätte.

Der Microsoft-CEO Steve Ballmer hatte sich schon in den Jahren 2006 und 2007 mit dem damaligen Yahoo!-Manager Terry Semel getroffen, um eine Übernahme zu diskutieren. Damals setzte sich jedoch Nachfolger von Semel, Yahoo!-Gründer Jerry Yang vehement gegen den Aufkauf seines Unternehmens ein. Es war wohl vor allem Yang zuzuschreiben, dass die Übernahme gestoppt wurde, für die Microsoft sogar bereit war, einen Kredit aufzunehmen und sich mit rund 23 Milliarden US-Dollar zu verschulden. Die Ablehnung der Offerte wurde nicht von allen Beteiligten begrüßt. Zehn Tage nach der Zurückweisung verklagten zwei in Detroit ansässige Rentenfonds, die unter anderem auf Basis von Yahoo!-Aktien operierten, den Konzern und seinen Vorstand. Der Vorwurf der Klage lautete, dass Yahoo! unverantwortlich mit seinen Aktionären umgegangen sei, indem das Übernahmeangebot abgelehnt wurde.

Ende Juli 2009 kam es dann doch noch zur Kooperation zwischen Microsoft und Yahoo. In Rahmen der Anfang 2010 gestarteten Zusammenarbeit werden die Suchanfragen auf Yahoo-Seiten von Microsofts neuer Suchmaschine Bing bearbeitet. Beide Unternehmen versprachen sich von der Zusammenarbeit eine Aufwertung ihres Werbegeschäfts.

Angesichts der mäßigen Ergebnisse und einem Exodus an Führungskräften wurde Yangs Nachfolgerin an der Spitze von Yahoo, Carol Bartz, im September 2011 nach nur anderthalb Jahren wieder entlassen. Ihr wurde vorgeworfen, die Marke Yahoo nicht eindeutiger zu definieren und auf Gewinn- und Umsatzrückgänge nur mit Massenentlassungen reagiert zu haben. Die stagnierende wirtschaftliche Situation hatte Yahoo inzwischen zu einem Übernahmekandidaten gemacht. Doch es kam noch schlimmer: Bartz Nachfolger Scott Thomson musste Anfang 2012 wieder gehen, weil er seinen Lebenslauf manipuliert und einen nicht vorhandenen Abschluss in Computerwissenschaft vorgetäuscht hatte. Nachfolgerin wurde die ehemalige Google-Führungskraft Marissa Meyer. Doch die Vorschlusslorbeeren halfen nichts: nach vier Jahren Amtszeit, in den Mayer unter anderem durch Zukäufe (tumblr) und eigenproduzierten TV-Serien ("Community) vergeblich versuchte, das Ruder herumzureissen, wurde Yahoo im Frühjahr 2016 offiziell zum Verkauf angeboten.

Management

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Marissa Mayer, die bei Google u.a. für die Bereiche "Search" und "Local" verantwortlich war, leitet seit Sommer 2012 die Geschicke von Yahoo. Einen positiven Umschwung bei Yahoo konnte auch Mayer nicht herbeiführen. Ehemalige Untergebene von Mayer bezeichnen die 37-jährige abwechselnd als erfolgsbesessene Visionärin oder tyrannische Chefin, der es an zivilisierten Umgangsformen mangelt. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war die Abwerbung von Google's ehemaligen DoubleClick-Chef Henrique Del Castro, der nach wenigen Monate wieder gefeuert wurde. Viele langjährige Yahoo-Mitarbeiter reagierten mit Unverständnis darauf, als Mayer im Frühjahr 2013 das Arbeiten von zu Hause verbot. Für sowohl Bewunderung als auch für Kopfschütteln sorgten Mayers regelmäßige Selbstinszenierungen in Hochglanz-Modemagazinen. Es ist unklar, was mit Mayer passiert, nachdem Yahoos Kerngeschäft verkauft ist. Entweder sie verlässt das Unternehmen sofort (und wird dafür mit einer Millionen-Abfindung bedacht) oder sie steht dem neuen Management in der Übergangsphase als Ratgeberin zur Seite. Welcher der Interessenten (siehe Aktuelle Entwicklung) den Zuschlag für Yahoo bekommen wird, darüber hat Mayer längst kein Einfluss mehr. Das Unternehmen wird nach einer Revolte von activist investors de facto mittlerweile von Bänkern geleitet.

Geschäftsfelder

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Einst das Kernprodukt von Yahoo, wurde die eigene Suchtechnologie im Rahmen der Partnerschaft mit Microsoft's Bing 2009 de facto eingestellt (seit einem weiteren Abkommen von Oktober 2015 können Yahoo User auch Google-Ergebnisse abrufen). Heute hat Yahoo Search nur noch einen globalen Markanteil von weniger als acht Prozent (Stand Juni 2016). Die User, die noch mit Yahoo das Internet durchforsten, bekommen Anzeigen vom Werbetool Yahoo Gemini Search zu sehen.
Die wichtigsten Yahoo-Applikationen sind nach wie vor der Emaildienst Yahoo Mail und Yahoo Messenger. Yahoo Mail verfügt noch über Millionen von Nutzern, die ihre erste Emailadresse in den 1990er Jahren angelegt haben und deshalb nach wie vor täglich. das Portal Yahoo.com besuchen. Yahoo stellte Anfang 2016 den Großteil seines digitalen Medienangebots ein. Die Kanäle Food, Health, Parenting, Makers, Travel, Autos und Real Estate werden wegen Einsparungen nicht mehr weitergeführt. Die populären Seiten News, Finance, Tech, Sports und Lifestyle bleiben hingegen bestehen. Prominentes Gesicht vom Nachrichtenportal Yahoo News ist die ehemalige CBS Moderatorin Katie Couric. Um den Gesamttraffic zu erhöhen übernahm Yahoo 2016 für 1,1 Milliarden US-Dollar 2013 das Blog-Netzwerk tumbler.

Aktuelle Entwicklungen

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Ende 2015 began der Auflösungsprozess bei Yahoo. Drei Aktionärsgruppen forderten den Yahoo-Aufsichtrat in Strategiepapieren zu einem Kurswechsel auf. Die drastischen Umbaumaßnahmen wollte dabei SpringOwl Asset Management: Beurlaubung von Mayer, Kosteneinsparungen von jährlich zwei Milliarden Dollar und die Entlassung von 9.000 der rund 12.000 Mitarbeiter. Der Plan beinhaltete außerdem den Verkauf der Unternehmenszentrale in Sunnyvale und die Eliminierung sämtlicher Gratisleistungen wie kostenlose Mahlzeiten oder anderer Dienste.

Im Februar 2016 wurde schließlich ein Bieterverfahren für den Verkauf des Kerngeschäfts von Yahoo eröffnet. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählen hierbei Verizon, das Yahoo gerne mit AOL verknüpfen will, AT&T, ein Konsortium bestehend aus der Kreditfirma QuickenLoans und Warren Buffett's Berkshire Hathaway Gruppe sowie diversen private equity Gruppen. Die Maßnahmen von Marissa Mayer, den Abstand auf Facebook und Google zu verringern, haben nicht gefruchtet. Aufwändige Relaunches der Yahoo-Dienste, etwa der mit Schwierigkeiten behaftete Neustart von Yahoo Mail, kostspielige Übernahmen von StartUps (Mayer kaufte insgesamt 53 Unternehmen für 2,8 Milliarden US-Dollar) und der desaströse Einstieg in den Streamingsektor führten zu hohen Abschreibungen während der Umsatz in den ersten Quartalen 2016 weiter zurückging.

Weiterführende Literatur

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  • Nicholas Carlson, 2015: Marissa Mayer and the Fight to Save Yahoo! New York: Twelve.

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Comcast
  2. Google Inc.
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Viacom Inc./CBS Corp.
  7. Time Warner Inc.
  8. Sony Entertainment
  9. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  10. Apple Inc.
  11. Cox Enterprises Inc.
  12. Liberty Media Corp./Liberty Interactive
  13. Dish Network Corporation
  14. Vivendi S.A.
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Thomson Reuters Corporation
  17. Facebook, Inc.
  18. Rogers Comm.
  19. The Hearst Corporation
  20. Microsoft Corporation
  21. Lagardère Media
  22. RELX Group
  23. Charter Comm. Inc.
  24. Bloomberg L.P.
  25. ARD
  26. Pearson plc
  27. Advance Publications
  28. BBC
  29. Baidu Inc.
  30. Globo Communicação e Participações S.A.
  31. The Naspers Group
  32. Cablevision Systems Corp.
  33. iHeart Media
  34. Nielsen Holdings plc
  35. Discovery Communications
  36. Nippon Hoso Kyokai
  37. Fuji Media Holdings, Inc.
  38. Grupo Televisa
  39. Gannett Co. Inc.
  40. Netflix
  41. Nintendo Company Ltd.
  42. S&P Global
  43. ITV plc
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Shaw Communications
  46. Yahoo! Inc.
  47. Mediaset SpA
  48. Asahi Shinbun Company
  49. Activision Blizzard Inc.
  50. Electronic Arts
  51. Axel Springer SE
  52. Amazon.com Inc.
  53. ProSiebenSat.1 SE
  54. France Télévisions S.A.
  55. Graham Holdings Company
  56. Bonnier AB
  57. Nippon Television Holdings
  58. Shanghai Media Group
  59. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  60. Quebecor Inc.
  61. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  62. Time Inc.
  63. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  64. IAC/InterActiveCorp.
  65. Daily Mail & General Trust plc
  66. Bauer Media Group
  67. Univision Communications
  68. Tribune Co./Tribune Publishing
  69. China Central Television
  70. TF1 S.A.
  71. Bandai Namco Holdings Inc.
  72. ZDF
  73. Scripps Networks Interactive
  74. Lions Gate Entertainment Corporation
  75. Hunan Broadcasting System
  76. AOL
  77. Sanoma Group
  78. Schibsted Media Group
  79. Modern Times Group
  80. Georg von Holtzbrinck GmbH
  81. King Digital Entertainment plc
  82. Grupo Planeta
  83. Scholastic Corporation
  84. Egmont Group
  85. Jiangsu Broadcasting Corporation
  86. Ubisoft Entertainment
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. Grupo PRISA
  89. NOS
  90. SRG SSR
  91. De Agostini Group
  92. Gazprom-Media
  93. RCS Media Group
  94. Seven West Media Ltd.
  95. GungHo Online Entertainment
  96. New York Times Company
  97. Mondadori Group
  98. China Publishing Group
  99. Meredith Corporation
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