7. Time Warner Inc.

Umsatz 2014: $ 27,359 Mrd. (€ 20,594 Mrd.)

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Überblick

Der US-amerikanische Medienkonzern Time Warner ist seiner heutigen Funktion das Resultat zahlreicher Fusionen und Ausgliederungen. AOL, Time Warner Cable, der Time Inc.-Verlag - sie waren allesamt mal Teil des Unternehmens, das Ende der 1990er Jahre zum damals größten Medienkonzern der Welt avancierte. Heute besteht der Konzern im Wesentlichen aus einem großen Hollywood-Studio, Warner Bros., und einer Fernsehsparte zu der auch der Bezahlsender HBO gehört, der in den 1990er Jahren hauptverantwortlich für den qualitativen Quantensprung in Sachen TV-Serien war. Im Oktober 2016 einigte sich das Time Warner-Management mit dem Telekommunikationskonzern AT&T auf eine Übernahme. Mehr als 80 Milliarden Dollar wird AT&T für Time Warner bezahlen, sollten Regulierungsbehörden dem Deal zustimmen.

News

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05.09.16 / News Corp. Ltd., Time Warner Inc., Comcast Corp.

Medienkonzerne: Millionen für Clinton

Basisdaten

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Hauptsitz:
1 Time Warner Center, New York, NY 10019, USA
Telefon: 001-212-484-8000
Telefax: 001-212-489-6183
Internet: www.timewarner.com

Branche: Film, Fernsehsender (Free-TV, Pay-TV), TV-Produktion, Rechtehandel,

Rechtsform: Aktiengesellschaft (seit 1971)
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1922 (Time Inc.), 1923 (Warner Bros.)

Tab. I: Ökonomische Basisdaten
2015201420132012201120102009¹2008200720062005
Umsatz (in Mio. US-Dollar)28.11827.35929.79528.72928.97426.88825.78546.98446.48244.20043.652
Gewinn (Verlust) nach Steuern (in Mio. US-Dollar)*6.8655.9756.5996.1265.8645.4004.618(13.402)4.3876.6002.905
Aktienkurs (in US-Dollar, Jahresende)64,6785,0669,7237,8335,8931,9728,139,9816,5121,9317,44
Beschäftigte24.80025.60034.00034.00034.00032.00031.00087.00086.40087.90087.850

*Operating Income (Loss)
¹erstes Geschäftsjahr nach der Abspaltung von Time Warner Cable.

Geschäftsführung

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Management 

  • Jeffrey L. Bewkes, Chairman, Chief Executive Officer
  • Howard M. Averill, Executive Vice President & Chief Financial Officer
  • Paul T. Cappuccio, Executive Vice President & General Counsel
  • Olaf Olafsson, Executive Vice President , International and Corporate Strategy
  • Carol A. Melton, Executive Vice President, Global Public Policy
  • Gray L. Ginsberg, Executive Vice President, Corporate Marketing and Communications
  • Karen Magee, Executive Vice President, Global Public Policy

 

Board of Directors

  • Jeffrey L. Bewkes, Chairman and Chief Executive Officer, Time Warner Inc.
  • James L. Barksdale, Chairman and President, Barksdale Management Corporation
  • William P. Barr, Former Attorney Gerneral of the United States
  • Stephen F. Bollenbach, Former Co-Chairman and Chief Executive Officer, Hilton Hotels Corp.
  • Robert C. Clark, Distinguished Service Professor, Harvard University
  • Mathias Döpfner, CEO and Chairman Axel Springer AG
  • Jessica P. Einhorn, Dekanin Paul H. Nitze School of Advanced International Studies (SAIS), Johns Hopkins University
  • Carlos M. Gutierrez, Albright Stonebridge Group
  • Fred Hassan, Managing Director Healthcare bei Warburg Pincus 
  • Kenneth J. Novack, Senior Counsel, Mintz, Levin, Cohn, Ferris, Glovsky and Popeo, PC
  • Paul D. Wachter, CEO Main Street Advisors
  • Deborah C. Wright, Chairman, President and Chief Executive Officer, Carver Bancorp, Inc. und Carver Federal Savings Bank

Geschichte und Profil

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Time Inc. entstand 1922. Die Schulfreunde und späteren Kommilitonen in Yale, Henry Luce und Briton Hadden hatten schon eine Weile mit dem Gedanken gespielt, ein wöchentliches Nachrichtenmagazin auf den Markt zu bringen. 100.000 US-Dollar wollten sie von Investoren einsammeln, um diese damals revolutionäre Idee umzusetzen. Doch sie mussten mit 86.000 Dollar auskommen, die sie von 72 Geldgebern zusammenkratzten. Am 3. März 1923 war die erste Ausgabe von Time an den Kiosken. Der Erfolg war enorm. Es dauerte nicht lange bis weitere Zeitschriften folgten: die Foto-Illustrierte Life, das Wirtschaftsmagazin Fortune, das Tratschblatt People. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Time Inc. nicht nur der größte Magazinverlag der USA, sondern weltweit. Leidenschaftliche Schreibe statt nüchterner Stil war das journalistische Konzept für die Zeitschriften. Als Verleger Luce einmal wegen der mangelnden Objektivität seiner Blätter kritisiert wurde, meinte er: „Wir erzählen die Wahrheit so, wie wir sie sehen.“

Das Filmstudio Warner Brothers entstand 1923, also nur ein Jahr nach dem Time-Verlag. Trotz der zeitlichen Nähe hätten die Umstände kaum unterschiedlicher sein können. Time Inc. entstand in New York City, dem Zentrum der US-Wirtschaftselite. Ihre jungen Gründer waren stark mit dem Establishment verbunden. Warner Brothers öffnete seine Pforten hingegen in einem hinterwäldlerischen Vorort von Los Angeles, wo es außer Sonne damals nicht allzu viel gab: Hollywood. Als Söhne polnischer Immigranten war den vier Brüdern Harry, Albert, Jack und Sam Warner eine Universitätsausbildung nicht vergönnt. Fasziniert vom Zauber der Filmwelt – damals noch in Schwarzweiß und ohne Ton – mieteten sie sich am Sunset Boulevard billige Geschäftsräume, um ihre ersten Zelluloidwerke zu produzieren. Der Anfang war hart, doch 1927 gelang mit „The Jazz Singer“ der Durchbruch. Es war der erste Tonfilm der Geschichte. Jack Warner bezweifelte anfangs die Erfolgschancen. „Wer will schon Filme sehen, in denen gesprochen wird?“, war seine erste Reaktion, als ihm das Projekt präsentiert wurde. Er und seine Brüder rangen sich trotzdem durch, „The Jazz Singer“ zu produzieren. Sie sollten es nicht bereuen. Mit den Gewinnen konnten sie sich ein großes Grundstück in Burbank nördlich von Hollywood kaufen und dort endlich ein richtiges Filmstudio betreiben. Das Gelände ist bis heute in jedem Warner Brothers Film im Vorspann zu sehen. Anders als Metro-Goldwyn-Mayer konzentrierten sich die Warner Brothers nicht auf glamouröse Monumentalfilme, sondern auf weniger riskante Produktionen, vor allem Gangsterfilme und Liebesdramen. Das brachte zwar weniger spannende Schlagzeilen, unterm Strich aber gesunde Geschäftszahlen. Zudem gab es hin und wieder Überraschungserfolge wie „Casablanca“ (1942) oder „Der Exorzist“ (1973). In den 1950er und 1960er Jahren erweiterte Warner sein Geschäftsfeld auf die Fernsehfilm- und Schallplattenproduktion.

1969 kaufte der CEO von Kinney National Service, Steven Ross, Warner Brothers für 400 Millionen US-Dollar. Nach zwei Jahren wurde der Merger in Warner Communications umbenannt und  Ross läutete mit seiner Unternehmenspolitik eine neue Ära ein. So wird er von Tim Wu in „The Master Switch“ als das „erste Exemplar des neuen Archetyps eines großen Medienmoguls“ bezeichnet. Er gilt als Vorreiter für andere Firmen und Unternehmer wie Disneys Michael Eisner oder Barry Diller (Paramount). Das erste Medienkonglomerat umfasste in den 1980er Jahren unter Ross neben dem Filmstudio unter anderem den Comicverlag DC Comics, das Mad Magazine, den Videospieleentwickler Atari und das Fußballteam New York Cosmos.

Im Jahre 1989, mehr als 60 Jahre nach ihrer Gründung, entschlossen sich die amtierenden Chefs von Warner und Time zu einer Fusion. Die Idee eines so genannten „integrierten Medienkonzerns“ war geboren und sollte in den folgenden Jahren viele weitere Fusionen in der Branche inspirieren. Obwohl sieben Jahre nach dem Zusammenschluss noch immer nicht ersichtlich war, ob und wie das geplante Zusammenspiel zwischen Film, Musik und Print wirklich funktioniert, entschloss sich der damalige Konzernchef Gerald Levin zu einem weiteren Milliarden-Deal: Er kaufte 1996 die CNN-Gruppe von dessen Gründer Ted Turner für 8,5 Milliarden Dollar in Aktien. Der wegen seiner stark schwankenden Stimmungen oft als manisch-depressiv eingestufte Turner hatte im Jahre 1979 von Atlanta aus den ersten Sender gestartet, der rund um die Uhr Nachrichten zeigte. Anfangs wegen der ständigen Versprecher seiner jungen Korrespondenten als „Chicken Noodle Network“ verlacht, mauserte sich Turners „Cable News Network“ in wenigen Jahren zur weltweiten Autorität für Nachrichten. Der Clou dabei: Auch dieses Geschäftsmodell funktionierte. Das bislang wenig profitable Genre der TV-Nachrichten brachte erst Turner und dann Time Warner satte Gewinne ein.

Am 10. Januar 2000 erfuhr die Welt, dass Levin mit dem CNN-Kauf seinen Appetit noch immer nicht gestillt hatte. Der Manager überraschte die Öffentlichkeit mit der Ankündigung, dass Time Warner mit dem Internetanbieter AOL verschmelzen werde. Der weltgrößte Betreiber klassischer, „alter“ Medien vereinte sich mit dem erfolgreichsten Spieler der digitalen, „neuen“ Medien. Betäubt vom Internetfieber der Börse feierte die Welt die Fusion damals als Meilenstein für die endgültige Transformation der Old in eine New Economy. Dass nach den Fusionskonditionen die AOL-Aktionäre 55 Prozent des gemeinsamen Giganten „AOL Time Warner“ halten würden, obwohl Time Warner mit 27,3 Milliarden Dollar Umsatz neun Mal größer war als AOL (Umsatz: 3,1 Milliarden Dollar) und auch mehr als doppelt soviel Nettogewinn erwirtschaftete (1,95 Milliarden Dollar gegenüber 762 Millionen Dollar), erschien damals völlig gerechtfertigt. Nach der Börsenbewertung hätte den AOL-Eignern sogar 70 Prozent zugestanden.

Doch es dauerte nicht lange, bis die Internet-Blase an den Aktienmärkten platzte – und mit ihr die Euphorie. AOL Time Warner geriet in eine tiefe Krise. Levin trat im Juni 2002 als Chief Executive Officer zurück, AOL-Gründer Steve Case musste ein Jahr später seinen Posten als Chairman räumen. Neuer starker Mann im Konzern wurde Richard „Dick“ Parsons, ein Eigengewächs aus dem Hause Time Warner. Parsons besann sich wieder auf die Werte der „alten“ Medienwelt. Es gelang ihm, den schwer angeschlagenen Konzern zu sanieren und wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Im Herbst 2003 strich er die drei Buchstaben „AOL“ aus dem Konzernnamen. Time Warner war wieder Time Warner. Ende 2009, nach acht Jahren, spaltete Time Warner Inc. seine Internetsparte AOL schließlich ab und als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht (inzwischen ist AOL nach Jahren der Eigenständigkeit Teil des Telekommunikationskonzerns Verizon).

In der Zwischenzeit zog sich Time Warner wieder aus dem Musik-, Buch- und Kabelgeschäft zurück: Die Warner Music Group (WMG), eine der vier größten Plattenfirmen weltweit, wurde im Februar 2004 an eine Investorengruppe unter der Leitung von Edgar Bronfman jun. verkauft. 2006 folgte der Verkauf der Time Warner Book Group an den französischen Lagardère-Konzern. 2009 wurde die Kabeltochter Time Warner Cable ausgegliedert. 2013 kam es schließlich zu einer weiteren entscheidenden Umstrukturierung: Die traditionsreiche, doch nach Jahren der Misswirtschaft stark defizitäre Magazinsparte Time Inc. wurde in ein eigenständiges Unternehmen überführt und vom Konzern abgespalten. Time Warner konzentrierte sich künftig nur noch auf sein Kabelfernsehen- und Kinogeschäft.

Management

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Als Jeffrey Bewkes 2008 den Posten als Time Warner-CEO antrat galt er trotz seiner Vergangenheit als HBO-Chef (wo er unter anderem die Produktion von "The Sopranos" und "Sex and the City" in Auftrag gab) als kalter Technokrat und alles andere als ein Visionär. Und in der Tat besteht Bewkes größter Verdienst darin, den Konzern verschlankt und auf das Wesentliche konzentriert zu haben: das Film- und TV-Geschäft. Allerdings ließen ihm die jahrelange Misswirtschaft seiner Vorgänger auch wenig Spielraum und seine Hauptaufgabe bestand darin, das Unternehmen von der "posttraumatischen Belastungsstörungen" (New York Magazine) des katastrophalen AOL-Mergers zu befreien. Bewkes ist ein Hypochonder, der sich aus Angst vor Bakterien sofort die Hände wäscht nachdem er einer Person die Hand geschüttelt hat. Vermutlich auch deshalb zögerte er nicht lange damit, den von der Printkrise hart getroffenen und überschuldeten Time-Verlag auszugliedern, bevor dieser das gesamte Unternehmen infizieren konnte.

2014 verteidigte er sein Unternehmen erfolgreich gegen eine feindliche Übernahme durch Rupert Murdoch's 21st Century Fox. Dessen Angebot in Höhe von 80 Milliarden Dollar werteten Insider auch als Ritterschlag für Bewkes erfolgreiche Taktik durch das Schrumpfen des Unternehmens Schritt für Schritt an Wert zu gewinnen. Das gilt auch für sein persönliches Vermögen: als er 1979 bei HBO anfing, verdiente er jährlich 20.000 Dollar. 2015 waren es inklusive Boni 31,5 Millionen Dollar. Sollte die Übernahme durch AT&T 2017 genehmigt werden, wird Bewkes sein Vermögen weiter erhöhen können und sich anschließend zur Ruhe setzen.

Geschäftsfelder

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Time Warner ist in drei Geschäftsbereiche unterteilt: Turner Broadcasting, HBO und Warner Bros.

Herzstück von Turner ist CNN, der erste Kabel-Nachrichtensender der USA, der momentan in den USA rund 95 Millionen Haushalte sowie über seinen internationalen Ableger 300 Millionen Haushalte erreicht. Aufgrund von sinkenden Quoten und zunehmender Konkurrenz durch Online-News-Angebote hat CNN sein Programm in den letzten Jahren zugunsten zahlreicher Unterhaltungsformate leicht modifiziert. Weitere Turner-Sender sind TNT, TBS, Adult Swim, truTV, Turner Classis Movies, Cartoon Network, Boomerang und eine 50-prozentige Beteiligung an The CW (gemeinsam mit CBS). International ist Turner mit weiteren Sendern im Mittleren Osten (TCM, TNT), Lateinamerika (Cartoon Network, Boomerang, Tooncast), Europa (BOING, Boomerang, Cartoon Network Cartoonito) Indien (TCM, truTV, HBO, Warner TV, WB) Singapur (Oh!K) und Japan (Mondo TV, Tabi Channel) vertreten. In Osteuropa hält Time Warner einen Minderheitenanteil am TV-Network Central European Media Enterprise (CME).

Die HBO-Sparte besteht aus dem gleichnamigen Pay-TV-Sender sowie dem Ableger Cinemax. HBO entschloss sich 2015 zu einem radikalen Schritt und launchte eine Over-the-Top-Dienst namens HBO Now, mit dem man Zuschauer erreichen will, die über keinen Kabelvertrag verfügen. Befürchtungen, dass mit dem Streamingportal sein Kerngeschäft kannibalisieren könnte, haben sich bisher nicht bewahrheitet.

Warner Bros. ist (inklusive der Tochterfirma New Line Cinema) gemessen am weltweiten Umsatz das größte Hollywood-Studio der Welt. Zu den größten Box Office-Hits des Studios zählen unter anderem "The Dark Knight", "Harry Potter" und "The Hobbit". Warner ist außerdem eines der größten TV-Produktionsstudios und produzierte 2015-16 über 60 Serien und vetrieb sie 190 Länder. Warner ist zudem Game Publisher (Mortal Kombat, LEGO) und im Besitz des Comic-Verlags D.C.

Aktuelle Entwicklung

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Obwohl sich Time Warner seit dem AOL-Debakel wieder stabilisieren und sich auf seine Stärken konzentrieren konnte, muss sich der Konzern seit geraumer Zeit auch wieder mit Problemen herumschlagen Netflix, von Time Warner-Chef Bewkes 2010 noch als "albanische Armee, die versucht die Welt zu erobern" verspottet, hat sich zum Hauptkonkurrenten von HBO und seinem dazugehörigen Streamingportal gemausert - sowohl was die Qualität als auch die Quantität der Eigenproduktionen angeht. Walt Disney hat es in den letzten zehn Jahren mit durchschlagenden Erfolg geschafft, ein auf den Marvel-Charakteren basierendes Film-Universum zu schaffen, während Warner Bros. in Sachen DC-Comics deutlich hinterherhinkt und erst 2016 mit "Batman vs. Superman" reagieren konnte. CNN hat sich derweil zu einem echten Problemkind entwickelt, da die meisten News-Junkies ihre Informationen lieber aus dem Netz als aus dem heimischen Fernseher beziehen. Schwache Einschaltquoten weiterer Turner-Sender belasten das Verhältnis zwischen Time Warner und Kabel- und Satellitenprovidern wie etwa Dish Networks. 

Bewkes hat Time Warner durch diverse Verkäufe zwar verschlankt und in Form gebracht, gleichzeitig jedoch auch zu einem Übernahmekandidat gemacht. Nachdem ein Kaufangebot von Rupert Murdochs 21st Century Fox im Jahr 2014 noch abgewendet werden konnte, entschied sich Bewkes schließlich im Oktober 2016 für einen Verkauf. Doch nicht Apple oder Google, wie zuvor spekuliert worden war, erhielt den Zuschlag, sondern der Telekommunikationskonzern AT&T. Das Unternehmen braucht den attraktiven Warner-, Turner- und HBO-Content, um seinen Pay-TV-Arm DirecTV in ein führendes OTT(Over the Top)-Streamingportal umzufunktionieren, das es sowohl mit Netflix und Amazon Video als auch mit der Kabelindustrie aufnehmen kann.

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Comcast
  2. Google Inc.
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Viacom Inc./CBS Corp.
  7. Time Warner Inc.
  8. Sony Entertainment
  9. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  10. Apple Inc.
  11. Cox Enterprises Inc.
  12. Liberty Media Corp./Liberty Interactive
  13. Dish Network Corporation
  14. Vivendi S.A.
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Thomson Reuters Corporation
  17. Facebook, Inc.
  18. Rogers Comm.
  19. The Hearst Corporation
  20. Microsoft Corporation
  21. Lagardère Media
  22. RELX Group
  23. Charter Comm. Inc.
  24. Bloomberg L.P.
  25. ARD
  26. Pearson plc
  27. Advance Publications
  28. BBC
  29. Baidu Inc.
  30. Globo Communicação e Participações S.A.
  31. The Naspers Group
  32. Cablevision Systems Corp.
  33. iHeart Media
  34. Nielsen Holdings plc
  35. Discovery Communications
  36. Nippon Hoso Kyokai
  37. Fuji Media Holdings, Inc.
  38. Grupo Televisa
  39. Gannett Co. Inc.
  40. Netflix
  41. Nintendo Company Ltd.
  42. S&P Global
  43. ITV plc
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Shaw Communications
  46. Yahoo! Inc.
  47. Mediaset SpA
  48. Asahi Shinbun Company
  49. Activision Blizzard Inc.
  50. Electronic Arts
  51. Axel Springer SE
  52. Amazon.com Inc.
  53. ProSiebenSat.1 SE
  54. France Télévisions S.A.
  55. Graham Holdings Company
  56. Bonnier AB
  57. Nippon Television Holdings
  58. Shanghai Media Group
  59. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  60. Quebecor Inc.
  61. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  62. Time Inc.
  63. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  64. IAC/InterActiveCorp.
  65. Daily Mail & General Trust plc
  66. Bauer Media Group
  67. Univision Communications
  68. Tribune Co./Tribune Publishing
  69. China Central Television
  70. TF1 S.A.
  71. Bandai Namco Holdings Inc.
  72. ZDF
  73. Scripps Networks Interactive
  74. Lions Gate Entertainment Corporation
  75. Hunan Broadcasting System
  76. AOL
  77. Sanoma Group
  78. Schibsted Media Group
  79. Modern Times Group
  80. Georg von Holtzbrinck GmbH
  81. King Digital Entertainment plc
  82. Grupo Planeta
  83. Scholastic Corporation
  84. Egmont Group
  85. Jiangsu Broadcasting Corporation
  86. Ubisoft Entertainment
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. Grupo PRISA
  89. NOS
  90. SRG SSR
  91. De Agostini Group
  92. Gazprom-Media
  93. RCS Media Group
  94. Seven West Media Ltd.
  95. GungHo Online Entertainment
  96. New York Times Company
  97. Mondadori Group
  98. China Publishing Group
  99. Meredith Corporation
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