40. Netflix

Umsatz 2014: $ 5,505 Mrd. (€ 4,144 Mrd.)

Überblick

einklappen

Netflix startete 1997 als Online-DVD-Verleih in den USA und wurde sukzessive zum weltweit führenden Streamingportal von Serien, Filmen und Dokumentationen ausgebaut. Heute ist Netflix in 190 Ländern vertreten und bietet seinen Diest in 20 Sprachen an. In den USA erreicht Netflix 70 Millionen Haushalte (Stand: Januar 2016); die Anzahl globaler Nutzer soll bis 2020 auf 150 Millionen ansteigen.

Basisdaten

einklappen

Hauptsitz:
100 Winchester Circle, Los Gatos, CA 95032, United States of America
Telefon: +1 (408) 540-3700
Internet: www.netflix.com 

Branche: Internet, Videoangebot, Streaming
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1997

Tab. I: Ökonomische Basisdaten (in Mio. USD)
20152014201320122011201020092008200720062005
Umsatz 6.7805.5054.3753.6093.2002.1001.6701.3601.200997682
Gewinn1232671121722616011683674942
Beschäftigte3.7002.1892.0222.0452.3482.1801.8831.6441.5421.300985
Tab. II: Umsatz nach Sparten (in Mio. USD)
20152014201320122011201020092008200720062005
Domestic (Streaming)4.1803.4312.7512.1853.1202.1591.6701.3601.200997682
International (Streaming)1.9531.308712288824----------
Domestic DVD6467659111.367--------------

Geschäftsführung

einklappen

Vorstand:

  • Reed Hastings, Co-Founder and CEO
  • Kelly Bennett, Chief Marketing Officer
  • Jonathan Friedland, Chief Communications Officer
  • Neil Hunt, Chief Product Officer
  • David Hyman, General Counsel
  • Tawni Cranz, Chief Talent Officer
  • David Wells, Chief Financial Officer
  • Greg Peters, International Development Officer
  • Ted Sarandos, Chief Content Officer


Aufsichtsrat:

  • Richard Barton, Zillow
  • George Battle, Investor
  • Timothy Haley, Redpoint Ventures
  • Reed Hastings, Netflix
  • Jay Hoag, Technology Crossover Ventures
  • Leslie Kilgore
  • Ann Mather
  • Brad Smith, Microsoft
  • Anne Sweeney, Walt Disney

Geschichte und Profil

einklappen

Reed Hastings kam 1997 auf die Idee eine Verleih-Flatrate für DVDs einzuführen, nach dem er sich über eine horrende Strafzahlung für die verspätete Rückgabe der "Apollo 13"-DVD geärgert hatte. Ende der 1990er Jahre war es ein gewagtes Unterfangen einen automatisierten Versand für das Versenden und die Rückgabe von DVDs ins Leben zu rufen, da damals nur etwa zwei Prozent der Haushalte über DVD-Player verfügte. Doch Reed und Co-Gründer Marc Randolph, die sich aus gemeinsamen Zeiten bei der Software-Schmiede Pure kannten, waren Visionäre. Der Firmename "Netflix" war ein deutliches Statement für den Glauben, dass selbst DVD auf lange Sicht an Bedeutung zugunsten digitaler Übertragungswege verlieren würden.

Netflix größter Konkurrent zu dieser Zeit war nicht etwa Amazon oder Hulu sondern die Videotheken-Kette Blockbuster. Doch Hastings, der seine Karriere als Staubsaugervertreter in Boston begonnen hatte, setzte sich nach einem harten Konkurrenzkampf (Blockbuster startete seinen eigenen Versanddienst) schließlich als Sieger durch. Zwischenzeitlich wollte Hastings aus Geldnot sogar 49 Prozent seines Unternehmens an Blockbuster verkaufen, was diese jedoch ablehnten. Zehn Jahre später war Blockbuster bankrott.

In der Zwischenzeit expandierte Netflix rapide: 2000 wurde die personalisierte Ranking-Software eingeführt, die für jeden Nutzer anhand seiner Bestellungen weitere Vorschläge erstellt.  Zwischen 2002 und 2005 konnte das Unternehmen seinen Kundenstamm auf 4,5 Millionen Abonnenten steigern. Der 2007 begonnene Einstieg in das Online-Streaming brachte Netflix bis 2010 16 Millionen Kunden. Die Netflix-Aktie stieg seit dem Börsengang im Jahr 2002 um 9925 Prozent. Seinen Erfolg verdankt Netflix auch der Wandlung des Unternehmens vom reinen Verwerter zum Inhalte-Produzenten. 2013 veröffentlichte das Unternehmen seine erstes eigenständig produziertes Format, die von Star-Regisseur David Fincher konzipierte Polit-Thriller-Serie „House of Cards“.

Ein weniger ruhmreiches Kapitel war der 2011 unternommene Versuch, den Bereich des DVD-Versands vom Online-Streaminggeschäft zu trennen und unter einem anderen Namen -„Qwickster“- weiterzuführen. Reed Hastings wollte damit eine Bündelung der Ressourcen und Kompetenzen von Netzflix auf den zukunftsorientierten und vielversprechenden Onlinemarkt erreichen. Außerdem war dies die Antwort des Unternehmens auf eine abnehmende Mitgliederzahl und damit einhergehenden Verlusten an der Börse nach einer vorangegangenen Preiserhöhung des Mitgliedsbetrags um 60%. Die Teilung der zwei Bereiche lieferte jedoch nicht die Lösung für das Problem von Netflix und führte lediglich zu Unverständnis und Unmut unter den Nutzern, die vielfach beide Dienste nutzen und sich nun in zwei unterschiedlichen Domains mit unterschiedlichen Nutzerkonten anmelden und auch für zwei Leistungen getrennt bezahlen mussten. Hastings zog bereits nach wenigen Monaten die Konsequenzen aus dem Debakel und beendete das Kapitel Qwickster noch vor dessen Markteinführung.

Management

einklappen

Reed Hastings engagiert sich durch verschiedenste Mitgliedschaften für gemeinnützige Organisationen und hat sich Bill Gates "Giving Pledge" unterworfen: die Milliarden, die er mit Netflix-Anteilen gemacht hat, möchte er fast komplett für gut Zwecke ausgeben. Insbesondere im Bildungssektor engagiert sich Hastings. Als Befürworter sogenannter „Charter Schools“ unterstützt er ein Bildungskonzept, das das Bildungssystem angesichts globalisierter und veränderter Rahmenbedingungen revolutionieren und einem größeren Wettbewerb unterstellen möchte. Diese Art von Vertragsschulen sind von den herkömmlichen staatlichen Regulierungen befreit und basieren auf vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Schulmanagment und der Schulbehörde. Kritiker stehen diesen Tendenzen im Bildungssektor skeptisch gegenüber und befürchten stärkere Selektion und Segregation sowie eine Verschlechterung der Finanzierung des traditionellen, staatlichen Schulsystems.

Als Manager lehnt Hastings lehnt die bürokratischen Strukturen von Großunternehmen ab, sein Motto lautet „Freedom and Responsibility“. Netflix bezahlt seinen Arbeitnehmern überdurchschnittlich viel Gehalt. Scheidende Mitarbeiter erhalten eine beachtliche Abfindung. Diese Regelung soll es dem Management leichter machen, ohne schlechtes Gewissen durchschnittlichen Mitarbeiter den Jobwechsel nahe zu legen. Hinsichtlich der Arbeitszeiten ist Netflix für sein innovatives Konzept bekannt, weder Urlaubs- noch Krankheitsregelungen zu treffen, sondern diese arbeitsfreie Zeit in die Verantwortung des einzelnen Mitarbeiters zu geben: „Take as much vacation as you want.“

 

 

Geschäftsfelder

einklappen

Netflix ist in die Geschäftsfelder „Domestic streaming“, „International streaming“ und „Domestic DVD" unterteilt.

Netflix hatte Ende 2015 rund 45 Millionen innerhalb und 30 Millionen Streamingkunden außerhalb der USA. 2010 begann Netflix im Zuge des Launch eines kanadischen Ablegers seinen Streaming-Dienst auch außerhalb der USA anzubieten. Heute ist das Unternehmen mit der Außnahme von China und Ländern, die keine US-Firmen dulden, in jedem Land der Welt präsent. Die internationale Expansion - Analysten gehen davon aus, dass die Mehrheit der Netflix-User mittelfristig außerhalb der USA kommen wird -  hat deutliche Auswirkungen auf die Netflix-Produktionen. Serien wie "Narcos", "Marseille" oder das ein für 2017 angekündigtes brasilianisches Politdrama sollen nicht nur Zuschauer aus dem jeweiligen Sprachraum sondern Menschen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg begeistern. Ähnlich wie Hollywood-Studios versucht der Konzern einen globalen Massengeschmack zu bedienen dabei jedoch regionale Eigenheiten zu berücksichtigen. Die 61 Serien und mehr als 20 Filme, die Netflix 2016 produzierte, wurde zeitgleich in sämtlichen 190 Ländern veröffentlicht.

Der Bereich, der Netflix groß gemacht hat - der DVD-Versand - ist ein Segment, das in Zukunft immer weniger relevant sein wird, momentan aber noch beachtliche Umsätze generiert. Ende 2015 hatten noch 4,7 Millionen Amerikaner einen DVD-Account. Das Unternehmen profitiert hier indirekt von der insbesondere in ländlichen Gegenden rückständigen Internet-Infrastruktur, die kein schnelles Streaming ermöglicht. Früher mussten Netflix-Mitarbeiter die aus- und eingehenden DVDs noch per Hand sortieren. Mittlerweile übernehmen dies Maschinen, die durchschnittlich 3400 Discs pro Stunde bearbeiten.

Dank komplexer Allgorithmen in Kombination mit einem mehrköpfigen Redaktionsteam kann Netflix das Nutzerverhalten präzise dokumentieren. Damit kann das Unternehmen zu einem gewissen Grad vorhersagen, welche Genres, bzw. welche Genre-Kombinationen für die User besonders attraktiv sind und seine eigene Serien-Produktion danach ausrichten. Dieser Ansatz ist ein klarer Bruch mit der Hollywood-Tradition, nach der einzelne Personen - Studiobosse - lange Zeit vermuteten, was die Zuschauer interessieren könnte. Netflix weiß, was die Zuschauer interessiert. Durch die Veröffentlichung ganzer Serienstaffeln anstatt einzelner Folgen hat Netflix das sog. "Binge-Viewing" salonfähig gemacht. „House of Cards“-Produzent Beau Willmon hat es 2015 folgendermaßen ausgedrückt: [Netflix] ist die Zukunft, Streaming ist die Zukunft. TV wird in fünf Jahren nicht mehr TV sein…jeder wird streamen.“

Netflix Konkurrenten sind insbesondere Videodienste wie HBO GO oder Showtime Anytime in den USA sowie SkyGo oder BBC iPlayer in Großbritannien. Mit dem Kabelsender HBO liefert Netflix sich ein besonderes Wettrennen. Auch HBO setzt mehr und mehr auf das Streamen von Filmen und TV-Serien und so hofft Hastings darauf, dem Unternehmen immer einen Schritt voraus zu sein. „Ich muss Netflix muss in HBO verwandeln, bevor HBO sich in Netflix verwandelt“.

Engagement in Deutschland und Europa

einklappen

Netflix wird Ende September 2014 in Deutschland starten. Bisher kann der Dienst offiziell nicht online abgerufen werden, wird jedoch durch einige technische und legale Tricks bereits dennoch von manchen genutzt. In Deutschland trifft Netflix auf etablierte Konkurrenz wie Maxdome, Videoload und Amazon, die ebenfalls bereits teilweise Flatrates anbieten. Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland ist dem deutschen Netflix-Start durch ein eigenes Online-Angebot zuvorgekommen (Snap). Zum Start wird Netflix mit der Deutschen Telekom kooperieren und in die IPTV-Platform Entertain integriert.

Neben Deutschland wird Netflix auch in Österreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg und Frankreich an den Start gehen. In Frankreich gab es vor dem Launch starken Gegenwind aus der Politik und von seiten der privaten Medienwirtschaft, die befürchten, Netflix würde die nationalen Medienmärkte in Mitleidenschaft ziehen und als ausländischer Player nicht genügend Steuern abführen. Netflix reagierte mit einer Charme-Offensive zu der auch die Produktion eines französischen "House of Cards"-Pendants ("Marseille") gehört.

Aktuelle Entwicklungen

einklappen

Immer mehr Fernsehsender haben damit begonnen, ihren Content direkt in eigenen Portalen zum Streamen anzubieten. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen Online-Angebote, wie etwa von HBO oder CBS, auf Netflix haben werden. Auch in Zukunft bleibt es essentiell für den Erfolg des Unternehmens, bestehende Kooperationen aufrechtzuerhalten und auszubauen, sowie neue Partner zu gewinnen. Bisher scheint das Unternehmen hier alles richtig gemacht zu haben. Denn neben der eigenen Content-Offensive ist Netflix noch immer auf Lizenz-Deals mit den klassischen Medienkonzernen angewiesen. Neben bestehenden Partnerschaften mit DreamWorks Animation oder Marvel Studios konnte Netflix im Sommer 2016 diesbezüglich einen Meilenstein erreichen: Im Rahmen eines Exklusiv-Deals mit Disney wird Netflix ab Herbst der einzige Ort sein, wo User Disney-, Marvel-, Pixar- und Star Wars-Filme ansehen können. Analysten, die in der Vergangenheit Netflix vergleichsweise bescheidendes Filmangebot (im Gegensatz zum reichhaltigen Serien-Archiv) kritisiert haben, wurde so der Wind aus den Segeln genommen.

Das Verhältnis zwischen traditioneller TV-Industrie und Netflix hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Die Kabelsender sorgen sich um rückläufige Quoten und Werbeeinnahmen, während Netflix sich öffentlich für seine aggressive internationale Expansion und die Qualität seiner selbstproduzierten Serien und Filme feiert. Die Netflix-Serie "Narcos", so Content-Chef Ted Sarandos, sei plattformübergreifend die meistgesehene Serie des zweiten Halbjahres 2015 gewesen. TV-Sender, die angesichts des riesigen Budgets von Netflix zunehmend schwere Karten beim Einkauf von Qualitätsserien haben, ärgern solche Aussagen, da Netflix im Gegensatz zu Kabelsendern keine Einschalt, bzw. Streamingquoten vorlegt.

Bis auf Netflix selbst, weiß niemand genau, wieviele Leute eine Serie auf der Plattform streamen. Eigene Recherchen der Sender gehen bei "Narcos" von einer moderaten Zuschauerschaft von 3,2 Millionen aus, was kein Quantensprung im Vergleich zu TV-Serien darstellen würde. Für Netflix spielen Quoten laut Unternehmenskreisen keine Rolle, da das Geschäftsmodell auf dem Verkauf von Abos und nicht Werbezeit besteht. Dass Netflix jedoch stetig wächst und mit hohen Gagen sich die besten Regisseure, Schauspieler und Drehbuchautoren leistet, ohne ein einzigen Cent Gewinn zu machen, stört die Sender zunehmend. Vielleicht beginnt ihn langsam zu dämmern, worüber New York Times-Kolumnist Farhad Manjoo jüngst spekulierte: dass Netflix auf lange Sicht die gesamte TV-Industrie übernehmen wird so wie es Amazon einst mit dem Einzelhandel getan hat.

Der Erfolg hat den Konzern naturgemäß zu einem Übernahmekandidaten gemacht. Konzerne wie Apple, Google, Alibaba und Disney, über deren Interesse in regelmäßigen Abständen immer wieder spekuliert wird, müssten jedoch rund 44 Milliarden für das Unternehmen bezahlen.

 

 



Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Comcast
  2. Google Inc.
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Viacom Inc./CBS Corp.
  7. Time Warner Inc.
  8. Sony Entertainment
  9. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  10. Apple Inc.
  11. Cox Enterprises Inc.
  12. Liberty Media Corp./Liberty Interactive
  13. Dish Network Corporation
  14. Vivendi S.A.
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Thomson Reuters Corporation
  17. Facebook, Inc.
  18. Rogers Comm.
  19. The Hearst Corporation
  20. Microsoft Corporation
  21. Lagardère Media
  22. RELX Group
  23. Charter Comm. Inc.
  24. Bloomberg L.P.
  25. ARD
  26. Pearson plc
  27. Advance Publications
  28. BBC
  29. Baidu Inc.
  30. Globo Communicação e Participações S.A.
  31. The Naspers Group
  32. Cablevision Systems Corp.
  33. iHeart Media
  34. Nielsen Holdings plc
  35. Discovery Communications
  36. Nippon Hoso Kyokai
  37. Fuji Media Holdings, Inc.
  38. Grupo Televisa
  39. Gannett Co. Inc.
  40. Netflix
  41. Nintendo Company Ltd.
  42. S&P Global
  43. ITV plc
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Shaw Communications
  46. Yahoo! Inc.
  47. Mediaset SpA
  48. Asahi Shinbun Company
  49. Activision Blizzard Inc.
  50. Electronic Arts
  51. Axel Springer SE
  52. Amazon.com Inc.
  53. ProSiebenSat.1 SE
  54. France Télévisions S.A.
  55. Graham Holdings Company
  56. Bonnier AB
  57. Nippon Television Holdings
  58. Shanghai Media Group
  59. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  60. Quebecor Inc.
  61. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  62. Time Inc.
  63. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  64. IAC/InterActiveCorp.
  65. Daily Mail & General Trust plc
  66. Bauer Media Group
  67. Univision Communications
  68. Tribune Co./Tribune Publishing
  69. China Central Television
  70. TF1 S.A.
  71. Bandai Namco Holdings Inc.
  72. ZDF
  73. Scripps Networks Interactive
  74. Lions Gate Entertainment Corporation
  75. Hunan Broadcasting System
  76. AOL
  77. Sanoma Group
  78. Schibsted Media Group
  79. Modern Times Group
  80. Georg von Holtzbrinck GmbH
  81. King Digital Entertainment plc
  82. Grupo Planeta
  83. Scholastic Corporation
  84. Egmont Group
  85. Jiangsu Broadcasting Corporation
  86. Ubisoft Entertainment
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. Grupo PRISA
  89. NOS
  90. SRG SSR
  91. De Agostini Group
  92. Gazprom-Media
  93. RCS Media Group
  94. Seven West Media Ltd.
  95. GungHo Online Entertainment
  96. New York Times Company
  97. Mondadori Group
  98. China Publishing Group
  99. Meredith Corporation
  100. Twitter