14. Liberty Media Corp./Liberty Interactive/Starz

Umsatz 2015: $ 16,484 Mrd. (€ 14,857 Mrd.)

Überblick

einklappen

John Malone, der Kabelmilliardär aus Denver, auch bekannt als „Darth Vader des Kabelgeschäfts“, spielt mit seinem Unternehmen Liberty Media Corp. seit 30 Jahren in der ersten Liga der US-amerikanischen und der internationalen Kabel- und Medienindustrie. Seit der Jahrtausendwende hat er seinen Konzern zum multinationalen Medienunternehmen ausgebaut. Dabei beruht die Stärke von Liberty Media nicht nur auf seiner Größe und Finanzkraft, sondern auch auf der Diversität seiner Beteiligungen. Die Unternehmensfelder der Liberty Media Corp. liegen in den Bereichen Programmproduktion und -distribution, Internetdienste und -technologie sowie technische Infrastrukturen wie Kabelnetze. Dabei spielen Homeshopping und E-Commerce eine immer größere Rolle.

Die wichtigsten Beteiligungen der Liberty Media Corp. sind in den drei Konzernbereichen Liberty Capital, Liberty Starz und Liberty Interactive gruppiert. Liberty Interactive verwaltet die Beteiligungen, die primär mit dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen über Internet und Fernsehen befasst sind, während Liberty Entertainment sich vor allem den Beteiligungen im Bereich klassischer Programmanbieter und Medienmarken widmet. Starz wurde im Jahr 2009 als  eigenständige, börsennotierte Unternehmenseinheit abgespalten. Liberty Capital verwaltet Beteiligungen, die den anderen beiden Geschäftsbereichen nicht klar zugeordnet sind. 

News

einklappen

08.02.16 / Liberty Media Corp., Charter Comm. Inc.

Malone will US-Medienmarkt konsolidieren

01.07.13 / Charter Comm. Inc., Liberty Media Corp.

Malone & Charter Comm.: Interesse an Time Warner Cable

20.05.11 / Liberty Media Corp., Amazon.com Inc.

Liberty Media: Einstieg ins Buchgeschäft (Hintergründe)

Basisdaten

einklappen

Hauptsitz:
12300 Liberty Boulevard, Englewood, CO 80112, USA
Telefon: 001-720-875-5400
Telefax: 001-720-875-5401
Internet: www.libertymedia.com

Branche: Fernsehsender, Satelliten-TV, Telekommunikation, Internet-Services, internationale Kabelnetze, Reise- und Hotelservices
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1991 wurde die Liberty Media als Holdinggesellschaft für Senderbeteiligungen mitsamt einigen Kabelnetzen aus der Unternehmensgruppe des Kabelnetzbetreibers Tele-Communications, Inc. (TCI) ausgegliedert.
Ausgründungen: Liberty Media International, Inc. (LMI) im Juni 2004 (inzwischen mit UnitedGlobalCom zu Liberty Global fusioniert); Discovery Holding Company (DHC) im März 2005 

 

Tab. I: Ökonomische Basisdaten Liberty Interactive (in Mio. US-Dollar)
201620152014201320122011
Umsatz 10.6479.98910.44910.30710.0189.616
Gewinn (Verlust)**9681.1161.1881.1311.124965
Mitarbeiter21.00022.00020.00023.00022.00020.000


Tab. II: Ökonomische Basisdaten Liberty Media (in Mio. US-Dollar) 

201620152014201320122011*20102009200820072006
Umsatz 5.2764.7954.4504.0021.9993.02410.98210.1589.8179.3788.592
Gewinn (Verlust)**1.734954841(80)3268081.3031.050(758)7581,158
Mitarbeiter3.5463.4233.6123.8142.1002.10024.00023.00022.00019.00014.700

*erstes Jahr nach der Abspaltung von Liberty Interactive
**operating income


Tab. II: Ökonomische Basisdaten Liberty Media (in Mio. US-Dollar) 

20152014201320122011201020092008200720062005
Umsatz 4.7954.4504.0021.9993.02410.98210.1589.8179.3788.5927.646
Gewinn (Verlust)*954841(80)3268081.3031.050(758)7581,158944
Mitarbeiter3.4233.6123.8142.1002.10024.00023.00022.00019.00014.700k.A.

Geschäftsführung

einklappen

Management Liberty Media/Liberty Interactive:

  • John C. Malone, Chairman
  • Gregory B. Maffiei, President & CEO
  • Richard N. Baer, Senior Vice President and General Counsel
  • Albert E. Rosenthaler, Senior Vice President
  • Christopher W. Shean, Senior Vice President & CFO

 

Board of Directors Liberty Media:

  • Evan D. Malone, 1525 South Street LLC
  • David E. Rapley, Rapley Consulting
  • Larry E. Romrell, Fisher Capital Partners, Ltd.
  • Brian M. Deevy, Royal Bank of Canada
  • Gregory B. Maffei, Liberty
  • Andrea L. Wong, Lifetime Entertainment
  • Robert R. Bennett, Liberty
  • M. Ian G. Gilchrist, Salomon Brothers
  • John C. Malone, Liberty

 

Board of Directors Liberty Interactive:

  • Evan D. Malone,1525 South Street LLc
  • David E. Rapley, Rapley Consulting
  • Larry E. Romrell, Fisher Capital Partners
  • Gregory B. Maffei, Liberty
  • Michael A. George, Liberty
  • M. LaVoy Robison, The Anschutz Foundation
  • John C. Malone, Liberty
  • M. Ian G. Gilchrist, Salomon Brothers
  • Andrea L. Wong, Lifetime Entertainment
  • Marc Vadon, Liberty

Geschichte und Profil

einklappen

Ursprünglich war Liberty Media eine Beteiligungsholding für TV-Programmanbieter, die zu einem der führenden US-amerikanischen Kabelanbieter, Tele-Communications Inc. (TCI) gehörte. (Das TCI-Kabelnetz wurde 1999 an AT&T Broadband und 2001 schließlich an Comcast verkauft). Als TCI 1973 ins Straucheln geriet, wurde der damals 32-jährige John C. Malone zum CEO berufen. Malone restrukturierte das Unternehmen und baute es in den 80er und 90er Jahren zum Marktführer im US-amerikanischen Kabelgeschäft auf. Dabei spielte Malone seine starke Position als Herr über die technischen Distributionskanäle voll aus, um sich Beteiligungen an Programmanbietern wie Discovery Channel oder Tri-Star Pictures zu sichern, die ihre Programme über die TCI-Kabelinfrastruktur verbreiten wollten. 1987 eilte TCI dem hoch verschuldeten Turner Broadcasting System zur Hilfe, was TCI eine 12%-Beteiligung an der Sendergruppe einbrachte. Auf diese Weise entstand ein breit gefächertes Portfolio US-amerikanischer und internationaler Medienbeteiligungen.
Im August 2001 trennte sich AT&T von Liberty Media. Der unter Druck geratene Telekommunikationsriese folgte einerseits einem weit reichenden Restrukturierungsplan, andererseits waren zunehmend Interessensgegensätze zwischen Malone und AT&T deutlich geworden. Malone hatte schnell verstanden, dass Infrastrukturen immer nur so gut sein können wie die Inhalte, die sie transportieren. Und so baute Liberty Media das Netz seiner Beteiligungen konsequent mit Content-Anbietern aus. Seine Anteile an den zuvor gemeinsam mit Rupert Murdoch gegründeten FOX/Liberty Networks veräußerte Malone gegen eine achtprozentige Konzernbeteiligung an News Corp.. Diesen Anteil erhöhte er im Jahr 2004 unerwartet auf 18 Prozent und tauschte seine nichtstimmberechtigten Anteile gegen stimmberechtigte Aktien. Durch diesen Coup wurde Liberty Media zum zweitgrößten Eigner – und Entscheider – im Murdoch-Imperium. Es gab Gerüchte darüber, dass Malone Rupert Murdoch, den Vorstands- und Verwaltungschef des Unternehmens, der zu diesem Zeitpunkt bereits 74 Jahre alt war, beerben würde. Im Zuge dieser Entwicklung schienen die beiden befreundeten Medientycoone Erzrivalen geworden zu sein. Inzwischen haben sich Malone und Murdoch auf einen Rücktausch der Anteile geeinigt, so dass Malone keine Anteile mehr an News Corp. besitzt.

In den vergangenen Jahren kam es zu erheblichen Verschiebungen innerhalb des Konzerns: Die Cash Cows von Liberty Media im US-Markt sind mittlerweile Pay- und Homeshopping-TV. An den Beispielen Starz Entertainment (2009 als separates Unternehmen an die Börse gebracht) und QVC zeigt sich außerdem, wie Malone mittel- bis langfristig plant. Hohe Investitionen, kostenintensive Aufkäufe sowie der Ausbau von Stimmrechts- oder Beteiligungsverhältnissen werden zugunsten der erwarteten Gewinne nicht gescheut. Diese Strategie ist bisher aufgegangen.

Anfang September 2008 gab das Unternehmen Pläne bekannt, seine Anteile an der DirecTV Gruppe in eine neue Gesellschaft unter dem Namen Liberty Entertainment Group (LEI) auszugliedern. Der Merger wurde im Mai 2009 begonnen und im November 2009 abgeschlossen- Der 54%-Anteil von Liberty Media an DirecTV machte damit den Löwenanateil des Werts von Liberty Entertainment aus. Mit dieser  Ausgliederung reduzierte John Malone seine Liberty-Stimmrechte von knapp 50% auf 24%. Den umfangreichen Film- und Serienkatalog übernahm die Tochter Liberty Starz Group. Die Umstrukturierung teilt die alte Liberty in Liberty Interactive, Liberty Capital und Liberty Starz Group.

Im Herbst 2015 erfolgte eine weitere Restrukturierung des Liberty-Konglomerats. Libert Interactive gliederte zwei wesentliche Geschäftsbereiche - den E-Commerce-Zweig CommerceHub sowie Liberty Expedia (Expedia und Bodybuilding.com) - in die Liberty Ventures Group aus. Zeitgleich änderte Liberty Media seine Aktienstruktur. Künftig gibt es drei verschiedene Sorten von Liberty Media Aktien: Die Liberty Braves Gruppe (die im wesentlichen aus dem gleichnamigen Baseball-Team aus Atlanta besteht), die Liberty Sirius Group (Satellitenradio) und schließlich solche, die weiterhin unter Liberty Media firmieren (Beteiligungen an Live Nation, Time Warner und Viacom).

Management

einklappen

John Malone gilt in der Branche als gefürchteter Verhandlungspartner, dem es nicht um Macht, sondern ausschließlich um Geld geht. Laut Eigenaussage geht es Malone darum in Wachstumsmärkte zu investieren, durch gut getimete Übernahmen neue Geschäftsfelder zu erschließen, das Festgeldkonto aktiv zu managen sowie Unternehmen an die Gesellschaft des eigenen Unternehmens auszugründen. Insbesondere die hohe Flexibilität der Firmenstruktur von Liberty Media macht das Unternehmen erfolgreich: Wenn andere nach vollzogenen Fusionen, Abspaltungen oder Beteiligungsübernahmen durchatmen, wird im Hause Liberty bereits wieder fusioniert, verkauft und ausgegründet.

Malone ist der derzeit wohl aktivste Medienmanager in den USA. Er war 2016 an zwei der wichtigsten Medien-Deals beteiligt: die 56 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Kabelkonzern Time Warner Cable durch Konkurrent Charter, an dem Liberty ein Minderheitenanteil besitzt; und eine mögliche Fusion zwischen und Pay-TV-Sender Starz und Hollywood-Studio Lionsgate (Malone gliederte Starz 2009 aus seinem Liberty-Imperium aus und hält seit vergangenem Jahr einen drei-prozentigen Anteil sowie ein Sitz im Aufsichtsrat von Lions Gate). Malone hat sich spätestens durch die Beteiligung an diesen beiden Mergern zur treibenden Kraft in der zu erwartenden weiteren Konsolidierung des ohnehin schon hochkonzentrierten US-Medienmarktes entwickelt. Ein kombiniertes Starz/Lions Gate-Unternehmen könnte mittel- oder langfristig auch ein weiteres Übernahmeangebot für einen der traditionellen großen Medienkonzerne wie Time Warner, Viacom oder CBS abgeben.

Geschäftsfelder

einklappen

Liberty Media
Liberty hält 61 Prozent am größten kostenpflichtigen Satelliten-Radiosender der USA, Siriux XM. Zum mehr als 175 Kanäle umfassenden Radio-Imperium gehören unter anderem Hosts wie Howard Stern, Musiker wie Eminem oder Bruce Springsteen sowie diverse Sports-Talk-Shows. Außerdem befindet sich das Major League-Baseball Team Atlanta Braves im Besitz von Liberty. Sukzessive hat Liberty seinen Anteil am führenden Ticketing- und Konzertveranstalter der USA Live Nation weiter ausgebaut. Im März wählte der Aufsichtsrat von Live Nation den Liberty-Chef Gregory B. Maffei zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Liberty ist derzeit mit 34 Prozent größter Anteilseigner des Musikveranstalters.

Liberty Interactive
Das Herzstück von Liberty Interactive ist das Homeshopping-Segement. QVC ist nach Amazon eines der größten Versandhandelsunternehmen der Welt. Die QVC-Sender werden von über 160 Millionen Haushalten weltweit empfangen. Das Unternehmen ist in Großbritannien, Deutschland und Japan vertreten und hat in seiner 20-Jährigen Geschichte inzwischen fast eine Milliarde Pakete an seine Kunden verschickt. Neben QVC betreibt Liberty mit dem Home Shopping Network (HSN) und zulily zwei weitere TV- und Onlineplattformen für den Verkauf diverser Produkte.
Das Homeshopping spielt strategisch eine wichtige Rolle, denn es soll mit seiner direkten Kundenansprache und der konzerneigenen Möglichkeit des Vertriebs, sowie der Crosspromotion über das Internet, längerfristig die drohenden Verluste aus dem regulären Werbemarkt ersetzen. Die enormen Gewinne, die mittlerweile auch die Spötter des „Primitiv-TVs“ verstummen lassen, machen QVC nicht nur zu einer der größten und rentabelsten Medienmarke weltweit, sondern ermöglichen auch im größeren Maßstab Schuldenabbau, Übernahmeaktivitäten und Aktienrückkaufe der gesamten Liberty Media Corp.
Zu den weiteren Onlinefirmen, an denen Liberty beteiligt ist, gehören Bodybuilding.com, CommerceHub, Evite, Expedia und LendingTree.

Starz Inc. 
Starz ist einer der führenden Anbieter von Premium-Programmen, die über Kabel- und Satelliten-Plattformen in den USA vertrieben werden. Allein ihre „Flaggschiff-Marken“ Starz, Encore und movieplex zählten Ende 2015 insgesamt 55,6 Millionen Abonnenten. Die SEG sendet jeden Monat mehr als 1000 Filme auf insgesamt 16 thematisch spezialisierten Pay-TV-Kanälen. iTunes wollte Starz mit seinem Videoangebot Vongo Konkurrenz machen. Vongo wurde jedoch schnell wieder eingestellt und durch den Service Starz Play ersetzt, der Filme und Serien für eine monatliche Flatrate zum Download an. Zu den bekanntesten Eigenproduktionen von Starz zählen unter anderem die Serien "Outlander", "Black Sails" und "Power".

Weitere Beteiligungen: Weiterhin hält Liberty sieben Prozent an der Pepsi-Mehrzweckarena in Denver, Colorado, weitere sieben Prozent an der indischen Musikstreaming-Site saavn, sechs Prozent an der Food-Entertainment Produktionsfirma Tastemakers und betreibt mit Liberty Associated Partners, dem Liberty Israel Venture Fund zwei Private Equity-Gruppen sowie ist mit 27 Prozent an der brasilianischen Medienentwicklungsfirma ideiasnet beteiligt.

Aktuelle Entwicklungen

einklappen

Im Herbst 2015 erfolgte eine weitere Restrukturierung des Liberty-Konglomerats. Liberty Interactive gliederte zwei wesentliche Geschäftsbereiche - den E-Commerce-Zweig CommerceHub sowie Liberty Expedia (Expedia und Bodybuilding.com) - in die Liberty Ventures Group aus. Zeitgleich änderte Liberty Media seine Aktienstruktur. Künftig gibt es drei verschiedene Sorten von Liberty Media Aktien: Die Liberty Braves Gruppe (die im wesentlichen aus dem gleichnamigen Baseball-Team aus Atlanta besteht), die Liberty Sirius Group (Satellitenradio) und schließlich solche, die weiterhin unter Liberty Media firmieren (Beteiligungen an Live Nation, Time Warner und Viacom).

Nach der 4,4 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Pay-TV-Sender Starz durch das Hollywood-Studio Lionsgate und dem Erwerb eines Anteils an der Formel 1 durch Liberty Media sorgte John Malone im Sommer 2016 für zwei Ausrufezeichen. Starz hat sich in den letzten Jahren auch Dank des Managements von Chris Albrecht zu einem Premium-Kabelsender gemausert (Albrecht musste Konkurrent HBO 2007 im Zuge wiederholter Gewaltdelikte verlassen). Herzstück von Lionsgate ist hingegen das gleichnamige US-kanadische Produktionsstudio für Kinofilme und Fernsehserien. Dank Blockbustern wie "The Hunger Games", "Twilight" oder "Divergent" gilt Lionsgate als erfolgreichstes eigenständiges Hollywood-Studio, das nicht Teil eines größeren Medienkonzerns ist. Obwohl beide durchaus Erfolge aufweisen können, ist eine eigenständige erfolgreiche Zukunft der Unternehmen mit Hinblick auf den sich rasant wandelnden TV-Markt in den Augen von Liberty-Boss Malone nicht garantiert. In Zeiten, in den Millionen Amerikaner ihre Kabelvertäge kündigen, sind Pay-TV-Sender unter wirtschaftlichen Druck geraten. Hinzu kommt, dass die Konsolidierung des Internet- und Kabelmarktes (die Malone durch seine Beteiligung am Charter Communications, das jüngst Time Warner Cable übernommen hat, selbst forciert) die Position von Inhalteanbietern weiter schwächen könnte. Lionsgate war wiederum vom jüngsten Kursverfall börsennotierter Medienkonzerne weitgehend verschont geblieben, erlitt jedoch im Frühjahr 2016 einen Kursverlust unter anderem weil das Unternehmen in diesem Jahr nach der Veröffentlichung des letzten "Hunger Games"-Teil sein kommerziell erfolgreichstes Zugpferd verliert). Ob sich der 35-prozentige Anteil an der zuletzt kriselnden Formel 1-Rennserie dauerhaft auszahlt, hängt unter anderem auch davon ab, ob Malone es gelingt, die traditionell skeptischen US-Zuschauer (die die Rennserie Nascar bevorzugen) für das Rennspektakel zu begeistern. Dafür wurde mit Chase Carey, einst rechte Hand von Rupert Murdoch bei News Corp. und Fox, ein Schwergewicht der Medienkonzernwelt verpflichtet.

Literatur

einklappen

-   Mark Robichaux: Cable Cowboy: John Malone and the Rise of the Modern Cable Business, 2002.
-   L.J. Davis, The Billionaire Shell Game, New York 1998.

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Alphabet Inc.
  2. Comcast
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Time Warner Inc.
  7. Viacom Inc./CBS Corp.
  8. Sony Entertainment
  9. Apple Inc.
  10. Altice Group
  11. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  12. Cox Enterprises Inc.
  13. Facebook, Inc.
  14. Liberty Media Corp./Liberty Interactive/Starz
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Dish Network Corporation
  17. Thomson Reuters Corporation
  18. Vivendi S.A.
  19. The Hearst Corporation
  20. Rogers Comm.
  21. Baidu Inc.
  22. Microsoft Corporation
  23. Charter Comm. Inc.
  24. RELX Group
  25. Bloomberg L.P.
  26. Essel Group
  27. Lagardère Media
  28. BBC
  29. ARD
  30. Pearson plc
  31. Netflix
  32. Advance Publications
  33. Amazon.com Inc.
  34. Discovery Communications
  35. iHeart Media
  36. Nielsen Holdings plc
  37. Shanghai Media Group
  38. The Naspers Group
  39. Nippon Hoso Kyokai
  40. Grupo Televisa
  41. S&P Global
  42. Fuji Media Holdings, Inc.
  43. Yahoo! Inc.
  44. Globo Communicação e Participações S.A.
  45. Wolters Kluwer nv
  46. Activision Blizzard Inc.
  47. ITV plc
  48. Electronic Arts
  49. Verizon (AOL)
  50. Nintendo Company Ltd.
  51. Mediaset SpA
  52. Axel Springer SE
  53. ProSiebenSat.1 SE
  54. Phoenix Publishing & Media Group
  55. France Télévisions S.A.
  56. Nippon Television Holdings
  57. IAC/InterActiveCorp.
  58. Time Inc.
  59. Bonnier AB
  60. TEGNA
  61. Quebecor Inc.
  62. Grupo Clarin
  63. Scripps Networks Interactive
  64. Gannett Co. Inc.
  65. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  66. Univision Communications
  67. Daily Mail & General Trust plc
  68. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  69. Bandai Namco Holdings Inc.
  70. Graham Holdings Company
  71. Bauer Media Group
  72. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  73. China Central Television
  74. ZDF
  75. Lionsgate Entertainment Corporation
  76. Bell Media
  77. TF1 S.A.
  78. Twitter
  79. Hunan Broadcasting System
  80. Spotify AB
  81. tronc, Inc.
  82. Modern Times Group
  83. Georg von Holtzbrinck GmbH
  84. Sanoma Group
  85. Schibsted Media Group
  86. Grupo Planeta
  87. Egmont Group
  88. John Wiley & Sons, Inc.
  89. SRG SSR
  90. Asahi Shinbun Company
  91. Tribune Media
  92. Scholastic Corporation
  93. NOS
  94. Meredith Corporation
  95. New York Times Company
  96. Gazprom-Media
  97. Grupo PRISA
  98. China Publishing Group
  99. Ubisoft Entertainment
  100. De Persgroep