49. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
Umsatz 2008: € 2,297 Mrd.
Überblick
Die Hubert Burda Media Holding ist ein Medienkonzern mit Marktpräsenz in Deutschland, Mittel- und Osteuropa, Russland und Asien. In Deutschland unterhält das Unternehmen neben dem Stammsitz in Offenburg Verlagsfilialen in München, Berlin und Hamburg.
Der Verlag sieht sich auf dem Weg "zu einem internationalen Multimedia-Konzern" und den Digital-Bereich als seine zweite Säule. Größere Standorte im Ausland befinden sich u.a. in Warschau, Prag, Moskau und Bukarest. Überdies ist die Holding in den Bereichen Direktmarketing und Druck (mit Druckereien in Offenburg, Vieux-Thann und Bratislava) aktiv. Unter dem Dach der Hubert Burda Stiftung sind die sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Aktivitäten des Konzerns gebündelt.
Basisdaten
Hauptsitz:
Hauptstr. 130
77652 Offenburg
Telefon: 0781-8401
Telefax: 0781-843064
Internet: www.hubert-burda-media.com
www.burda.de
Sitz in München:
Hubert Burda Media
Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
Arabellastraße 23
81925 München
Fon: +49 / 89 / 9250-0
Branche: Zeitschriften, Druck, Direct Marketing
Rechtsform: Hubert Burda Media Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1926
2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | |
Umsatz Gesamt | 2.297 | 2.214 | 2.151 | 2.062 | 1.964 | 2.004 | 1.857 | 1.840 |
Bilanzsumme | 1.024 | 1.026 | 958 | 894 | 845 | 863 | 827 | k.A. |
Beschäftigte | 7.592 | 7.941 | 7.084 | 7.170 | 7.309 | 7.388 | 7.051 | 6.717 |
Verlag | Digital | Druck | Direktmarketing | Sonstige | |
2008 | 1.107 | 340 | 152 | 145 | 6 |
2007 | 1.085 | 274 | 157 | 166 | 5 |
2006 | 1.044 | 231 | 166 | 158 | 4 |
2005 | 1.015 | 174 | 174 | 159 | 3 |
2004 | 998 | 128 | 170 | 157 | 24 |
2003 | 1.120 | 88 | 179 | 135 | 4 |
2002 | 1.034 | 65 | 191 | 110 | 4 |
Geschäftsführung
Geschäftsführung/Vorstand (Schlüsselpositionen):
- Dr. Hubert Burda, Verleger, Vorsitzender des Vorstandes
- Philipp Welte, Stellv. Vorsitzender, Verlage, Vermarktung und Vertrieb, crossmediale Aktivitäten
- Dr. Paul-Bernhard Kallen, Vorstand Technologie, Direct Group, crossmediale Aktivitäten
- Helmut Markwort, Vorstand Focus, Fernsehen, Hörfunk, „1. Journalist“
- Prof. Dr. Robert Schweizer, Vorstand Recht
Gesellschafter: Dr. Hubert Burda (100%)
Geschichte und Profil
Im Jahr 1926 tritt der 23-jährige Franz Burda in die kleine Offenburger Druckerei seines Vaters ein. Ein Jahr später erreicht die Druckerei mit der Herstellung der „Süddeutschen Radio-Zeitung Sürag“ ihre Kapazitätsgrenze, was den promovierten Volkswirtschaftler zu einem reichen Mann macht. 1933 hat die „Sürag“, der Vorgänger von „Bild + Funk“, bereits eine Auflage von 60 000 Stück. Mit dem „Dritten Reich“ arrangiert sich der in die NSDAP eingetretene Franz Burda trefflich; er produziert Karten und Luftbildpläne für das Militär. Nach Kriegsende unter den französischen Besatzungstruppen darf Burda Schulbücher, Briefmarken und eine Soldatenzeitung drucken. Der Druckspezialist, dem die Technische Hochschule Karlsruhe den Titel Ehrensenator verleiht, wandelt 1954 seine neue Zeitschrift „Das Ufer“ in „Bunte Illustrierte“ um. Die „Bunte“ wird die Grundlage für eine forcierte Expansion. Während Burdas Frau Aenne mit einem Schnittmusterverlag („Burda Moden“ - 2009 "rundum modernisiert" und in "burda style" umbenannt) Erfolge feiert, kauft der „Senator“ Zeitschriften (u.a. „Freundin“) und etabliert 1948 den publicity-trächtigen Medienpreis „Bambi“. Während sich seine Söhne Franz und Frieder für Druck, Technik und Finanzen des Verlagshauses interessieren, wird der jüngste Sohn Hubert (Jahrgang: 1940) auf verlegerische Aufgaben vorbereitet. Der promovierte Kunsthistoriker muss 1970 sein erst 1969 gestartetes Männermagazin „M“ wieder einstellen und arbeitet ab 1976 als Chefredakteur der „Bunten“. Sein Vater lanciert weitere Blätter wie „Freizeit-Revue“ oder „Glücksrevue“. 1983 erwirbt Franz Burda 24,9 Prozent am Axel-Springer-Verlag. Nach seinem Tod im September 1986 bekommen in einer `Realteilung` Franz und Frieder Burda Vertriebsfirmen, Papierfabriken und Beteiligungen wie das Springer-Aktienpaket zugesprochen, das sie 1988 an die Verlegerwitwe Friede Springer verkaufen. Der längst in München residierende Hubert Burda bekommt den Burda-Verlag, den er mit neuen Titeln nach vorne bringen will.
Zunächst muss Hubert Burda allerdings eine schwere Niederlage wegstecken: 1992 scheitert die Boulevardzeitung „Super“, die der „Bild“-Zeitung vor allem beim ostdeutschen Publikum Konkurrenz machen sollte. Grund für den Fehlschlag ist der abrupte Rückzug des australischen Verlegers Rupert Murdoch, auf dessen langfristiges Engagement bei der Zeitung Burda finanziell angewiesen war. Ein Erfolg werden hingegen das in Lizenz herausgegebene Frauenmagazin „Elle“, ebenso deren deutsches Pendant „Lisa“, die in Ostdeutschland sehr verbreitete Wochenzeitschrift „Super Illu“, und vor allem das 1993 zusammen mit Helmut Markwort als Chefredakteur eingeführte Montagsmagazin „Focus“. Das Projekt, dem kaum ein Beobachter eine reale Erfolgschance eingeräumt hat, war der Versuch, das Meinungsmonopol des „Spiegel“ zu brechen und ähnliche Auflagenzahlen zu verzeichnen. „Es kann nicht sein, dass die Wirklichkeit nur aus einer Sicht gespiegelt wird“, so Hubert Burda. Der Erfolg gibt ihm recht: Das Magazin verändert die Presselandschaft im Bereich wöchentliche Nachrichten in Deutschland. Zeitweise tragen die Gewinne des Focusmagazins ein gutes Drittel des Burda-Verlagsgeschäfts.
In den neunziger Jahren beteiligt sich Burda mit dem Partner RCS Rizzoli (Kooperation von 1995 bis 2004) an der Hamburger Verlagsgruppe Milchstraße („TV Spielfilm“), die er Ende 2004 ganz übernimmt und in der er knapp 150 Stellen streicht. Zugleich übernimmt er mithilfe des Zwischenhändlers Hans Barlach, damals Verleger der Boulevardzeitung "Hamburger Morgenpost", die Gruner+Jahr-Tochter "Magazinverlag am Fleetrand" und legt die darin erscheinende Programmzeitschrift "TV Today" mit dem Konkurrenten "TV Spielfilm" zusammen. Beide Titel sind seither sowohl "nebeneinander konkurrierende Medienmarken" mit "zwei völlig separaten Titelbildern", als auch"Deutschlands größter Werbeträger unter den Kaufzeitschriften" (Burda-Pressemitteilung) mit identischem Inhalt. Die Burda Holding steigt zum damals größten Anzeigenvermarkter auf.
Nachdem frühe Träume wie Europe Online (1994), das in Kooperation mit AOL Europe zum größten Internetprovider Europas aufsteigen sollte, scheiterten (1996 beendet der Konzern die Zusammenarbeit, 2002 meldet Europe Online Insolvenz an), wirft auch die Sparte Burda Digital Gewinne ab (2008: 19,5 Prozent).
Ende 2005 verabschiedet sich der Medienkonzern vom Zeitungsgeschäft, um das Portfolio zu bereinigen und sich auf Zeitschriften und Internetproduktionen zu konzentrieren. Die „Schweriner Volkszeitung“ wird an den Schleswig-Holsteiner Zeitungsverlag verkauft, der 100 Arbeitsplätze streicht. Burda trennt sich konsequent auch von seinen 2.055 teilzeitbeschäftigten Zustellern.
2005 ruft Hubert Burda die Digital Life Design (DLD) ins Leben, eine Konferenz, die digitale Innovationen auf den Gebieten Spiele, Kunst, Wissenschaft zum Gegenstand hat und Medienexperten, Politikern und Managern die Möglichkeit zum Austausch bietet. 2007 stellte beispielsweise Nicholas Negroponte auf der DLD seine „One Laptop per Child“-Intiative vor, mit der er Kindern aus strukturschwachen Ländern Zugang zur digitalen Welt verschaffen möchte.
Durch die DLD verspricht sich Hubert Burda Medien eine Vorreiterrolle bei der Gestaltung der Digitalisierung. Der Verlag soll neue Entwicklungen erkennen und frühzeitig davon profitieren können. In diesem Sinne verfolgt Burda eine dreigleisige Unternehmensstrategie: Investitionen in digitale Märkte, Ausbau der Aktivitäten im Bereich Direktmarketing sowie im Auslandsgeschäft.
Management
Das Verlagsunternehmen ist ganz auf den Alleinbesitzer Hubert Burda zugeschnitten, der auch dem Vorstand vorsteht und das Jahr 2009 "zur Sicherung einer kontinuierlichen Führungsnachfolge in seinem Unternehmen" (Unternehmensmitteilung) nutzte. Ab 2010 übernimmt der Finanzvorstand Paul-Bernhard Kallen den Vorstandsvorsitz von Burda, der selbst "als geschäftsführender persönlich haftender Gesellschafter seine verlegerische und unternehmerische Richtlinienkompetenz wie bisher aktiv und in vollem Umfang wahrnehmen" wird. Wie Burda dem "Spiegel" sagte, sollen in "zehn bis fünfzehn Jahren" seine Kinder die Führung des Konzerns übernehmen, der weiterhin ganz in Familienbesitz bleiben solle.
Nachdem Hubert Burda sich vom übermächtigen Bild des Vaters Franz emanzipiert und mit dem spektakulären Erfolg "Focus" auch als politischer Verleger etabliert hat, pflegt er den Gestus, klare Worte zu sprechen und einen patriarchalischen Führungsstil, um den Mitarbeitern das Gefühl zu geben, Teil einer großen Familie zu sein. Da wirkt die Haltung des Vaters („Wir sind autoritär, aber mir machen's lustig“) fort. Der Verleger malt und singt gern oder spielt Trompete, tritt als Kunst- und Kulturmäzen hervor und zeigt sich an Kunst und Wissenschaften (Hirnforschung) interessiert. Burda genießt sein schillerndes Image, das auch vom populären "Bambi" profitiert. Die glamouröse Preisverleihung, um deren Austragung seit einigen Jahren deutsche Großstädte wie München, Berlin und andere konkurrieren, wird im ARD-Programm stets live übertragen. Dieser Vertrag läuft bis 2011; damit werde "das Engagement des Senders für Bambi und damit für das Haus Hubert Burda Media in der Vergangenheit gewürdigt", so eine Verlagsmitteilung.
Burda ist verheiratet mit der studierten Ärztin und Schauspielerin Maria Furtwängler, bekannt vor allem als niedersächische NDR-"Tatort"-Kommissarin und aus Filmen wie "Die Flucht" im ARD-Programm. Tief getroffen hat Burda der Tod seines Sohnes Felix. Die Felix Burda Stiftung wurde 2002 ins Leben gerufen, um die Zahl der tödlichen Darmkrebserkrankungen zu reduzieren, indem sie für die Früherkennung wirbt.
In seiner Eigenschaft als Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) tritt Hubert Burda häufig medienpolitisch und in Debatten um das Internet in Erscheinung - ob es um Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender oder die Rolle des Suchmaschinen-Konzerns Google geht. Mitunter gerät dieses Engagement in Konflikt mit seinen Geschäftsbeziehungen. So verursachte 2008 eine angekündigte Kooperation mit der Deutschen Post, damals ein Lieblingsfeind der deutschen Verleger Aufregung: Burdas Verlagsgruppe Milchstraße wollte mit ihrer Programmzeitschriften-Kompetenz "Einkauf aktuell", die wöchentlich gemeinsam mit reinen Werbeprospekten in bis zu 17,6 Millionen Briefkästen gestopfte Gratis-Fernsehprogrammübersicht der Post, unterstützen. Acht Tage später wurde die bereits heftig kritisierte Kooperation auf Eis gelegt.
Zu seinem Nachfolger als Vorstandschef bestimmte Hubert Burda mit Paul-Bernhard Kallen einen Volkswirt und ehemaligen McKinsey-Berater. Kallen agiert als Vorstand Technologie, Finanzen, Ausland, dem die Geschäftsbereiche Burda Digital, die Tomorrow Focus AG, Abantis (Internet-Portale) und Burda Druck unterstehen. Seit Juli 2009 ist Holger Eckstein, Geschäftsführer der Burda Services GmbH, stellvertretender Finanzvorstand. Nach einer Übergangsphase soll er den Bereich "spätestens im Sommer 2011" eigenständig verantworten.
Nachdem Hubert Burdas längjähriger Stellvertreter im Vorstand, sein Schulfreund Dr. Jürgen Todenhöfer (jenseits der Branchengrenze durch Bücher wie "Wer weint schon um Abdul und Tanaya?" bekannt), 2008 in Ruhestand ging, wurde der erst 2007 zu Axel Springer gewechselte ehemalige Burda People Group-Geschäftsführer Philipp Welte als Nachfolger zurückgeholt. Welte ist seither für die inländischen Verlage und verlagsnahe Dienstleistungen zuständig und organisiert mit seinem "Change"-Programm den verschachtelten Konzern kräftig um.
Seie schnelle Rückkehr dürfte zum schnellen Abschied der erst zum 1. April 2008 überraschend als als Cross Media-Vorstand verpflichteten Christiane zu Salm geführt haben. Die Gründerin des umstrittenen "Transaktionssenders" 9Live sorgte zwar, schon weil sie gerne interviewt wird, für die erhoffte Medienpräsenz. Dennoch bat sie bereits im November um die vorzeitige Auflösung ihres Vorstandsvertrages (Burda-Pressemitteilung). Die Presse spekulierte intensiv über die Gründe ("Vielleicht war sie einfach zu amerikanisch, zu unbekümmert, zu jugendlich für das patriarchalisch geführte Haus", "SZ"; "Geklappt hat in ihrer kurzen Zeit bei Burda eigentlich nichts", "taz"). Damit ist vor allem das Geschäftsfeld Handy-TV gemeint, in dem sich Burda und die Verlagsgruppe Holtzbrinck engagierten, ohne es in Deutschland vorantreiben zu können.
„1. Journalist“ darf sich „Focus“-Gründer Helmut Markwort, Jahrgang 1936, nennen, dem die „Focus“-Gruppe, Broadcast und die „Lifestyle-Community“ unterstehen, zu der unter anderem die Playboy Deutschland Publishing GmbH und die Hamburger Verlagsgruppe Milchstraße gehören.
Auch wenn beim "Focus" bei weiterhin großer Reichweite die Auflage schwächelt (durchschnittlich verbreitete Auflage 2003: 800.532 Exemplare; 2009/ 3. Vj.: 624.812 Exemplare), wurde der 15. Geburtstag des Montagsmagazins im Januar 2008 groß gefeiert - unter anderem, indem die Münchner "als erstes Nachrichtenmagazin Deutschlands" ihr Print-Archiv kostenfrei online stellten. Die Artikel aller Hefte seit 1993 mit Ausnahme der beiden jeweils neuesten sind verfügbar. Damit kam der "Focus" dem "Spiegel" kurz zuvor.
Auch für Markworts zentrale Tätigkeit, die Chefredaktion beim "Focus", wurde 2009 eine Nachfolgeregelung gefunden: Der bisherige Chefredakteur des Magazins "Cicero", Wolfram Weimer, übernimmt die Position spätestens im Herbst 2010 gemeinsam mit dem bisherigen Co-Chefredakteur und "Focus"-Urgestein Uli Baur.
Geschäftsfelder
Die Burda Media Holding gliedert sich in die Geschäftsbereiche Verlag Inland und Verlag Ausland, Digital, Direktmarkteting und Druck. Den größten Anteil am Umsatzerlös haben die Verlags-Bereiche. Im Jahr 2008 erwirtschaftete sie 686,9 Mio. (Inland) bzw. 419,9 Mio. Euro (Ausland). Es folgen Burda Digital, Burda Direktmarketing und Burda Druck. Im Jahr 2012 sollen die Bereiche Digital und Direktmarketing ca. 50% des Gesamtumsatzes ausmachen. 2008 erwirtschafteten der Digital-Bereich 19,5 Prozent, das Direktmarketing 8,3 Prozent (2007: 9,8 Prozent).
2009 setzt der neue starke Mann bei Burda, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Zeitschriften-Vorstand Philipp Welte, sein nicht zuletzt auf Kostensenkung zielendes "Change-Programm" mit den "strategischen Dimensionen" "Concentrate. Integrate. Innovate" um, das er mit einer viel diskutierten E-Mail an die Mitarbeiter ("Auch die deutsche Industrie steckt mittlerweile in einem furchtbaren Abwärtstrudel und reißt die Welt der Medien über gekappte Marketing-Budgets sukzessive mit hinab in die Tiefe") einleitete.
Im Rahmen dieses Programms werden die Grenzen zwischen klassischen Geschäftsbereichen zusehends aufgehoben. So bündelte Burda als "deutscher Marktführer im Food-Journalismus" seine Marken dieses Segments (wie die Zeitschriften "Meine Familie & Ich", "Lust auf Genuss", den Fernsehsender TV.Gusto und <dfn>Web</dfn>-Angebote wie bongusto.de) unter dem Dach von "Burda Food.net". Mit der "Style Group" wurde "eines der größten deutschen Medienunternehmen mit journalistischen Angeboten für Frauen" aus der Burda People Group (u.a. "Bunte", "InStyle") und dem ebenfalls in München ansässigen Verlag Arabellastrasse ("Elle", "Freundin") mit gemeinsamer Online-Redaktion integriert. Hier bekleidet der frühere Springer-Manager Patrick Fischer den Posten des "Director Innovation".
Verlag
Hubert Burda Media und seine Partnerverlage publizierten 2008 weltweit 261 Titel (2007: 262), davon 75 im Inland. Zur Verlagsgruppe gehören die in München ansässigen Verlage Arabellastraße („Elle“, „Freundin“), die Burda People Group („Amica“, „Bunte“) und die Focus Magazin Verlag GmbH („Focus“, „Focus Money“). In Offenburg residieren die Medien Park Verlage („Freizeit Revue“, „Burda Modemagazin“, „Lisa“, „young“). Ferner gehören der Super Verlag („SUPERillu“) in Berlin und die Hamburger Verlagsgruppe Milchstrasse („fit for fun“, „TV Spielfilm“) zum Konzern.
Burda Yukom ist innerhalb der Burda-Gruppe für das Verlegen interner und externer Unternehmenspublikationen zuständig und gehört nach eigenen Angaben zu den größten Corporate Publishers innerhalb Europas. Im Yukom-Verlag erscheinen über 80 Print- und Online-Publikationen für externe Kunden. 2009 übernahm Hubert Burda Media die 25,1 Prozent an der Gesellschaft, die zuvor noch der Unternehmensgründer Manfred Hasenbeck hielt.
Im Jahr 2007 verkaufte der Verlag 2007 im Inland 398,5 Millionen Exemplare seiner Zeitschriften. Im lange insgesamt stagnierenden, seit 2008 rückläufigen Inlandsmarkt liefert sich Burda mit den Konkurrenten Bauer (Verlagsgruppe Bauer in der Mediendatenbank) und Gruner + Jahr einen harten Kampf um die Marktführerschaft. Auf Grundlage der Reichweitenanalyse MA Pressemedien II reklamiert Hubert Burda Media auch 2008 seine Marktführerschaft im deutschen Lesermarkt mit einer Reichweite von 51 Prozent vor Springer (48,8 Prozent, und Bauer (47,4 Prozent). Stark angestiegen ist der Auslandsumsatz, der 2008 24 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachte.
Bei Investitionen in Zeitschriften richtet sich der Blick häufig zugleich auf das Internet, etwa bei der Übernahme der zuvor vom Vogel-Verlag (Würzburg) gehaltenen Hälfte der Anteile am Computermagazin "Chip" (2007). Ebenfalls 2007 brachte die Burda Lifestyle Community zwei regionale Testausgaben des Magazins "Ivy" heraus, gab das Projekt dann wieder auf, obwohl die potenzielle Reichweite zunächst noch auf 21 Millionen deutsche Mitglieder der LOHAS-Zielgruppe (Lifestyle of Health and Sustainability) geschätzt worden war.
Im Rahmen des "Change"-Programms wurden 2009 die Internet-Zeitschrift "Tomorrow" und die Frauenzeitschriften "Young" und "Amica" eingestellt, am Standort Offenburg Schlussredaktionen geschlossen sowie Stellen in den Bereichen Marketing und Vertrieb gestrichen.
Direktmarketing
Burda Direct verfügt nach eigenen Angaben über insgesamt "200 Millionen Kundenkontakte und zählt 300 Unternehmen zu seinen Auftraggebern. Das Unternehmen ist in den Bereichen People & Data Dienstleistungen, Zeitschriftenabonnements, Vorteilsangebote, Sport-Marketing (Burda Sports Group) auch international aktiv. Angeboten werden Leistungen im Bereich E-Business und Customer Relationship Management (CRM), der Betrieb von Community-Plattformen sowie Call-Centern und die Verknüpfung von On- und Offline-Marketing.
Nach einer Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb erregte Burda mit der Drohung Aufsehen, Call-Center von den inländischen Standorten Schwerin und Schutterwald nach Polen und Frankreich zu verlegen.
Zum Vermarkten "marken- und medienübergreifender Crossmediaangebote" wurde die "Burda Community Network GmbH" (BCN) geschaffen, die maßgeschneidert Zielgruppen aus den fünf Markenwelten des Konzerns ("Consumer World“, "Living World“, "Men's World“, "Premium World“ und "Women's World") ansprechen soll. Etwa mit der Publikumsmesse "Lust auf Genuss“ in Stuttgart intensivierte Burda - wie auch der Mitbewerber Gruner+Jahr - sein Engagement im Messegeschäft.
Druck
Am Stammsitz des Unternehmens in Offenburg werden Massenblätter wie „Freizeit-Revue“, „Glücks-Revue“ oder „Lisa“ gedruckt, die anzeigenorientierten Blätter wie „Focus“, „Elle“ oder „Bunte“ in München. Hinzu kommen die Druckereien in Vieux-Thann (Frankreich) und Bratislava (Slovakei). „Investieren und Sparen“ – so lautet die von der Geschäftsführung für diesen Geschäftsbereich ausgegebene Devise. Aufgrund sinkender Umsätze sieht sich das Unternehmen zur Fortsetzung dieser Strategie gezwungen. Trotz sinkender Umsätze (von 166,3 Mio. €/ 2006 auf 152,3 Mio. €/ 2008) will der Konzern an allen Standorten festhalten.
Digital
Burda Digital gilt bereits als zweite tragende Säule des Verlags und gliedert sich in Burda Digital Systems, Burda Digital Ventures und die börsennotierte Tomorrow Focus AG. Auch der Kommunikationsdienstleister Burda Wireless sowie Fernseh- und Radio-Beteiligungen zählen zum Geschäftsbereich. Burda Digital Systems mit Sitz in Offenburg ist ein Technologie- und Beratungsdienstleister, der konzerninterne und externe Kunden bei der Umsetzung von Online-Strategien unterstützt.
Zu einem wichtigen Instrument der Unternehmensstrategie hat sich die Beteiligungsfirma Burda Digital Ventures entwickelt, die zurzeit Anteile an 29 Internetfirmen hält (Überblick). Zu den wichtigen Beteiligungen zählt die der sevenload GmbH, die eine Video- und Bildplattform nach dem Vorbild von YouTube betreibt. Weiterhin gehört die Tomorrow Focus AG inzwischen zu rund 64% zur Burda-Gruppe. Sie entwickelt, betreibt und vermarktet rund 50 Marken im Internet (u.a. focus.de, tvspielfilm.de, max.de, fitforfun.de, cinema.de). Die Tomorrow Focus AG gliedert ihre Dienstleistungen in Inhalte, Vermarktung und Technik und sieht sich als inzwischen drittgrößter Online-Vermarkter Deutschlands. Ihrerseits betreibt die Tomorrow Focus AG die Tochtergesellschaften Tomorrow Focus Portal GmbH, Tomorrow Focus Technologies GmbH und die Cellular GmbH, einen Full-Service-Dienstleister für mobile Dienste.
Außerdem hält die Tomorrow Focus AG Anteile an der Playboy Deutschland Publishing GmbH (50,4%), an der HolidayCheck AG (inzwischen 80 %) und der EliteMedianet GmbH. 2009 übernahm sie für rund 13 Mio. Euro auch die letzten 36,93 Prozent am Betreiber des hochprofitablen Partnervermittlungsportals elitepartner.de (nachdem sie 2007 für 58 Prozent 8,4 Millionen Euro bezahlt hatte). Die HolidayCheck AG betreibt ein Hotel-Bewertungsportal von und für Urlaubsreisende. Vor allem allem solche E-Commerce-Angebote, weniger redaktionelle Angebote, sorgen für Gewinne bei Tomorrow Focus.
Weitere Burda Digital Ventures-Beteiligungen wie die am Online-DVD-Verleih Amango und dem Spiele-Portal GamesDuell sowie die neue Community Hallohund (Slogan: "Grund zum Wedeln") zeugen von der Umtriebigkeit der verschachtelten digitalen Burda-Divisionen.
2008 stieg Hubert Burda Media für einen ungenannten Kaufpreis bei "Glam Media" ein, dem nach eigenen Angaben reichweitenstärksten Frauennetzwerk im Internet (New York, Brisbane/ Kalifornien). Es handele sich um "eine der am schnellsten wachsenden globalen Medienmarken im Internet". Nach erfolgreicher Markteinführung in Deutschland baute 2009 Burda die Beteiligung aus. "Glam ist das Netzwerkmodell der Zukunft. Wir können Reichweite aufbauen, ohne eigene Ressourcen einzusetzen", wird Manager Marcel Reichart zitiert. 2009 startete mit brash.de ein nach gleichem Muster aufgebautes "Männernetzwerk".
Einen spektukläre Transaktion tätigte Burda Digital im Herbst 2009 durch den Kauf von 25,1 Prozent des deutschen Business-Netzwerks Xing, nachdem zuvor über einen Kauf der börsennotierten Unternehmens durch den amerikanischen Wettbewerber LinkedIn spekuliert worden war. Damit ist Hubert Burda Media größter Aktionär der Xing AG - und auch auf dem Feld der sozialen Netzwerke vertreten, denen Experten große Bedeutung für die künftige Entwicklung des Mediengeschäfts zusprechen.
Rundfunk und digitaler Rundfunk
Die Burda Broadcast GmbH und die Focus TV-Produktions GmbH ergänzen den Geschäftsbereich Digital des Offenburger Konzerns um mehr als 30 direkte und indirekte Radio- und TV-Beteiligungen wie „BB Radio“, „Ostseewelle“und „Antenne Bayern“. Die Focus TV-Produktions GmbH stellt regelmäßig Formate für ProSieben, RTL, Sat.1, VOX, RTL2 und andere Privatsender her und betreibt den über die Pay-TV Plattform Premiere/ Sky zu empfangenden Sender „Focus Gesundheit“. Pläne für zwei Bezahlsender zu den Themenfeldern Haus & Garten und Reisen wurden 2008 auf Eis gelegt, auch ein zu Christiane zu Salms Zeiten angekündigter Versuch, mit Fußballrechten ins Pay-TV-Geschäft einzusteigen, blieb ergebnislos. Die regelmäßige Sendung "Focus TV" auf Pro Sieben strich der Sender 2009 aus seinem Programm (dwdl.de).
Ihre Beteiligung am digitalen "Feinschmeckerkanal" TV Gusto baute Hubert Burda Media über die Konzerntochter Abantis (von 50) auf 83,5 Prozent aus. 2009 wird TV.Gusto unter dem Dach des "Burda Food.net" eingeordnet. Am Free-TV-Sender RTL 2 ist die Hubert Burda Media GmbH mit 1.1% Prozent beteiligt.
Seine 51-prozentige Beteiligung am Ende 2007 gestarteten landesweiten österreichischen Fernsehsender Austria 9 verkaufte Hubert Burda Media 2009 an die Mitgesellschafter Conrad Heberling und Josef Andorfer. Zu dem Zeitpunkt rangierte Austria 9 bei einem Marktanteil von unter einem Prozent in Österreich.
Auch Burdas Beteiligung im Bereich mobiles Fernsehen zahlte sich nicht aus. Der zur Fußball-EM 2008 anvisierte Start des Handy-Fernsehens auf Basis des Standards DVB-H, zu dem sich die Burda-Gruppe 2006 mit der Georg-von-Holtzbrinck an der Neva Media GmbH beteiligt hatte, gelang nicht. Das gemeinsam mit der "Mobiles Fernsehen Deutschland" gegründete Unternehmen Mobile 3.0 erhielt zwar 2007 von den Landesmedienanstalten den Zuschlag als Betreiber eines DVB-H-Netzes, doch verzögerten sich weitere Genehmigungsverfahren. Mehr als ein Testbetrieb mit "über 150 Personen" kam nie zustande. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben noch nicht alle Landesmedienanstalten eine Sendelizenz an Mobile 3.0 vergeben, so dass es aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, zur Fußball-EM Mobile-TV auf der Basis von DVB-H in dem ursprünglich geplanten Umfang anzubieten", kommentierte Mobile 3.0 süßsauer die Probleme mit dem föderalistischen deutschen Mediensystem. 2009 gibt es weiterhin kein nennenswertes Handyfernseh-Angebot in Deutschland.
Engagement im Ausland
Die Anzahl der von Hubert Burda Media verlegten ausländischen Titel sank zuletzt auf 186 Titel (2008), doch der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz steigt (2008: 24 Prozent). 134 der ausländischen Zeitschriften erscheinen bei Burda Eastern Europe (Russland, Ukraine, Kasachstan, Polen, Tschechien und Rumänien). Ansonsten ist Burda in Frankreich, Großbritannien und auf dem asiatischen Markt aktiv und vergibt Lizenzen (Slowenien, Kroatien und Serbien).
Angestoßen wurde das Auslandsgeschäft 1987 durch die Veröffentlichung von „Burda Moden“ in der UdSSR als erste westliche Illustrierte. Eine 1995 mit dem italienischen Verlagshaus RCS Rizzoli Corriere della Sera (heute: RCS Media Group) eingegangene Kooperation (Hubert Burda Media übernahm 40% an der Zeitschriftengruppe RCS Periodici, während das italienische Verlagshaus 20% an der Burda Verlag Osteuropa GmbH, und je 50% an der Burda Rizzoli Verlagsbeteiligungen GmbH und der Burda RCS International Holding GmbH wurde ab 2004 schrittweise wieder aufgelöst.
2003 gelingt der Einstieg in den französischen Printmarkt über den Kauf von Anteilen am Verlag Catherine Nemo Holding, 2006 wird das englische Verlagshaus Essential Publishing übernommen. 2007 erwirbt Hubert Burda Media 49 Prozent der Anteile am tschechischen Verlag Hachette Filipacchi. In England erwarb Hubert Burda Media 2008 von Rupert Murdochs "News International" das wöchentliche britische Frauenblatt "Love it".
Auch Burdas Druck-Geschäfte sind international. 2008 ging Burda Druck ein Joint Venture mit dem indischen Tageszeitungsverlag Hindustan Times Media Ltd. ein, um in Neu-Delhi ein gemeinsames Tiefdruckunternehmen im Wachstumsmarkt Indien aufzubauen. Burda will zwei Tiefdruckrotationen aus Offenburg einbringen und indische Fachkräfte ausbilden.
Aktuelle Entwicklungen
Trotz Hubert Burdas breit zitierter Äußerung (auf der von seinem Unternehmen veranstalteten "Digital Life Design-Konferenz") von den "lousy Pennies", die sich im Internet lediglich verdienen ließen, setzt der Konzern weiter auf Neugründungen und Käufe im Online-Segment. Am spektakulärsten war 2009 der Schritt zum größten Gesellschafter des Netzwerks Xing (siehe oben, Geschäftsfelder/ Digital).
Die Übernahme der Wissenscommunity Lycos iQ (mittlerweile umbenannt in COSMiQ) zu einem nicht genannten Preis von der aufgelösten Bertelsmann-Beteiligung Lycos Europe GmbH im Juni zählt ebenso zu den emsigen Aktivitäten von Burdas Digital-Töchtern wie die mehrheitliche Beteiligung der Tomorrow Focus AG an Adjug: Dieser britisch-deutsche "Restplatzvermarkter" vermittelt unverkaufte Werbeplätze im Internet an Agenturen und Werbetreibende. Der ungenannte Kaufpreis für 37,8 Prozent (insgesamt hält Tomorrow Focus nun 55,8 Prozent der Anteile) soll Schätzungen zufolge im zweistelligen Millionenbereich gelegen haben.
Daneben schloss Burda zahlreiche Allianzen mit ganz unterschiedlichen Unternehmen - etwa eine "strategische im People und Lifestyle-Segment" mit der Deutschen Telekom, in deren Rahmen sich der Internetaftritt der auch auf Papier erfolgreichen Zeitschrift "Bunte" "mit Marke und Inhalten exklusiv an das Portal t-online.de bindet". Im Pressebereich dagegen schloss man eine "strategische Allianz für den nationalen Vertriebsmarkt" mit der WAZ-Gruppe und dem Vertriebsunternehmen MZV (Moderner Zeitschriften Vertrieb). Bei kartellrechtlicher Zustimmung soll das neue Gemeinschaftsunternehmen "mit einem Marktumsatz von über 500 Millionen Euro und einem Marktanteil in Deutschland von 20 Prozent" zur "Nummer zwei im deutschen Pressevertrieb" werden. Burda versteht den Schritt auch "als klares Bekenntnis zum deutschen Grosso-System".
Im Internet wollen vier deutsche Online-Vermarkter - SevenOne Media (ProSiebenSat.1), Gruner + Jahr und IP Deutschland (RTL Group) sowie Tomorrow Focus - eine "Allianz gegen Google" ("FAZ") bilden. Konkrete Vereinbarungen sowie die erforderliche Zustimmung des Bundeskartellamts stehen noch aus.
Vor allem in Sachen Google meldete sich Hubert Burda über das ganze Jahr öffentlichkeitswirksam zu Wort. Seine Beiträge wie "Journalismus im Internet/ Wir werden schleichend enteignet", der sich in der "FAZ" (30.6. 2009) vor allem gegen den Suchmaschinen-Konzern Google und dessen "Google News" wandte ("Onlinewerbung funktioniert. Aber sie landet vor allem bei Suchmaschinen wie Google oder Yahoo") wandte, wurden im Internet umfassend diskutiert (siehe Altpapier, Carta). Damit sorgte Burda auch für Aufmerksamkeit für die Taten, die er seinen Forderungen folgen ließ - wie den Start der eigenen Nachrichtenaggregatoren finanzen100.de und, im September, nachrichten.de ("FAZ": "Ein Nachrichtenportal ganz ohne Redakteure"). Für diese Online-Angebote werden hunderte von Online-Nachrichtenquellen durchsucht, die Gewichtung bleibt allein Algorithmen überlassen, die Urheber der Inhalte sollen an den Werbeerlösen beteiligt werden. Ob diese Rezepte aufgehen, beobachtet die Branche gespannt. Nachahmer wie die Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg, die ihre Netzeitung ab 2010 ganz ohne Redaktion betreiben will, gibt es bereits.
Zu Burdas Plänen, mit dem Internet nicht nur lousy pennies zu verdienen, zählt ferner, dass künftig die Hälfte der zugelassenen Teilnehmer an der DLD-Conference eine Teilnahmegebühr von 2.500 Euro entrichten soll.
Links
Informationen des Unternehmens:
Presseberichterstattung:
- Frankfurter Allgemeine Zeitung: Gastbeitrag von Hubert Burda - Journalismus im Internet - „Wir werden schleichend enteignet“ (30.06.2009)
» "Burda setzt auf TV und Internet" ("SZ", 17.6.2008)
» "Wie ARD und ZDF den Wettbewerb verzerren" ("FAZ"-Interview mit Hubert Burda, 21.05.2008)
» Golem: Handy-TV: Mobile 3.0 soll DVB-H-Plattform betreiben
» FAZ: YouTube ist heute unser Warhol – Streitgespräch mit Hubert Burda und Albrecht Müller (05.07.2007)
» manager magazin: Die neuen „Kabelnetzbetreiber“ (17.10.2006)
» SZ: Interview mit Hubert Burda (04.02.2005)
» Die Zeit: Unverstanden aber glücklich (1998)
News
29.01.10 / Hubert Burda Media Holding, Georg von Holtzbrinck GmbH
Studie: 2009 weniger Transaktionen in der Verlagsbranche
Im vergangenen Jahr hat es deutlich weniger Übernahmen und Beteiligungen auf dem Markt der deutschen Verlage gegeben als 2008. Die Zahl der Deals sank infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise erstmals seit 2004, ergab eine...
» mehr11.12.09 / Hubert Burda Media Holding
Hubert Burda benennt Nachfolger
Hubert Burda Media steht vor einem Führungswechsel. Am 01.01.2010 wird Paul-Bernhard Kallen den Vorstandsvorsitz von Hubert Burda übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte. Der 69-jährige Verleger werde aber geschäftsführender...
» mehr12.06.09 / Hubert Burda Media Holding
Burda will mit I-Lab von Papier unabhängig werden
Burda-Vorstand Philipp Welte will mit dem neu gegründeten Forschungslabor "I-Lab" seinen Verlag vom "Informationsträger Papier" unabhängig machen. Dies berichtet das Fachmagazin Meedia. Im I-Lab sollen "alle Online-Aktivitäten...
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