34. Discovery Communications

Umsatz 2015: $ 6,394 Mrd. (€ 5,763 Mrd.)

Überblick

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Discovery Communications Inc. ist ein global agierender Medienkonzern, der seine Fernsehprogramme in 40 Sprachen und 220 Ländern ausstrahlt und so weltweit 2,6 Milliarden Zuschauer erreicht. 2008 als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen aus dem Imperium von Kabelmagnat John Malone (Liberty Media) ausgegliedert, produziert Discovery vorwiegend informationsbasierte TV-Inhalte und betreibt Webportale.

Basisdaten

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Hauptsitze:
One Discovery Place
Silver Spring, MD 20910
Telefon: 001-240-662-200

850 3rd Avenue
New York, NY 10022-7256
Telefon: 001-212 548-5555
Internet: http://corporate.discovery.com/

Branche: Fernsehen, Kabelkanäle, Internetportale, Produktionsstudios mit Schwerpunkt auf Non-Fiction und Dokumentarfilmen
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01 – 31.12.
Gründungsjahr: 1985 (als Discovery Channel), 2008 (Börsengang nach Abspaltung von Discovery Communications Holdings LCC)

Tab. I: Ökonomische Basisdaten
201620152014201320122011201020092008
Umsatz (in Mio. $)6.4976.3946.2655.5354.4874.2353.7733.5163.443
Gewinn (Verlust) (in Mio. $)1.2181.0481.1371.0779451.133658559445
Aktienkurs (Jahresende, in $)27,4126,6834.4590,4263,4840,9741,7030,6714,16
Beschäftigte7.0007.0006.8005.7004.5004.6004.2004.4004.000
Tab. II: Umsatz nach Sparten (in Mio. $)
201620152014201320122011201020092008
USA3.2853.1312.9502.9522.7482.6192.3632.1422.062
International3.0403.0923.1572.4741.6371.4551.2511.1891.158
Education, and Other174173160114105162153176196
Corporate(2)(2)(2)(5)(3)(1)6927

Geschäftsführung

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Management:

  • David M. Zaslav, President & CEO
  • Joe Abruzzese, President Advertising Sales
  • John Honeycutt, Chief Technology Officer
  • Adria Alpert Romm, Chief Human Resources & Global Diversity Officer
  • Bruce Campbell, Chief Development, Distribution & Legal Officer
  • Bill Goodwyn, President and CEO, Discovery Education
  • David C. Leavy, Chief Corporate Operations and Communications Officer
  • Jean-Briach Perrette, President, Discovery Networks International
  • Paul Guyardo, Chief Commercial Officer
  • Andrew Warren, Senior Executive Vice President & Chief Financial Officer
  • Eric Phillips, President, Domestic Distribution
  • Marjorie Kaplan, President of Content, Discovery Networks International

 

Aufsichtsrat:

  • Robert J. Miron, Discovery Communications
  • Robert R. Beck, Independent Financial Consultant
  • S. Decker Anstrom, Landmark Communications
  • Robert R. Bennett, Hilltop Investments
  • Paul A. Gould, Allen & Company, LLC
  • John Malone, Liberty Media Corporation, Liberty Interactive, Liberty Global
  • Steven A. Miron, Bright House Networks/Advance Newhouse Communications
  • M. LaVoy Robison, The Anschutz Foundation
  • J. David Wargo, Wargo & Company, Inc.
  • David M. Zaslav, Discovery Communications

Geschichte und Profil

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Eine zwölfteilige Doku-Serie über die Kontinentalverschiebung auf der Erde? Eine Reportage über Eisberge in Neufundland? Ein sechzigminütiges Porträt über den altägyptischen Pharao Echnaton? Als am 17. Juni 1985 der Discovery Channel erstmals in den USA on Air ging, gab es nicht wenige TV-Insider, die ein längerfristiges Überleben des Spartenkanals angesichts eines solchen vergleichsweise anspruchsvollen Programms anzweifelten. Das Niveau der US-amerikanischen TV-Landschaft sei zu seicht, der durchschnittliche Zuschauer zu ungebildet und die werberelevanten Zielgruppen zu uninteressiert an Non-Fiction-Formaten, so die Sorgen der Experten.

Doch Discoverys erster leitender Geschäftsführer John Hendricks wusste, dass es unter den Zuschauern eine Zielgruppe gab, die bisher von der Werbewirtschaft nicht ausreichend angesprochen wurde: die Gruppe der so genannten LLL (lifelong learners). Diese, so Hendricks Kalkül, seien bis ins hohe Alter neugierig und wünschten sich Fernsehprogramme, die sie unterhalten und bilden sollten. Was auf dem amerikanischen Zeitschriftenmarkt in Form von National Geographic oder Scientific American bereits seit geraumer Zeit funktionierte – das Ansprechen eines naturwissenschaftlich und kulturell interessierten Nischenpublikums – sollte nun auch im Fernsehen funktionieren. Den Verantwortlichen des Discovery Channels war klar, dass sie mit ihrem Programm kein Massenpublikum erreichen konnten. Stattdessen konzentrierten sie sich auf besser gebildete und damit auch besser verdienende Amerikaner, die für werbetreibende Firmen interessant waren, deren Produkte zu dem Programm von Discovery passten: Technologie, Wissenschaft, Reisen.

Dennoch handelte es sich beim Launch des Discovery Channels um ein großes Fernsehexperiment. Niemand konnte so recht einschätzen, wie das Fernsehpublikum auf Discoverys Infotainment-Ausrichtung reagieren würde. 75 Prozent der auf Discovery ausgestrahlten Inhalte hatten amerikanische Zuschauer weder in Bezug auf Form noch Inhalt jemals zuvor gesehen. Wie konsequent der Sender in seinen Anfangsjahren das Ziel verfolgte, seinem Publikum etwas Neues zu bieten, zeigte sich beispielsweise im Frühjahr 1987. In der Endphase des Kalten Krieges strahlte Discovery unter dem Titel „Russia: Live From the Inside“ für 66 Stunden das Signal des russischen Staatsfernsehen aus, um US-Amerikanern einen Einblick in die Vorgänge in der Sowjetunion zu ermöglichen.

Einer der Gründe für die relativ schnelle Etablierung des Discovery Channels war seine Verbreitung als Kabelkanal. Discovery war mit seinem Nischenprogramm wie gemacht für das US-Kabelfernsehen. Anders als herkömmliche Kabelsender forderte Discovery von den Kabelkonzernen für die Verbreitung seines Programms keine Gebühren. Die Verbreitung über die Kabelsysteme wurde durch das Selbstverständnis als hochwertiger Informationssender noch verstärkt. In Zeiten, in denen viele Kabelkanäle hauptsächlich auf gewalttätige oder pornographische Inhalte setzten, versprachen sich Kabelanbieter durch die Aufnahme des Discovery Channels in das Senderangebot einen Imagegewinn.

In den ersten 20 Jahren des Bestehens wurde der Discovery Channel sukzessive zu dem gleichnamigen Medienkonzern umgebaut, der heute global operiert und diverse weitere Kabelsender und Internetaktivitäten unter einem Dach vereint. So wurden zwischen 1985 und 2005 diverse Spartenkanäle gekauft oder eigens gegründet, die eine sinnvolle Ergänzung zum Discovery Channel darstellen sollten: The Learning Channel (1992), Animal Planet, Discovery Science, Discovery Kids, Discovery Civilization, Discovery Home and Leisure, Discovery Wings (alle 1996), Travel Channel (1997), Discovery Health Channel (1999), Fit TV (2003) und Discovery Lifestyle Networks (2004). Parallel dazu wurde die internationale Expansion vorangetrieben. 1989 wurde der Discovery Channel erstmals in Großbritannien ausgestrahlt; 1994 wurde der Schritt auf den lateinamerikanischen und asiatischen Markt gewagt; 1997 folgten Skandinavien und Mittel- und Osteuropa. Insgesamt wuchs die Zahl der Discovery-Zuschauer von 156.000 US-Amerikanern im Jahr 1985 auf 187 Millionen Menschen aus 146 Ländern im Jahr 2000.

Um diese Menge an Zuschauern konstant mit hochwertigen Inhalten zu versorgen, wurden Kooperationen mit anderen Medienhäusern vereinbart. Den Anfang machte 1998 ein Joint Venture mit der britischen BBC, 2002 wurde gemeinsam mit der New York Times Company der Discovery Times Channel gegründet. Seit 2006 unterstützt Discovery Communications Google bei seiner Google Earth-Suche mit Informationen und Bildern; 2008 wurde gemeinsam mit der US-Talkshow-Gastgeberin Oprah Winfrey OWN (The Oprah Winfrey Network) gegründet.

Als CEO John Hendricks 2004 das Zepter an seine langjährige Untergebene Judith McHale übergeben wollte, gestaltete sich das schwierig. Der Grund für die lange Dauer des Machtwechsels an der Führungsspitze war, dass mittlerweile drei verschiedene Unternehmen in Form der Discovery Holding Einfluss auf die Unternehmenspolitik ausüben konnten. Da Hendricks bereits 1986, ein Jahr nach Gründung des Discovery Channels, seine Kapitalreserven aufgebraucht hatte, sprangen andere Medienunternehmen in die Bresche und erwarben Anteile an Discovery. So sicherte sich John Malones Liberty Media einen 50-prozentigen Anteil, die Medienkonzerne Cox und Advance jeweils 25 Prozent. Erst 2007 wurde dieses Geflecht halbwegs entwirrt, indem der Cox-Anteil zurückerworben wurde (Cox erhielt dafür im Rahmen der millionenschweren Transaktion den Reisesender Travel Channel von Discovery). Die verbliebenen Anteilseigner einigten sich daraufhin auf die Gründung einer neuen, börsennotierten Aktiengesellschaft, die heute unter dem Namen Discovery Communications firmiert. John Malone konnte durch den Börsengang seine Investitionen und Anteile zu Geld machen und sicherte sich zudem noch einen Platz im Aufsichtsrat.

Waren die ersten 20 Jahre von Discovery durch Erfolg und stetige Expansion gekennzeichnet, kam es 2005/2006 zur ersten wirklichen Krise. Zwischen 2001 und 2005 sanken die Einschaltquoten des Discovery Channel in den USA um 30 Prozent. Auch die vielen Töchterkanäle des Discovery Networks flogen zu dieser Zeit aus der Rangliste der 20 Kabelkanäle mit den höchsten Zuschaueranteilen. Dieser Einbruch hatte mehrere Gründe. Zum einen hatte sich die Fernsehlandschaft im Vergleich zu den achtziger Jahren radikal verändert. Immer mehr Spartenkanäle und Doku-Formate rangen um die Gunst der Zuschauer. Insbesondere der 1997 gestartete Kabelsender National Geographic Channel (Nat Geo) machte Discovery zunehmend Marktanteile streitig. Zudem war spätestens seit Ende der 1990er Jahre eine allgemeine Qualitätssteigerung bei Serien-Formaten zu spüren, die es Non-Fiction-Angeboten wie Discovery zunehmend schwerer machten.

Ein Teil des Problems war jedoch auch das Programm von Discovery selbst. Formate mit geschichtlichem oder naturwissenschaftlichem Fokus wurden zunehmend durch seichtere Lifestyle-Sendungen ersetzt, die sich teilweise nur noch marginal von den Pendants der großen Networks unterschieden. Eine der kontrovers diskutierten Entscheidungen in der Amtszeit von Judith McHale war, die Zuschauererfolge von Discovery (etwa die Autoshow „American Chopper“ oder „Trading Spaces“ bei dem sich Nachbarn gegenseitig die Wohnungen renovieren) in Endlosschleifen den gesamten Tag auszustrahlen – was viele Zuschauer auf lange Sicht abschreckte.

Erst McHales Nachfolger David Zaslav erkannte dies und steuerte gegen. Zaslav diversifizierte das Programm wieder und konzentrierte sich auf die für Discovery wesentliche Zielgruppe der 28- bis 42-Jährigen – also auf Menschen, die Familien gründen, Haushalte aufbauen und vor allem Produkte kaufen. Analog dazu behandelten die Discovery-Formate zunehmend Themen wie Familie, Erziehung und die Verwaltung von Vermögen (Bestes Beispiel hierfür ist Discoverys quotenträchtigste Show "Cake Boss" über eine italo-amerikanische Familiendynastie von Kuchenbäckern in New Jersey).

Management

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Seit 2006 steht der gelernte Jurist David Zaslav an der Spitze von Discovery Communications. Zum ersten Kontakt mit dem Kabelkanal kam es bereits 1985. Als Aushilfs-Anwalt reiste er sechs Monate gemeinsam mit Gründer John Hendricks in den USA herum, um Vereinbarungen mit Kabelnetzbetreibern abzuschließen. Bereits zu dieser Zeit erkannte Zaslav die Chancen des Mediums Kabel und so war es nur folgerichtig, dass er anschließend bei NBC anheuerte, wo er für 18 Jahre die Kabelsparte von NBC Universal anführte. Dort war er unter anderem für den Launch der mittlerweile etablierten Sender CNBC und MSNBC mitverantwortlich.

Innerhalb von vier Jahren schaffte er es, das Ruder bei Discovery herumzureißen, das unter Vorgängerin McHale ins Straucheln geraten war. Dabei ging er nicht gerade zimperlich vor: Seit seinem Amtsantritt feuerte er sämtliche Chefs von Discoverys 13 US-Sendern und ersetzte sie mit Vertrauten. Zudem beeinflusste er die inhaltliche Ausrichtung von Discovery maßgeblich und passte sie dem Zeitgeist an. So verwandelte er den Haushalts-Sender Discovery Home in Planet Green, einen Kanal für Naturschutz. Aus Discovery Times, einem ehemaligen Joint Venture mit der New York Times Company wurde unter Zaslavs Ägide Investigation Discovery, ein Dokumentarsender für Kriminalität und Forensik, zu dessen Hits unter anderem eine Show über berühmte weibliche Serienkiller („Deadly Women“) zählt. Als Zaslvas Meisterstück gilt jedoch die Verpflichtung von Oprah Winfrey, die jüngst von Forbes zur prominentesten Person der Welt erklärt wurde und 2011 ihren eigenen Fernsehkanal erhielt.

Geschäftsbereiche

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Kabel/Fernsehen:
In den USA betreibt Discovery Communications 10 Kabelsender. Neben dem Flaggschiff Discovery Channel sind dies TLC (Frauen und Lifestyle), Animal Planet (Tiere und Natur), Discovery Family, American Heroes Channel, Destination America, Discovery Life, Investigation Discovery, Science, Velocity sowie OWN (The Oprah Winfrey Network).

Die oben genannten Kanäle werden allesamt auch international ausgestrahlt (Velocity firmiert außerhalb der USA unter dem Namen Turbo). Die internationale Version wurde bis November 2010 gemeinsam mit der BBC betrieben.  Discovery Kids ist einer der führenden Kinderkanäle in Asien und Lateinamerika. In Deutschland betreibt Discovery die auf Männer- bzw.  Frauenformate spezialisierten Sender DMAX und TLC (Discovery Communications hatte 2006 den Sender XXP von den Anteilseignern Spiegel TV GmbH und DCTP (Alexander Kluge) gekauft und ihn in DMAX umbenannt). Ende 2012 wurde von die SBS Nordic-Sendergruppe von ProSiebenSat.1 für 1,3 Milliarden Euro übernommen. Discovery kontrolliert nun 12 Fernsehsender in Skandinavien. Außerdem stieg Discovery Anfang 2013 bei der Eurosport-Sendergruppe ein, die dem französischen Medienkonzern TF1 gehört. Zunächt wurden 20 Prozent der Anteile übernommen, Anfang 2014 wurde der Anteil dann auf 51 Prozent erhöht und im Sommer 2015 die restlichen 49 Prozent gekauft. Im Mai 2014 kaufte Discovery zudem gemeinsam mit Liberty Global für 670 Millionen Euro das britische Produzenten-Konglomerat All3Media, zu dem auch die deutschen Produktionsfirmen Filmpool, MME und Tower Productions zählen.

Bildung:
Discovery Education bietet seit 2006 onlinebasiertes Videomaterial für US-Schulen an. COSMEO ist eine abo-basierte Website, die Schülern bei ihren Hausarbeiten hilft. In den kommenden Jahren liegt ein Fokus auf Bildungssoftware für (Tablet)-Computer. Discovery engagiert für seine Bildungsparte mehr als 200 Leute, darunter viele ehemalige Lehrer. Die Bildungssoftware ist mittlerweile an 60 Prozent aller öffentlichen Schulen zu finden. Jüngst gaben vier US-Bundesstaaten grünes Licht für den Einsatz des Discovery Science Techbook. Dieses Multimedia-Tool soll auf lange Sicht gedruckte Lehrbücher ablösen, die oftmals teurer sind als Software-Lizenzen. In Großbritannien dagegen setzt Discovery auf den im Herbst 2013 übernommenen Anbieter Espresso Education. Insgesamt setzen Bildungsverlage jährlich 500 Milliarden US-Dollar mit Lehrmaterialien um.

Aktuelle Entwicklungen

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Vorteilhaft für den Discovery ist, dass er sich selbst in Zeiten von geringeren Werbeerlösen auf einen krisenresistenten Fluss an Abo-Gebühren verlassen kann. Zudem ist Discovery längst nicht mehr exklusiv auf Einnahmen aus den USA angewiesen. Ein Drittel aller Umsätze wird mittlerweile in den mehr als 220 ausländischen Märkten erwirtschaftet. Ein Großteil der Inhalte wird selbst produziert und kann aufgrund seines universalen Charakters problemlos in anderen Ländern erfolgreich ausgestrahlt werden. Analysten bescheinigen Discovery Communications glänzende Wachstumsaussichten und vergleichen das Unternehmen bereits mit Walt Disney vor 25 Jahren, als dort Michael Eisner als Chef antrat.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte Discovery im Juni 2015, als bekannt wurde, dass das Unternehmen für 1,3 Milliarden die europäischen TV-Übertragungsrechte für die kommenden vier Olympiaden erwarb. Damit stach Discovery in Deutschland ARD und ZDF aus, die zuvor Partner des IOC bei der Übertragung der Spiele waren. Noch ist unklar ob Discovery bereit ist, die Rechte an die öffentlich-rechtlichen Sender sublizenzieren wird.

Der Oprah Winfrey-Senders OWN konnte sich durch Interviews mit Prominenten aus der Krise befreien. Zuvor hatten zahlreiche Führungskräfte den Sender bereits wieder verlassen und Discovery-Chef Zaslav musste einräumen, OWN würde wohl erst in zwei bis drei Jahren schwarze Zahlen schreiben (bis Ende 2012 erwirtschaftete der Kanal ein Minus von 330 Millionen US-Dollar). Doch quotenträchtige Auftritte von Whitney Houstons Tochter, die über den Tod ihrer Mutter berichtete oder das Gespräch mit Radprofi Lance Armstrong, in dem dieser jahrelangen Dopingkonsum zugab, brachten den Sender zurück in den nationalen Diskurs der USA.

Weiterführende Literatur

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Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Alphabet Inc.
  2. Comcast
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. AT&T Entertainment Group (DirecTV)
  6. Time Warner Inc.
  7. Viacom Inc./CBS Corp.
  8. Sony Entertainment
  9. Apple Inc.
  10. Altice Group
  11. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  12. Cox Enterprises Inc.
  13. Facebook, Inc.
  14. Liberty Media Corp./Liberty Interactive/Starz
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Dish Network Corporation
  17. Thomson Reuters Corporation
  18. Vivendi S.A.
  19. The Hearst Corporation
  20. Rogers Comm.
  21. Baidu Inc.
  22. Microsoft Corporation
  23. Charter Comm. Inc.
  24. RELX Group
  25. Bloomberg L.P.
  26. Essel Group
  27. Lagardère Media
  28. BBC
  29. ARD
  30. Pearson plc
  31. Netflix
  32. Advance Publications
  33. Amazon.com Inc.
  34. Discovery Communications
  35. iHeart Media
  36. Nielsen Holdings plc
  37. Shanghai Media Group
  38. The Naspers Group
  39. Nippon Hoso Kyokai
  40. Grupo Televisa
  41. S&P Global
  42. Fuji Media Holdings, Inc.
  43. Yahoo! Inc.
  44. Globo Communicação e Participações S.A.
  45. Wolters Kluwer nv
  46. Activision Blizzard Inc.
  47. ITV plc
  48. Electronic Arts
  49. Verizon (AOL)
  50. Nintendo Company Ltd.
  51. Mediaset SpA
  52. Axel Springer SE
  53. ProSiebenSat.1 SE
  54. Phoenix Publishing & Media Group
  55. France Télévisions S.A.
  56. Nippon Television Holdings
  57. IAC/InterActiveCorp.
  58. Time Inc.
  59. Bonnier AB
  60. TEGNA
  61. Quebecor Inc.
  62. Grupo Clarin
  63. Scripps Networks Interactive
  64. Gannett Co. Inc.
  65. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  66. Univision Communications
  67. Daily Mail & General Trust plc
  68. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  69. Bandai Namco Holdings Inc.
  70. Graham Holdings Company
  71. Bauer Media Group
  72. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  73. China Central Television
  74. ZDF
  75. Lionsgate Entertainment Corporation
  76. Bell Media
  77. TF1 S.A.
  78. Twitter
  79. Hunan Broadcasting System
  80. Spotify AB
  81. tronc, Inc.
  82. Modern Times Group
  83. Georg von Holtzbrinck GmbH
  84. Sanoma Group
  85. Schibsted Media Group
  86. Grupo Planeta
  87. Egmont Group
  88. John Wiley & Sons, Inc.
  89. SRG SSR
  90. Asahi Shinbun Company
  91. Tribune Media
  92. Scholastic Corporation
  93. NOS
  94. Meredith Corporation
  95. New York Times Company
  96. Gazprom-Media
  97. Grupo PRISA
  98. China Publishing Group
  99. Ubisoft Entertainment
  100. De Persgroep