1. Comcast

Umsatz 2014: $ 68,775 Mrd. (€ 51,769 Mrd.)

Überblick

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Im Laufe seines fast 40-jährigen Bestehens entwickelte sich Comcast vom reinen Kabelanbieter zum modernen Kommunikations- und Medienunternehmen - spätestens seit der spektakulären Übernahme des Film- und Fernsehkonzerns NBC Universal, die Anfang 2011 begonnen und Anfang 2013 in einem weiteren Schritt beendet wurde. Der Medienkonzern aus Philadelphia besitzt nun unter anderem zwei TV-Senderketten, 26 Fernsehstationen, 20 Kabelkanäle, mehrere Produktionsstudios (darunter die Universal Studios und Dreamworks Animation), zwei riesige Mehrzweckarenen in Philadelphia sowie Anteile am Eishockey Profi-Team Philadelphia Flyers.

 

Basisdaten Comcast

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Hauptsitz:
1500 Market St.
Philadelphia, PA 19102-2148, USA
Telefon: 001-215-665-1700
Telefax: 001-215-981-7790
Internet: www.comcast.com 

Branche: Kabelnetze, Pay-TV, Spartenkanäle, Telekommunikation, Internet-Services, Event-Management
Rechtsform: Aktiengesellschaft (seit 1972)
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1956 (TCI), 1969 (Comcast)

Tab. I: Ökonomische Basisdaten
2015201420132012201120102009200820072006
Umsatz (in Mio. US-Dollar)74.51068.77564.65762.57055.84237.39735.75634.26530.89524.966
Gewinn (Verlust) nach Steuern (in Mio. US-Dollar)8.1638.5927.1356.2034.1603.6683.6382.5472.5872.533
Aktienkurs (in US-Dollar, Jahresende)56.4357,7851,9737,3626,5824,8716,6816,0117,7228,13
Beschäftigte153.000139.000136.000129.000126.000102.000107.000100.000100.00090.000
Tab. II: Umsatz nach Geschäftsfeldern (in Mio. US-Dollar)
20152014201320122011
Cable46.87944.14041.83639.60437.200
NBC Universal28.46225.24823.65023.81221,124

Geschäftsführung

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Management:

  • Brian L. Roberts, Chairman and CEO, Comcast Corporation
  • Michael J. Cavanagh, Chief Financial Officer, Comcast Corporation
  • Stephen B. Burke, Executive Vice President, Comcast Corporation, Chief Executive Officer, NBCUniversal
  • David L. Cohen, Executive Vice President, Comcast Corporation
  • Neil Smit, Executive Vice President, Chief Executive Officer of Comcast Cable and President of Comcast Cable
  • Arthur R. Block, Esquire, Senior Vice President, General Counsel and Secretary, Comcast Corporation
  • Lawrence J. Salva, Senior Vice President, Chief Accounting Officer and Controller, Comcast Corporation

 

Aufsichtsrat:

  • Kenneth J. Bacon, Fannie Mae
  • Madeline S. Bell, The Children's Hospital of Philadelphia
  • Sheldon M. Bonovitz, Duane Morris LLP
  • Edward D. Breen, Tyco International Ltd.
  • Eduardo G. Mestre, Evercore Partners Inc.
  • Joseph J. Collins, Aegis, LLC
  • J. Michael Cook, International Flavors & Fragrances, Inc.
  • Gerald L. Hassell, The Bank of New York Mellon
  • Jeffrey A. Honickman, Pepsi-Cola & National Brand Beverages, Ltd.
  • Brian L. Roberts, Comcast
  • Dr. Judith Rodin, Rockefeller Foundation
  • Jonathan A. Rodgers, TV One

Geschichte und Profil Comcast

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Innerhalb von etwa 40 Jahren baute die Roberts-Familie einen kleinen Kabelnetzanbieter mit 1.200 Kunden in Tupelo/Mississippi zum weltweit größten Kabelkonzern aus. 1969, sechs Jahre nach dem Einstieg in die Kabelbranche, gründete Ralph Roberts das Unternehmen Comcast („COMmunication“/ „broadCAST“). Von Beginn an wuchs der Konzern vor allem durch eine aggressive Akquisitionsstrategie. Im Zuge des Kabelbooms der 1970er Jahre erwarb die Firma mehrere Regionalnetze, in den 1980ern folgte die Übernahme größerer Konkurrenten, 1986 verdoppelte Comcast seine Kundenzahl auf 1,2 Millionen durch den Anteilsankauf der Group W Cable, und 1988 erwarb die Firma 50 Prozent an Storer Communications und erreichte damit zwei Millionen Kunden.

1990 übernahm Ralph J. Roberts Sohn Brian die Konzernleitung, investierte in Glasfasertechnologie und forcierte die Diversifizierung in Richtung Programmproduktion. 1995 sicherte sich Comcast durch einen viel beachteten 1,4-Milliarden-Dollar-Deal gemeinsam mit TCI 57 Prozent der Anteile am Teleshopping-Sender QVC, 1997 erfolgte (als Joint Venture mit der Walt Disney Corp.) die Übernahme einer Kontrollmehrheit am Kabelkanal E! Entertainment. 1999 kam es zum Wettstreit um den Kabelrivalen MediaOne, der damaligen Nummer Vier im Geschäft. Ende März verkündete Comcast schon die Fusion mit MediaOne, als die Telefongesellschaft AT&T mit einer 58-Milliarden-Gegenofferte auf den Plan trat. Schließlich musste Comcast sein Angebot zurückziehen, konnte dafür aber im Gegenzug zwei Millionen Kabelhaushalte von AT&T für rund neun Milliarden Dollar übernehmen.

Bereits 2001 bot sich der Roberts-Familie eine Gelegenheit zur Revanche, als AT&T den Verkauf seines Kabelgeschäfts in Aussicht stellte – ein Geschäftsbereich, der erst 1999 mit dem Kauf der Pionier-Firma Tele-Communications Inc. (TCI) entstanden war. Deren Vorstandsvorsitzender John C. Malone hatte seit 1984 rund 150 Firmen übernommen und zugleich neue TV-Kanäle gestartet. Nachdem Malone 1999 lange einen Käufer gesucht hatte, ging TCI im Zuge eines 44-Milliarden-Dollar-Geschäfts in AT&T Broadband auf. AT&T-Chef Michael Armstrong investierte weitere 100 Milliarden Dollar in die Kabelnetze, bis die Investoren die Geduld verloren und der Aktienkurs unter Druck geriet. 2001 ließ der überschuldete Telefonriese dann verlauten, seine Kabelsparte wieder abstoßen zu wollen. Ein hitziges Bietergefecht begann. Neben Comcast bewarben sich auch  AOL Time Warner (Time Warner in der Mediendatenbank) und Cox Communications um AT&T Broadband und seine damals über 13 Millionen Kunden. Mit dem Versuch einer feindlichen Übernahme startete Comcast recht unglücklich ins Rennen. Später hatte Brian Roberts aber einen mächtigen Verbündeten. Microsoft half mit einem Milliardenbetrag aus, vor allem um einen Sieg des Erzrivalen im Breitband-Business, Time Warner, zu verhindern. Kurz vor Weihnachten 2001 fiel die Entscheidung. Zum Preis von 47 Milliarden Dollar in Aktien und der Übernahme von 25 Milliarden Dollar Schulden erhielt Comcast den Zuschlag.

Nach der Fusion ordnete das Unternehmen seine Inhalte-Aktivitäten neu. Die QVC Gruppe wurde 2003 für 7,9 Milliarden Dollar an Liberty Media verkauft, dafür gingen mehrere Spartenkanäle on air: 2002 der Videospiele-Kanal G4, der dann 2004 durch das aufgekaufte Tech TV ergänzt wurde, TV One (2003), das auf die schwarze Bevölkerung abzielt und SportsNetChicago (2003). Zudem übernahm das Unternehmen 2003 alle Anteile am The Golf Channel. Dieses langsame Wachstum aber genügte dem Dealmaker Roberts nicht. 2004 präsentierte er einen verwegenen Plan, die feindliche Übernahme des Disney-Konzerns, dessen CEO Eisner 2003 unter heftigen Beschuss der Anteilseigner geraten war. Damit wäre Comcast dem Vorbild von Time Warner gefolgt, Inhalte und Infrastruktur zu kombinieren. Die 66 Milliarden-Dollar-Offerte wurde aber weder von Disneys Eignern noch den Comcast-Aktionären gebilligt, und Roberts musste im April kapitulieren. Als Sony im gleichen Jahr dann das Traditionsstudio MGM erwarb, war Comcast nur als Juniorpartner am Tisch. Für 300 Millionen Dollar sicherte sich der Konzern das Recht, Filme aus dem MGM-Studio-Katalog auf gemeinsamen Joint Venture-Kanälen mit Sony in seinen Netzen anzubieten. Knapp ein Jahr nach der Disney-Attacke konnte Roberts dann doch eine Großfusion unter Dach und Fach bringen. Gemeinsam mit Time Warner kaufte Comcast im April 2005 Adelphia, die bankrotte Nummer Fünf in der amerikanischen Kabelbranche und gewann nochmals 1,8 Millionen Kunden hinzu – zu einem Preis von 3,5 Milliarden Dollar. 
Derweil kam Ralphs Sohn und Nachfolger Brian, der 1981 als Kabelinstallateur ins Unternehmen einstieg, schnell in der Firmenhierarchie voran. Obwohl er 1990 Präsident von Comcast wurde, erschien auch der Vater zu dieser Zeit noch täglich am Firmensitz. Das wurde von der Branche zunächst skeptisch beäugt. Mit dem Übertrag der Stimmrechtsaktien Ende 1997 galt der Wachwechsel an der Firmenspitze jedoch als vollzogen. Beobachter sprechen von einem reibungslosen Generationentransfer – trotz des enormen innerfamiliären Konfliktpotenzials, das Transaktionen dieser Größe bergen.

Sein Meisterstück lieferte Brian Roberts jedoch mit der Übernahme von NBCUniversal ab. Die Regulierungsbehörde FCC gab im Januar 2011 grünes Licht, für 13,8 Milliarden das Film- und Fernsehunternehmen vom Mutterkonzern General Electric zu kaufen. Durch die Übernahme setzte sich die Konsolidierung des stark konzentrierten Mediensystems der Vereinigten Staaten weiter fort. Mit derzeit jeweils rund 23 Millionen Kabel- und Internet-sowie 12 Millionen Mobilkunden verfügt Comcast über einen landesweiten Marktanteil von 30 Prozent. Seit der Übernahme von NBC Universal sind 13 Kabelsender, drei Nachrichtenkanäle, fünf Sportsender, Themenparks und Hollywood-Studios dazu. Im Vorfeld der Übernahme warnten Kritiker und Verbraucherschützer davor, Comcast könnte diese Marktmacht dazu benutzen, Preise zu erhöhen, konkurrierende Inhalteproduzenten vom eigenen Distributionsnetzwerk auszuschließen und so den Rest an Vielfalt, der noch im US-Fernsehen erkennbar ist, weiter zu verringern. Die Obama-Administration, die eigentlich mit dem Ziel angetreten war, der Konzentration im Mediensektor entgegen zu wirken, beugte sich jedoch dem Druck der Comcast-Lobbyisten. Zwischen 2011 und 2013 schüttete das Unternehmen mehr als 15 Millionen US-Dollar an Kongressabgeordnete aus. Insgesamt 78 ehemalige Regierungsmitglieder standen in diesem Zeitraum als Lobbyisten auf der Gehaltsliste von Comcast.

Das permanente Wachstumstreben des Konzerns (gegenwärtig wird in Philadelphia von Star-Architekt Norman Foster eine weiterer Wolkenkratzer für die Unternehmenszentrale entwickelt) war damit aber noch nicht gestillt. Mit Entsetzen nahmen Medienreform-NGOs im Februar 2014 zur Kenntnis, dass sich das Unternehmen mit seinem größten Konkurrenten Time Warner Cable auf eine Übernahme im Umfang von 45 Mrd. US-Dollar in Aktien geeinigt hatte. Doch Comcast hatte zu hoch gepokert: Nachdem Justizministerium und Regulierungsbehörde FCC massive Zweifel am Sinn der Transaktion entwickelten, zog Comcast das Angebot im April 2015 wieder zurück.

Management

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Die Roberts-Familie hält über Fondsgesellschaften 33% der Aktien an Comcast Corp. Wie sein 40 Jahre älterer Vater Ralph ist auch Brian Roberts ein „old-fashioned cable guy“, eher zurückhaltend und weniger exaltiert als die meisten der superreichen Kabelbarone. Seit er als Teenager einen Rechenfehler im Comcast-Jahresbericht entdeckte war er dazu auserkoren, den Konzern zu leiten. Unter ihm hat sich der Firmenwert auf 57 Milliarden US-Dollar hochgeschraubt, zu einem Plus von 1.300 Prozent. Der notorisch schlechte Kundenservice hat sich seitdem jedoch nicht verbessert. Obwohl er einer der mächtigsten Medienmanager aller Zeiten ist, bleibt Roberts lieber im Hintergrund. Das Technologie-Magazin 'Wired' bezeichnete ihn als "Dark Lord of Broadband".

Neben Roberts hat sich Cheflobbyist David Cohen zum einflussreichsten Mann in Comcasts Führungsebene gemausert. Der selbsternannte "Consigliere" von Roberts kommandiert eine 20-köpfiges Lobbying-Büro und verteilt mehr als acht Millionen US-Dollar jährlich an Kongressabgeordnete in Washington, D.C. Aus seiner eigenen Tasche hat er knapp eine Million Dollar für President Obama gespendet, der Roberts einen "guten Freund" nennt.

Comcast gilt als eines der arbeitnehmerfeindlichsten Unternehmen der USA. Der Konzern kämpft seit Jahren vehement gegen eine gewerkschaftliche Organisation seiner Mitarbeiter. Dabei werden Mitarbeiter finanziell bevorteilt, die davon absehen, einer Gewerkschaft beizutreten. Brian Roberts verdiente 2015 mit 36 Millionen US-Dollar etwa eintausend mal so viel wie ein durchschnittlicher Comcast-Angestellter.

Geschäftsfelder

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Neben seinem Kabel- und Internetgeschäft kontrolliert Comcast über seine Unternehmenstochter NBC Universal die Kabelsender USA Network, E!, Syfy, MSNBC, CNBC, Bravo, NBC Sports, Oxygen, Golf Channel, Esquire Network, Sprout, Chiller, CNBC World, Universal HD und Cloo sowie ist an der Streamingplattform Hulu.com beteiligt. Hinzu kommen die landesweiten TV-Senderketten NBC und Telemundo. In seiner Filmsparte vereint Comcast die Hollywood-Studios Universal Pictures, Illumination und Focus Features. Eine wachsende Bedeutung innerhalb des Konzerns haben in den letzten Jahren die Themenparks erhalten: Neben den Hauptparks in Kalifornien und Florida hält Comcast Mehrheitsanteile an den Universal Studios Japan in Osaka und plant, einen weiteren Park in Peking zu eröffnen.

In Deutschland hat NBC seinen einzigen frei empfangbaren NBC-Sender außerhalb der USA verkauft: „Das Vierte“ ging an das Unternehmen Mini Movie International Channel des russischen Medienunternehmers Dmitri Lesnevsky, der den Sender aber im Mai 2010 an Phönix Medien weiterverkaufte. NBC besitzt Anteile an verschiedenen Sendern, etwa am Sundance Channel, HBO (Asien), HBO (China), Showtime und TV1 (Australien/Neuseeland), LAPTV (Lateinamerika), The History Channel (Deutschland, Österreich, und Schweiz) und Telecine (Brasilien).

Aktuelle Entwicklung

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Die gescheiterte Übernahme von Time Warner Cable im Jahr 2015 (im Endeffekt erhielt Konkurrent Charter Communications den Zuschlag) ist auch als Zeichen für Comcasts schwindenden Einfluss in Washington zu werten. Es scheint, als ob die Obama-Administration in den vergangenen Jahren immer mehr auf die Lobbyisten der Internetkonzerne wie Google oder Netflix anstatt auf Vertreter der 'alten' Kabelindustrie zu hören scheint.  Den Juristen der Regulierungsbehörden bereitete insbesondere Sorgen, dass Comcast als Internetprovider sowohl Inhalte von Medienkonzernen wie vertreibt als auch seit der Übernahme von NBC Universal selbst als klassischer Medienkonzern agiert. In Zeiten, in denen immer mehr User Streamingportale wie Netflix, Hulu oder nun HBO Now nutzen, hätte Comcast-TWC seine marktbeherschende Stellung missbrauchen können, um Streaminganbieter zu diskriminieren oder exklusive Kabel-Abkommen mit Inhalteanbietern einzugehen (bei einer Genehmigung der Übernahme hätte das Unternehmen fast sechzig Prozent aller  Breitband-Nutzer in sich vereint.)Netflix, das sich in der Vergangenheit gezwungen sah, im Rahmen eines Abkommens eine Summe an Comcast zu zahlen, damit der Streamingdienst eine bevorzugte Übertragung im Comcast-Netzwerk bekommt, kann ein Lied von der Marktmacht des Konzerns singen. Auch deshalb hat sich Netflix als prominentester Gegner einer weiteren Comcast-Expansion positioniert. Zudem hat der Konzern aus Philadelphia wohl auch die Grenzen des Wachstums zumindest in den USA erreicht. Selbst eine liberale Medienpolitik im Sinne von Obama kann eine weitere Quasi-Monopolisierung des Internet- und Kabelmarkt nicht guten Gewissens weiter vorantreiben. Die Regulierungsbehörde FCC hat zudem erkannt, dass das alte Kabel-TV-Geschäft nicht mehr zeitgemäß und kundenfeindlich ist: Mit seiner 'Unlock the Box'-Kampagne will die FCC die Verbraucher vor den enormen Kosten befreien, die durch den Kauf oder Miete von Set-Top-Boxen anfallen.

Comcast könnte auf lange Sicht so gezwungen werden, seine Dienste online zu streamen. Um dafür gewappnet zu sein wird der Konzern verstärkt in Inhalte investieren, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Auch deshalb erwarb das Unternehmen im April 2016 für 3,8 Milliarden Dollar das Animationsstudio DreamWorks und investierte ein Jahr zuvor in die Onlinemagazine Buzzfeed und Vox.com.

Ein PR-Desaster erlebte Comcast-Tochter NBC indes durch die im Februar 2015 an die Öffentlichkeit gelangte Affäre um sein Nachrichten-Aushängeschild Brian Williams. Der beliebteste Nachrichtensprecher der USA gab zu, dass er eine Geschichte aus dem Jahr 2003, als er Irakkriegs-Korrespondent war, frei erfunden hatte. Williams saß nicht wie mehrfach in Talkshows und in seiner Sendung "Nightly News" behauptet in einem Hubschrauber, der von einer Rakete beschossen wurde und notlanden musste. Um die journalistische Integrität des gesamten Senders nicht in Mitleidenschaft zu ziehen und weil es Anzeichen gab, dass Williams weitere Elemente seiner Reportagen erfunden hatte, wurde er für zunächst sechs Monate suspendiert und durfte danach wieder als Moderator bei MSNBC anheuern.

Links

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Informationen des Unternehmens:

» Pressemitteilungen
» Finanzinformationen


Presseberichterstattung:


- Süddeutsche Zeitung: Comcast - Unterm Hammer (27.07.2009)

News

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03.03.16 / Comcast Corp., Google Inc.

Comcast und Google: Steuernachlass statt Breitbandförderung

16.11.15 / Viacom Inc./CBS Corp., Comcast Corp., Time Warner Inc.

TV-Sender überdenken ihre Netflix-Strategie

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Comcast
  2. Google Inc.
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. DirecTV, LLC
  6. Viacom Inc./CBS Corp.
  7. Time Warner Inc.
  8. Sony Entertainment
  9. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  10. Apple Inc.
  11. Cox Enterprises Inc.
  12. Liberty Media Corp./Liberty Interactive
  13. Dish Network Corporation
  14. Vivendi S.A.
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Thomson Reuters Corporation
  17. Facebook, Inc.
  18. Rogers Comm.
  19. The Hearst Corporation
  20. Microsoft Corporation
  21. Lagardère Media
  22. RELX Group
  23. Charter Comm. Inc.
  24. Bloomberg L.P.
  25. ARD
  26. Pearson plc
  27. Advance Publications
  28. BBC
  29. Baidu Inc.
  30. Globo Communicação e Participações S.A.
  31. The Naspers Group
  32. Cablevision Systems Corp.
  33. iHeart Media
  34. The Nielsen Company
  35. Discovery Communications
  36. Nippon Hoso Kyokai
  37. Fuji Media Holdings, Inc.
  38. Grupo Televisa
  39. Gannett Co. Inc.
  40. Netflix
  41. Nintendo Company Ltd.
  42. S&P Global
  43. ITV plc
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Shaw Communications
  46. Yahoo! Inc.
  47. Mediaset SpA
  48. Asahi Shinbun Company
  49. Activision Blizzard Inc.
  50. Electronic Arts
  51. Axel Springer SE
  52. Amazon.com Inc.
  53. ProSiebenSat.1 SE
  54. France Télévisions S.A.
  55. Graham Holdings Company
  56. Bonnier AB
  57. Nippon Television Holdings
  58. Shanghai Media Group
  59. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  60. Quebecor Inc.
  61. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  62. Time Inc.
  63. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  64. IAC/InterActiveCorp.
  65. Daily Mail & General Trust plc
  66. Bauer Media Group
  67. Univision Communications
  68. Tribune Co./Tribune Publishing
  69. China Central Television
  70. TF1 S.A.
  71. Bandai Namco Holdings Inc.
  72. ZDF
  73. Scripps Networks Interactive
  74. Lions Gate Entertainment Corporation
  75. Hunan Broadcasting System
  76. AOL
  77. Sanoma Group
  78. Schibsted Media Group
  79. Modern Times Group
  80. Georg von Holtzbrinck GmbH
  81. King Digital Entertainment plc
  82. Grupo Planeta
  83. Scholastic Corporation
  84. Egmont Group
  85. Jiangsu Broadcasting Corporation
  86. Ubisoft Entertainment
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. Grupo PRISA
  89. NOS
  90. SRG SSR
  91. De Agostini Group
  92. Gazprom-Media
  93. RCS Media Group
  94. Seven West Media Ltd.
  95. GungHo Online Entertainment
  96. New York Times Company
  97. Mondadori Group
  98. China Publishing Group
  99. Meredith Corporation
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