27. Advance Publications

Umsatz 2014: $ 8,000 Mrd. (€ 6,022 Mrd.)

Überblick

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Zu dem in Privatbesitz befindlichen US-Unternehmen Advance Publications, Inc. gehören Condé Nast Publications (Zeitschriften), Parade Publications (Zeitungsbeilagen), Fairchild Publications (Mode- und Fachzeitschriften), American City Business Journals, Golf Digest Companies und Zeitungen in ca. 20 US-Städten. Advance Publications besitzt zudem Kabelnetze, Beteiligungen an Fernsehsendern sowie die populäre Online-Community Reddit.

Basisdaten

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Hauptsitz: Four Times Square, NY 10036, USA
Telefon: 001-212-286-2860
Telefax: 001-212-286-5960
Internet: www.advance.net

Branche: Zeitungen, Zeitschriften, Kabelnetze, Nachrichtenagentur
Rechtsform: Private Company, nicht börsennotiert
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1924

Tab. I: Ökonomische Basisdaten
2014201220112010200920082007200620042000
Umsatz Gesamt (in Mio. US-Dollar, geschätzt)8.000²6.780¹6.550***k.A

7.157*

6.250**

7.3607.9707.3155.9094.542
Beschäftigtek.A.26.000¹27.500***k.A.27.20027.20029.10030.00029.20023.000

*Quelle: Yahoo Finance
**Quelle: Forbes
***Quelle: Forbes
¹Quelle: Forbes
²Quelle: Forbes

Geschäftsführung

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Geschäftsführung / Vorstand:

  • Samuel I. "Si" Newhouse Jr., Chairman
  • Donald E. Newhouse, President
  • Charles H. Townsend, CEO, Condé Nast Publications (bis Januar 2016; Nachfolger: Bob Sauerberg)
  • Steven Newhouse, Chairman: Advance.net
  • Peter Weinberger, President Advance Internet


Gesellschafter: Donald Edward Newhouse, Samuel Irving Newhouse.

Geschichte und Profil

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Unternehmensgründer Samuel I. Newhouse hatte bereits früh eine Tageszeitung gemanagt, 1922 kaufte er sein erstes eigenes Blatt, den "Staten Island Advance", 1950 gehörten ihm diverse Lokalzeitungen von New York bis Alabama. 1959 kaufte Newhouse den Zeitschriftenverlag Condé Nast - angeblich als Geschenk für seine Frau zum Hochzeitstag. Newhouse starb 1979, und vererbte seinen Söhnen Si und Donald neben der Firma auch ein fulminantes Verfahren mit dem Finanzamt wegen der Besteuerung des Erbes, das sich bis 1990 hinzog, dann aber zugunsten der Newhouses ausging.
Die Familie besitzt heute eines der größten Privatvermögen der USA. All die Medien der Newhouse-Familie sind unter dem Namen Advance Publications zusammengefasst, wenngleich das Unternehmen in der Öffentlichkeit kaum unter diesem Namen in Erscheinung tritt. In der Öffentlichkeit steht dagegen der Verlag Condé Nast, der 1999 von der Madison Avenue an den Times Square in ein neues Hochhaus zog.

Management

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Advance Publications wird von den beiden Brüdern Si und Donald Newhouse geleitet. In den 60er Jahren hatte Senior Sam Newhouse die Magazine seinem Sohn überlassen. Si Newhouse, der nicht mal das College abgeschlossen hat, galt damals als unscheinbar. Aber er war arbeitswütig. Um fünf Uhr morgens, manchmal sogar früher, saß er an seinem Schreibtisch. Noch heute gilt Newhouse als öffentlichkeitsscheu, steht bei Partys abseits und spricht selten über persönliche oder familiäre Angelegenheiten. Sein verlegerischer Erfolg, heißt es, habe sein Selbstvertrauen jedoch deutlich gehoben. Eine ganze Reihe von Chefredakteuren und engen Mitarbeitern, die er feuerte, erfuhren davon jedoch oft eher zufällig. Die Nachfolge von Si Newhouse (78) und seines um vier Jahre jüngeren Bruders Donald ist seit Jahren Thema, obwohl Si Newhouse sich bis heute angeblich in viele Details einmischt. Im Gespräch sind der Neffe Jonathan Newhouse (53), der in London das internationale Geschäft leitet, und Steven Newhouse (48), der Sohn von Donald Newhouse. Er hat die Internet-Aktivitäten geleitet und seit 2001 auch den Zeitschriftenableger Golf Digest. Zudem fungiert er als Chefredakteur der Tageszeitung "Jersey Journal", dessen Personal er 2002 durch Drohung der Schließung halbierte. Zugute gehalten wird ihm, dass er die journalistische Qualität der Newhouse-Zeitungskette verbesserte (sie erhielt 2005 sogar einen Pulitzerpreis).

Im Juli 2010 gab Condé Nast bekannt, dass man zukünftig den Job von Charles H. Townsend, der seit 2004 sowohl den Posten des CEOs und COOs von Condé Nast Publications inne hatte, zweiteilen werde. Während Townsend weiterhin CEO des Verlages bleiben wird, wurde als neuer COO Robert A. Sauerberg ernannt. Dieser war zuvor Chef der Consumer Marketing Abteilung des Verlages. Nach Konzernangaben wird es Townsends primäre Aufgabe sein ein neues Geschäftsmodell rund um die Bereiche "digital connectivity, technology development, and consumer insight" aufzubauen.

Eine bedeutende Rolle bei Condé Nast spielt seit geraumer Zeit auch Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour, die Anfang 2013 zum "Artistic Director" des Magazinsparte ernannt wurde. Sie übernimmt damit teilweise Managementbereiche, für die S.I. Newhouse in den letzten Dekaden verantwortlich war.

Geschäftsfelder

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Advance Publications, Inc., gehören Condé Nast Publications (Zeitschriften; Titelliste: www.condenast.com), Parade Publications (Verlag), Fairchild Publications (Mode- und Fachzeitschriften), American City Business Journals, Golf Digest Companies und Zeitungen in mehr als 26 US-Städten. Advance Publications besitzt zudem Kabelnetze, Internetsites zu den Zeitschriften, Beteiligungen an Fernsehsendern sowie den Religion News Service (RNS).

Zeitungen und Zeitschriften:

Advance besitzt 35 Lokal- und Regionalzeitungen aus neun US-Bundesstaaten.

Alle Magazine, die unter dem Label Condé Nast heute weltbekannt sind, waren eigentlich nur das Trainingsfeld von Si Newhouse. Sein Vater war vor allem an Zeitungen interessiert. Sein Ziel war der Kauf der New York Times. Sam Newhouse schuf Quantität statt Qualität, seine Zeitungen bilden eine der größten Ketten in Amerika. Die Blätter wurden zu Cash Cows. Der Profit diktierte die redaktionelle Linie. Heute entstehen Print-Produkte und insbesondere Themenhefte im Hinblick auf die Werbekunden. Im Januar 1994 investierte Newhouse vorausschauend in das damals noch wenig bekannte Magazin namens Wired, das sich mit den aktuellen Trends insbesondere im Bereich digitaler Medien beschäftigt und sich rasch zum wichtigen Referenz-Medium der Online-Branche entwickelte. Beim Verkauf des Buchverlags Random House an Bertelsmann 1998 für 1 Mrd. $ konnte Condé Nast für 1,1 Mrd. $ im August 1999 eine Reihe von Modemagazinen übernehmen, darunter Jane, W, Women's Wear Daily sowie Supermarket News. 2001 kaufte Advance Golf Digest für $ 375 Mio. $.
Im Zeitschriftenbereich eignet Advance mit The New Yorker, Vanity Fair, GQ und Vogue die Topprodukte unter den Hochglanzmagazinen.

Internet: Im Mai 1995 wurde die Online-Abteilung Condé Net etabliert, die Material aller Condé Nast-Magazine verwertet, aber keines der Hefte bloß für das World Wide Web dupliziert. Eine Reihe von Websites drehen sich um Themen wie Essen (Epicurious.com), Sex und Romantik (Swoon.com), Gesundheit (Phys.com), Mode (Style.com) und Finanzen (CNCurrency.com). Reddit gehört mit rund zwei Milliarden page views pro Monat zu den populärsten Social News-Websites der Welt.

Kabelnetze: Die Familie Newhouse besitzt über Advance/Newhouse Communications Inc., Anteile an Kabelnetzen in mehreren Staaten, in Syracuse im Staat New York, in Kalifornien, in Florida, in Alabama, in Atlanta (Georgia) und im Norden von New Jersey mit insgesamt 2,1 Millionen angeschlossenen Haushalten.

Fernsehen: Zudem ist der Konzern über Advance/Newhouse Communications Inc. zusammen mit anderen Konzernen an Discovery Communications Inc. beteiligt. Discovery Communications hält einen 100%-Anteil an Discovery Germany LL.C, der in Deutschland die TV-Sender Animal Planet, Discovery Channel, Discovery Geschichte und Discovery HD veranstaltet.
Discovery erreicht nach eigenen Angaben weltweit 1,2 Mrd. Kunden mit Dokumentations- und Spartenkanälen. Advance ist mit 24,6% an Discovery Channel, 24,6% an Discovery History, und mit 24,6 % an Animal Planet beteiligt. Auch hält Advance Anteile an den Sendern Health Channel, Travel Channel und  Discovery Kids.

Engagement in Deutschland/Europa

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Die internationalen Titel leitet Jonathan Newhouse von London aus. Die am weitesten verbreiteten Titel sind Vogue (15 Titel) und GQ, die nun u.a. auch in Japan, Taiwan, Südafrika und Russland erscheinen. In Deutschland erscheinen Vogue, GQ, Architectural Digest und Glamour. Hatte der ehemalige Deutschlandchef Bernd Runge (45, mittlerweile abgelöst durch Moritz von Laffert) einst angekündigt, er werde die Vogue-Reihe ausbauen (für Kinder, für Brautmoden, für junge Mode usw.) sowie neue Titel im Bereich Sport, Computer oder Wirtschaft auf den Markt bringen, so ist er damit bislang nicht weit gekommen. Einen Trend leitete Runge offenbar mit dem kleinen DIN-A5-Format (Vogue Business, Glamour) ein. Dank Kampfpreisen und geringeren Druckkosten erwies sich das Format als ertragreich. 2004 feierte die deutsche Vogue 25-jähriges Bestehen und erschien in Katalogstärke mit 638 Seiten. Im September 2004 startete in Russland die elfte internationale Ausgabe des Frauentitels Glamour. In Deutschland publiziert Condé Nast mittlerweile auch das Shoppingmagazin Lucky. 2006 brachte der Verlag zudem das Frauenmagazin MySelf auf den deutschen Markt, das zeitgleich in weiteren europäischen Ländern erscheinen soll.

Im September 2011 startete Condé-Nast Deutschland einen neuen Versuch ein amerikanisches Kultmagazin auch auf dem deutschen Markt etablieren zu können. Die erste deutsche Ausgabe des Digitalkultur- und Wissensmagazins "WIRED", das 1993 im Silicon Valley gegründet wurde, steht - genau wie sein amerikanisches Vorbild - für eine Themenmischung aus Technologie, Wissenschaft, Lifestyle, Wirtschaft und Kultur. Mit einer Startauflage von 160.000 Exemplaren ist WIRED zunächst nur in den neuen Ausgaben der GQ erhältlich, ein Stand-Alone-Titel ist aber für die nahe Zukunft geplant. Zusätzlich zur Printausgabe gibt es das Magazin auch als iPad-App zu kaufen.

Auch in Deutschland versucht Condé Nast sein Onlinegeschäft auszuweiten. Bisher fiel der Verlag in Deutschland nicht groß in Sachen Webaktivitäten auf und baute Online hierzulande bisher fast ausschließlich auf die Ableger der jeweiligen Magazinen. Über den Ableger Condé Nast Digital, welcher zurzeit die Webableger betreut und vermarktet, will sich das Verlagshaus künftig an jungen Firmen beteiligen. Moritz von Laffert, Chef von Condé Nast Deutschland sagte hierzu, dass man Partnerschaften mit passenden jungen Unternehmen eingehen wolle, die bereits erfolgreiche Business-Modelle umgesetzt haben. Dazu gehören seit Anfang 2013 Beteiligungen am Design-Online-Shop Monoqi und dem Schmuck-Händler René Sim.

Aktuelle Entwicklungen

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Im Herbst 2012 wurde die Erscheinungsweise von sechs von Advances Tageszeitungen ("The Times-Picayune" aus New Orleans, die "Birmingham News", der "Press Register" und die "Huntsville Times" aus Alabama, "The Post-Standard" aus Syracuse, "The Patriot-News" aus Harrisburg und der "Plain Dealer" aus Cleveland) auf nur noch drei Tage die Woche reduziert. An den restlichen Tagen müssen die Leser mit einer zentral gesteuerten und boulevardisierten Webseite vorlieb nehmen (auf welches grauenvolles Niveau der einst für seine investigative Reportagen spezialisierte "Plain Dealer abgerutscht ist, siehe hier). New Orleans, dass noch immer mit den Folgen der Hurricane-Katastrophe aus dem Jahr 2005 zu kämpfen hat, wurde damit die traurige Ehre zuteil, die erste US-Metropole ohne tägliche Zeitung zu sein. Zusätzlich wurde ein Drittel der jeweiligen Belegschaft vor die Tür gesetzt werden. Die Mitarbeiter der Zeitungen erfuhren von der Entscheidung aus der Presse und nicht vom eigenem Management. Die "Times Picayune" operiert seit Jahren profitabel - für die millionen-, bzw. milliardenschweren Manager an der Konzernspitze wohl nicht profitabel genug.

Im Mai 2013 vollführte Advance überraschend eine 180 Grad-Kertwende: Eine Tabloid-Version der "Times-Picayune" ("TPStreet") ist nun an den Tagen am Kiosk erhältlich, an dem die herkömmliche Version nicht an Abonennten ausgeliefert wird: Ein für Leser und Anzeigenkunden verwirrendes Konzept, das auch als strategische Bankrotterklärung des Advance-Managements zu verstehen ist. Inzwischen hat Geschäftsmann John Georges mit "The Advocate" ein Print-Konkurrenten ins Leben gerufen, der der "Times-Picayune" Leser streitig macht und zudem die besten Journalisten abgeworben hat.

Erfolgsversprechender ist da hingegen die im Sommer verkündete Kooperation mit Amazon. Das Online-Kaufhaus wird zukünftig (zunächst nur in den USA) sämtliche Condé Nast-Magazine sowohl als Print als auch als Digital-Ausgaben vertreiben. Praktikanten werden bei Condé Nast derweil bis auf weiteres nicht mehr eingestellt. Zwei ehemalige Praktikanten klagen derzeit gegen vermeintliche Ausbeutung während ihres Praktikums: Sie behaupten, bei einem Stundenlohn von einem Dollar pro Tag bis zu 14 Stunden gearbeitet zu haben.

News

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01.04.15 / Charter Comm. Inc., Comcast Corp., Cox Enterprises Inc., Advance Publications

Konsolidisierung des US-Kabelmarktes: Warten auf FCC-Genehmigung

26.07.13 / Axel Springer AG, News Corp. Ltd., Time Warner Inc., Advance Publications, The Hearst Corporation, The Washington Post Company

Nach dem Springer-Funke-Deal: die Print-Krise im internationalen Vergleich

05.11.12 / News Corp. Ltd., Gannett Co. Inc., The Washington Post Company, Tribune Co., Advance Publications, The Hearst Corporation, Cablevision Systems Corp.

US-Zeitungen werben für Obama und Romney

Inhalte

Ranking - Die 50 größten Medienkonzerne 2015*

  1. Comcast
  2. Google Inc.
  3. The Walt Disney Company
  4. News Corp. Ltd. / 21st Century Fox
  5. DirecTV, LLC
  6. Viacom Inc./CBS Corp.
  7. Time Warner Inc.
  8. Sony Entertainment
  9. Bertelsmann SE & Co. KGaA
  10. Apple Inc.
  11. Cox Enterprises Inc.
  12. Liberty Media Corp./Liberty Interactive
  13. Dish Network Corporation
  14. Vivendi S.A.
  15. Tencent Holdings Ltd.
  16. Thomson Reuters Corporation
  17. Facebook, Inc.
  18. Rogers Comm.
  19. The Hearst Corporation
  20. Microsoft Corporation
  21. Lagardère Media
  22. RELX Group
  23. Charter Comm. Inc.
  24. Bloomberg L.P.
  25. ARD
  26. Pearson plc
  27. Advance Publications
  28. BBC
  29. Baidu Inc.
  30. Globo Communicação e Participações S.A.
  31. The Naspers Group
  32. Cablevision Systems Corp.
  33. iHeart Media
  34. The Nielsen Company
  35. Discovery Communications
  36. Nippon Hoso Kyokai
  37. Fuji Media Holdings, Inc.
  38. Grupo Televisa
  39. Gannett Co. Inc.
  40. Netflix
  41. Nintendo Company Ltd.
  42. S&P Global
  43. ITV plc
  44. Wolters Kluwer nv
  45. Shaw Communications
  46. Yahoo! Inc.
  47. Mediaset SpA
  48. Asahi Shinbun Company
  49. Activision Blizzard Inc.
  50. Electronic Arts
  51. Axel Springer SE
  52. Amazon.com Inc.
  53. ProSiebenSat.1 SE
  54. France Télévisions S.A.
  55. Graham Holdings Company
  56. Bonnier AB
  57. Nippon Television Holdings
  58. Shanghai Media Group
  59. RAI Radiotelevisione Italiana Holding S.p.A.
  60. Quebecor Inc.
  61. Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
  62. Time Inc.
  63. Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.
  64. IAC/InterActiveCorp.
  65. Daily Mail & General Trust plc
  66. Bauer Media Group
  67. Univision Communications
  68. Tribune Co./Tribune Publishing
  69. China Central Television
  70. TF1 S.A.
  71. Bandai Namco Holdings Inc.
  72. ZDF
  73. Scripps Networks Interactive
  74. Lions Gate Entertainment Corporation
  75. Hunan Broadcasting System
  76. AOL
  77. Sanoma Group
  78. Schibsted Media Group
  79. Modern Times Group
  80. Georg von Holtzbrinck GmbH
  81. King Digital Entertainment plc
  82. Grupo Planeta
  83. Scholastic Corporation
  84. Egmont Group
  85. Jiangsu Broadcasting Corporation
  86. Ubisoft Entertainment
  87. John Wiley & Sons, Inc.
  88. Grupo PRISA
  89. NOS
  90. SRG SSR
  91. De Agostini Group
  92. Gazprom-Media
  93. RCS Media Group
  94. Seven West Media Ltd.
  95. GungHo Online Entertainment
  96. New York Times Company
  97. Mondadori Group
  98. China Publishing Group
  99. Meredith Corporation
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