50. Publishing & Broadcasting Ltd.
Umsatz 2006: € 2,136 Mrd.
Online-Datenbank Internationale Medienkonzerne
Einige Medienkonzerne verfügen über Budgets in der Höhe von Nationalstaaten. Als Motoren und Moderatoren der Globalisierung haben sie wirtschaftliche und meinungsbildende Macht. Der aktuellen Herausforderung, ihre Geschäftssparten der Old Economy mit denen der New Economy zu verbinden, begegnen sie durch Umstrukturierungen, Kooperationen oder Fusionen mit Spezialanbietern (Werbevermarkter) oder gewachsenen Plattformen (MySpace, YouTube). Technischer Fortschritt und Konkurrenzdruck treiben Großkonzerne an, ihre Geschäftsfelder auf nationalen und internationalen Märkten auszuweiten. Dazu gehen sie auch Partnerschaften mit Finanzinvestoren ein, deren Einfluss in einigen Medienkonzernen erheblich ist.
Wer steckt hinter den großen Medienunternehmen? Wie sind sie aufgestellt? Welchen Strategien folgen sie? Welche Rolle spielt der deutsche Markt bei den globalen Plänen? Welche Rolle spielen die Kapitalinvestoren? Aufbauend auf der Studie „Wer beherrscht die Medien?“ von 2005 wurde vom Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) die Mediendatenbank mediadb.eu eingerichtet. Sie liefert umfassende und stets aktualisierte Strukturdaten zu internationalen Medienkonzernen sowie News-Meldungen zum medienökonomischen Geschehen.
Für das Ranking der weltweit größten Medienkonzerne werden Medienkonzerne als Unternehmen definiert, deren strategischer Fokus auf der Inhalte-Produktion in den Bereichen Print, TV, Film und Internet liegt. Da manche US-amerikanische Kabelnetzbetreiber maßgeblich auf die Verbreitung von Programminhalten einwirken und selbst als Inhalteproduzenten auftreten, finden diese sich im Ranking der Medienkonzerne wieder. Die Präsentation der Medienkonzerne erfolgt in Form von Rankings. Aufgeführt wird jeweils der Mutterkonzern (z. B. News Corporation), auch wenn ein Tochterunternehmen (z. B. BSkyB) für sich allein den Umsatz in der Größenordnung konkurrierender Konzerne aufweist. Die Größe eines Konzerns bemisst sich dabei am Medienumsatz des jeweils letzten Geschäftsjahres. Basis für die Umsatzzahlen ist der Betrag in Originalwährung. Zur Umrechnung in Euro wird der Mittelkurs des jeweiligen Jahres herangezogen.
Feedback zur Mediendatenbank an: info(at)mediadb.eu
Inhalte
Ranking - Top 50 (2009)*
- The Walt Disney Company
- Comcast Corp.
- News Corp. Ltd.
- Viacom Inc./CBS Corp.
- Time Warner Inc.
- Sony Entertainment
- Bertelsmann AG
- Vivendi S.A.
- NBC Universal Inc.
- Cox Enterprises Inc.
- Thomson Reuters Corporation
- Dish Network Corporation
- Lagardère Media
- Rogers Comm.
- Liberty Media Corp.
- Reed Elsevier PLC
- ARD
- Pearson plc
- Cablevision Systems Corp.
- BBC
- Nippon Hoso Kyokai
- Advance Publications
- Charter Comm. Inc.
- Bloomberg L.P.
- Virgin Media Inc.
- The McGraw-Hill Comp. Inc.
- Gannett Co. Inc.
- Clear Channel Comm.
- Fuji Media Holdings, Inc.
- Mediaset SpA
- Tribune Co.
- The Nielsen Company
- Wolters Kluwer nv
- The Washington Post Company
- RAI Radiotelevisione Italiana S.p.A.
- Grupo PRISA
- Globo Communicação e Participações S.A.
- The Hearst Corporation
- Bonnier AB
- Grupo Televisa
- Sanoma Group
- ProSiebenSat.1
- France Télévisions S.A.
- Axel Springer AG
- Discovery Communications
- Tokyo Broadcasting System Holdings, Inc.
- Daily Mail & General Trust plc
- Quebecor Inc.
- TF1 S.A.
- Hubert Burda Media Holding Gmbh & Co.