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		<title>www.mediadb.eu: Latest News</title>
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		<description>Latest news from www.mediadb.eu</description>
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			<title>www.mediadb.eu: Latest News</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 15 May 2013 15:05:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>E-Book-Kartell: Apples Rolle größer als bisher angenommen?</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/e-book-kartell-apples-rolle-groesser-als-bisher-angenommen.html</link>
			<description>Im Zuge des seit Jahren schwelenden E-Book-Preiskrieg haben sich in den vergangenen Monaten die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Zuge des seit Jahren schwelenden E-Book-Preiskrieg haben sich in den vergangenen Monaten die großen internationalen Buchverlage <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/lagardere-media.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Hachette</a>, <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/viacom-inccbs-corp.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Simon &amp; Schuster</a>, <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >HarperCollins</a>, <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/bertelsmann-se-co-kgaa.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Penguin </a>und <a href="datenbanken/deutsche-medienkonzerne/verlagsgruppe-georg-von-holtzbrinck.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Macmillan</a> außergerichtlich mit europäischen und US-amerikanischen Regulierungsbehörden <a href="http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/buchverlage-vs-amazon-e-book-kartell-gesprengt.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >geeinigt</a>. Unter Androhung von hohen Geldstrafen müssen die Verlage in den kommenden Jahren akzeptieren müssen, dass Online-Kaufhäuser wie <a href="datenbanken/onlinekonzerne/amazoncom-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Amazon</a> die elektronischen Versionen von Macmillan-Büchern zum Einheitspreis von 9,99 US-Dollar anbieten. 2010 sollen geheime Absprachen zwischen<a href="datenbanken/onlinekonzerne/apple-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" > Apple</a> und den Buchverlagen die Preise für E-Books in die Höhe getrieben haben. In den USA hingegen ist Apple die einzige Partei die sich bisher nicht mit den heimischen Wettbewerbsbehörden geeinigt hat. Der iPad-Hersteller ist davon überzeugt, das Justizministerium würde die E-Book-Branche zwingen, ein Amazon-zentriertes Geschäftsmodell zu akzeptieren. Die Aufforderung des Justizministeriums, die als &quot;Apple Agency Agreements&quot; bezeichneten Absprachen mit den Verlagen zu terminieren, lehnt Apple weiterhin ab, da der Konzern der Meinung ist, dies stelle die einzige Möglichkeit dar, die marktbeherschende Stellung von Amazon bekämpfen zu können. Anfang Juni kommt es deshalb nun zum Prozess zwischen Justizministerium und Apple. Wie durch jetzt bereits veröffentlichte Beweismaterialien spielte Apple in der Auseinandersetzung eine noch dominantere Rolle als bisher angenommen. Die Redaktion von mediadb.eu hat die Entwicklungen zusammengefasst:<br /><b><br />Worum ging es in dem Disput zwischen Verlagen und Amazon?</b><br />Sämtliche Verlage begannen zunächst damit von dem Geschäftsmodell abzurücken, nachdem Online-Verkäufern wie Amazon die Entscheidung überlassen wurde, welchen Preis sie für einzelne Titel verlangen. Nach Einführung des iPads im Januar 2010 soll Apple konspirative Abkommen mit den Verlagen geführt haben, um Amazons Einheitspreis für E-Books von 9,99 US-Dollar zu bekämpfen. Einzelne Verlage wie Macmillan verweigerten daraufhin Amazon nach der Absprache mit Apple ihre Werke weiterhin zum Einheitspreis zu verkaufen, woraufhin Amazon nachgab. Die Folge war eine branchenübergreifende Erhöhung des Preises von E-Books um durchschnittlich bis zu fünf US-Dollar. Der damalige Apple-Chef Steve Jobs überzeugte die Verlage angeblich mit den Worten &quot;der Kunde wird mehr zahlen, aber das ist doch genau das, was ihr wollt.&quot; Von den erhöhten Preisen profitierte aber vor allem Apple, da Amazon zuvor für jedes E-Book 15 Dollar an die Verlage bezahlte und so einen Verlust in Kauf nahm (was der Popularisierung von Amazons eigenem Reader Kindle diente). <br /><b><br />Welche Rolle spielte Apple?</b><br />Laut Informationen des US-Justizministeriums soll Apple das E-Book-Kartell <a href="http://www.nytimes.com/2013/05/15/technology/us-now-paints-apple-as-ringmaster-in-its-lawsuit-on-e-book-price-fixing.html?ref=media" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >im Stile eines &quot;Zirkusdirektors&quot;</a> gelenkt und kontrolliert haben. Demnach soll der inzwischen verstorbene Apple-Chef Jobs mehrfach Kontakt zu den CEOs der großen Medienkonzerne aufgenommen haben, um diese entweder von seiner Taktik rational zu überzeugen, bzw. zögernde Verantwortliche zwecks Teilnahme am Kartell zu erpressen. So soll Jobs an News Corps Rupert Murdoch gebeten haben mit Apple zu kooperieren, um den Wert von E-Books auf 14,99 US-Dollar anzuheben. Markus Dohle, Chef von <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/bertelsmann-se-co-kgaa.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Bertelsmanns</a> Buchsparte Random House, hingegen soll angedroht worden eine Random House App aus Apples App Store entfernen zu lassen, wenn sich Random House der Anti-Amazon-Front nicht anschließe.<br /><br />Apple ist jedoch zuversichtlich, den Prozess zu gewinnen und weigert sich im Gegensatz zu den Verlagen sich aussergerichtlich zu einigen. Laut einem Apple-Sprecher sei das Unternehmen mitverantwortlich für den jüngsten E-Book-Boom und sich keiner Schuld bewußt.<br /><br /><b>Mehr dazu: </b><br /><br />New York Times: <a href="http://www.nytimes.com/2013/05/15/technology/us-now-paints-apple-as-ringmaster-in-its-lawsuit-on-e-book-price-fixing.html?ref=media" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >U.S. Now Paints Apple as 'Ringmaster' in Its Lawsuit on E-Book Price-Fixing</a> (14.05.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>Apple Inc.</category>
			<category>Amazon.com Inc.</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Yahoos Video-Offensive</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/yahoos-video-offensive.html</link>
			<description>Gestern wurde bekannt, dass der Online- und Medienkonzern Yahoo seine Bemühungen verstärkt hat,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gestern wurde bekannt, dass der Online- und Medienkonzern <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/yahoo-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Yahoo</a> seine Bemühungen verstärkt hat, Hulu.com zu übernehmen. Das gemeinschaftlich von <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/comcastnbcuniversal-llc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Comcast</a>, <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >News Corp.</a> und <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/the-walt-disney-company.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Walt Disney</a> betriebene Streaming-Portal wäre die erste größere Akquisition, die Yahoo unter CEO Marissa Mayer vornähme. Mayer hat sich laut <a href="http://allthingsd.com/20130507/yahoos-mayer-has-met-with-hulu-execs-in-a-preliminary-look-see-at-premium-video-unit/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Berichten von Allthingsd.com</a> bereits zu ersten informellen Treffen mit dem Hulu-Management getroffen. Auf der Konferenz des Branchenblatts Wired erklärte Mayer Online-Videos zum wichtigsten Format in der zukünftigen Ausrichtung ihres Unternehmens. Vergangenen Monat scheiterte eine Übernahme des Videoportals Dailymotion, das noch der Französischen Telekom gehört, aufgrund von Opposition französischer Regulierungpolitiker. Yahoos Vorstoß fällt in eine Zeit, in der Online-Videomarkt immer <a href="http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/onlinekonzerne-starten-video-offensive.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >umkämpfter </a>wird und Videoportale wie Netflix, <a href="http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/amazon-inhalte-produktion-wird-immer-wichtiger.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Amazon Video</a> und YouTube zunehmend eigenen Video-Content produzieren. Die Redaktion von mediadb.eu hat die Entwicklungen bei Yahoo zusammengefasst:<br /><br /><b>Übernahme von Hulu.com</b><br />Bereits <a href="http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail.html?tx_ttnews[tt_news]=409&amp;cHash=19c18474ce8f655ec2dacfe9eb5f82da" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >vor zwei Jahren</a> wollte die ehemalige Yahoo-Chefin Carol Bartz Hulu kaufen, um den damals stagnierenden Verkauf von Display-Werbung anzukurbeln. Marissa Mayer hingegen weiß aufgrund ihrer Vergangenheit bei Google wie wichtig ein erfolgreiches Videoportal für Onlinekonzerne ist. Google übernahm den heutigen Marktführer YouTube im Jahr 2006; damals zeigte sich auch Yahoo an einem Kauf interessiert. Allerdings stehen hinter einem jetzigen Kauf von Hulu <a href="http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/was-wird-aus-hulucom.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >mehrere Fragezeichen</a>. Über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens herrscht nach dem Ausscheiden des langjährigen CEOs Jason Kilar Unklarheit. Das im Gegensatz zu Konkurrent Netflix kostenlose, werbefinanzierte Hulu könnte in absehbarer Zeit in ein Abonnement-basierten Dienst umgewandelt werden - eine Maßnahme die Anteilseigner News Corp. favorisiert. Walt Disney allerdings möchte, dass Hulu weiterhin kostenfrei und anzeigenfinanziert bleibt (der dritte Anteilseigner Comcast darf aufgrund regulierungspolitischer Beschränkungen, die aus der Übernahme von NBC Universal resultieren, keinen Einfluss auf die strategische Ausrichtung von Hulu nehmen). Noch entscheidender für Interessent Yahoo ist jedoch, ob Comcast, News Corp. und Disney auch nach einem Verkauf weiterhin bereit wären, ihre TV-Inhalte an Hulu zu lizenzieren. Ohne die TV-Rechte wäre Hulu für Yahoo fast wertlos.<br /><br /><b>Eigene Video-Inhalte</b><br />Im vergangenen Jahr wurde von Yahoo die Produktion zahlreicher neuer Serienformate und Talkshows in Auftrag gegeben, darunter &quot;Katie's Take&quot;, moderiert von der renommierten CBS-Journalistin Katie Couric, eine Talkshow mit Schauspieler Jeff Goldblum sowie mit &quot;Electric City&quot; eine Science-Fiction Show von und mit Tom Hanks. <a href="http://news.cnet.com/8301-1023_3-57582013-93/yahoo-rolls-out-six-original-shows-and-new-tv-partnerships/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Sechs weitere Original-Serie</a>n werden in diesem Jahr gelauncht, darunter &quot;Tiny Commando&quot; mit Hangover-Darsteller Ed Helms. 70 Prozent der Inhalte der Yahoo News-Seiten werden bereits von Yahoo selbst produziert. Seit April 2013 ist Yahoo zudem im Besitz der exklusiven Rechte des Archivs der berühmten US-Comedyshow &quot;Saturday Night Live&quot;. Durch eine Übernahme von Hulu.com würde Yahoo den Anteil selbst produzierter Formate weiter steigern, unter anderem durch Web-Shows wie &quot;Spoilers with Kevin Smith&quot; oder &quot;Battleground&quot;.<br /><br /><b>Mehr dazu:</b><br /><br />Allthingsd.com: <a href="http://allthingsd.com/20130507/yahoos-mayer-has-met-with-hulu-execs-in-a-preliminary-look-see-at-premium-video-unit/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Yahoo’s Mayer Has Met With Hulu Execs in a Preliminary Look-See at Premium Video Unit</a> (07.05.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>Yahoo! Inc.</category>
			<category>News Corp. Ltd.</category>
			<category>Comcast Corp.</category>
			<category>Walt Disney Corp.</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 14:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IfM-Ranking: Netflix erstmals unter weltweit größten Medienkonzernen</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/ifm-ranking-netflix-erstmals-unter-weltweit-groessten-medienkonzernen.html</link>
			<description>Das US-amerikanische Streaming-Portal Netflix gehört erstmals zu den größten Medienunternehmen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das US-amerikanische Streaming-Portal <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/netflix.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Netflix </a>gehört erstmals zu den <a href="rankings/intl-medienkonzerne-2013.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >größten Medienunternehmen der Welt</a>. Dies geht aus der neuen, jährlich vom Institut für Medien- und Kommunikationspolitik publizierten Rangliste der 50 größten Medienkonzerne hervor. Kriterium für das Ranking ist der Jahresumsatz 2012. Netflix setzte mit rund 2.000 Mitarbeitern umgerechnet 2,8 Milliarden Euro um und stieg auf Platz 49 im Ranking ein. Das IfM begründet seine Einstufung von Netflix als Medienkonzern damit, dass das Unternehmen längst nicht mehr nur Inhalte Dritter an seine rund 28 Millionen Kunden vertreibt, sondern seit Anfang diesen Jahres auch selber Inhalte herstellt. Mit selbstproduzierten Serien wie „House of Cards“ oder „Hemlock Grove“ konnte Netflix im ersten Quartal 2013 mehr Zuschauer verzeichnen als jeder der großen US-Kabelsender.<br /><br />Gleichzeitig wurde im vergangenen Geschäftsjahr deutlich, wie unattraktiv das Zeitungs- und Zeitschriftensegment für international operierende Medienkonzerne geworden ist. So kündigten jüngst gleich zwei Unternehmen der Top 5 an, ihre defizitären Printsparten aus dem Kerngeschäft auszugliedern: Rupert Murdochs <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >News Corp</a>., mit einem Umsatz von umgerechnet&nbsp; 26,23 Mrd. Euro auf Platz vier im Ranking, wird aufgrund von Aktionärsdruck in Kürze sein durch den britischen Abhörskandal in Misskredit gebrachtes Zeitungsgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen überführen. Zur selben Maßnahme sieht sich auch <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/time-warner-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Time Warner</a> (22,36 Mrd. Euro/Rang fünf) mit seinem Magazinverlagshaus Time Inc gezwungen. Zuvor hatte der ehemalige Marktführer (1995-2008) vergeblich versucht, einen Käufer für den Herausgeber des prestigeträchtigen Time Magazine zu finden. Von den 14 im Ranking vertretenen Medienkonzernen, die überhaupt noch nennenswert im Zeitungs- und Magazinsegment aktiv sind, verzeichneten zwölf dort sinkende oder stagnierende Umsätze.<br /><br />Mit einem Umsatz von umgerechnet 48,7 Milliarden Euro verteidigt <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/comcastnbcuniversal-llc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Comcast</a> seine Spitzenposition, mit großem Abstand folgen <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/google-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Google</a> und <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/the-walt-disney-company.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Walt Disney</a> (32,91<br />Mrd. Euro) auf den Rängen zwei und drei. 2010 – vor Comcasts Übernahme von NBC Universal und der Aufnahme von Google – führte noch Walt Disney die Rangliste an.<br /><br />Im diesjährigen IfM-Ranking liegt <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/bertelsmann-se-co-kgaa.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Bertelsmann</a> mit einem nur leicht gestiegenen Umsatz von 16,07 Milliarden Euro nach wie vor hinter <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/sony-entertainment.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Sony Entertainment</a> auf Rang acht. Die übrigen deutschen Vertreter im Ranking sind die <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/ard.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >ARD</a> (Rang 19) sowie <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/axel-springer-ag.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Axel Springer AG</a> und <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/prosiebensat1.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >ProSiebenSat.1</a>, die wie im Vorjahr auf den Rängen 40 bzw. 47 landeten. <br /><br />Zu den Gewinnern im diesjährigen Ranking zählen der kanadische Medienkonzern <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/shaw-communications.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Shaw Communications</a>, der seinen Umsatz von umgerechnet 3,5 auf 3,8 Mrd. Euro steigern konnte. Seine Position verbessern konnte erneut auch <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/discovery-communications.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Discovery Communications</a>. Das Unternehmen, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Non-Fiction-Inhalten spezialisiert hat, steigerte seinen Umsatz von umgerechnet 3,0 auf 3,4 Milliarden Euro und kletterte im Ranking von Platz 41 auf Platz 37. Größter Verlierer ist dieses Jahr der US-amerikanische Informationsdienstleister <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/the-mcgraw-hill-comp-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >McGraw-Hill</a>. Nach dem Verkauf seiner Bildungssparte sank der Umsatz von 4,5 auf 3,5 Mrd. Euro und das Unternehmen fiel im Ranking von Platz 27 auf 38. Dramatische Umsatzeinbußen musste auch der italienische Medienkonzern <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/mediaset-spa.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Mediaset</a> hinnehmen, der im Ranking von Platz 29 auf 34 abrutschte. <br /><br />Neu, bzw. zurück im Ranking sind der japanische Medien- und Telekommunikationskonzern <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/jupiter-telecommunications.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >J:COM</a>, der US-amerikanische Video-on-Demand-Anbieter Netflix sowie die japanische Fernsehgruppe <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/nippon-television-holdings.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Nippon Television Network</a>. Nicht mehr im Ranking vertreten sind hingegen das französische TV-Unternehmen TF1, die spanische Mediengruppe PRISA und das skandinavische Verlagshaus Sanoma.<br /><br />Der Gesamtumsatz der 50 größten Medienkonzerne der Welt ist im Geschäftsjahr 2012 trotz des schwachen Printsektors um fast zehn Prozent gestiegen. Sie setzten zusammen 445,73 Milliarden Euro um, nachdem der Gesamtumsatz der Medienhäuser im Vorjahr bei 405,79 Milliarden Euro gelegen hatte.</p>]]></content:encoded>
			<category>Medienkonzerne</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 12:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Amazon: Inhalte-Produktion wird immer wichtiger</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/amazon-inhalte-produktion-wird-immer-wichtiger.html</link>
			<description>Längst ist Amazon kein reines E-Commerce-Unternehmen mehr, sondern stellt zunehmend eigene...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Längst ist <a href="datenbanken/onlinekonzerne/amazoncom-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Amazon</a> kein reines E-Commerce-Unternehmen mehr, sondern stellt zunehmend eigene Medieninhalte her. Eigens produzierter Content wird für Distributoren digitaler Medien immer wichtiger, um sich von Konkurrenten abzusetzen. Im E-Book-, Video-on Demand- und Musik-Sektor sind Apples iTunes Store, Netflix, Hulu.com sowie diverse Webradios die größten Konkurrenten von Amazon. Exklusive Webserien und E-Books sollen das Profil des Unternehmens schärfen und Kunden langfristig binden. In diesem Jahr hat der Konzern damit begonnen, die Produktion eigener Inhalte massiv auszubauen. Die Redaktion von mediadb.eu hat Amazons jünste Medienoffensive in den Bereichen Video-Produktion, E-Books und Musik zusammengefasst:<br /><br /><b>Serien-Produktion</b><br />Besonders innovativ ist das Konzept, mit dem Amazon kürzlich seine <a href="http://www.slate.com/articles/arts/television/2013/04/amazon_tv_pilots_john_goodman_and_bebe_neuwirth_star_in_new_streaming_sitcoms.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >in Eigenregie produzierten Serien</a> vorstellte: Amazon-Kunden wurden insgesamt gleichzeitg 14 Pilotfolgen neuer Serien vorgestellt. Welche der Piloten zu einer vollständigen Serie ausgebaut werden, entscheiden die Zuschauer per Online-Fragebogen sowie wird von den Streaming-Quoten abhängig gemacht. Dieser basisdemokratische Ansatz unterscheidet sich deutlich von den Praktiken großer Fernsehkonzerne, wo oft Manager alleine entscheiden, ob eine Serie gesendet wird oder nicht. Unter den acht Comedy- und sechs Kinderserien befinden sich unter anderem eine Adaption des Hollywood-Erfolgs &quot;Zombieland&quot; sowie mit &quot;Alphahouse&quot; ein Comedyformat mit John Goodman. Die Amazon TV-Offensive ist eine klare Antwort auf Konkurrent Netflix, das mit &quot;House of Cards&quot; oder jüngst &quot;Hemlock Grove&quot; ganze Staffeln von eigens hergestellen Qualitätsformaten veröffentlicht hat.<br /><br /><b>E-Books</b><br />Zwar ist die Distribution von E-Books der großen Bücherverlage nach wie vor das Kerngeschäft von Amazon. Doch inzwischen tritt der Konzern auch selbst als Verlagshaus in Erscheinung. Auch im Bereich der Bücherproduktion hat Amazon einen <a href="http://www.nytimes.com/2013/04/23/books/with-kindle-singles-david-blum-jump-starts-his-career.html?ref=media" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >neuen Ansatz</a> gewählt: Die Autoren, die ihre Werke in Amazons hauseigenenem Verlag (Amazon Singles) publizieren, werden mit 70 Prozent an sämtlichen Verkäufen beteiligt. Auf diese Weise können sich selbst unbekannte Autoren mit geringen Verkaufszahlen mit dem Schreiben von (Kurz-)Romanen oder Reportagen ihren Lebensunterhalt verdienen. Mitarbeiter des Amazon-Verlags nehmen eine Vorauswahl der Werke vor, die veröffentlicht werden und versehen diese mit Lektorat und Cover-Gestaltungen. Werke können so innerhalb weniger Tage veröffentlicht werden - ein Weg, den beispielsweise Star-Autor Stephen King wählte, um unmittelbar im Anschluss an das Schul-Massaker in Newton einen Aufsatz über Waffenregulierung zu publizieren.<br /><br /><b>Musik</b><br />Mittlerweile wird rund <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2013/04/16/amazon-takes-a-nibble-out-of-apple-itunes-downloads/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >ein Viertel</a> aller bezahlten Musik-Downloads bei Amazon erworben. Mit Amazons E-Reader Kindle Fire können inzwischen auch bei Amazon erworbene MP3s abgespielt und TV-Serien angeschaut werden. Auch <a href="http://mediadecoder.blogs.nytimes.com/2013/01/17/digital-notes-amazon-enters-apples-phones-to-compete-on-music-downloads/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >mit iPhones und iPods</a> können Amazon MP3s abgespielt werden. Trotz der wachsenden Popularität von Web-Radios wie Pandora oder Spotify scheinen die Verkäufe von digitaler Musik in den kommenden Jahren weiter anzusteigen. Laut Informationen von The Verge soll sich der Konzern bereits in <a href="http://www.theverge.com/2013/3/19/4124702/amazon-talks-to-record-labels-about-subscription-music-service" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Verhandlungen</a> mit den großen Labels bezüglich einer geplanten unbegrenzten Musik-Flatrate befinden. Dass Amazon jemals eigene Künstler unter Vertrag nimmt, scheint bisher jedoch noch nicht in Sicht.<br /><br /><b>Mehr dazu:</b><br /><br />Slate: <a href="http://www.slate.com/articles/arts/television/2013/04/amazon_tv_pilots_john_goodman_and_bebe_neuwirth_star_in_new_streaming_sitcoms.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Can Amazon Transform TV?</a> (22.04.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>Amazon.com Inc.</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 11:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Twitter: Ausbau zum Medienunternehmen schreitet voran</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/twitter-ausbau-zum-medienunternehmen-schreitet-voran.html</link>
			<description>Gestern hat Twitter seine neue Musikapp gelauncht. #Music ist dabei die aktuellste einer ganzen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gestern hat <a href="http://gestern" title="seine" target="hat" class="twitter" >Twitter</a> seine neue Musikapp gelauncht. <a href="https://music.twitter.com/i/chart/popular" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >#Music</a> ist dabei die aktuellste einer ganzen Reihe von Anwendungen, die die Transformation des microblogging-Dienstes zu einem Medienunternehmen vorantreiben sollen. Für CEO Dick Costolo ist Twitter längst kein reiner technologiebasierte Onlinekonzern, sondern &quot;ein IT-Unternehen, das im Mediensektor aktiv ist&quot;. Der Fokus wird in den kommenden Monaten darauf gerichtet sein, wie die enorme Datenmenge der User noch besser durchsuchbar und professionell aufbereitet werden kann. Auch deshalb verpflichtete das Unternehmen jüngst Simon Rogers von der britischen Zeitung &quot;The Guardian&quot; als <a href="http://meedia.de/internet/guardian-chef-datenjournalist-wechselt-zu-twitter/2013/04/18.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Daten-Chefredakteur</a>. Die Redaktion von mediadb.eu hat zusammengefasst, wie Twitter in den Bereichen Video und Musik sowie im damit zusammenhängenden Verkauf von Werbung und Anzeigen wachsen will.<br /><br /><b>Video-Content</b><br />Die im Herbst vergangenen Jahres akquirierte Video-App Vine wurde im Januar 2013 in Twitter integriert. Mittels Vine können Twitter-User Kurz-Videoclips aufnehmen und diese mit anderen Nutzern sharen. Bei den jüngsten Terroranschlägen in Boston spielten Twitter-Fotos und -videos eine <a href="http://allthingsd.com/20130416/twitters-view-of-the-boston-marathon-bombings-video/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >entscheidende Rolle</a>. Neben herkömmlichen Twitter-Usern haben auch werbetreibende Firmen <a href="http://www.brandrepublic.com/news/1168881/20-brands-experimenting-vine-video-ads/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Vine für sich entdeckt</a> und produzieren damit professionelle Werbeclips. Doch Twitter setzt nicht nur auf User-Generated Content. Das Unternehmen plant mittelfristig ebenfalls selbst als Inhalteproduzent aktiv zu werden. Mit <a href="http://mashable.com/2012/07/26/twitter-reality-show-repor/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >selbstproduzierten Reality-TV-Formaten</a> wird Twitter versuchen, selber Events zu kreiieren, die dann auf Twitter kommentiert werden sollen. Insgesamt wird das Unternehmen versuchen, die Unmengen an Video-Content, die via Twitter geteilt werden, noch besser durchsuchbar zu machen und nach Popularität zu hierarchisieren. Wie wichtig Twitter bereits für die Messung der Popularität und Reichweiten von TV-Serien geworden ist, zeigt sich auch an der <a href="http://techcrunch.com/2012/12/17/nielsen-twitter-tv-rating/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Kooperation</a> mit dem Medienkonzern <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/the-nielsen-company.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Nielsen</a>, dem führenden Marktforscher für Einschaltquoten und Reichweiten von Werbekampagnen. Ebenfalls diese Woche wurde bekannt, dass Twitter kurz vor der Finalisierung von <a href="http://www.bloomberg.com/news/2013-04-16/twitter-said-to-seek-deals-with-viacom-nbc-to-feature-tv-online.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Partnerschaften</a> mit <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/viacom-inccbs-corp.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Viacom</a> und <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/comcastnbcuniversal-llc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Comcast</a> steht. Künftig sollen mit Werbung versehene TV-Clips aus dem Hause Viacom und NBC Universal bei Twitter erscheinen. Ähnliche Abkommen bestehen bereits mit ESPN (<a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/the-walt-disney-company.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Walt Disney</a>) und Turner Broadcasting (<a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/time-warner-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Time Warner</a>). Bereits heute twittert jeder dritte Benutzer regelmäßig über TV-Inhalte. Peter Chernin, ehemals Führungskraft von <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >News Corp.</a>, wurde eigens in den Aufsichtsrat berufen, um für die TV-Strategie beratend zur Seite zu stehen.<br /><br /><b>Musik</b><br />Die (in Deutschland noch nicht erhältliche) <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2013/apr/18/twitter-music-app" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >#music-App </a>ermöglicht es Usern, die bei den Web-Radios Spotify und rdio registriert sind, komplette Songs anzuhören. Die App schlägt den Twittern-Usern basierend auf den Präferenzen der Follower Musikstücke vor und macht diese durchsuchbar. Teil der App sind auch direkte &quot;emerging artists&quot;, die Twitter sämtlichen Benutzern vorschlägt. Der Launch kommt eine Woche nachdem bekannt wurde, dass Twitter den australischen Streaming-Anbieter &quot;We Are Hunted&quot; gekauft hat, dessen Spezialgebiet Musik-Empfehlungen sind.<br />Insgesamt plant Twitter, mehr Medieninhalte selbst zu produzieren oder von den Nutzern selber produzieren zu lassen. In Kombination von geeigneten Algorithmen und menschlichen Redakteuren sollen diese noch besser gefiltert und auffindbar gemacht werden. Ziel ist die schrittweise Evolution von &quot;trending&quot; Themen und Inhalten hinzu im wahrsten Sinne des Wortes <a href="http://battellemedia.com/archives/2013/01/portrait-of-twitter-as-a-young-media-company.php" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >&quot;Happenings&quot;</a>: eine neue Form der Medienerfahrung in Echtzeit.<br /><br /><b>Mehr dazu:</b><br /><br />CNN Money: <a href="http://tech.fortune.cnn.com/2013/04/17/can-twitter-become-a-multimedia-powerhouse/?iid=EL" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Can Twitter become a multimedia powerhouse?</a> (17.04.2014)<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 14:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Hearst: Führungswechsel, positive Geschäftsentwicklung, Skandale</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/hearst-fuehrungswechsel-positive-geschaeftsentwicklung-skandale.html</link>
			<description>Die Hearst Corporation, der älteste Medienkonzern der Welt, feierte im vergangenen Jahr sein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/the-hearst-corporation.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Hearst Corporation</a>, der älteste Medienkonzern der Welt, feierte im vergangenen Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Gegenwärtig steht das Unternehmen vor entscheidenden Weichenstellungen. Frank Bennack, der 80-jährige CEO, der rund 30 Jahre an der Spitze von Hearst stand, wird im Sommer von seinem Posten <a href="http://www.hollywoodreporter.com/news/hearst-ceo-frank-bennack-jr-431523" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >zurücktreten</a> und durch den bisherigen COO Steven Swartz ersetzt. Zudem muss sich der Konzern mit den allgemeinen Krisensymptomen des Printmarkts auseindersetzen, die konkurrierende Unternehmen wie <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/time-warner-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Time Warner</a> oder <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >News Corp.</a> mit voller Wucht getroffen haben. Bisher konnte sich das Unternehmen dank einer relativ erfolgreichen Digitalstrategie und der Diversifizierung seiner Geschäftssegmente diesen Trends widersetzen. Zuletzt wurde jedoch das konservative Image von Hearst durch das individuelle Fehlverhalten eines Top-Managers nachhaltig erschüttert. Die Redaktion von mediadb.eu hat die jüngsten Entwicklungen bei Hearst zusammegefasst:<br /><br /><b>1. Was bedeutet der Wechsel von Bennack zu Swartz an der Spitze von Hearst?</b><br />Mehr als 30 Jahre - von 1979 bis 2013 - betreute Frank A. Bennack das operative Tagesgeschäft von Hearst. Bennack war nach William Randolph Hearst der dauerhafteste und deshalb wichtigste Unternehmens-Chef von Hearst. Er gilt als entscheidende Kraft hinter der Strategie, Hearst von einem reinen Zeitungs- und Magazinhaus in einen diversifizierten Medienkonzern <a href="http://www.nytimes.com/2013/03/28/business/media/frank-a-bennack-jr-to-step-down-as-ceo-at-hearst.html?pagewanted=print" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >umzuwandeln</a>. Unter Bennack kaufte Hearst Redbook, Exquire sowie gründete und beteiligte sich an TV-Sendern wie History Channel, Lifetime und A&amp;E. Zudem wurde unter Bennack der Einstieg in den chinesischen Markt gewagt.<br />Steven Swartz plant, die Strategie seiner Vorgänger - Diversifizierung vom reinen Zeitungskonzern zum multimedialen Informationskonzern fortzuführen. Swartz begann seine Karriere als Journalist beim Wall Street Journal, wo er schnell zum leitenden Redakteur der ersten Seite aufstieg. Er gründete das Wirtschaftsmagazin Smart Money, ehe er ins Management von Hearst wechselte und sich dort bis zum Chief Operating Officer hocharbeitete. Dort betreute er in den vergangenen Jahren bereits effektiv das Tagesgeschäft des Unternehmens.<br /><br /><b>2. In welcher wirtschaftlichen Lage befindet sich Hearst?</b><br />Als privates Familienunternehmen veröffentlicht Hearts keine offiziellen Geschäftszahlen. Das Wirtschaftsmagazin Forbes geht jedoch davon aus, dass Hearst im vergangenen Jahr seinen Umsatz auf 3,8 Milliarden US-Dollar stabilisieren konnte. Der Printsektor ist nach wie vor das wichtigte Geschäftssegment von Hearst. Erst 2011 kaufte das Unternehmen 300 weitere internationale Zeitschriftentitel vom französischen Medienkonzern <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/lagardere-media.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Lagardère</a>. Mittels einer Digital-First-Strategie, Preissenkungen und der Konzentration auf krisenresistentere Lifestyle- und Frauentitel scheint Hearst besser auf den allgemeinen Leserrückgang bei Magazinen reagiert zu haben als etwa <a href="http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/chaos-bei-time-inc.html" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Time Inc.</a> oder die Printsparte von News Corp., die aufgrund desaströser Ergebnisse und auf Druck der Aktionäre aus ihren jeweiligen Mutterkonzernen demnächst ausgegliedert werden. <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2013/apr/07/hearst-magazines-good-housekeeping/print" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >In Großbritannien</a> beispielsweise konnte Hearst 2011 signifkante Umsatzsteigerungen für seine Magazintitel verzeichnen.<br />Derweil wird die Diversifikation des Unternehmens unbeirrt fortgeführt. Längst gleichen profitable Beteiligungen, etwa an der Ratings-Agentur Fitch, oder Aktivitäten auf dem Markt für Informationen für Krankenversicherungen eventuelle Verluste im Printsektor aus. Ein weiterer Fokus liegt auf der Ausweitung von Hearst Fernsehaktivitäten. In diesem Monat wird der <a href="http://www.hollywoodreporter.com/news/nbcuniversal-hearst-corp-close-deal-399481" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Esquire Network</a> auf Sendung gehen, der auf dem gleichnamigen Magazintitel beruht und sich an &quot;metrosexuelle Zuschauer&quot; wendet.<br /><br /><b>3. Welche Folgen hat der Skandal um Manager Scott Sassa?</b><br />Entertainment-Chef Scott Sassa (jährliches Gehalt: sechs Millionen US-Dollar), der ausgerechnete maßgeblich für den jüngsten Erfolg Bibel-Verfilmung &quot;The Bible&quot; auf Hearsts History Channel verantwortlich war, musste vergangenen Monat im Zuge eines &quot;Sexting&quot;-Skandals zurücktreten. Eine Stripperin hatte Sassas erpresst und dessen obszöne SMS an Hearsts Vorstandsetage weitergeleitet. Diese zeigte sich schockiert und sah den guten Ruf von Hearst bedroht. Als möglicher Nachfolger ist momentan Bruce Rosenblum (Warner Bros. Television) <a href="http://www.hollywoodreporter.com/news/hearsts-scott-sassa-sexting-scandal-431213" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >im Gespräch</a>, interimsweise wird Steven Swartz die Aufgaben von Sassa wahrnehmen.<br /><br /><b>Mehr dazu:</b><br /><br />Guardian: <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2013/apr/07/hearst-magazines-good-housekeeping/print" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Hearst Magazine UK keeps the gloss on its top titles</a> (07.04.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>The Hearst Corporation</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 12:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Vivendi vs. ReDigi: Richter untersagt Verkauf gebrauchter iTunes-Songs</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/vivendi-vs-redigi-richter-untersagt-verkauf-gebrauchter-itunes-songs.html</link>
			<description>Das Plattenlabel Capitol Records (Teil von Universal Music, das vom französischen Medienkonzern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Plattenlabel Capitol Records (Teil von Universal Music, das vom französischen Medienkonzern <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/vivendi-sa.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Vivendi</a> kontrolliert wird) hat einen Rechtsstreit gegen die Betreiber des Online-Musikportals ReDigi gewonnen. Seit Anfang 2012 hatte Capitol vor einem New Yorker Gericht gegen ReDigis Geschäftsmodell geklagt, das auf dem verbilligten Weiterverkauf gebrauchter digitaler Songs aus dem iTunes-Store und von anderen Quellen besteht. Das nun erfolgte Urteil wurde in der Medienindustrie intensiv verfolgt und gilt als richtungsweisend für die Zukunft der Musikbranche und von digitalen Musik- und Filmshops. Labels, Künstler und Distributoren wie <a href="datenbanken/onlinekonzerne/apple-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Apple</a> und <a href="datenbanken/onlinekonzerne/amazoncom-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Amazon</a> befürchten, die Schaffung eines legalen Gebrauchtwarenmarktes für digitalen Produkte würde zu einer massiven Rückgang der Preise führen. Öffentliche Bibliotheken und Konsumenten hingegen würden vom Verkauf gebrauchter Dateien aufgrund niedriger Preise profitieren. Die Redaktion von mediadb.eu hat den Disput zusammengefasst und auf mögliche Folgen untersucht:</p>
<p class="bodytext"><b>1. Worin besteht ReDigis Geschäftsmodell?<br /></b>Auf <a href="https://www.redigi.com/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >ReDigi.com</a> können Nutzer gebrauchte, etwa bei iTunes erworbene Musikstück zu einem geringeren Preis weiterverkaufen. In der Regel werden Songs, die bei iTunes 99 Cent kosten für zwischen 59 und 79 ohne erkennbaren Qualitätsverlust weiterverkauft. In dem Moment des Uploads eines Songs wird die Datei auf dem Computers jedoch gelöscht. Dies ist notwendig, da das Kopieren und Weiterverkaufen urheberrechtsgeschützer Werke illegal ist. Während die Plattenfirmen bei iTunes an 70 Prozent der Erlöse aus Musikverkäufen beteiligt werden und Apple 30 Prozent bekommt, bekommen Plattenlabels bei ReDigi bisher keinen Anteil am Umsatz. Stattdessen erhält ReDigi 60 Prozent der Erlöse, den Rest bekommen die Verkäufer.</p>
<p class="bodytext"><b>2. Worum genau ging es bei Capitol Records v. ReDigi Inc?<br /></b>Capitol hatte ReDigi vorgeworfen, die Urheberrechte seiner Songs beim Weiterverkauf zu verletzen. Die Anwälte von Capitol argumentierten, dass die sog. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/First_sale_doctrine" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >First Sales Doctrine</a>, also das Recht des Besitzers einmal erworbene Produkte zu beliebigen Konditionen zu verkaufen und zu verleihen, im Fall von ReDigi&nbsp;nicht gelte. Dieser Argumentation schloss sich der vorsitzende Richter Richard Sullivan an. Er begründete seine Entscheidung damit, dass Nutzer beim Upload ihrer gebrauchten Datei im Prinzip eine neue Kopie des Songs produzieren, wobei es unabhängig sei, ob die Datei im Moment des Uploads vom Computer des Users gelöscht wird. Capitol fordert Schadensersatz in Höhe von 150000 US-Dollar. Darüber und ob ReDigi seinen Betrieb in Zukunft gänzlich einstellen muss, wird in späteren Folgeverfahren entschieden werden. Die Betreiber von ReDigi argumentieren weiterhin, dass der Verkauf digitaler Produkte genauso vom Weiterverkaufsrecht geschützt ist wie physische Artikel.</p>
<p class="bodytext"><b>3. Welche Folgen hat das ReDigi-Urteil?<br /></b>Zunächst einmal hat das Urteil keine direkten Folgen. ReDigi hat Berufung eingelegt und wird sein Portal zunächst weiterbetreiben. Das Urteil betrifft nur Version 1.0, eine inzwischen veröffentlichte, neuere Version von ReDigi ist von dem Urteil nicht betroffen. Experten und Internetrechtler halten die Argumentation von Richter Sullivan für <a href="http://www.nytimes.com/2013/04/02/business/media/redigi-loses-suit-over-reselling-of-digital-music.html?ref=media" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >einseitig und zweifelhaft</a>. Sie weisen auf den obersten Gerichtshof der USA, der in diveresen Fällen das Weiterverkaufsrecht verteidigt hat und dies auch im Fall von gebrauchten digitalen Produkten in der Zukunft tun könnte. Auf den Fall, dass ein solcher digitaler Markt für gebrauchte Songs und Filme tatsächlich legalisiert werden sollte, sind Amazon und Apple jedoch schon vorbereitet. Die Konzerne haben bereits Patente für geschlossene Gebrauchtwarenmarktplätze für ihre digitalen Produkte angemeldet. Doch das Urteil betrifft auch den bisherigen Verkauf digitaler Musik: Laut Logik des Urteil <a href="http://www.reuters.com/article/2013/04/01/us-capitolrecords-redigi-lawsuit-idUSBRE9300GB20130401" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >gehören bei iTunes erworbene Songs den Usern nicht</a>, sondern sind&nbsp;nur Ausleihen, deren Verkauf illegal ist.</p>
<p class="bodytext"><b>Mehr dazu:</b></p>
<p class="bodytext">Businessweek: <a href="http://www.businessweek.com/news/2013-04-01/vivendi-wins-copyright-ruling-in-used-digital-song-case" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Vivendi Wins Copyright Ruling in Used-Digital-Song Case </a>(01.04.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>Vivendi S.A.</category>
			<category>Apple Inc.</category>
			<category>Amazon.com Inc.</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 12:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nach Rücktritt des FCC-Chefs: Lockerung des US-Medienkonzentrationsrechts?</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/nach-ruecktritt-des-fcc-chefs-lockerung-des-medienkonzentrationsrechts.html</link>
			<description>Vergangene Woche trat Julius Genachowski (Foto) überraschend von seinem Posten als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vergangene Woche trat Julius Genachowski (Foto)&nbsp;überraschend von seinem Posten als Vorsitzender der US-amerikanischen Medienregulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) zurück.&nbsp;Er hat&nbsp;die nun vorrübergehend führungslose Behörde in einer für die US-Medienindustrie kritischen Phase verlassen: So stand die FCC kurz davor einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der zu einer weiteren Konsolidierung des US-Medienmarktes geführt hätte. Nach dem Willen von Genachowski sollte es einem einzelnen Medienkonzernen erlaubt sein, in einer Stadt gleichzeitig eine Tageszeitung und den fünftreichweitenstärksten Fernsehsender sowie bis zu acht Radiostationen zu kontrollieren. Industrievertreter und vereinzelte Medienpolitiker sehen in&nbsp;dieser Maßnahme&nbsp;einen Ausweg aus der wirtschaftlichen Krise, in der sich insbesondere die Zeitungsindustrie befindet. Medienreform-NGOs und Bürgerrechtsorganisationen lehnen die Initiative ab und warnen vor einem weiteren Anstieg der Meinungsmacht in den Händen weniger Unternehmen - insbesondere von Rupert Murdochs <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >News Corp.</a>-Konzern. Durch Genachowskis Rücktritt wurde eine Entscheidung nun vertagt. Es ist unklar, wie mögliche Nachfolgekandidaten zu der Gesetzesnovelle stehen. Die Redaktion von mediadb.eu hat auf die vierjährige Amtszeit von Genachowski zurückgeblickt und die neuesten Entwicklungen zusammengefasst:</p>
<p class="bodytext"><b>1. Wie bewerten Industrievertreter und Medienaktivisten die Genachowski-Ära?<br /></b>Die Bilanz von Genachowski fällt <a href="http://www.theverge.com/2013/3/22/4136200/the-ugly-ineffective-genachowski-fcc-was-as-good-as-it-could-have-been" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >zwiespältig</a> aus. Unter seiner Ägide musste die FCC über zwei Mega-Übernahmen entscheiden: Durch die Untersagung der Fusion von AT&amp;T und T-Online verhinderte er eine Konsolidation des Telekommunikationsmarktes, während das grüne Licht für Comcasts Übernahme von NBC Universal Kritikern zufolge negative Konsequenz für die Medienvielfalt in den USA hatte. Als selbsterklärter Verfechter des Prinzips der Netzneutralität führte er ein entsprechendes Gesetz für ein freies Internet ein, bestand jedoch darauf, dass diese Prinzipien für das mobile Internet nicht gelten müssen. Zudem war er Befürworter des sogenannten Lex Murdoch, dass News Corp. signifikante Zukäufe im Zeitungssektor ermöglichen würde. Laut <a href="http://www.freepress.net/press-release/103103/fcc-chairman-genachowski-step-down" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >einem Nachruf der Medienreform-NGO Free Press </a>hat Genachowski vor allem die Interessen der Medienkonzerne und nicht der Bürger vertreten; Michael Powell, zuvor selbst FCC-Vorsitzender und nun Cheflobbyist für die Kabelindustrie, hingegen lobte Genachowski für seinen Einsatz für den Ausbau des amerikanischen Breitband-Netzes. Dieses ist jedoch im internationalen Vergleich weiterhin <a href="http://www.technologyreview.com/view/512846/a-tale-of-two-genachowskis/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >defizitär</a>: 80 Prozent aller Internetkunden können ihren Provider nicht frei wählen, da es meist nur einen einziger Anbieter gibt, während 19 Millionen US-Bürger - insbesondere Arme und Minderheiten - über keinen Breitbandzugang verfügen, da es diesen in bestimmten Gegenden schlichtweg nicht gibt. </p>
<p class="bodytext"><b>2. Welche Nachfolger werden gehandelt?<br /></b>Laut New York Times zählen zu den <a href="http://www.nytimes.com/2013/03/23/business/fcc-chairman-announces-resignation.html?pagewanted=1&amp;_r=0" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >aussichtsreichsten Kandidaten</a> insbesondere der ehemalige Kabelindustrie-Lobbyist und heutige Investor Tom Wheeler; die OECD-Mitarbeiterin Karen Kornbluh; Lawrence Strickling, Staatsekretär beim Handelsministerium und Chef der Telekommunikationsbehörde National Telecommunications and Informations Administration sowie die Demokratin Mignon Clyburn, die schon unter Genachowski FCC-Kommissarin war und die Behörde wohl auch interimsweise führen wird. Eher <a href="http://www.telecomramblings.com/2013/03/genachowski-will-follow-mcdowell-out-at-the-fcc/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Außenseiterchancen</a> hat aufgrund ihrer vergleichsweisen radikalen Beführwortung von Internetneutralität und Medien-Dekonzentration die Juristin Susan Crawford, die derzeit an der Cardozo School of Law lehrt und New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg in Technologiefragen berät. Crawford war 2009 Beraterin von Präsident Obama.</p>
<p class="bodytext"><b>3. Welche Auswirkungen hat der Rücktritt auf die Pläne von News Corp.?<br /></b>Rupert Murdochs jüngst in einen separates Unternehmen ausgegliederte Zeitungssparte hätte unmittelbar von der von Genachowski zuletzt befürworteten Gesetzesänderung profitiert: Murdoch plant angeblich, die beiden großen Tageszeitungen &quot;Los Angeles Times&quot; und &quot;Chicago Tribune&quot; von der Tribune-Gruppe zu kaufen. Insbesondere die L.A. Times will Murdoch <a href="http://www.nytimes.com/2013/03/25/business/media/murdochs-appetite-for-los-angeles-times-may-depend-on-fcc-changes.html?ref=media" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >unbedingt</a> haben, da er so die Berichterstattung im und&nbsp;über den wichtigsten Kinomarkt der USA, Kalifornien, kontrollieren würde. Sowohl in Los Angeles als auch in Chicago betreibt News Corp. bereits Fernsehstationen. Ohne Änderung der Gesetzeslage wäre die Übernahmen jedoch nicht möglich. News Corp. Lobbyisten haben Ende des vergangenen Jahres bereits mehrfach Kontakt zur FCC aufgenommen, um für die Lockerung der Gesetzes zu plädieren. Insgesamt 6,3 Millionen US-Dollar hat das Unternehmen 2012 für Lobbying ausgegeben. Kritiker warnen bereits davor, dass der durch den Abhörskandal in Großbritannien in die Kritik geratene Konzern künftig zusätzlich zum &quot;Wall Street Journal&quot; und der &quot;New York Post&quot; zwei der bedeutensten Tageszeitungen der USA kontrollieren könnte. Durch die unklare Personalsituation wird eine Entscheidung nun aber frühestens im Sommer erwartet.. </p>
<p class="bodytext"><b>Mehr dazu:</b> </p>
<p class="bodytext">New York Times: <a href="http://www.nytimes.com/2013/03/25/business/media/murdochs-appetite-for-los-angeles-times-may-depend-on-fcc-changes.html?ref=media" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >FCC Shift May Thwart a Murdoch Media Deal </a>(24.03.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>News Corp. Ltd.</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 13:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Britischer Abhörskandal: Neue Vorwürfe überschatten Pressereform</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/britischer-abhoerskandal-neue-vorwuerfe-ueberschatten-pressereform.html</link>
			<description>Heute wird das britische Parlament über einen Gesetzesvorlage debattieren, die die Regulierung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Heute wird das britische Parlament über einen Gesetzesvorlage debattieren, die die Regulierung der heimischen Zeitungslandschaft reformieren soll. Für den Anstoß der medienpolitischen Initiative sorgten die illegalen Abhörmaßnahmen und Bestechungszahlungen der inzwischen eingestellten &quot;News of the World&quot; aus dem Hause News International, dem britischen Zeitungsarm von <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >News Corp</a>. Bis in die Nacht auf Sonntag lieferten sich Konservative und Vertreter der Labour-Partei eine heftige Debatte um den Inhalt der Gesetzesinitiative ehe ein <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2013/mar/15/press-regulator-battle-explained" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Kompromiss</a> gefunden wurde. Der konservative Premierminister und Murdoch-Vertraute David Cameron (Foto)&nbsp;hatte zuvor seine Besorgnis geäußert über eine mögliche staatliche Kontrolle des britischen Pressewesens. Labour-Politiker um Oppositionsführer Ed Miliband hingegen wollten verhindern, dass die großen Zeitungsverlage sich selbst kontrollieren dürfen. Die Debatte kommt für David Cameron jedoch zur Unzeit: Gerade wurden neue mögliche Fälle von illegalen Abhörpraktiken und Schmiergeldzahlungen durch News Corp. in Großbritannien und China bekannt. Die Redaktion von mediadb.eu hat die neuesten Entwicklungen zusammengefasst:</p>
<p class="bodytext"><b>1. Was sind die wichtigsten Eckpunkte der angestrebten Pressereform?<br /></b>Die neue Royal Charter, die künftig als Grundlage für die Regulierung der britischen Presse dient und über deren Inhalte sich die Zeitungsverlage noch mit der Regierung einigen müssen, soll institutionell fest verankert werden. Das heißt, zukünftige Premierminister können die Charter nicht mehr eigenhändig verändern. Stattdessen wird dafür eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament benötigt. Die Presse wird verpflichtet, einen eigenen ethische Verhaltenscodex zu formulieren, deren Durchsetzung von einer neu ins Leben gerufenen Behörde überwacht wird. Zeitungshäuser, die sich weigern, den Codex zu unterschreiben, können mit Geldstrafen belegt werden. Kritiker bemängeln im Umkehrschluss, dass alle Verlage, die sich unter die Obhut des neuen Codex begeben, im Ernstfall straffrei bleiben könnten. Entschuldigungen gegen Verletzung der neuen Regeln werden künftig nicht nur erwartet, sondern müssen erfolgen. Ein Streitthema zwischen Labour und den Tories war das Entsendeverfahren für die Mitglieder der neuen Behörde. Die Konservativen setzten schließlich durch, das die Zeitungshäuser mitentscheiden dürfen, wer sie reguliert, ohne jedoch über ein Vetorecht zu verfügen.</p>
<p class="bodytext"><b>2. Welche Vorwürfe gegen News Corp. sind nun wieder aufgeflammt?<br /></b>Für David Cameron, der das abgemilderte Pressegesetz möglichst schnell durchs Parlament bringen will, ist es strategisch ungünstig, dass in etwa zeitgleich Anhörungen mit Opfern des Abhörskandals stattfinden sowie neue mögliche Verfehlungen bekannt geworden sind. So werden heute vor dem obersten Gericht zahlreiche Vergleiche zwischen Abhöropfern - darunter Cherie Blair und der Vater von David Beckham - diskutiert. Außerdem berichtet der &quot;Guardian&quot; von <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2013/mar/15/phone-hacking-murdoch-news-world" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >600 neuen möglichen Opfern </a>und Fällen, von denen bisher nichts bekannt war. Neue Hinweise führten in den vergangenen Wochen bereits zu weiteren Festnahmen von &quot;News of the World&quot;-Mitarbeitern (sowie Journalisten von anderen Zeitungen). Der Abhörskandal hat sich für Chef Rupert Murdoch zu einem nicht enden wollenden Alptraum entwickelt: Scotland Yard geht davon aus, dass die Ermittlungen wohl erst 2015 abgeschlossen werden. Neuer Ärger droht derweil <a href="http://www.nytimes.com/2013/03/18/business/media/us-looked-at-bribery-claims-involving-wall-street-journal.html?ref=media" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >in China</a>. Dort sollen Mitarbeiter des &quot;Wall Street Journals&quot; Lokalpolitiker mit teuren Geschenken bestochen haben:</p>
<p class="bodytext"><b>Mehr dazu:</b></p>
<p class="bodytext">Guardian: <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2013/mar/18/press-regulation-deal-agreed-talks" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Press regulation deal&nbsp;agreed in late-night talks</a>&nbsp;(18.03.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>News Corp. Ltd.</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Chaos bei Time Inc</title>
			<link>http://www.mediadb.eu/news/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/chaos-bei-time-inc.html</link>
			<description>Vergangene Woche wurde bekannt, dass Time Warner seine Printsparte Time Inc als eigenständiges...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vergangene Woche wurde bekannt, dass <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/time-warner-inc.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Time Warner</a> seine Printsparte Time Inc als eigenständiges Unternehmen aus dem Konzern ausgliedern wird. Zuvor hatte CEO Jeff Bewkes vergeblich versucht, das Traditionsunternehmen aus New York an Meredith Corp. zu verkaufen, einen Frauenzeitschriften-Verlag aus Iowa. Nun sind immer mehr Details über die chaotischen Zustände beim US-Magazinriesen an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach ist es nicht nur der digitale Wandel der Time Inc. in den vergangenen Jahren zu schaffen gemacht hat, sondern diverse Fälle schwersten Missmanagements. Allerdings schrillen nun auch bei anderen Medienkonzernen, die noch im Zeitschriftensektor aktiv sind, die Alarmglocken: wenn ein renommierter Medienkonzern wie Time Warner kein Interesse mehr an den bekanntesten Magazinen aller Zeiten - Time Magazine, People, Sports Illustrated - mehr hat, wie schlecht muss es dann um das Magazingeschäft im Allgemeinen stehen? Die Redaktion von mediadb.eu hat die Presseberichterstattung und Expertenkommentare über die Lage bei Time Inc. zusammengefasst:</p>
<p class="bodytext"><b>1. Wie schlimm ist die wirtschaftliche Situation von Time Inc?<br /></b>In den letzen zehn Jahren ist der Umsatz des Verlags um 40 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar geschrumpft, der Gewinn hat sich seitdem auf 420 Millionen Dollar <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2013/mar/09/time-magazine-time-warner" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >halbiert</a>. Allein im letzten Quartal 2012 sank der Umsatz <a href="http://mediadecoder.blogs.nytimes.com/2013/03/06/fate-of-four-time-inc-magazines-are-an-issue-in-talks-with-meredith/" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >um sieben Prozent </a>auf 967 Millionen. Im Gegensatz dazu haben sich die anderen Geschäftsbereiche von Time Warner positiv entwickelt. Der Umsatz der Kabel-TV-Sparte etwa stieg im vergangenen Quartal um fünf Prozent auf 3,7 Milliarden US-Dollar. Auch der Aktienkurs des gesamten Konzerns ist im vergangenen Jahr aufgrund des florierenden Film- und Fernsehgeschäft gestiegen. <br />Zuletzt hat die Noch-Chefin von Time Inc, Laura Lang, 480 Angestellte, bzw. sechs Prozent der Belegschaft entlassen. Viele der verbliebenen Mitarbeiter favorisieren inzwischen ebenfalls eine Entlassung inklusive Abfindung, um sich möglichst schnell nach neuen Jobs umzusehen, da sie bei Time keine Zukunft mehr sehen. Selbst in Gestalt des ausgegliederten Unternehmens haben sich die Time-Titel zu Übernahmekandidaten entwickelt - allerdings nur als Prestigeprojekte für Milliardäre wie Michael Bloomberg oder <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/news-corp-ltd.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >News Corps </a>Rupert Murdoch, dessen ebenfalls ausgegliederter Print-Arm im kommenden Juni <a href="http://www.guardian.co.uk/media/greenslade/2013/mar/08/news-corporation-rupert-murdoch" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Cash in Höhe von 1,7 Milliarden Pfund </a>für mögliche Akquisitionen erhalten wird.</p>
<p class="bodytext"><b>2. Welche Fehler hat Time Inc in der Vergangenheit gemacht?<br /></b>Laut Insider Michael Wolff haben <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/feb/17/time-inc-sale-meredith-magazines" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >gravierende Managementfehler</a> in den letzten Jahren dazu geführt, dass der Konzern mittlerweile nicht mehr zu retten sei. So beschreiben ehemalige Mitarbeiter wie während der Krise die Unternehmenszentrale in New York aufwändig renoviert wurde und Führungskräfte in Zeiten von Massenentlassungen unverhältnismäßig hohe Gehälter erhielten. Die crossmediale Integration der bekanntesten Time Inc-Marken wurde versäumt. Aufgrund von unternehmensinternen Grabenkämpfen wurden sinnvolle Synergien - etwa zwischen CNN und Time Magazine, oder Turner Broadcasting und People sowie Sports Illustrated - niemals realisiert. Zudem mangelt es offensichtlich an elementarer Kommunikation zwischen Top-Management von Time Warner und Time Inc. So wurde Laura Lang von der Konzernspitze völlig <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/mar/07/time-inc-time-warner-ink" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >im Unklaren über die Ausgliederungspläne </a>gelassen. Lang kündigte daraufhin ihren Rücktritt an. Time Inc. steht deshalb zunächst erstmals führungslos da.</p>
<p class="bodytext"><b>3. Welche Konsequenzen hat die Entwicklung von Time Inc. für die gesamte Branche?<br /></b><a href="datenbanken/deutsche-medienkonzerne/axel-springer.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Springer</a>-Chef Matthias Döpfner, der im Aufsichtsrat von Time Warner sitzt, wird die Vorgänge bei Time Inc genauestens beobachten und seine Schlüsse daraus ziehen. Laut Geschäftsbericht 2012 gingen auch hierzulande die Erlöse der Springer-Zeitschriftentitel um knapp vier Prozent zurück, die internationalen Zeitungen und Magazine verzeichnete ein Minus von knapp sieben Prozent. Immer mehr Medienkonzerne sehen ihre Wachstumspotenziale durch defizitäre Printsparten bedroht. Wie bei Time Warner musste auch Rupert Murdoch aufgrund von Druck der Aktionäre seine Printsparte aus News Corp. ausgliedern. In den USA gehört ein florierender Nachrichten-Magazinmarkt jedenfalls der Vergangenheit an: Time Inc. steht vor einer ungewissen Zukunft, <a href="datenbanken/onlinekonzerne/iacinteractivecorp.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >IAC</a>'s Newsweek musste die Print-Erscheinungsweise bereits einstellen und <a href="datenbanken/internationale-medienkonzerne/bloomberg-lp.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Bloombergs</a> Businessweek ist seit Jahren ein millionenschweres Zuschussgeschäft.</p>
<p class="bodytext"><b>Mehr dazu:</b></p>
<p class="bodytext">Guardian: <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2013/mar/09/time-magazine-time-warner" title="Opens internal link in new window" target="_blank" >Time Inc's historic brands hold out hope for rebirth as company crumbles </a>(09.03.2013)</p>]]></content:encoded>
			<category>Time Warner Inc.</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 12:27:00 +0100</pubDate>
			
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